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Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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91 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon bm650 » Sa Feb 07, 2026 13:48

NAJA hat geschrieben:
bm650 hat geschrieben:
NAJA hat geschrieben:Servus,

Servus,

sehr viel Geld ist relativ. Notar brauchst du sowieso. Bei uns werden immer wieder Kurse angeboten für so 50€.
Nur als Beispiel: https://www.bayerischerbauernverband.de/kreisverband/bad-kissingen/seminar-zur-hofuebergabe-hofuebernahme-34530
Wenn du einen Fehler machst wird sicher teurer!!

MFG


Danke!
Junglandwirt, der manchmal aufm Schlauch steht-und doch schlauer ist als er aussieht!
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Höffti » Sa Feb 07, 2026 16:30

bm650 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:
NAJA hat geschrieben:Servus,
vergiss alles was hier geschrieben wurde. Kann passen oder auch nicht.
Wenn ich schon lese von 50 Jahre Geld bei Grundverkauf für weichende Erben und Nießbrauch auf Wald n8
Lass dich von einem Fachmann beraten (Notar, Steuerberater, Bauernverband etc). Darf auch was kosten!! Zahlt sich aus!!!
Und höre auf den Fachmann!!

MFG



Wenn da mal unser Nachfolger ein Problem damit hätte, das zu unterschreiben, dann ist er vermutlich nicht der Richtige.
Ich kaufe doch wohl nicht laufend Grund dazu, um dann zuzuschauen, wie EINER dann wieder verkauft.
Dann soll das Geld wenigstens auch denen zukommen, die den Hof nicht bekommen haben.
Hab ich selbst auch kein Problem damit gehabt.
So ist wenigstens recht sicher, dass es weiter aufwärts geht mit Betrieb und Fläche.


Dann ist eure wirtschaftliche Lage anscheinend augezeichnet. Je besser der Betrieb läuft bzw. je mehr dieser abwirft, umso mehr kann man auch in einen Vertrag reinbauen.
Wenn ich allerdings auf unseren einfach Ackerbaubetrieb ohne Superkultur schaue, dann klappt das nicht. Von welchem Geld soll man denn den Spaß bezahlen


Es kommt natürlich nicht von ungefähr.
Wenn Du einen "einfachen Ackerbaubetrieb ohne Spezialkulturen" hast, könntest Du über ein zusätzliches Einkommen außerhalb der Landwirtschaft nachdenken.
Das macht sich gleich mehrfach positiv bemerkbar. Insbesondere "sparst" fann schon einmal die LAK und LKK.
Höffti
 
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 240236 » Sa Feb 07, 2026 17:16

Höffti: in der Überheblichkeit. in der du schreibst, da gibt es bei uns Betriebe, die keinen Übernehmer gefunden haben
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Höffti » Sa Feb 07, 2026 17:28

240236 hat geschrieben:Höffti: in der Überheblichkeit. in der du schreibst, da gibt es bei uns Betriebe, die keinen Übernehmer gefunden haben


Wirklich? Was wurde dann aus den Betrieben und den Flächen?
Höffti
 
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 260er » Sa Feb 07, 2026 18:06

240236 hat geschrieben:Höffti: in der Überheblichkeit. in der du schreibst, da gibt es bei uns Betriebe, die keinen Übernehmer gefunden haben


Grundsätzlich finde ich hat er schon Recht:

Wenn ein Kind vor der Übergabe den Eltern Honig ums Maul schmiert und mehr auf Bauer macht als es eigentlich ist, kurze Zeit nach der Übergabe könnte ohne Klausel verpachtet oder verkauft werden. Die Geschwister, die gutgläubig verzichtet haben, schauen dann blöd, denn das hätte wirklich jeder gekonnt.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 260er » Sa Feb 07, 2026 18:24

Nick hat geschrieben:Jetzt kommt dein Hofnachfolger in die Lage das er aus welchen Gründen auch immer ein Grundstück tauschen möchte, ein Baugebiet erschließen könnte oder was auch immer und das Geld dann wieder in die 10-15 fache Fläche reinvestieren könnte. Kann er dann nicht. Das Geld muß zwischen den Geschwistern und dem Finanzamt aufgeteilt werden. Und wenn jemand das unterschreibt das er 50 Jahre lang nicht Herr über seine Sachen ist, ist er mit Sicherheit kein Unternehmer.
Und mittlerweile sehe ich das mit dem Betretungsrecht überall außer den Privaträumen des Nachfolgers auch kritisch. Kenne langsam genug Fälle von Demenz die schleichend angefangen haben. Die kannst du dann nichtmal zu ihrer eigenen Sicherheit irgendwo aussperren. Weil das sie das Recht eintragen lassen haben überall zu sein ist das letzte was sie vergessen.
mfg


Das sind doch meistens die gleichen Betriebe die nach und nach bei jeder Erweiterung wieder mit Flächen ins Bau-/ Industriegebiet fallen.
Oft wird da nur pro forma ein bisschen prämienoptimierter Ackerbau betrieben oder die Resthöfe sind schon verpachtet.
Wir leben relativ ländlich, trotzdem sind mir "Betriebe" bekannt, die nach und nach über die Jahre um die 10 ha an Gewerbe- Wohnbaugebiete verkauft haben.
Die entsprechenden "Bauern" sind mit Urlauben beschäftigt und die Geschwister schauen blöd.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon langholzbauer » Sa Feb 07, 2026 18:27

Grundsätzlich kann ich Höffti auch verstehen.
Irgendwann muss man sich aber auch entscheiden, ob es bei mehreren Kindern nicht sinnvoller ist, Waldkäufe ins Privatvermögen zu versteuern und oder gleich im Sinne einer gerechten Vermögensaufteilung die Überschüsse an weichende Erben auszuzahlen.
Billiger werden die Steuersätze auch in absehbarer Zeit nicht!
Niesbrauch auf Forst sehe ich unproblematisch.
Das sollte natürlich nur den Reinertrag aus regulären Nutzungen und das benötigte Brennholz betreffen und kann man mit der Sterbeurkunde löschen lassen.

Nachabfindungsansprüche über 10 Jahre sind total übertrieben, wenn da nicht bei Übergabe schon was in ( Vor)Planung ist.
Aber selbst da gehört der Verkaufserlös zum lw. Einkommen, welches i.d.R. steuerneutral reinvestiert wird.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 240236 » Sa Feb 07, 2026 19:09

Höffti hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Höffti: in der Überheblichkeit. in der du schreibst, da gibt es bei uns Betriebe, die keinen Übernehmer gefunden haben


Wirklich? Was wurde dann aus den Betrieben und den Flächen?
Das wurde nach dem Tot der Alten, einfach eine Erbengemeinschaft
Zuletzt geändert von 240236 am Sa Feb 07, 2026 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Oberpfälzer » Sa Feb 07, 2026 19:10

Kommt halt auch immer drauf an, welches Kind wie viel daheim mitgearbeitet hat.
Auch darauf, wie viel Geld in die Ausbildung gesteckt wurde, etc.

Billige Knechte, die neben der Arbeit immer auch daheim noch mitgeholfen haben, sollten natürlich schon entsprechend abgefunden werden.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon langholzbauer » Sa Feb 07, 2026 19:28

Oberpfälzer hat geschrieben:Billige Knechte, die neben der Arbeit immer auch daheim noch mitgeholfen haben, sollten natürlich schon entsprechend abgefunden werden.


Das gilt aber eben auch für die Hoferben, welche vielleicht schon einen außerlandwirtschaftlichen Beruf ausüben und viel zu lange ihre ganze Freizeit " ungedankt" in den Betrieb stecken, den die Alten zu spät oder gar nicht übergeben.
Nach dem Motto " Du bekommst ja sowieso mal alles.".
Wenn dann kein ordentliches Testament , als letzte Rettung da war, haben davon auch schon einige dumm geschaut, die nicht gegen ihre Geschwister auf Erhaltung und Zuteilung des Landgutes nach BGB klagen wollten.
Auch davon gibt's genug Beispiele, wo dann plötzlich die eigentlich schon zu Lebzeiten abgefundenen weichenden Erben in der EG des Betriebes standen.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Höffti » Sa Feb 07, 2026 20:10

Nick hat geschrieben:Jetzt kommt dein Hofnachfolger in die Lage das er aus welchen Gründen auch immer ein Grundstück tauschen möchte, ein Baugebiet erschließen könnte oder was auch immer und das Geld dann wieder in die 10-15 fache Fläche reinvestieren könnte. Kann er dann nicht. Das Geld muß zwischen den Geschwistern und dem Finanzamt aufgeteilt werden. Und wenn jemand das unterschreibt das er 50 Jahre lang nicht Herr über seine Sachen ist, ist er mit Sicherheit kein Unternehmer.
Und mittlerweile sehe ich das mit dem Betretungsrecht überall außer den Privaträumen des Nachfolgers auch kritisch. Kenne langsam genug Fälle von Demenz die schleichend angefangen haben. Die kannst du dann nichtmal zu ihrer eigenen Sicherheit irgendwo aussperren. Weil das sie das Recht eintragen lassen haben überall zu sein ist das letzte was sie vergessen.
mfg


Für genau solche Fälle kann man eine Klausel formulieren, wonach bei unmittelbarer Reinvestition in landwirtschaftliche Flächen sowie bei Bauvorhaben durch die öffentliche Hand die Klausel nicht zieht.

Kann man alles formulieren beim Notar. Bei Bedarf such ich Dir das aus meinem Vertrag raus.

Es geht wie es hier auch schon viele verstanden haben nur darum, dass der Hoferbe nach der Übergabe nicht plötzlich die Lust an der Landwirtschaft verliert und dann die Flächen "verlebt". Und wenn das einer nicht vor hat, hag er auch kein Problem mit der Klausel.
Ich hab sogar unterschrieben, dass ich keine Maschinen verkaufen darf. Maximal wenn sie ersetzt wird .

Alles kein Problem, wenn man den Betrieb vernünftig weiter führt.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Manfred » Sa Feb 07, 2026 20:24

Schreiben kann man viel in so einen Vertrag. Papier ist geduldig.
Die Frage ist halt, ob es einer späteren rechtlichen Prüfung standhält.

https://www.erbrechtsiegen.de/unwirksam ... idrigkeit/
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon Höffti » Sa Feb 07, 2026 20:39

Manfred hat geschrieben:Schreiben kann man viel in so einen Vertrag. Papier ist geduldig.
Die Frage ist halt, ob es einer späteren rechtlichen Prüfung standhält.

https://www.erbrechtsiegen.de/unwirksam ... idrigkeit/


Damit es standhält, wird es ja vom Notar ausgearbeitet.
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon 826 » Sa Feb 07, 2026 20:50

Höffti....du bist ein Troll...nicht mehr und nicht weniger....
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Re: Hofübergabevertrag: was kommt da so rein in der Moderne

Beitragvon bm650 » Sa Feb 07, 2026 21:00

Höffti hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Schreiben kann man viel in so einen Vertrag. Papier ist geduldig.
Die Frage ist halt, ob es einer späteren rechtlichen Prüfung standhält.

https://www.erbrechtsiegen.de/unwirksam ... idrigkeit/


Damit es standhält, wird es ja vom Notar ausgearbeitet.


Nur weil man beim Notar war heißt es nicht, dass alles passt. Anfechtbar kann es trotzdem sein
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