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Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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91 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon bm650 » Do Feb 05, 2026 17:12

Hallo zusammen,

bei mir daheim steht irgendwann in ferner naher Zukunft (ca. in den nächsten 5-6 Jahren) die Hofübergabe an. Mit meinen Eltern wird deshalb schon immer mal wieder über das ein oder andere Thema gesprochen (weichende Erben, Steuer, GbR usw.) und auch über den Hofübergabevertrag. Ich kenne bisher nur den, den mein Vater damals unterschrieben hat (meine Mutter hätte ihn nicht unterschrieben sagt sie immer, denn sie würde keine Austragsrente zahlen und nicht die volle Pflege und Beköstigung übernehmen-sie kommt aber auch nicht aus der LWS).

Welche Klauseln kommen denn heutzutage in so einen Vertrag rein?
Ist eine Leibrente noch angemessen? Die Rentenhöhe in der LWS ist ja nicht besonders… -
Wie regelt ihr die Pflege? Pflege zu Hause für immer, mit kochen usw. oder sind die Austragler selbst verantwortlich für sich?
Kostenfrei wohnen ist klar-das kommt rein. Aber auch sowas wie Renovierungen, ein neues Bad…?

Erzählt doch mal gerne, was ihr an Besonderheiten so rein habt!

VG
Junglandwirt, der manchmal aufm Schlauch steht-und doch schlauer ist als er aussieht!
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 240236 » Do Feb 05, 2026 17:57

Hast du Geschwister? also weichende Erben? Bei mir hat jeder von meinen Geschwistern einen Erbteil bekommen, also war bei der Übergabe auch klar, daß im Extremfall (wenn Wart und Pflege in der Familie nicht mehr möglich sind) auch zum Zahlen für ein Heim alle da sein müssen.

Übergabeklauseln hängen auch vom Alter, vom Einkommen (Rente, Zusatzrente, Lebensversicherung usw.) der Übergeber ab.
Das mit Kochen wie du oben geschrieben hast, würde ich nicht reinschreiben, denn da kann es sein, daß es nie das richtige Essen gibt
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon strokes » Do Feb 05, 2026 18:28

Wichtigste Frage für dich:
Wie alt sind deine Eltern und wie sind sie gesundheitlich drauf?
Pflege Zuhause wirst du, wenn du den Hof bewirtschaftest nicht machen können, macht das deine Frau/Freundin zukünftig? Hat sie.Lust die Schwiegereltern zu pflegen, und ihr den Popos zu wischen?
Ich Frage deswegen, weil wenn zB deine Eltern heute 60J alt sind, kann auch bei guter Gesundheit plötzlich jemand einen Schlaganfall, o.ä. bekommen, und dann kann man wenn alles blöd zusammen kommt, 20Jahre für beide in einem Pflegeheim rechnen. Kostet für 2 Pers. 100.000€ im Jahr, und nach 20J sind 2Mio weg und damit der Hof auch. Nur mal als Einschätzung wie wichtig die "Pflege" ist.
Klar ist es ein Risiko und nichts muss eintreffen, wenn du aber dein Erspartes in den nächsten 15J in den Hof steckst, im WorstCase alles wieder weg ist, hast du gar nix mehr, während sich andere in 15J in ihren Jobs schön nach oben arbeiten können und ein schönes Sümmchen Geld zur Seite bringen.

Also: von diesem Risiko hängt alles ab. Davon auch den sog. "Austrag" abhängig machen. Was stellen sich deine Eltern an monatlichen Austragszahlungen vor? 600€? 1500€? 2000€? Mehr?

Dann noch weichende Erben abfinden, was sollen die bekommen?
Am Ende kannst du der Dumme sein, der für alles aufkommen soll, Geschwister abfinden, Volle Pflege leisten, musst ggf Fläche verkaufen, was du aber nicht kannst, da es glaube ich 10 oder 12 Jahre nichts veräußert werden darf.

Das sind die wichtigsten Punkte denke ich. Ob nun Essen auf dem Tisch kommt, oder du die Eltern später mit dem Auto zum Frisör fahren musst, sind eher Kleinigkeiten
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon freddy55 » Do Feb 05, 2026 19:46

Hege und Pflege stand in meinem noch drin, unter anderem :roll:

.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon T5060 » Do Feb 05, 2026 20:15

Ich denke mal die machen gerade alles richtig, man muss nicht zwangsläufig irgendein Chaos unterstellen, was es aber auch gibt. Und sie tun eben genau das Richtige: Reden

So ganz aus dem Thema Pflege kommt NIEMAND raus, weil das einfach Menschen sind die man liebt, also wird man sich immer irgendwie bemühen, seinen Eltern einen schönen Lebensabend zu gestalten.

Anders ist die finanzielle Gestaltung der Pflege, die kann zu einem Problem werden, da hilft aber der Steuerberater bzw. Notar bei der vertraglichen Gestaltung.
Die Höhe der Altenteilsleistung und der Erbabfindung hängt immer ein wenig vom Zustand der Wirtschaftsgebäude und des zu übernehmenden Fremdkapitals ab.

Hof - und Betriebsübergabe ist immer irgendwo ein Stück Kompromiß, leider können da wenig die Betroffenen selbst dafür.

Sondern das Problem ist einfach, dass es unserer Gesellschaft nicht wert ist, angemessen seine Bauern zu entlohnen und dann ist diese Alterskasse schlicht eine Fehlkonstruktion,
die die Rentenversicherungsleistung der weichenden Erben ausblendet.

Auch die Empfänger von Altenteilsleistungen mit einer aufgegebenen Landwirtschaft haben meist Kinder, die in die Rentenversicherung einzahlen,
die aber damit die Rente anderer Eltern finanzieren. Insofern ist das Argument von geringen Zahlern zu vielen Empfängern, schlicht falsch.
Damit wird genau das Problem auf die Hofübernehmer verlagert. Peng_und_Punkt.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Albert » Do Feb 05, 2026 20:29

strokes hat geschrieben:Wichtigste Frage für dich:
Wie alt sind deine Eltern und wie sind sie gesundheitlich drauf?
Pflege Zuhause wirst du, wenn du den Hof bewirtschaftest nicht machen können, macht das deine Frau/Freundin zukünftig? Hat sie.Lust die Schwiegereltern zu pflegen, und ihr den Popos zu wischen?
Ich Frage deswegen, weil wenn zB deine Eltern heute 60J alt sind, kann auch bei guter Gesundheit plötzlich jemand einen Schlaganfall, o.ä. bekommen, und dann kann man wenn alles blöd zusammen kommt, 20Jahre für beide in einem Pflegeheim rechnen. Kostet für 2 Pers. 100.000€ im Jahr, und nach 20J sind 2Mio weg und damit der Hof auch. Nur mal als Einschätzung wie wichtig die "Pflege" ist.
Klar ist es ein Risiko und nichts muss eintreffen, wenn du aber dein Erspartes in den nächsten 15J in den Hof steckst, im WorstCase alles wieder weg ist, hast du gar nix mehr, während sich andere in 15J in ihren Jobs schön nach oben arbeiten können und ein schönes Sümmchen Geld zur Seite bringen.

Also: von diesem Risiko hängt alles ab. Davon auch den sog. "Austrag" abhängig machen. Was stellen sich deine Eltern an monatlichen Austragszahlungen vor? 600€? 1500€? 2000€? Mehr?

Dann noch weichende Erben abfinden, was sollen die bekommen?
Am Ende kannst du der Dumme sein, der für alles aufkommen soll, Geschwister abfinden, Volle Pflege leisten, musst ggf Fläche verkaufen, was du aber nicht kannst, da es glaube ich 10 oder 12 Jahre nichts veräußert werden darf.

Das sind die wichtigsten Punkte denke ich. Ob nun Essen auf dem Tisch kommt, oder du die Eltern später mit dem Auto zum Frisör fahren musst, sind eher Kleinigkeiten


Da sind leider viele Fakten überzogen und ich hoffe Du wirst mal nicht alt und bist nicht auf Pflege angewiesen. Diese pessimistische Darstellung trifft in der Praxis so nicht zu?
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Pfegeheim beträgt < 5 Jahre, zudem haben die Pflgebdürftigen oftmals Rentenbezüge, Pflegegeld und Erspartes. Erst dann muß der Übergber unterstützen, spart sich aber Wohnungskosten und Austragsleistung.Zudem ist der Anteil begrenzt auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Leistungen werden von der Steuer abgesetzt.
Das ein Betrieb dadurch die Existenz verliert ist an den Haaren herbeigezogen!
Bitte keine so unsachlichen Beiträge mehr.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon bm650 » Do Feb 05, 2026 21:36

240236 hat geschrieben:Hast du Geschwister? also weichende Erben? Bei mir hat jeder von meinen Geschwistern einen Erbteil bekommen, also war bei der Übergabe auch klar, daß im Extremfall (wenn Wart und Pflege in der Familie nicht mehr möglich sind) auch zum Zahlen für ein Heim alle da sein müssen.

Übergabeklauseln hängen auch vom Alter, vom Einkommen (Rente, Zusatzrente, Lebensversicherung usw.) der Übergeber ab.
Das mit Kochen wie du oben geschrieben hast, würde ich nicht reinschreiben, denn da kann es sein, daß es nie das richtige Essen gibt


ja, habe ich auch. In dem Vertrag von meinem Vater steht noch drinnen, dass er (alleine) für die Pflege zu sorgen hat, wenn die Altenteiler zu Hause gepflegt werden. Erst beim Heim müssten wohl alle zahlen. (Wobei dann seine Leibrenten noch mal neu berechnet werden würden und er erstmal nachzahlen müsste).

Das mit dem Essen sehe ich genauso wie du :lol:
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Höffti » Do Feb 05, 2026 22:03

Klar sollte sein, dass die weichenden Erben später nicht für Pflegekosten o.ä. aufkommen müssen.
Ansonsten halt Wohnrecht, Austrag, Taschengeld, Fahrten zu Ärzten usw.
Normalerweise alles selbstverständlich, aber wer schreibt, der bleibt.
Zur weiteren Absicherung ggf. Nießbrauch auf Wald.
Und wenn die nächsten 50 Jahre nach Übergabe Flächen verkauft werden, die Verpflichtung, dass der Erlös auf ALLE Kinder aufzuteilen ist. Weil verkaufen hätte jeder können.
Ggf. Umbau auf Barrierefreiheit im Wohnbereich der Austragler und Schönheitsreparaturen.
Das Ganze erstrangig abgesichert im Grundbuch.
Dann sollte nicht viel schief gehen.

Austrag und Taschengeld gekoppelt an VPI.
Weiteres Mitbenutzungsrecht der Maschinen, falls noch Interesse an sowas besteht und natürlich Betretungsrecht sämtlicher Wirtschaftsgebäude und (Hof)flächen.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 240236 » Do Feb 05, 2026 22:08

Höffti hat geschrieben:Klar sollte sein, dass die weichenden Erben später nicht für Pflegekosten o.ä. aufkommen müssen.
Ansonsten halt Wohnrecht, Austrag, Taschengeld, Fahrten zu Ärzten usw.
Normalerweise alles selbstverständlich, aber wer schreibt, der bleibt.
Zur weiteren Absicherung ggf. Nießbrauch auf Wald.
Und wenn Flächen verkauft werden, die Verpflichtung, dass der Erlös auf ALLE Kinder aufzuteilen ist. Weil verkaufen hätte jeder können.
Ggf. Umbau auf Barrierefreiheit im Wohnbereich der Austragler und Schönheitsreparaturen.
Das Ganze erstrangig abgesichert im Grundbuch.
Dann sollte nicht viel schief gehen.

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Warum sollten die weichenden Erben nicht zahlen? Beim Erben haben sie auch die Hand aufgehalten
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon freddy55 » Do Feb 05, 2026 22:24

Mein Übergabevertrag hatte 36 Seiten :roll: da war alles bis ins kleinste geregelt, zu meinem Glück hat meine Schwester beim Notar noch einiges nachgefordert, insbesondere wollte sie aus der Pflege komplett raus, Notar hat gesagt wenn das im Vertrag steht, ist das gültig, und auf mich eingewirkt auf keinen Fall darauf einzugehen, sie wollte dann nicht mehr unterschreiben, wenn das nicht in den Vertrag kommt, und 35 Jahre nichts verkaufen, und jederzeit Grundbucheinsicht, auch für ihre Tochter. Hab dann auf den Notar gehört und abgebrochen, bin ich heilfroh :D :D Habs dann über Zuweisung nach Grundstücksverkehrsgesetz gemacht, ist aber sportlich, kennt sich niemand mit aus.
Als dann Mutter wieder erwarten in´s Pflegeheim kam war sie mit dabei, und ich raus :D :D und Abfindung hat sie auch nur den Gesetzlichen Anteil bekommen.

.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon T5060 » Do Feb 05, 2026 23:07

freddy55 hat geschrieben:Habs dann über Zuweisung nach Grundstücksverkehrsgesetz gemacht, ist aber sportlich, kennt sich niemand mit aus.


Ich kenne es und hab das bei Leuten auch schon mehrfach umgesetzt, aber im Prinzip reicht schon die Drohung damit, geht aber nur wenn die Erblasser dann auch schon verstorben sind.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon freddy55 » Fr Feb 06, 2026 0:16

Geht auch wenn nur einer verstorben ist, der andere muß dann halt zum Notar :D

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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Höffti » Fr Feb 06, 2026 6:16

240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:Klar sollte sein, dass die weichenden Erben später nicht für Pflegekosten o.ä. aufkommen müssen.
Ansonsten halt Wohnrecht, Austrag, Taschengeld, Fahrten zu Ärzten usw.
Normalerweise alles selbstverständlich, aber wer schreibt, der bleibt.
Zur weiteren Absicherung ggf. Nießbrauch auf Wald.
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Austrag und Taschengeld gekoppelt an VPI.
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Warum sollten die weichenden Erben nicht zahlen? Beim Erben haben sie auch die Hand aufgehalten


Ich sprach ja von den weichenden Erben.
Wenn die natürlich alle das selbe erhalten wie der Hoferbe, dann dürfen die auch später mitzahlen.
In unserer Gegend bekommen die aber meist deutlich weniger und sind fann aber bei der Pflege raus...

Aber fer Tonfall deiner Äußerung lässt erahnen, wie das bei Dir gelaufen ist...
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Franzl70 » Fr Feb 06, 2026 7:32

Hallo,

egal wie nun der individuelle Hofübergabevertrag formuliert wird - mein Tipp, lass den vor dem Notartermin noch von einem
in dem Bereich erfahrenen Anwalt durchschauen !
Hab ich damals nicht gemacht und das ist mich teuer zu stehen gekommen :-(
Ich war wohl zu vertrauensseelig und hatte nichts dagegen,daß meine Schwester welche damals beim BBV im Büro arbeitete den Vertrag aufgesetzt hatte.
Da wurden einige Klauseln und Formulierungen reingeschrieben,die erstmal nicht aufgefallen sind.
Welche aber meinen Eltern und vor allem den "weichenden Erben" mehr Rechte, auch Geldzahlungen und mir Einschränkungen und erhebliche Kosten
eingebracht haben !
Bald nachdem mein Vater verstorben war, kamen meine "netten" Geschwister und auch meine Mutter auf mich zu um zu holen was zu holen ist.
Ein später von mir hinzugezogener Anwalt meinte nur lakonisch " Und DAS haben sie wirklich unterschrieben ?"
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 240236 » Fr Feb 06, 2026 7:43

Höffti: Der Tonfall läßt gar nichts erachten. Bei uns ging die Hofübergabe sehr ruhig ab. Wenn du schreibst, daß alle das gleiche bekommen haben: Was ist das gleiche? Ich und meine Frau haben meine Eltern bis zum Tod gepflegt und sie kamen in kein Heim, aber ich war vorsichtig, weil man weiß ja nie, welcher Fall eintritt
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