er muss halt selber schauen wieviel seine landwirtschaft überhaupt einbringt.. seine kunden sollten auch nicht die grossen lohner sein die jedendefekt innerhalb von ner stunde repariert haben müssen/wollen sondern eher die kleineren landwirte oder die bauherren die am sa nachmittag an ihrem minibagger nen kaputten schlauch haben.. überlegt mal was ne hausfrau dafür zahlt das ein servicemonteur ihr nur eben ne dichtung an der waschmaschine erneurt.. bei den kleinen bauern zetel verteilen und in dne baugebieten bei denen die ihre alten bagger und radlader zum selberbauen stehenhaben - das bringt das geld ein.. wieder beispiel mein bagger - das ersatzteil wird jetzt 30,- kosten und ich werd ca 20min zum einbau brauchen.. ich hätte auch 200-250,- gern gezahlt wenn jemand den wieder ins laufen gebracht hätte - schon allein weil ich zeitdruck hatte und den bagger eigentlich gebraucht hätte..
1. Selbstständig neben der Landwirtschaft....geht nicht gut, denke ich. Das Wort "Selbstständig" heißt ja "selbst" und "Ständig". Ist viel wahres dran, leider. 2. Reifen: Plagerei, schwere Arbeit, bleibt nix bei hängen. 3. Die ersten Kunden sind oft die, die wegen ihre hervorragende Zahlungsmoral sonst auch nicht mehr bedient werden.
Den Job den du suchst gab es zumindest, ich habe ihn jetzt.
Ich habe LMM gelernt, 6 Jahr bei DF gearbeitet, dann 18 Jahre als Servicetechniker beim Linde Vertragshändler. Gute 100 Ha. im Nebenerwerb mit 15 Mutterkühe und Ackerbau. Nebenbei noch liiert, Hobbies habe ich auch und ab und zu mal nix tun muss auch mal sein.
Ich hatte 18 Jahre lang Narrenfreiheit auf der Arbeit, habe völlig selbsständig meine Termine gemacht, konnte IMMER kurzfristig heim, als einziger Mitarbeiter (bei 250 Arbeitnehmer) 4 Wochen Sommerurlaub am Stück, usw. Aber: Beim Stapler hast du die dreckigsten Maschinen, immer gebückt, auf den Knien sitzend arbeitend, irgendwann fingen die ersten Rückenschmerzen an, Bettwäsche war immer dreckig trotz penible Körperpflege, im Sommer zu warm und im Winter hast du gefroren,...und im Innendienst wollte und konnte ich nicht. Also was neues gesucht, wobei ich sehr wählerisch bin beim potentiellen Arbeitgeber. Ich bin im Guten gegangen beim alten Arbeitgeber, nach 18 Jahren kann es weder für mich, den Kunden oder den Arbeitgeber schlecht gewesen sein, und ich hätte kein Arbeitszeugnis mit einer 1+ mit Sternchen bekommen. Man sieht sich immer 2 Mal im Leben... Als es hier in der Gegend die Runde gemacht hat, dass ich dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stehe, konnte ich innerhalb 1 Woche bei 10 Firmen sofort anfangen.
Jetzt bin ich seit dem 01.05 bei einem erfolgreichen Hersteller von Hofladern, Teleskopradlader und Teleskoplader als Service Manager tätig, mit Home Office. Während der Einarbeitung war ich natürlich nicht daheim (3 Monate Produktion, Verwaltung, Kundendienst,... und unterwegs mit dem schon vorhandenen Service Manager. Meine Aufgabe besteht darin, dass ich nur Händler betreue, Probleme im Feld löse, Garantie-, Gewährleistuns- und Kulanzfälle bearbeite, technische Lösungen entwickele, Dokumentationen erstelle, Geräteakten pflege und ergänze und Händler beurteile. Ich betreue von Mittelhessen aus NRW, BeNeLux, Frankreich und die Schweiz. Hört sich nach viel an, geht aber, weil im Ausland normalerweise nur vierteljährlich einen Besuch ansteht. Im Schnitt bin ich 2,5 Tagen/Woche daheim, 1,5 Tagen unterwegs und einen Tag im Werk. Termine mache ich dabei selber. Ich habe gedacht ich könnte mich beruflich nicht mehr viel verbessern, ging aber doch. Guter Arbeitgeber, weniger Stress, die gleichen Freiheiten, keine dreckigen Finger mehr, geregelte Arbeitszeiten und noch ne Stange mehr Geld.
Weiß nicht wo du her bist, aber ich kenne mehrere namhaften Landtechnikhersteller die solche Jobs zu vergeben haben. Bei Interesse PN
MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
Man weiß ja, wann und wie lange man weg ist, dann kann man schon mal was vorbereiten: Ausreichend Futter auf der Weide, Batterie neu, ausreichend Wasser falls Wasserfass benötigt wird. Sonst kümmert sich meine Lebensgefährtin, der Verpächter hilft auch, meine Selbstversorger Pferdeeinsteller auch, und wenn es dicke kommt meine Kollegen/Freunden aus der Maschinengemeinschaft. Alles was auf dem Acker passiert legt man so, dass man dann daheim ist. Klappt bis jetzt hervorragend.
MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...