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Homöopathie Bachelorarbeit

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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64 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Maulwurf_13 » Mo Okt 03, 2016 16:23

Jupiter Jones hat geschrieben:Nur auf Homöopathie zusetzen ist schwachsinn aber begleitend und/oder bei ein oder anderen kleinen Geschichte passt es schon.
Nur um es wirklich zu entscheiden wann man einen TA holt und wann nicht, sollte man schon etwas über Rinder und auch über das zu behandelde Tier kennen.
Muss auch jeder für sich entscheiden, wir haben auch positive Erfahrungen mit den Zucker Perlen gemacht. :wink:

Nein ihr habt die Erfahrung gemacht das man die Tiere ordentlich beobachten muss und in allen Fälle wo ihr euch unsicher wart habt ihr die Perlen verabreicht. Die vermeintlich beobachtete Heilung erfolgte in den meisten Fällen dadurch das die Tiere von alleine (also ohne Zauber) genauso schnell gesund wurden bzw. nie Krank waren. Zusätzlich kommt noch der Placebo-Effekt hinzu (der bei Tieren eindeutig nachweisbar ist).
Wenn anstelle der Zauberperlen Kamillentee verabreicht werden würde (oder entsprechende Stellen eingerieben werden) oder man anstelle der homöopathischen Alkohol-Tinkturen einfach Schnaps in der gleichen Menge verwendet hat man den gleichen Erfolg.
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon KarlGustav » Mo Okt 03, 2016 18:34

Maulwurf_13 hat geschrieben:Nein ihr habt die Erfahrung gemacht das man die Tiere ordentlich beobachten muss und in allen Fälle wo ihr euch unsicher wart habt ihr die Perlen verabreicht. Die vermeintlich beobachtete Heilung erfolgte in den meisten Fällen dadurch das die Tiere von alleine (also ohne Zauber) genauso schnell gesund wurden bzw. nie Krank waren. Zusätzlich kommt noch der Placebo-Effekt hinzu (der bei Tieren eindeutig nachweisbar ist).
Wenn anstelle der Zauberperlen Kamillentee verabreicht werden würde (oder entsprechende Stellen eingerieben werden) oder man anstelle der homöopathischen Alkohol-Tinkturen einfach Schnaps in der gleichen Menge verwendet hat man den gleichen Erfolg.


Dass Du Schnaps verabreichen willst, zeigt ja was Du kannst.

Homöopathische Behandlungen haben vielfachen Erfolg vorzuweisen. Dass dies keine Scheinerfolge sind, treten verdammt viele Leute für ein.

Du musst nicht meinen, dass Deine Wortverwertung wie "ZUCKERPERLEN" oder anderes Gewäsch, die Leute davon abhält, das Richtige zu tun.

Gruss

Karl
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Jörken » Di Okt 04, 2016 8:45

Jupiter Jones hat geschrieben:Maulwurf, jeder muss es für sich selber entscheiden und was er sich selber realistisch zutraut. :wink:

also darf auch jeder selbst entscheiden ob er Homöopathie als widerlegte Theorie beiseite lässt und für Humbug hält?
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Jörken » Di Okt 04, 2016 9:45

Warum reite ich auf dem Thema so rum? Oben beschreibst du das tolle Projekt IGARI. Fütterung, Tierbeobachtung, Weiterbildung, Erfahrungsaustausch usw wird neben Homöopathie angewendet. Wenn 7000 Landwirte dabei sind, dann gehe ich mal stark davon aus, dass sie was davon haben, den Tieren gehts besser. Ich behaupte mal, dass die Homöopathie damit am wenigsten zu tun hat, und das auch nicht alle 7000 nur deshalb dabei sind (alleine Details zur Fütterung sind schon Gold wert).

Der entscheidende Punkt ist, all dies ist kein Beweis dafür, dass Homöopathie wirkt. Der Effekt welcher ein gesundes Rind ergeben hat, kann nicht eindeutig fest gemacht werden. Medizinische Studien sind sicher eines der schwierigsten Forschungsfelder, weil eben soviel mit rein spielt, dass bisher kein Beweis für Homöopathie erbracht werden konnte. Klar gibts Studien die Homöopathie als bewiesen darstellen, wenn man sich die anschaut sieht man sofort Fehler (zb wird oft ohne Kontrollgruppe gearbeitet, die gesamte Studie ist somit wertlos). Im Selbstversuch (nicht sehr wissenschaftlich) könnte jeder mal ausprobieren ob mit oder ohne Homöopathie nicht dasselbe raus kommt.

Natürlich sei jedem überlassen wie er Tiere gesund hält, ich versuche auch niemanden zu überzeugen (das ist übrigens bei solchen Themen unmöglich), und es ist ja auch im eigenen Interesse und auf eigene Verantwortung. Alles gut.
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Maulwurf_13 » Di Okt 04, 2016 11:20

Jupiter Jones hat geschrieben:Maulwurf, gute Bücher sind teuer, sie sind aber auch eine Anschaffung fürs Leben.
Ich besitze Bücher die doppelt so viel kosten.

Gute Bücher sind nicht automatisch teuer und schlechte Bücher sind nicht automatisch günstig.
Über dieses Buch; Sie arbeitet mit dem Institut für ganzheitliche Rindergesundheit zusammen, vielmehr ist sie mit begründerin.

Es ist ein Lobbyverein und um sich einen seriöseren Anstrich zu geben wird Institut im Vereinsnamen geführt.
Die IGARI setzt sich aus Tierheilpraktikern, Tierärzten, Ärzte,Homöopathen und Landwirten zusammen.
Und was sagt das aus?
Sie haben sich zum Ziel gesetzt, eine reduzierung von Anitbiotika bei Rindern.
Laut der Hompage:
IGARI arbeitet an einer Verbreitung der Homöopathie in der Landwirtschaft, um beispiels-weise den Antibiotikaeinsatz beim Rind zu reduzieren.
Sie wollen Homöopathie verbreiten das ist ihr Ziel - klar und deutlich geschrieben.
IGARI forscht und berät zu fragen der ganzheitliche Rindergesundheit z.B. Futtermittel auf Inhaltsstoffe oder aber auch auf Schadstoff-Rückstände
.
Ja sie forschen mit der Carl und Veronika Carstens-Stiftung. Deren Studien waren noch nie reproduzierbar weil deren Studiendesign es nicht zulässt. Im übrigen ist das Stiftungsziel der Carstens-Stiftung Homöopathie zu verbreiten.
Genauso optieren sie mit den Hoftierärzten den Gesundheitszustand von Milchviehherden.
Dann wäre es doch das einfachste - weil sie ja forschen und die Daten haben - eine Studie zu erstellen die zeigt wie sich der Gesundheitszustand der Herden verbesserte (z.B. Längere Nutzungsdauer oder Abgangsursachen) und oder sich gleichzeitig der Antibiotika-Verbrauch verringert hat.
IGARI betreut 7000 landwirte in Deutschland und in Österreich.
Und die katholische Kirche betreut noch XX "Teufelsaustreibungen". Sagt das was über die Qualität aus?
Sie beschäftigen sich mit außergewöhnlichen Problemen und Krankheiten, welche besonders Milchviehbetriebe betreffen...z.B. Impflicht, Impfschäden,Blutschwitzen, chronischer Botulismus.....usw.
Dacht ich mir - diffuse Beschreibungen. Haben sie das Schmallenberg-Virus oder der gleichen entdeckt? Haben sie reproduzierbare Methoden entwickelt um "chronischen Botulismus" zu diagnostizieren und evtl. zu therapieren. Oder beschränkt sich deren Kompetenz auf das aneinanderreihen von Schlagworten. Nur zur Info: Für Krankheitsausbrüche können mehrere Ursachen verantwortlich sein. Aber die Diagnose um welche Krankheit sollte schon eindeutig sein. Und dann müssen zumindest signifikante Heilungserfolge im Vergleich zu einer genau so eindeutig charakterisierten Kontrollgruppe mit den Zauberkügelchen möglich sein. Dabei spielt es erstmal keine Rolle WIE etwas wirkt sondern DAS es wirkt. Also bevor Wissenschaftler beweisen sollen WIE Homöopathie nicht wirkt oder wirkt müssen die Homöopathen reproduzierbar nachweisen können DAS es wirkt. Und da zählen halt keine Anekdoten sondern da sollte schon der Mindeststandard von Doppelblindstudien halbwegs erfüllt sein.
DAS nur kurz zur kompetenz von der Buchautorin. :wink:

Das ist ihre Selbstbeschreibung und leider konnte ich keine Fachartikel finden in dem sie ihre Arbeit der wissenschaftlichen Kritik stellt.
Und Maulwurf, es gibt genug Tierhalter die können ihre Herde nicht beobachten weil sie einfach kein Auge dafür haben und nicht jeden Tag im Stall sind und das ist eine Grundvoraussetzung.
Dann müssen sie es lernen. Das ein Buch dabei wertvolle Hilfe leisten kann streite ich auch nicht ab. Da muss man aber keine alternative fragwürdige Methoden propagieren.
Alternative Heilmethoden die wirken nennt man im übrigen (Schul-)Medizin.
Sie sehen nicht wenn ein Pups quer hängt, sie sehen nicht ob sich Fellhaare an bestimmten Körperpartien sich aufstellen, sie riechen es nicht wenn ein Tier anders riecht.....die Haut ist das größte Organ.
Dann versucht man das zu vermitteln - dann wäre es ein gutes Buch.
Aber für diese Tierhalter ist dieses Buch auch nicht geschrieben. Man muss schon etwas Vorkenntnisse und Sachverstand besitzen, sonst kann Homöopathie auch nach hinten los gehen.
Verstehe ich nicht. Entweder ich habe Vorkenntnisse und Sachverstand oder ich habe ihn nicht.
In beiden Fällen ist die Verabreichung von homöopathischen Mitteln nur zur Beruhigung der Tierhalter wirksam.
Maulwurf, jeder muss es für sich selber entscheiden und was er sich selber realistisch zutraut. :wink:
Und warum wird dann ein Buch empfohlen das nur mit sehr großen Vorkenntnissen laut deiner Aussage anzuwenden ist?
Müsste dann nicht ein großer Warnhinweis auf dem Cover dieses Buches zu finden sein?
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Maulwurf_13 » Di Okt 04, 2016 13:14

Jupiter Jones hat geschrieben:Ok man kann nichts belegen da habt ihr recht.

Die Heilung durch Homöopathie kann man nicht belegen. Da sind wir ja einer Meinung
nein kein Wahnhinweis, das kommt einfach von mir, da ich weiß, das einige Dinge nicht harmlos sind.
Genau. Weil die meisten einfach nicht verstehen wollen das es einen Unterschied gibt zwischen Homöopathie und pflanzlichen Heilmethoden.
Z.B. jemand soll ein Senfkörner/Salzbad nehmen wegen Flechten, darf das Bad nicht länger als 10 minuten dauern, sonst kann es zu Kreislaufversagen führen. Senf und Salz sind eigentlich harmlos und wird so verkant. Ist nur ein Beispiel.
Das ist aber keine Homöopathie.
Es gibt Zuckerperlen für Augen...egal Zug/entzündungen oder auch Gerstenkörner harmlos, kann man nicht Überdosieren und ich habe zu 90% etwa Erfolg mit den Dingern.
Und die Heilung verläuft um wie viel schneller als ohne Zuckerperlen? Analog dem alten Witz mit "Behandlung wird man nach nur 2 Wochen gesund und ohne dauert es 14 Tagen bis man wieder gesund ist?
Maulwurf beobachtungsgabe kann man nicht vermitteln, deswegen gibt es auch soviele Gurus, gerade unter den Pferde Leuten, mitlerweile gibs die auch schon für Kühe. :lol: Auch fehlt es den meisten einfach an Zeit, ich denke, das ist das größte Problem.
Beobachtungsgabe im Sinne von verändertem Verhalten auf die Ursachen schließen zu können fordert sehr viel Fachwissen und auch die Zeit und die Fähigkeit neue Beobachtungen mit Fachwissen zu verbinden. Das zu lernen ist nicht leicht und kann sicher auch nicht jeder.
Aber!
Auf bestimmte Merkmale zu achten und dann entsprechende Rückschlüsse zu ziehen (und sei es nur das man einen Profi zum bald möglichen Zeitpunkt hinzu ziehen sollte) das kann man sehr wohl lernen.
Das die Zeit oft ein limitierender Faktor ist - bestreite ich nicht.
Allerdings:
Redet man aber mit allen die Homöopathie "erfolgreich" einsetzen dann gibt es immer nur eine Gemeinsamkeit die alle verbindet. Nicht etwa die die Verdünnung (bzw. laut esoterischer Heilslehre Potenzierung) oder welche "Ursubstanz" zugrunde liegt sondern einzig und alleine das verdammt viel Wert auf Tierbeobachtung gelegt wird und das die Behandlung von keinem "Schreier" erfolgt. Sprich die Behandlung hat nur dann erfolg wenn sie von Leuten durchgeführt wird die a) regelmässig Kontakt zu den Tieren haben und b) ein Art Vertrauensverhältnis besteht und c) halt vernünftig beobachtet wird.

Da wie schon geschrieben der Placeboeffekt auch bei Tieren eindeutig nachweisbar ist, kann (kann deshalb weil man immer noch nicht die Faktoren kennt durch welche sich der Placeboeffekt eindeutig reproduzierbar auslösen lässt) das "Kümmern" die Heilung positiv beeinflussen.
Deshalb wird Homöopathie auch nie eine Wirkung haben wenn sie in einer Doppelblindstudie durchgeführt wird.

Bei Kindern und Babys ist der Placeboeffekt ein riesen Problem bei Neuzulassungen von Medikamenten. Wird das Medikament von der Mutter gegeben dann hat es immer eine höhere Wirkung als vom Arzt (Voraussetzung normales Mutter Kind Verhältnis) und bis zum etwa 6 Lebensjahr des Kindes übertrifft die Verabreichung durch die Mutter immer den Heilerfolg als wenn es durch Vater, Oma, Opa etc. gegeben wird. Das ist bekannt und das ist Stand der Wissenschaft (die sich den Erkenntnissen auch anpasst) Nur zu den Homöopathen dringt das leider nicht durch.
(anders Beispiel wären z.B. Knie-OPs etc.)

Also wenn du sehen willst ob deine Zauberpillen gegen die Augenerkrankungen wirken dann bitte doch jemand dir zufällig Placebos (Zuckerpillen kann man kaufen) oder Zauberkügelchen zu geben (so das du nicht weist um was es sich handelt). Nach einem halben Jahr (oder länger) vergleichst du dann deine Aufzeichnungen mit denen der die zufällig das eine oder das andere gab und ich Wette mit dir - du wirst kein Unterschied feststellen.
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon LUV » Di Okt 04, 2016 14:06

Maulwurf_13 hat geschrieben:(anders Beispiel wären z.B. Knie-OPs etc.)



Auch bei Knie-Ops ist der Placebo-Effekt nachgewiesen. Nachzulesen im Buch: "Denken hilft zwar, nützt aber nichts" von Dan Ariely
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Maulwurf_13 » Di Okt 04, 2016 15:37

Jupiter Jones hat geschrieben:Das mit den Augen Zuckerperlen war nur ein Beispiel aber ich kann Dir sagen, das stimmt.
Und ich habe selbst schon mal tage später und auch ne Woche später die Globoli verabreicht, nur um zu sehen, ob es wirklich die Dinger sind die helfen.
Was stimmt? Das die Wirkung nicht auf den Globuli beruht? Das die Tiere auch genau so schnell mit als auch ohne Globuligabe gesundeten?
Und jetzt noch einmal, Globolis sind zumeist unterstützend.
Sie sind dann unterstützend wenn der Behandler weis das man ab einem bestimmten Punkt auf wirksame Heilungsmethoden zurückgreifen muss wenn die "Selbstheilung" keinen erfolg zeigt.
Unterstützend wirkt sie bei Tieren nur auf den Halter. Denn dieser hat durch die Verabreichung von Globuli den Eindruck das er etwas unternommen hat und das ist für die meisten leichter zu "ertragen" als wenn man nur beobachtet. Genau dieses leichtere Ertragen ist dann ein weiterer Faktor der sich positiv auf die Aktivierung des Placeboeffektes auswirkt.
Ein Lied dem Tier vorsingen oder einen Mistelzweig in den Stall hängen hätte den gleichen Erfolg wenn dadurch der Halter ein positives Gefühl bekommt und wäre bedeutend günstiger.
Bzgl. dem Stichwort Lied.
Glaubt hier jemand ernsthaft nur das Liedchen
Heile, heile Segen,
morgen gibt es Regen,
übermorgen Sonnenschein,
dann wirds wieder besser sein.

bei Kindern dafür sorgt das die Wunde schneller heilt.
Das sie schneller heilen kann ist belegt aber dies ist auch bei anderen Lieder der Fall.
Wichtig ist das sich jemand darum kümmert.
Heute greifen Erziehungsberechtigte häufig lieber zu Arnika-Globuli (was laut der homöopathischen Lehre ja gar nicht wirken dürfte denn im nicht potenzierten Zustand hat Arnika eine Heilungungs fördernde Wirkung).
Das schlimme daran ist das die Kinder zu Pillen-Junkies erzogen werden. Denn sie werden ja von klein auf darauf konditioniert - Problem -> Pille schlucken -> Problem gelöst.
Irgendwann helfen dann aber Globuli nicht mehr - und dann? - wird was härteres genommen.
Das es schon immer Drogenkonsum gegeben hat ist keine Entschuldigung dafür das man Kinder zu Junkies erzieht.
Ich habe im Prinzip nichts gegen Homöopathie. Wer sein Geld für Esoterik ausgeben will soll es gerne machen.
Doch die Schäden die durch Esoterik enstehen sind einfach viel zu hoch.
Maulwurf, ich habe nichts anderes geschrieben wie Du, das Herdenmanager die nur mal alle paar Tage im Stall sind bestimmt nicht die Tiere kennen.
Dann muss dieser halt seine Mitarbeiter so trainieren das diese die Tiere lesen können.
Und ich denke, man braucht einfach einen realistischen Menschenverstand um diese Dinge abwiegen zu können.
Und diesen haben sehr viele Menschen wenn man sie animiert diesen zu nutzen.
Und Maulwurf ich bin realist und nicht Kosmisch wie Du annimmst. :wink:

Ich nehme Garnichts an. Deine Meinung die du vertrittst wird von dir fair vorgetragen und du gehst auch auf manche meiner Argumente ein. Deshalb ist es mir egal ob du Realist bist oder komisch.
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon KarlGustav » Di Okt 04, 2016 19:03

[quote="Maulwurf_13"]
Ich habe im Prinzip nichts gegen Homöopathie. Wer sein Geld für Esoterik ausgeben will soll es gerne machen.
Doch die Schäden die durch Esoterik enstehen sind einfach viel zu hoch.
[quote/]

Homöopathie tut nichts anderes als die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Niemand, auch Du nicht Maulwurf, überlebt ohne seine Selbstheilungskräfte.

Nur wird dieses natürliche Schutzmanagement gerne überfahren, weil es der eiligen Zeit heute zu lange dauert.

Da finden medikamentive Bomben ihren Platz.

Etwas mehr Zeit und Geduld und der Körper - nicht nur Deiner auch der Deines Tieres - finden zu sich selbst und zu ihrer Heilung zurück. Homöopathie unterstützt genau dieses vergessene Selbstläufermodell.
Nicht mehr und nicht weniger.

Gruss
Karl
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon KarlGustav » Mi Okt 05, 2016 19:02

Maulwurf_13
Heute greifen Erziehungsberechtigte häufig lieber zu Arnika-Globuli (was laut der homöopathischen Lehre ja gar nicht wirken dürfte denn im nicht potenzierten Zustand hat Arnika eine Heilungungs fördernde Wirkung).
Das schlimme daran ist das die Kinder zu Pillen-Junkies erzogen werden. Denn sie werden ja von klein auf darauf konditioniert - Problem -> Pille schlucken -> Problem gelöst.
Irgendwann helfen dann aber Globuli nicht mehr - und dann? - wird was härteres genommen.
Das es schon immer Drogenkonsum gegeben hat ist keine Entschuldigung dafür das man Kinder zu Junkies erzieht.


Du bist ja wohl nicht ganz sauber. Um es mal auf Deutsch zu sagen.

Vorher sagst Du: Globuli haben eine Wirkung. Alles Bullshit.

Nachher sagst Du: Hilfehilfehilfe. Kinder werden zu Junkies erzogen, weil die Globulis So stark gewirkt haben, dass diese armen Geschöpfe nach dieser tollen Erfahrung angefangen haben Pillen gegen alles zu nehmen. Und somit Drogenopfer aufgrund von Globulis geworden sind.

Sonst alles klar noch im Hirnskasten?
Karl
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Maulwurf_13 » Do Okt 06, 2016 10:47

Jupiter Jones hat geschrieben:Maulwurf, es ist mir egal wie und was die Heilung vorran bringt und wenn der Nachbar zu mir sagt,
Du musst dreimal um die Kuh tanzen dann ist die Mastitis vergangenheit.
Und wenn es was bringt, werde ich immer um die Kuh tanzen, denn für mich zählt, was heilt wird gemacht.

Wenn die Argumentation einer logischen Beurteilung nicht mehr standhält dann kann ein Ausweg darin bestehen die Diskussion mit Hilfe eines Totschlag-Arguments zu beenden.
Die Aussage " was heilt wird gemacht" ist nichts anderes als die Unfugaussage "Wer heilt hat recht".

Denn entgegen aller Lippenbekenntnisse behandeln die Homöopathie (und andere esoterischen Lehren) Befürworter eben nicht ganzheitlich. Würden sie das machen dann muss auch die Behandlung als solches ganzheitlich betrachtet werden. Das schließt zwingend mit ein das man auch untersucht welche Faktoren bei jeder Behandlung zwingend für eine Genesung waren und welche nicht. Zwingend ist eine sorgfältige Beobachtung, eine zuverlässige und reproduzierbare Diagnose und eine reproduzierbare Wirkung der entsprechenden Heilungsmethode.
Bezogen auf die Globuli und einer kurzen Google Recherche sind zwei Dinge sehr auffällig.
Es werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Verdünnung und "Ursubstanzen" unspezifisch für Augenprobleme empfohlen. Auch in den Ratgebern ändert sich die Empfehlung je nach Autor und dessen Vorlieben hinsichtlich der Ursubstanz und des Potenzierungsgrads und den Ursachen. Eine bis zu einem bestimmten Grad widerspruchsfreie Heilungsempfehlung schaut anders aus.

Aber der größte Witz an dieser Sache ist das eine Vielzahl von vermarkteten Produkten nicht einmal
homöopathische Mittel sind. Bis D4 müssen diese nämlich als reguläre Arzneimittel zugelassen werden. So kommt auch der Irrsinn zustande das Fenistil (mit dem Arzneistoff Dimetinden aus der Gruppe der H1-Antihistaminika) tatsächlich als D3 und D4 homöopathisches Mittel vermarktet wird. Da der Wirkstoff ja zugelassen ist kann GlaxoSmithKliene dieses Mittel ohne Probleme als Homöopathie verkaufen (und wird auch gekauft sonst würde es nicht angeboten werden).
Soviel zu einem weiteren Totschlagagrument die "böse Pharmaindustrie" ....

Bitte jeder so wie er es mag. :wink:

Wenn niemanden geschadet wird und das muss auch beachtet werden wenn man das Totschlagagrument "Wer heilt hat recht" nennt. Denn jede Behandlung stellt eine Körperverletzung dar und wird nur deshalb nicht strafrechtlich verfolgt weil es sehr hohe Auflagen gibt wie eine signifikante und reproduzierbare Wirkung.
Die Homöopathie fällt darunter nicht weil der Gesetzgeber (ab D4 - sprich D5 und höher potenziert) ausschließen kann das eine Schädigung auf Grund der Globuli etc. erfolgt.
Das dies eine Grauzone darstellt - denn unterlassene Hilfeleistung ist ja auch strafbar - wird historisch bedingt in Kauf genommen. Denn bei der Neugründung der BRD war es nicht möglich (Mangel an Ressourcen) das alle gesetzlichen Bestimmungen neu formuliert werden. Deshalb wurde auch das in den 30ern eingeführte Heilpraktiker-Gesetz beibehalten welches heute schwer abzuschaffen ist weil es genügend Parteien gibt die auf die dadurch legitimierte Esoterik schwören (unabhängig der politischen Ausrichtung was am Bsp. der Grünen sehr deutlich wird).
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Maulwurf_13 » Do Okt 06, 2016 11:03

KarlGustav hat geschrieben:Du bist ja wohl nicht ganz sauber. Um es mal auf Deutsch zu sagen.
Würde es aber gerne auf chinesisch gesagt bekommen - schaffst du das auch?
Vorher sagst Du: Globuli haben eine Wirkung. Alles Bullshit.
Alles Bullshit hast du gesagt und in diesem Zusammenhang hast du meine volle Unterstützung.
Nachher sagst Du: Hilfehilfehilfe. Kinder werden zu Junkies erzogen, weil die Globulis So stark gewirkt haben,
habe ich nicht gesagt. Wenn du dann noch in deine Beurteilung meine Aussage über den Placeboeffekt bzw. Probleme bei der Zulassung von Medikamenten für Kinder beachtet hättest dann sollte schon deutlich werden welche art von dadurch durchgeführter Konditionierung entsteht.
dass diese armen Geschöpfe nach dieser tollen Erfahrung angefangen haben Pillen gegen alles zu nehmen.
Wenn eine Konditionierung erfolgt das gegen alle Probleme (auch so Dinge die durch zuhören, mal in den Arm nehmen und trösten etc.) Pillen helfen dann ist es unerheblich ob von Anfang an wirksame Mittel eingesetzt werden (was in diesem Fall zusätzlich zu einer körperlichen Abhängigkeit führt) oder ob eine Konditionierung auf wirkstofflose Pillen als generelle Hilfe (psychische Abhängigkeit gegenüber Pillen) erfolgt.
Und somit Drogenopfer aufgrund von Globulis geworden sind.
Habe ich so nicht geschrieben aber wenn das deine Meinung ist dann kann ich diese so stehen lassen
Sonst alles klar noch im Hirnskasten?
Mein Gehirn ist in meiner Schädelhöhle und in Ordnung. Danke der Nachfrage.
Da du aber offenbar deine Gedanken aus einem Hirnskasten beziehst und ich Kasten in der Umgangssprache als Synonym für Computer etc. kenne solltest du vielleicht dein Gehirn einsetzen um mit mir zu diskutieren. Nicht zweifelhaftes Wissen welches dir mit Hilfe des Computers im www präsentiert wird - welches man im weitesten Sinne als Hirnskasten bezeichnen könnte.
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon minna » Do Okt 06, 2016 12:59

Kindergarten???
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon KarlGustav » Do Okt 06, 2016 19:37

minna hat geschrieben:Kindergarten???


Nee, ganz einfach.

Homöopathie wirkt.
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Re: Homöopathie Bachelorarbeit

Beitragvon Juwel » Sa Okt 08, 2016 7:46

KarlGustav hat geschrieben:
minna hat geschrieben:Kindergarten???


Nee, ganz einfach.

Homöopathie wirkt.


Aber was da genau wirkt konnte noch keiner erklären....

Und was gibt es für Nebenwirkungen?
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