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Hydrauliköl Hersteller

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon michael2005 » Di Mai 19, 2026 19:25

Moin, welche Hersteller an Öl würdet ihr bevorzugen?
Mein Kran sowie Spalter wollen jeweils Hvpl.
Der spalter 46er, der Kran 32er Alternativ 46er.
Da es bei uns nicht so kalt ist, werde ich alles auf 46er lassen.
Nun gibts ja zich Hersteller von günstig, Mittelklase und teuer.

Habe 3 in der Nähe Mineralöl Kunzerne angefragt, die winken ab.
Der Teile zulieferer will das Altöl nicht zurück nehmen obwohl er verpflichtet wäre.
Das macht das ganze garnicht so leicht.
Wodurch ich zum online Handel gelange.
Entsorgung machen zum Glück für kleines Trinkgeld einige Werkstätten im Umkreis, solange man es im Fass hinstellt.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon T5060 » Di Mai 19, 2026 20:07

80% des Hydraulik + Schmieröls in D wird bei FUCHS Petrolub hergestellt und in unterschiedliche Pötte abgefüllt.
Wer das neue Öl verkauft hat, muss es auch zurücknehmen und zwar kostenlos, weil die Entsorgung bereits mit dem Neupreis bezahlt wurde.
Aktuell wird aber für Altöl ab gewissen Mengen gutes Geld bezahlt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon MikeW » Di Mai 19, 2026 22:12

Oest

Öle, Fett, Sonderkraftstoffe nehmen wir von da
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon tyr » Di Mai 19, 2026 22:41

Man kann die Marke nehmen die einem am besten gefällt, die Spezifikation muss stimmen.
Es gibt keinerlei Hinweise, das in Europa, auch außerhalb der EU, bei irgendeiner Marke die Spezifikation nicht gestimmt hat.
Alles andere ist Marketing und perönliche Vorliebe.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon Zog88 » Mi Mai 20, 2026 5:30

Wenn du die Möglichkeit hast bei einer LKW Werkstatt / Niederlassung das Öl zu holen und zurück zu geben wär das ideal.
Mein Cousin arbeitet bei einer Scania Niederlassung, da beziehe ich die Öle (aktueller Lieferant TOTAL Energies) für Motor, Getriebe und Hydraulik. Zurückgeben kann ich es im Kanister oder Fall, wobei 60L das größte Gebinde ist das ich hole für Getriebe/Hydraulik UTTO 10W30 für zwei Traktoren.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon michael2005 » Mi Mai 20, 2026 6:42

Die spanndende Frage ist doch, warum ist Mannol, Eurolub so günstig gegenüber Addinol, total etc.
Hvpl ist doch die norm bzw. Din mit den eigenschaften.

Lkw Werkstatt werde ich mal anfragen.

Ansonsten liegen die Preise zwischen 600 für Mannol, Eurolupe bis 1000 für Total, Addinol bis 1400 für anderes.
Ausgegangen für 200L

Vermutlich machen zusätze was aus.
Das billigste würde ich nun auch nicht nehmen.
Es gibt ja welche, die Standzeit 4 Jahre haben statt 2 durch zusätze.
Das muss man einkalkulieren.
Total liegt damit im guten Mittelfeld, 1000 Euro für 200L
Wird unter Hitachi vertrieben, standzeit 4 Jahre / 5000 Stunden.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon tyr » Mi Mai 20, 2026 7:07

michael2005 hat geschrieben:Die spanndende Frage ist doch, warum ist Mannol, Eurolub so günstig gegenüber Addinol, total etc.
Hvpl ist doch die norm bzw. Din mit den eigenschaften.


Andere Kostenstrukturen, weniger Marketing usw...


michael2005 hat geschrieben:Lkw Werkstatt werde ich mal anfragen.

Ansonsten liegen die Preise zwischen 600 für Mannol, Eurolupe bis 1000 für Total, Addinol bis 1400 für anderes.
Ausgegangen für 200L

Vermutlich machen zusätze was aus.
Das billigste würde ich nun auch nicht nehmen.
Es gibt ja welche, die Standzeit 4 Jahre haben statt 2 durch zusätze.
Das muss man einkalkulieren.
Total liegt damit im guten Mittelfeld, 1000 Euro für 200L
Wird unter Hitachi vertrieben, standzeit 4 Jahre / 5000 Stunden.


Du musst Dir die Literpreise anschauen, bei großen Mengen liegen die Literpreise dann alle in einem ziemlich ähnlichen bereich.
Die Grundeigenschaften aller technischen Öle sind definiert, das steht in der Bezeichnung (HLP 46, 15W40, SAE, ACEA, API- Klassen).
Alles was darüber hinaus von den Herstellern oder Marken beworben wird, sind reine nicht nachweisbare Behauptungen der Hersteller oder Händler, Marketing.
ich hab in den ganzen Jahrzehnten nie einen Nachweiß zu sehen bekommen, das , zumindest in der zivilisierten Welt, irgednein Hersteller oder Händler von den vorgegebenen Spezifikationen abgeweicht wäre, wer solche nachweise oder auch nur Indizien hat, möge sie veröfftlichen. Im Grunde ist es völlig egal ob ich ein Total oder Schell in goldfarbener Verpackung mit einem haufen Highperformance, irgednwelchen angeblichen Superzusätzen, oder ein Kiste Öl mit der selben Spezifikation aus dem Billigbaumarkt nehme, auf dem Maschinenölmarkt wird mit unendlich viel Marketing gearbeitet, udn da ist auch jede menge Glauben udn Hoffnung im Spiel.
Es gibt meines Wissens nach jedenfalls keinen Nachweis, das eine Maschine auch nur eine Stunde länger gehalten hätte, weil der Besitzer nur sogenannte Markenware verwendet hätte und kein sogenanntes Billigöl.
Wichtig ist einzig und allein die Vorgaben bezüglich Ölwechsel und Spezifikation der Maschinenhersteller zu beachten, udn nur von der vorgeschriebenen Ölsorte (in Hinsicht der reinen Spezifikation, NICHT der Marke) abzuweichen, wenn man nicht wirklich weiß was man da tut udn warum.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon Zog88 » Mi Mai 20, 2026 8:48

Sehe ich auch so das der Wechselintervall wichtiger ist als ob das Öl nun von Eurolub / Total / John Deere / VW Premium liquid Gold kommt.

Die Spezifikation muss passen. Bei älteren Maschinen ist das gar kein Thema weil da erfüllen die heutigen Öl eh viel mehr als notwendig.
Bei gewissen Sachen wie nassen Bremsen, Allrad-Vorderachsen GL4 GL5, Lastschalt- oder Variogetriebe gibt es Unterschiede da muss das Öl schon die Anforderung erfüllen. Punkt.
Und dann nicht auf 500 Stunden raus fahren beim Motoröl sondern 200-250 Stunden / oder Jährlich wechseln. Schei* aus Long Life und diesen Blödsinn außer die Maschine macht 2000 Stunden im Jahr. Dann macht es Sinn weil sowieso alle 3 Monate frisches Öl drauf kommt.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon michael2005 » Mi Mai 20, 2026 9:54

Super Danke.
Dann wirds das Eurolup oder Mannol werden.
Es erfüllt die Din forderung mit hvpl 46 und 46mm bei 40°

Die Stunden erreiche ich eh nie und bleibe beim 2 Jahres intervall.
Ach übrigens zählt die Altölverordnung der Rücknahme nur für privat.
Das konnte ich raus lesen.
Warum sich dann Öllieferanten Querstellen ist mir schleierhaft, die bekommen ja sogar Geld dafür.
Daher nehmen es wohl Werkstätten gern umsonst an.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon 210ponys » Mi Mai 20, 2026 15:58

wollte eigentlich nix mehr zu den Öl Geschichten schreiben, aber eine Namentliche Freigabe kostet richtig Geld. Und selbst dann kann man nicht sicher sein das die Qualität stimmt. Habe vor kurzem den Kanister vom Total Multagri Protect 10w-40 leer gemacht, auf dem Boden war eine Festgebackene Schicht also Additive die nicht in Lösung gegangen sind. Weil beim Blending die Temperatur zu niedrig war.
Der Verkäufer hat mir die Daten von dem Ölabfüller gegeben, erst auf wiederholte anfrage bekam ich einen Anruf. Natürlich ein bedauerlicher Einzelfall, und es gibt einen neuen Kanister auf Kulanz. Auf den Kanister warte ich heute noch.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon T5060 » Mi Mai 20, 2026 19:06

Wir kaufen seit 1951 unsere Schmieröle / - fette beim gleichen Händler, genau nach Fahrzeughersteller-Spezifikation,
der auch Öluntersuchungen für Maschinen mit großen Ölmengen anbietet. Da kennt man auch gleich den Zustand der Maschine
und wechselt auch nicht unnötigerweise das Öl zu früh. Wirtschaftlichkeit zählt eben, heute beim Kunden.
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon DST » Mi Mai 20, 2026 22:22

Bei den genannten Preisen von bis zu 7€/ltr bei einem 200ltr Fass kann man eigentlich auch gleich beim Baumaschinenhändler die Originalöle der Hersteller kaufen.

In unserer Gegend wird seit vielen Jahren eine jährliche Sammelbestellung über den "Ring junger Landwirte" gemacht, da sind die Preise dann sehr niedrig.
Evtl gibt's sowas in eurer Gegend auch.

Zwecks Additive - hier geht's um Holzspalter und Rückewagen mit popligen Zahnradpumpen und Drücken um die 200Bar.
Da taugt jegliches HVLP Öl, egal welcher Hersteller.

Weiter oben hat ein User HLP46 geschrieben, das würde zwar auch reichen aber das HVLP46/HVI46 ist für höhere Drücke geeignet und deckt einen breiteren Temperaturbereich ab.
Das sollte man nicht durcheinander bringen.

Auch wurde weiter oben ein Wechselintervall von 5000Bstd in den Raum gestellt.
Solche Zahlen kann man absolut nicht verallgemeinern, und haben nur zu einem Bruchteil mit dem verwendeten Öl zu tun.
Ein Hersteller von Hofladern will das Hydrauliköl nach 400 Bstd wechseln, ein Namhafter Baumaschinenhersteller alle 1000Std und der dritte will 3000 und bei regelmäßigen Ölanalysen darf das Öl teils 8000-10.000Bstd drin bleiben.

Lustigerweise fahren alle drei das gleiche Öl....

Wechsel nach Zeit:
Interessanterweise liest man bei einfachen Gerätschaften (einfache Zahnradpumpen und mittlere Drücke um 200Bar) wie Holzspalter oder Rückewagen gelegentlich dass das Hydrauliköl jährlich gewechselt werden sollte,
und im Baumaschinenbereich mit komplizierten Hydrostatischen Antrieben und Drücken von 450Bar soll das Öl lapidar nach 2000 oder 3000Std gewechselt werden, ohne Zeitbeschränkung. Das sind dann auch mal 10 Jahre oder mehr, was das Öl u.U. drinnen bleibt.


Mir persönlich würde es nicht im Traum einfallen bei einem Hobbygerät mit viell. 50Bstd pro Jahr,meist eher weniger, nach 1-2 Jahren das Öl zu wechseln.
Aber das soll jeder machen wie er will.

Ich lege mehr Wert darauf das der Filter innerhalb der vorgeschriebenen Std gewechselt wird, und das man nicht den billigsten Schrott an Filtern verwendet.

Auch der ganzjährige Standort des Gerätes hat einen großen Einfluß auf das Hydrauliköl.

Steht der Holzspalter im Freien, oder nur mit einer Plane abgedeckt, oder unter einem Schleppdach,
wo jeden Tag die Sonne draufbrennt,
Tag-Nacht Temperaturwechsel herrschen,
dem Wind ausgesetzt,
der direkten Luftfeuchtigkeit ausgesetzt,

oder geschützt in einer geschlossenen Halle.

Ein schlechter Standort beeinflusst nicht nur die äußere sichtbare Alterung sondern auch die Alterung des Hydrauliköls.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon tyr » Do Mai 21, 2026 7:29

Der normale Bediener mit begrenzen technischen Kenntnissen hat aber keine Chance all diese Einflussfaktoren zu berücksichtigen, deshalb er sich einfach an die vorgeschriebenen Intervalle halten sollte. Und was den Filter betrifft, ab wann ist so ein Filter ein billigfilter, udn was unterscheidet ihn von einem teuren Filter?
So ein Wechselfilter ist ja nun kein Hexenwerk in der Herstellung.... anders als die früher verwendeten zu reinigen Lamellenfilter, oder die Zentrifugalfilter...
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon langholzbauer » Do Mai 21, 2026 8:44

Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu schreiben, weil das Thema Öle schon genug durch diskutiert wurde.
Aber zum Wechselintervall bei Kleinmaschinen doch soviel.
Hydrauliköle sind hygroskopisch.
Wärend z.B. in Baggern durch die höheren Betriebstemperaturen Wasseraufnahme verhindert wird, altert das HLP im Holzspalter einfach schneller.
Es ist ja auch keine riesige Investition, dort alle 5 Jahre mal das Öl zu wechseln. :klug:
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Re: Hydrauliköl Hersteller

Beitragvon frafra » Do Mai 21, 2026 11:29

haben einen posch spalter in einer gemeinschaft (16?)
über 30 jahre alt
da wurde noch nie ! öl gewechselt
einfach arbeiten !!

wie oft wechselt ihr hyrauliköl bei der servolenkung beim auto


???
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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