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in 10 jahren: 300ha oder 5000mastplätze/400sauen/180kühe

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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49 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon schualer » Mo Jul 23, 2007 18:38

UUUPS stimmt hab gemeint es wäre n Mastplätze bin glaub ich nimma ganz nüchtern :? :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops:
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Beitragvon Schweinchen » Mo Jul 23, 2007 18:39

Das ganze ist meiner Meinung nach völliger Blödsinn. Sicherlich wird der trend dahingehen, dass die Betriebe immer größer werden. Der ganze Größenwahn hat aber auch seine grenzen udn mit sicherlich mehr Nach als Vorteile. Zudem gibt es auch noch heute kleine Betrieb mit ein paar ha und 10 Kühen Im VOLLERWERB!!! Vielseitigkeit ist gefragt und nicht immer größer immer mehr und im endeffekt verdiene ich nicht mehr als wenn ich alles beim alten gelassen hätte. Ich mein vergrößern ist gut und schön aber irgendwann sind auch grenzen. Ich kann besser 100 sauen vernünftig halten als Familienbetrieb oder meinend wegen auch 200 als das doppelte und mehr schlecht und mit anderen Arbeitskräften.

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Beitragvon schualer » Mo Jul 23, 2007 18:43

bei den Arbeits kräften läuft das ganze ja ehh imma auf Polen bzw Ostdeutsche hinaus
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Beitragvon Kaninchen » Mo Jul 23, 2007 18:51

Ich bin ja zwar eher Laie... :oops: aber hör doch eine ganze Menge von den Leuten hier.
Meine Meinung ist, dass es sehr, sehr auf wirtschaftliche Betriebsplanung ankommen wird, ob ein Betrieb sich halten kann, also Auslastung der Geräte, mehrere Standbeine, ständiges Erweitern von Fachwissen, Anpassung an moderne Methoden etc.

Ich denke zukünftig muß ein Landwirt eher ein guter Manager sein.
Die älteren, wie unser alter Bauer, die ihren relativ kleinen Hof (75 ha Ackerbau) nach dem Motto bewirtschaftet haben, "das haben wir immer so gemacht", die haben keine Chancen. :?

Ich mein, allein an Messzahlen so etwas fest zu machen wie Tierbestand oder Ackerfläche sagt gar nix aus.
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Beitragvon Schweinchen » Mo Jul 23, 2007 18:52

ok bevor du dir welche in stall holst die von tuten udn blasen kp haben und du die da "wirken" lässt dann kannste den laden auch schließen!
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Beitragvon agrotron 100 » Mo Jul 23, 2007 20:40

aber ich denke das es bei uns in zukunft auch auf mehr sauen rauslaufen wird. aber bei pachtpreisen von 800 euro/ha muss man schauen wo alles hinläuft ich würd aber doch wohl auch gern aktiver haubterwerbslandwird werden aber man weis heut eh nich was die zukunft bringt! man kann nur abwarten. mfg agrotron 100
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Beitragvon waste » Mo Jul 23, 2007 22:13

Meiner Meinung nach werden die Betriebe in Zukunft immer weiter wachsen müssen!
Aber in 10 Jahren so einen großen Sprung kann ich mir nicht vorstellen, und ist auch irgendwie unlogisch weil ich die Tier auch weggrechen muss von denen die Fremdarbeitskraft praktisch das Geld verdient!
für einen normalen Angestellten der sich bisschen auskennt wird man schon 3000 hinblättern müssen!
Dh. du bruachst mindestens 3000 euro mehr gewinn im Monat!
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Beitragvon Agrotron » Di Jul 24, 2007 18:45

schualer hat geschrieben:zurück zum Thema ich denke dass Top Agrar eine der besten Landwirtschaftlichn Fachzeitschriften ist allerdings nicht alles glauben dass ist viel zu hoch diese Werte kann keiner mehr überblicken und was soll ichmit 300 ha machen wenn ich dann kein Vieh habe??ß
Das Klump verkaufen??ß
bestimmt nicht dann brauch ich dann doch nen Stall und das is ner größen ordnung von 1000 und nicht 5000 das ist zum Teil Blödsinn



Was wäre so schlecht daran das Getreide zu verkaufen???
Bei den momentanen Preisen wäre es wirtschaftlich gesehen doch das beste die Ställe nicht mehr vollzumachen und das Getreide komplett zu vermarkten.


@topic
Ich halt das auch alles für ein bisschen übertrieben. Sicherlich wird es Wachstum geben und das muss es auch, aber meiner Meinung nach ist es wichtiger die Leistungen noch zu steigern.
Macht ja mehr Sinn 10% weniger Sauen zu halten und dafür 1 Ferkel mehr absetzen als umgekehrt...


MfG Agrotron
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Beitragvon Geronimo » Di Jul 24, 2007 18:56

nightfighter hat geschrieben:mit 50 tieren ist man hier so gut wie verloren. das ist minimum, da bleibt nicht viel geld übrig am ende des monats.

meiner meinung nach wird in der zukunft notwendig sein, die betriebe zu vergrößern. mit 50 milchkühen wird man in der zukunft nicht mehr existieren können.



Vielleicht sollten die Betriebe mit 50 Kühen einfach nur besser wirtschaften?

Bei uns erreichen die durchaus ein angemessenes Einkommen und eine ausreichende EKB.

Wer das mit 50 Kühen nicht schafft, der schaffts auch nicht mit 100 oder 200.

Übrigens: Es gibt Betriebe, die mit 30 Kühen 50 000 Euro Gewinn erzielen!
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Beitragvon Geronimo » Di Jul 24, 2007 20:50

schimmel hat geschrieben:Klar Kone mit 30 Kühen 50000,- Euronen Gewinn - logo.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Reini



Warum sollten uns die Leute vom Amt für Landwirtschaft belügen?
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Beitragvon Kaninchen » Di Jul 24, 2007 20:54

Kone77 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Klar Kone mit 30 Kühen 50000,- Euronen Gewinn - logo.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Reini



Warum sollten uns die Leute vom Amt für Landwirtschaft belügen?


weil sie das vielleicht nur vom Hörensagen haben... und keine Ahnung.... :roll:

hört sich jedenfalls sehr, sehr unrealistisch an.
Aber wenn du das belegen kannst, wechsel ich sofort meinen Beruf! :wink:
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Beitragvon Geronimo » Di Jul 24, 2007 21:37

@ Kaninchen

Wenn der den Abschluß nicht selber gesehen hätte, dann hätte er es wohl kaum erzählt. Willst du die Telefonnummer?
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Beitragvon Frankenbauer » Di Jul 24, 2007 22:15

Kone hat meiner Meinung nach Recht, bei uns in der Gegend gibt es jedes Jahr unzählige "Zukunftsbetriebe", die ausgeschlachtet werden und mindestens genauso viele "Kleine", die durch Diversifikation und kaufmännisches Handeln kerngesund sind.
Erklär mir einer, wie ein Zweimannbetrieb 120 Kühe melken, 60ha Gras teilweise ca. 40 km vom Hof entfernt ernten und auf 100ha Futter- und Maktfruchtbau betreiben will? Ein LU nimmt den schon nicht mehr als Kunden, beim Landhandel herrscht Vorkasse, Maschinen verschleißen immer weiter und in wenigen Jahren fällt denen vor lauter Arbeit auf, daß alles rackern für die Katz, bzw. für die Bank war. CC Kontrollen enden im Fiasko, der "Blaue Laster" von Saria kommt öfters vorbei, das reißt wegen Beihilfekürzungen bzw. -streichungen und dem Verlust von lebendem Inventar weitere Löcher in die Kasse.
Wenige Meter weiter wirtschaftet ein Bio Betrieb mit Direktvermarktung mit der Hälfte an Kühen, jeder Menge 400€ Kräften, auch nicht ganz neuen Maschinen, die aber ausreichend und gut gewartet sind erfolgreich vor sich hin, pachtet Flächen, weil die Pacht sicher ist, erhält beim Landhandel, bzw. Kollegen gute Konditionen, weil Barzahler, usw.
Ein kleinerer Betrieb kann durchaus einen ordentlichen Deckungsbeitrag erwirtschaften, wenn er fit ist, ein ordentlich geführter Großbetrieb schafft das auch, es gibt hier auch Betriebe wo die kaufmännische Angestellte die wichtigste Kraft nach dem Bauern auf dem Hof ist, aber es gibt eben auch die, deren Kreuz schon gemacht ist, die es nur noch nicht wissen und das sind fast alles Große.
Dann mach ich doch lieber klein aber fein nebenher, hab ab und zu Feierabend und Zeit mich hier auszutoben.

Gruß

Werner
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Beitragvon Norderator » Mi Jul 25, 2007 8:32

Der Meinung von Frankenbauer kann ich mich nur anschließen! Ich versteh gar nicht, warum bei so vielen Menschen die Meinung so tief verwurzelt ist, dass nur durch Wachstum die betriebliche Zukunftsfähigkeit gesichert werden kann. Sicherlich gehört ein gesundes Maß an Wachstum langfristig gesehen dazu, aber Frankenbauer hat da ein paar wichtige Begriffe fallen lassen, die wesentlich entscheidender als eine nahezu grenzenlose Expansion sind.
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Beitragvon Gast » Mi Jul 25, 2007 14:02

Das mit den 50000 Euro Gewinn bei 30 Milchkühen glaube ich sofort.
Das sind bei uns in der Oberpfalz (nördlich von Kones Niederbayern) die grösseren Bauern. Meine Eltern ham auch nur 30 Milchkühe und kommen auch gut über die Runden. Man muss halt vernünftig wirtschaften und Maschinen auch mal gebraucht kaufen oder den italienischen 80PS Schlepper anstatt dem allgäuer 140 PS Schlepper kaufen.
Wichtig ist halt keine grossen Schulden anzuhäufen. Probleme gibts dann, wenn man den Betrieb erweitern will - das ist allerdings heute überall schwierig.
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