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Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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39 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon forenkobold » So Feb 09, 2014 12:16

lodar hat geschrieben:julius,
ich habe jetzt höchstens 50% einer Frucht in der Mehrjährigen Fruchtfolge in den Vertrag reingeschrieben. Weiterhin daß die Cross Complain Regeln einzuhalten sind auch wenn keine Zuschüße beantragt sind. Dann daß am Beginn und alle 6 Jahre Bodenuntersuchungen von P,K,PH-wert und Humus gemacht werden und ich die Ergebnisse bekomme. Weiterhin daß nur Nawaro-Zeugs in die Anlage darf.Mehr kann ich eh nicht machen, er weiß auf jeden Fall daß ich darauf Wert lege. :prost:

Bis auf DAS alles verständlich und gut.
Aber was bedeutet "nur Nawaro"? Gülle und Mist gestattest hoffentlich auch. Und wenn er die Möglichkeit hat, Landschaftspflegematerial zu vergären, so ist das eine ökologisch wertvolle Maßnahme, die Deinen Böden nicht schadet.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » So Feb 09, 2014 13:35

Kobold,
bist Du aber wieder pingelich! :lol:
Die anfallende Tiergülle habe ich natürlich als Substanz vorausgesetzt und warum sollte "Landschaftspflegematerial" nicht zu den NAWARO-Sachen zählen?
Der Unterschied ist nur daß die nicht extra zur Vergasung gepflanzt wurden. :prost:

PS: wenn den "extra auf Pächter mit Biogas abgestimmten" Vertrag jemand haben möchte, eine PN reicht!
Dann könnt Ihr Euch viel Arbeit sparen! Er ist im .doc Format und deshalb leicht von jedem zu öffnen, Kontaktdaten ändern, fedisch! :wink: Ist natürlich hauptsächlich im Sinne des Verpächters geschrieben, aber ein Pächter der kein Schindluder vor hat kann den bedenkenlos unterzeichnen. :prost:
lg
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon forenkobold » So Feb 09, 2014 13:37

Bei einem Vertrag ist Pingeligkeit PFLICHT!
Is so.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » So Feb 09, 2014 13:43

keine Angst! Im Vertrag ist das alles Pingelichst geregelt! :wink:
lg
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » So Feb 09, 2014 21:34

Mit Deppen scheinst Du Dich ja auszukennen, führst ja scheinbar das Leben eines solchen!? :klug:
lg
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » So Feb 09, 2014 23:39

Jedes weitere Wort von Dir hier ist definitiv zu viel!
lg
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon julius » Mo Feb 17, 2014 15:07

Man sollte nicht zu viele Vorschriften in den Vertrag reinpacken. Der Pächter wird sich bei heute hunderten ha Pachtland sowieso nicht mehr an die Einzelheiten jedes einzelnen Vertrages erinnern.

Ich würde wenn überhaupt den Maisanbau beschränken auf 40 oder 50 %.

Was am meisten bringen würde, wären kurze Pachtverträge mit 5 Jahre.
Wenn du einen Zeitvertrag abschließt ( 5 jahre ) kann man sich die Grundstücke im letzten Jahr genauer ansehen. Sehen die Flächen gut aus, besteht kein Grund ( abgesehen vom Pachtpreis ) die Fläche einem anderen zu geben, ansonsten würde ich sie nach 5 Jahren einem anderen verpachten.

Noch schlimmer als zuviel Maisanteil ist Ampfervermehrung. Ich hatte mal eine Fläche dazugekauft, wo der Vorpächter über viele Jahre "Ampfervermehrung" betrieben ha. Eine Pflanze kann bis zu 7000 Ampfersamen pro Jahr abwerfen und diese sind 50 Jahre keimfähig.
julius
 
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon Mad » Mo Feb 17, 2014 15:16

julius hat geschrieben:
Noch schlimmer als zuviel Maisanteil ist Ampfervermehrung. Ich hatte mal eine Fläche dazugekauft, wo der Vorpächter über viele Jahre "Ampfervermehrung" betrieben ha. Eine Pflanze kann mehrere Tausend Ampfersamen pro Jahr abwerfen und diese sind 50 Jahre keimfähig.


Es gibt Verpächter, denen es egal ist, ob die Böden in Ordnung sind oder nicht. Wenn man so eine Fläche pachtet und dann noch die Kosten zur Aufdüngung oder Aufkalkung aufbringen muss, ohne etwas davon zu haben, weil sie ja in 5 Jahren vermutlich ein anderer pachten könnte. Natürlich kann man dafür eine Entschädigung verlangen. Den Nutzen hat dann allerdings ein anderer. Sogar doppelt, wenn er dann die Bodengehalte wieder auf den Ursprung abfallen lässt.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon julius » Mo Feb 17, 2014 15:25

Mad hat geschrieben:
julius hat geschrieben:
Noch schlimmer als zuviel Maisanteil ist Ampfervermehrung. Ich hatte mal eine Fläche dazugekauft, wo der Vorpächter über viele Jahre "Ampfervermehrung" betrieben ha. Eine Pflanze kann mehrere Tausend Ampfersamen pro Jahr abwerfen und diese sind 50 Jahre keimfähig.


Es gibt Verpächter, denen es egal ist, ob die Böden in Ordnung sind oder nicht. Wenn man so eine Fläche pachtet und dann noch die Kosten zur Aufdüngung oder Aufkalkung aufbringen muss, ohne etwas davon zu haben, weil sie ja in 5 Jahren vermutlich ein anderer pachten könnte. Natürlich kann man dafür eine Entschädigung verlangen. Den Nutzen hat dann allerdings ein anderer. Sogar doppelt, wenn er dann die Bodengehalte wieder auf den Ursprung abfallen lässt.


Das mit der Entschädigung ist schwierig umzusetzen. Da muß der Anfangszustand und der Zustand nach Pachtende mit handfesten Beweisen dokumentiert werden. Was fast unmöglich ist. Zudem müßte man mit stichhaltigen Beweisen vor Gericht ziehen, falls der Verpächter freiwillig nichts bezahlt. Also mehr als schwierig.

Die Ampferfläche, die ich eben erwähnt habe, hatte ich gekauft. Da kann man das Ampferproblem schon in Kauf nehmen.

Hatte aber mal eine Grünlandfläche mit unzähligen Ampferpflanzen + Samen im Boden dazugepachtet. Die konnte man nicht umbrechen. Hab dann anfangs eine Flächenspritzung durchgeführt und bin das Grundstück dann jedes Jahr nach jedem Schnitt mit der Rückenspritze abgelaufen.
Die Fläche war dann nach mehreren Jahren gut saniert und brachte endlich einen guten Ertrag. Dank gabs vom Verpächter aber keinen. Denn nachdem die Fläche weitgehend ampferfrei war, hat er sie stillschweigend an jemand anderen verkauft, und ich mußte sie nach 5 Jahren abgeben. Das war dann schon ärgelich.
julius
 
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