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Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » Mi Jan 29, 2014 11:45

Bei mir steht die Neuverpachtung an.
Jetzt bin ich mir Unsicher wie schädlich ein hoher Maisanteil in der Fruchtfolge in verbindung mit Biogasgülleausbringung letztendlich wirklich ist.
Das Internet liefert meist negative Berichte bis hin zu "zerstört das Bodenlebewesen oder führt zu starkem Humusabbau"
Das Amt für Landwirtschaft wiederrum sagt daß bis 60% unbedenklich ist wenn Zwischenfrucht mit angebaut wird.
Der Pachtpreisunterschied ist schon beträchtlich, aber ich will natürlich den Boden nach Pachtende nicht verschlechtert zurückbekommen.
Wie könnte man so etwas als Verpächter steuern um Gefahren für den Boden möglichst Gering zu halten?
Wie sind eure Meinungen dazu?
Danke :prost:
lg
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon Mineralwasser » Mi Jan 29, 2014 12:01

um auf nummer sicher zu gehen, mach doch einfach eine bodenuntersuchung vor der verpachtung. humusgehalt kann man übrigens auch untersuchen lassen. ist der pachtvertrag beendet, lass eine bodenuntersuchung vom pächter machen, wenns nicht passt muss aufgedüngt werden.
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon CarpeDiem » Mi Jan 29, 2014 12:08

Mir ist hier aus der Gegend ein Fall bekannt, da hat sich der Verpächter per Vertrag ausbedungen, dass nur 3x in 10 Jahren (so lange läuft der Vertrg) Mais angebaut werden darf und das auch nur nach vorheriger Gründüngung. Grund sind hier die Wildschweine, denn der Verpächter ist auch der Jagdausübungsberechtigte und will den Anteil Mais an der Fläche gering halten.
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon hanswurst » Mi Jan 29, 2014 12:23

Wird der Humusgehalt runtergefahren vom Pächter, brauchst du einige Zeit bis du in wieder auf einer vernüftigen Ackerbaulichen Basis bringst. Die alleinige Rückfuhr von organischem Material über das Gärrest ist ein Irrtum.
Wenn der Pächter ZW anbaut tut er was gegen den Humuszehrenden Silomais.
Aber bei mir würde sich eher die Frage ergeben, was passiert mit meinem Grund, und was wird dort eingetragen? Was wird alles in der Biogasanlage vergärt, bei 40 Grad stirb nicht alles ab.
Wie sieht nachher das Bodenleben nicht nur wegen Humhuszehrung, sondern wegen hohen Nährstoffeinträgen aus.
Maisernte im Herbst bei schlechten Bodenverhältnissen durch schwere Maschinen--> Bodenschadverdichtungen.


Ps: Ich würde viellicht nicht immer dem was geben der den höchsten Preis bezahlt sondern dem von dem ich weiß er macht es vernüftig. Das soll jetzt nicht heißen das Biogasler von Grund auf an schwarze Scharfe sind! Setz dich doch mal hin und mach dir die Arbeit und rechne dir den Deckungsbeitrag aus den deine Fläche beim Anbau von verschieden Früchten leisten kann. Dann siehst du das dass eigentlich nicht funktionieren kann.
Keine Angst beim fahren, wird schon schief gehen
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » Mi Jan 29, 2014 13:46

Hanswurst,
wenn ich es dem geben möchte mit dem höchsten Pachtpreis würde ich hier nicht fragen. :wink:

Carpediem,
kein Biogasler wird sich vorschreiben lassen 30 oder weniger % Mais anzubauen!?

IHC,
was hat die Flächengröße mit der wirkung von viel Maisanbau zu tun, 50% sinds bei 1Ha genau so wie bei 20Ha!? Bei mir gehts um 20Ha
Der Boden ist Sandiger Lehm/ lehmiger Sand, Ackerwertzahl 38

Mineralwasser,
das mit der Bodenuntersuchung hab ich mir auch schon überlegt.
Aber wenn der Humus zum Beispiel abgebaut hat, wie bringst du das wieder in Ordnung oder wie will man sich das Entschädigen lassen?
lg
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon JD7430 » Mi Jan 29, 2014 15:15

http://maisfakten.de/Index
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon Nordhesse » Mi Jan 29, 2014 15:19

So kann man anscheinend den ´Boden auch verbessern:
http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30231122

https://www.google.de/search?q=tiefpfl% ... 80&bih=878
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon automatix » Mi Jan 29, 2014 15:46

lodar hat geschrieben:Hanswurst,
wenn ich es dem geben möchte mit dem höchsten Pachtpreis würde ich hier nicht fragen. :wink:

Carpediem,
kein Biogasler wird sich vorschreiben lassen 30 oder weniger % Mais anzubauen!?

IHC,
was hat die Flächengröße mit der wirkung von viel Maisanbau zu tun, 50% sinds bei 1Ha genau so wie bei 20Ha!? Bei mir gehts um 20Ha
Der Boden ist Sandiger Lehm/ lehmiger Sand, Ackerwertzahl 38

Mineralwasser,
das mit der Bodenuntersuchung hab ich mir auch schon überlegt.
Aber wenn der Humus zum Beispiel abgebaut hat, wie bringst du das wieder in Ordnung oder wie will man sich das Entschädigen lassen?


also bei uns haben vor wenigen Jahren ein paar große Güter verpachtet, die haben sogar ein Fortsetzen des pfluglosen Anbaus verlangt und eine Begrenzung von Silomais auf 30% der Fläche.
Bodenuntersuchung vor der Pachtung und dann alle 5 Jahre und die Werte dürfen sich nicht verschlechtern....
haben trotzdem Unsummen erzielt.
Wenn du natürlich nur 5 ha hast, dann tust dir schwerer sowas durchzusetzen....
Anderseits gibt's genug Milchviehhalter, die auf ihren wenigen Ackerflächen seit 30 Jahren Silomais anbauen und die haben immer noch gute Erträge.
Badaboom
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon Max M » Mi Jan 29, 2014 16:29

Nordhesse hat geschrieben:So kann man anscheinend den ´Boden auch verbessern:
http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30231122

https://www.google.de/search?q=tiefpfl% ... 80&bih=878

Wo steht da was von Bodenverbesserung? Ich les da nur von positiven Klimaschutzeffekten!!
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon Nordhesse » Mi Jan 29, 2014 16:31

Humusanteil gesteigert- wollen doch immer alle!!!
zum Silomaisanbau. Die Hauptkonzentration haben wir hier in den Grünlandregionen. 100 Kühe, 30 ha Acker, 85 % Mais. Und- kein Problem. Die Diskussion Biogasmais auf Pachtflächen gibt es hier eig. nur bei der Kirche. Und dort wird sie in mehr als der Hälfte der Fälle von "Kollegen" losgetreten, die sich damit eine Verbesserung ihrer Position am Pachtmarkt erhoffen. Mir wäre das zu dünnes Eis.
Folgende Auswahlkriterien hat es hier bei der Kirche schon gegeben: Kein Anbau von GVO- Saatgut., Bevorzugung von Nebenerwerbslandwirten- die haben es nötiger, Bevorzugung von Milcherzeugern: die haben es nötiger, usw., usw.,
Und dann gab es da noch den Atheisten, der sich um Kirchenland bemüht hat- da hab ich an den Kirchenvorstand geschrieben, dass ich schon auf die Begründung gespannt bin, wenn der zum Zuge kommen würde :D
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon Max M » Mi Jan 29, 2014 16:43

Wer sind Alle? Ich will jedenfalls "Humus" in der Tasche und nicht 3m tief in der Erde, damit ich immer genug zu Essen und zu Trinken hab. ;-P
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » Mi Jan 29, 2014 18:41

JD7430,
ich könnte mir vorstellen daß diese Seite nicht so wirklich objektiv ist. Hier wird alles, was sonst am Mais verteufelt wird positiv dargestellt. Wie immer, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. :wink:
lg
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon JD7430 » Mi Jan 29, 2014 18:47

lodar hat geschrieben:JD7430,
ich könnte mir vorstellen daß diese Seite nicht so wirklich objektiv ist. Hier wird alles, was sonst am Mais verteufelt wird positiv dargestellt. Wie immer, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. :wink:



Jo, auf diese Seite hat der Kerl von KWS bei seinem Vortrag verwiesen :lol:


Der hat uns den Mais so schön geredet, das hätten selbst die Städter geglaubt ;)


Fakten sind es zwar, aber die negativen Auswirkungen werden eben einfach ignoriert.
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon tröntken » Mi Jan 29, 2014 19:39

lodar hat geschrieben:.... Wie immer, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. :wink:



So sieht es wahrscheinlich aus. Aber meinst du, die Landwirte würden auf ihren eigenen Äckern teils nur Mais anbauen, wenn es den wirklich so schlimm wäre? Ich denke nicht.
Ich an deiner stelle würde reinschreiben das "der Monoanbau von Mais" nicht gestattet ist und gut ist.
Die Qualität deiner Böden nach Pachtende hängen von anderen Kriterien ab. Und dein Pächter wird dies auch wohl wissen, da er wahrscheinlich die Pacht ja auch verlängert haben wollen würde ;)
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Re: Ist Maisanbau bis 50% schädlich für den Boden

Beitragvon lodar » Mi Jan 29, 2014 19:56

Müßen nicht alle Landwirte die Cross Compliane-Anforderungen erfüllen um Zuschüße von der Eu zu erhalten?
Dann wären ja meine Bedenken zumindest theoretisch unbegründet?
Oder kann man das so pauschal nicht sagen, wäre ja auch zu Einfach und den Einwand hätte vermutlich schon jemand gebracht? :roll:
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