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in 10 jahren: 300ha oder 5000mastplätze/400sauen/180kühe

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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49 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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in 10 jahren: 300ha oder 5000mastplätze/400sauen/180kühe

Beitragvon FRED222 » So Jul 22, 2007 12:41

also es war kürzlich ein interessanter artikel in einer fachzeitschrift, demnach sollten die oben genannten werte in 10 jahren angestrebt/erreicht werden um ein angemessenes einkommen zuerzielen. ich kann nur sagen davon sind die landwirte hier ja lichtjahre entfernt, annährungsweise kommt da nur eine kooperation von zwei milchbauern dran.
wie sollen diese flächengrößen überhaupt erreicht werden (ich meine auch für tierhaltung in der größenordnung braucht man ja entsprechende gülleflächen) und wie soll sich das rechnen, wenn die jetzt bereits hohen pachten noch anziehen (biogas, bebauung etc). sollen die landwirte dann für die "sofamelker" etc. die arbeit und das risiko tragen?.
ich bin mir zudem nicht sicher, ob die landwirte aus der bewirtschaftung von gepachteten flächen überhaupt eine gewinn erzielen der die pacht deckt oder übersteigt (vor allem wenn sie ihre kosten ehrlich berechnen also zb ihre arbeitszeit mit anrechnen). ob sich dies allein durch die kostenreduktion durch größere strukturen regelt wage ich zubezweifeln.
und eigentum: hier wird mittlerweile für vernünftiges ackerland bis zu 4€ aufgerufen, wären bei 250ha (also mit 50 vorhandenen ha die angestrebten 300 ha) mal eben: 10.000.000..............................
was sagt ihr?
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Beitragvon schualer » So Jul 22, 2007 16:22

ja abba wie willst du anders überleben ich denke auch das von jedem die Hälfte auch reicht (kommt imma auf deinen Lebensstil an)

Und wie bitte willst du 180 Kühe allein versorgen also bei über hundert müssen es dan mindestens 300 sein dass du die Arbeiter bezahlen kannst und bei dir mehr rausspringt
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Beitragvon Komatsu » So Jul 22, 2007 16:31

Man soll nicht den Quatsch glauben, den Topagrar in den letzten 30 Jahren verzapft hat. Die meisten Leute die das dort schreiben haben noch nie ne Kuh gemolken. Wenn ich 10 Mill. € habe, bringt das nach steuern 300.000 € allein aus Kapitalanlage. Wieso dann noch Kühe melken ?
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Beitragvon meister karl » So Jul 22, 2007 16:40

Erstmal müssst ihr ach überlegen wer überhaupt 100 Kühe und mehr hat!!!
Es gibt einfach noch zu viele betriebe die nur 30 Kühe haben oder nur 50 ha Acker. Diese sollten sich mal überlegen ob sich das überhaupt noch lohnt was sie da machen :!: :!: :roll:
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Beitragvon Vario413 » So Jul 22, 2007 17:41

ist schon richtig.

Hier in Niedersachsen liegt der Durchschnitt etrwa bei 80 Kühen und 23 ha Eigenland.

Wenn man mal eben so auf 200 Kühe die Richtung hoch soll, das ist für viele Betriebe nur Utopie.

Auf der anderen Seite gibt es ja auch Betriebe, die jetzt schon über diesen Wert gekommen sind.

Letzten Endes würde diese Prognose ja nur den aktuellen Trend bestätigen, dass immer weniger Betriebe da sein werden.
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Beitragvon Schorschle » So Jul 22, 2007 17:56

Ich frage mich immer wer soll das alles Bewirtschaften??? Fremdpersonal ist doch verdammt Teuer.

Bei uns in der gegend gibt es ein paar Betriebe bei denen der Bauer so um die 45 bis 50 Jahre alt ist und der Junior gerade in den Betrieb einsteigt. Die Bauen Ställe und Biogasanlagen wie die Verrückten. Ich weiß nicht ob die überhaupt schonmal darüber nachgedacht haben wer die Arbeit mal machen soll wenn die alten nicht mehr können?

Ich denke so 60 bis 70 Kühe wäre genau die richtige Betriebsgröße für einen Familienbetrieb. Was darüber hinausgeht beeinträchtigt die Lebenqualität schon zu sehr.
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Falsches Forum für diesen Thread

Beitragvon BennoR » Mo Jul 23, 2007 10:56

Warum ist dieser Thread im "Landtechnikforum" und nicht bei "Aktuelles und Allgemeines". Das Landtechnikforum entwickelt sich immer mehr zum Mülleimer für Leute, die nicht nachdenken wollen.
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Beitragvon schualer » Mo Jul 23, 2007 12:24

zurück zum Thema ich denke dass Top Agrar eine der besten Landwirtschaftlichn Fachzeitschriften ist allerdings nicht alles glauben dass ist viel zu hoch diese Werte kann keiner mehr überblicken und was soll ichmit 300 ha machen wenn ich dann kein Vieh habe??ß
Das Klump verkaufen??ß
bestimmt nicht dann brauch ich dann doch nen Stall und das is ner größen ordnung von 1000 und nicht 5000 das ist zum Teil Blödsinn
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Beitragvon nightfighter » Mo Jul 23, 2007 12:27

also hier bei uns ist es nichts besonderes wenn man zwischen 100 - 140 kühe im stall hat.
ein betrieb hier hat sogar über 200 viehcher im stall, als personal hat er eine ständige hilfskraft.
man kann im familienbetrieb sehr wohl, und zwar auch sehr effizient 130 milchkühe halten, ohne dabei einen angestellten zu haben, auf dem betrieb muss allerdings auch die alte generation mit anpacken, es funktioniert aber anscheinend.
ein weiterer betrieb in der größenordnung hier hält sich bei der gleichen herdengröße einen "hilfssklaven" der beim melken hilft und ein paar sklavenarbeiten verrichten muss. da funktioniert es auch ohne die rentner.

diese konzepte funktionieren allerdings auch nur mit entsprechenden maschinen, ein futterselbstfahrer in etwa der von mehreren bauern angeschafft wurde. desweiteren mehrere schlepper über 100ps pro betrieb und teilweise auslagerung auf lohnunternehmer.

die pauschale äußerung, das solche größen ohne angestellte nicht möglich sind, stimmt nicht. es ist zwar einiges an arbeit aber wenn man effektiv arbeitet und wirtschaftet ist es möglich. und 2 wochen urlaub im jahr sind bei den meisten auch drin.

mit 50 tieren ist man hier so gut wie verloren. das ist minimum, da bleibt nicht viel geld übrig am ende des monats.

meiner meinung nach wird in der zukunft notwendig sein, die betriebe zu vergrößern. mit 50 milchkühen wird man in der zukunft nicht mehr existieren können.
entweder müssen die betriebe vergrößert werden oder auf andere bereiche umgestaltet werden, wie etwa energiewirtschaft (hier zb. ein betrieb bei uns im ort mit 2 windkraftanlagen) oder die errichtung von biogasanlagen als möglichkeit für kleinere betriebe von der herkömmlichen milcherzeugung umzustelllen, da ja auch nicht jeder eine milchquote für 120 viehcher bekommt.
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Beitragvon Bauerntrampel » Mo Jul 23, 2007 16:51

Beiuns im Ort hat der größte Betrieb gerade einmal 180ha Ackerland und keine Viecher (hat keiner).
Wir selber haben 45ha im Nebenerwerb und das rechnet sich schon, sonst würden wir as nicht machen, allerdings braucht man die entsprechenden maschinen, um nach Feierabend noch was zu schaffen. :lol:
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Beitragvon schualer » Mo Jul 23, 2007 17:38

das ist klar und keiner hat hier behauptet das es sich nicht rechnet im Nebenerwerb abba wenn man davon leben will sin 45 ha schon ziemliche Grenze ich denke 150ha und Die dazu passendnen Größe an Viecherkann reichen.....
allerdings muss man da mindestens 30 ha eigen haben
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Beitragvon agrotron 100 » Mo Jul 23, 2007 18:18

moin unser betrieb hat 35ha und 220 sauen sind wir dann pleite??? klar muss man vergrößern aber so naja :x neee also weis nicht wenn ich mir in zukunft vorstell vor 400 sauen zu stehn ob man das schafft und fremde im stall naja das is auch net so prickelnd aber es wird nich einfacher werden in zukunft . mfg agrotron 100
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Einsatz rund um die Uhr für die Schlepper von Deutz Fahr !
Unsere Landwirtschaft is ihr Job!
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Beitragvon Stefan 19 » Mo Jul 23, 2007 18:30

mit 50 tieren ist man hier so gut wie verloren. das ist minimum, da bleibt nicht viel geld übrig am ende des monats.

50 Kühe x 0€ Gewinn = 0 €
Wie hoch ist dann der Gewinn bei 200 Kühen
200 Kühe x 0€ Gewinn= 0 €
Es vervierfacht sich nur die Arbeit
Das überdimensionale Wachstum hilft überhaupt nichts, solange die Auszahlungspreise für Milch und Fleisch im Keller sind.
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Beitragvon schualer » Mo Jul 23, 2007 18:31

mit 35 ha 200 Sauen??ß wie geht dass?? du brauchst doch auch Gülleflächen

naja die ha Zahl müsst verdreifacht werden
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Beitragvon euro » Mo Jul 23, 2007 18:37

schualer hat geschrieben:mit 35 ha 200 Sauen??ß wie geht dass?? du brauchst doch auch Gülleflächen

naja die ha Zahl müsst verdreifacht werden


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