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John deere 6125R

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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John deere 6125R

Beitragvon Waldfink » So Dez 21, 2014 17:03

Hallo wer hat Erfahrung mit diesen Traktor und kann Erfahrungen berichten
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Re: John deere 6125R

Beitragvon Schauerschrauber » So Dez 21, 2014 20:21

Hallo

Hatte ihn als Vorführer und aktuell auch noch immer ein Angebot dafür auf dem Tisch liegen .

Top Kabine , solides gut schaltbares Getriebe (Autoquad) sowie eine sehr gute Verarbeitung stehen auf der haben Seite.

Die Wendeschaltung ist etwas hakelig ( der Hebel ) , der Motor fällt beim Richtungswechsel stark von der Drehzahl ab , man muß ihn sogar mit dem Gaspedal
bei Laune halte - das war vor dem Pflug am Vorgewende mega nervig . Die Zugleistung ist ok aber auch nicht der Brüller - da gibt es Hersteller die holen aus 4,5 Liter Hubraum
deutlich mehr bumms heraus . Das Haubendesign bietet eine miserabele Sicht auf Frontgeräte .

Kein wirkliches Schnäppchen , der Preis den Sie uns gemacht haben ist gerade mal 24% unter Konfiguratorergebnis gewesen - da bekommt man bei
Deutz , CNH und Claas schon ordentliche 6 Zylinder dafür .


MfG
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Re: John deere 6125R

Beitragvon Pepp » Mo Dez 22, 2014 10:42

Servus,

wir haben einen, mit AutoQuad Eco Shift und nahezu Vollausstattung (FL, FZW, etc.) und bislang 830h. Kann die Meinung von Schauerschrauber nicht ganz teilen. Wir haben auch einen Vergleichsschlepper mit 125 (DIN) PS und 6 Zylindern. Mit der Zugleistung sind wir absolut zufrieden. Ohne Boost (vorm Pflug) ist die Zugleistung OK und wenn er boosten kann (Zapfwelle oder Straße) ist er wirklich top. Die Lastschaltstufen schalten sich super, die Gruppenschaltung finde ich aber sehr hakelig (das ist auch die Sache, die mich am meisten an dem Schlepper stört). Wir haben gehofft, dass das mit der Zeit besser wird, ist aber nicht so. Die Wendeschaltung finde ich hingegen gut. Unserer muss beim Richtungswechsel am Vorgewende auch nicht per Gaspedal bei Laune gehalten werden. Wo er allerdings bei Laune gehalten werden muss, ist wenn man anfährt und gleichzeitig den Frontlader hebt. Preislich war unserer auch OK.

Zusammengefasst: Kabine und Motor sind top, die Gruppenschaltung dagegen sehr hakelig. Wir würden uns daher näher den stufenlosen anschauen (wobei ich fürchte, dass dieser von der Zugleistung nicht ganz ran kommt).

Falls du konkrete Fragen hast, bitte per PN.
Pepp
 
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Re: John deere 6125R

Beitragvon Schauerschrauber » Mo Dez 22, 2014 13:27

Hallo Pepp ,

ja so gehen die Meinungen auseinander - ich z.B. war mit der Schaltbarkeit sehr zufrieden , da war auch nichts hakelig .
Wenn du was richtig hakeliges testen möchtes dann hol dir den 6M zum Vergleich - da liegen Weilten zwischen der langen offenen und der kurzen geschlossenen
Schaltkulisse.

Das der mir am Vorgewende abgekackt ist hat natürlich auch mit dem gleichzeitigen drehen des Pfluges zu tun - was ja deiner Aussage mit dem Frontlader heben
ähneln würde. Sowas gibts beim Wettbewerb nicht , auch eine Zahnradpumpe sollte so etwas heut zu Tage meistern .


MfG
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Re: John deere 6125R

Beitragvon broitbeil » Mo Dez 22, 2014 13:49

Also was das Schalten der 6XXX Schlepper betrifft: Das 5-Gang schaltet sich nochmal deutlich schwerer als das 4 und 6-Gang.
Aber: Wie oft schalte ich denn am Tag bei dem Schlepper ?
Auf dem Acker gar nicht, mit dem Frontlader auch gar nicht, nur auf der Straße eben.
Meiner (6910) ging in A und B auch immer recht zäh, aber so aber 7000h wird's immer besser ;-)
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Re: John deere 6125R

Beitragvon Pepp » Mo Dez 22, 2014 14:43

Die objektive Beurteilung ist natürlich schwierig und die Meinung gehen beim Thema Traktorkauf natürlich weit auseinander :) (ist aber auch gut so!)

Ich bin die letzten beiden Jahre auch ca. 300 h mit einem 6210R mit 5-Gang AutoQuad Eco Shift gefahren. Dieses ist nach meiner subjektiven Beurteilung ähnlich hakelig. Es kann natürlich sein, dass John Deere hier die letzten 2 Jahre was geändert hat und die Schaltbarkeit mittlerweile verbessert wurde? Oder kann man die Schaltbarkeit der Gruppenschaltung sogar irgendwie justieren?

Wie gesagt: unserer ist "hakelig", besonders wenn er kalt ist. Wie Broitbeil schon schrieb: im Acker störts nicht wirklich. Wer aber überwiegend auf der Straße unterwegs ist, der wird mit dem AutoQuad wohl nicht so recht glücklich.

Wir haben auch den Vergleich zu Fahrzeugen mit Schaltgetriebe aus dem Allgäu, und deren Schaltbarkeit ist im Vergleich deutlich besser.

Ich gebe Schauerschrauber auch recht, dass ein Abwürgen des Motors durch Anfahrvorgänge und gleichzeitiger Betätigung jeglicher Hydraulikfunktionen nicht zeitgemäß ist.

Unterm Strich sind wir mit dem 6125R aber bislang trotzdem zufrieden (Zwischenbilanz sollte aber erst nach 6000 h gezogen werden). Was ich noch als positiv herausstellen möchte, ist die sehr leise Kabine. Gerade an langen Arbeitstagen empfinde ich diese als sehr angenehm.
Pepp
 
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Re: John deere 6125R

Beitragvon jonny500 » Mo Dez 22, 2014 14:49

Schauerschrauber hat geschrieben:Kein wirkliches Schnäppchen , der Preis den Sie uns gemacht haben ist gerade mal 24% unter Konfiguratorergebnis gewesen - da bekommt man bei
Deutz , CNH und Claas schon ordentliche 6 Zylinder dafür .
MfG



Hallo Schauerschrauber,
wann hast Du gekauft?
Ich verstehe, dass Du 24% auf den Listenpreis (aus dem Konfigurator) bekommen hast, dann plus MwSt. - Ist das richtig?


zum Thema Schalten: Ich hatte die gleichen Probleme (6430P). Habe die Verkleidung der Seitenkonsole entfernt (geht recht einfach) und die Bowdenzüge sowie den Schalthebel mit entsprechendem Gleitmittel behandelt. Wie heißt es so schön: Geht wie geschmiert. Nur zu empfehlen.


Gruß

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Re: John deere 6125R

Beitragvon countryman » Mo Dez 22, 2014 15:29

24%, da geht noch was...
The times they are a-changin'.
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Re: John deere 6125R

Beitragvon IHC744 » Mo Dez 22, 2014 19:19

countryman hat geschrieben:24%, da geht noch was...


jep, das kann ich bestätigen
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Re: John deere 6125R

Beitragvon IHC744 » Mo Dez 22, 2014 19:22

jonny500 hat geschrieben:
Schauerschrauber hat geschrieben:
zum Thema Schalten: Ich hatte die gleichen Probleme (6430P). Habe die Verkleidung der Seitenkonsole entfernt (geht recht einfach) und die Bowdenzüge sowie den Schalthebel mit entsprechendem Gleitmittel behandelt. Wie heißt es so schön: Geht wie geschmiert. Nur zu empfehlen.

jonny500


Soviel ich weiß, sind das Bowdenzüge mit Tefloneinlagen und diese soll man NICHT schmieren...
Lasse mich aber gerne Besserem belehren, da ich die hakelige 6-Gang-Schaltung bei den neuen auch kenne.... Probleme bereiten haupsächlich die wenig genutzen A und B-Gruppen. C - F sind eigentlich nach wenigen Stunden schon gut schaltbar!

Wie kommen denn die Jonny-Kenner mit dem el. Kupplungsknopf zu Recht? Damit kann ich absolut keine Gruppen schalten.... Soll sich laut Werkstatt aber noch legen.

Gruß
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Re: John deere 6125R

Beitragvon askari » Mo Dez 22, 2014 21:01

Moin Moin,
Also wenn ich die Beiträge so lese hab ich den Eindruck:Seit ihr die Schlepper nicht mal Probe gefahren.Ich würd mir niemals einen Schlepper kaufen
der sich schlecht schalten läßt.Bei so einer Investition .Feldprobe??
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Re: John deere 6125R

Beitragvon Pepp » Mo Dez 22, 2014 23:37

askari hat geschrieben:Moin Moin,
Also wenn ich die Beiträge so lese hab ich den Eindruck:Seit ihr die Schlepper nicht mal Probe gefahren.Ich würd mir niemals einen Schlepper kaufen
der sich schlecht schalten läßt.Bei so einer Investition .Feldprobe??


Wir haben ihn am Telefon gekauft, weil uns das satte Grün im Prospekt so gut gefallen hat. :roll: Nix für ungut, aber solche fachlich völlig inhaltslosen Beiträge sind hochgradig überflüssig.
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Re: John deere 6125R

Beitragvon JonnySchorsch » Mo Dez 22, 2014 23:58

der Motor fällt beim Richtungswechsel stark von der Drehzahl ab , man muß ihn sogar mit dem Gaspedal
bei Laune halte - das war vor dem Pflug am Vorgewende mega nervig

Du kannst einstellen, dass das Getriebe beim Umschalten auf Rückwärts in eine kleinere Lastschaltstufe wechselt, von Vorwärts auf Rückwärts "würgt" er dann schon nichtmehr so. Beim Umschalten auf Vorwärts habe ich beim Pflügen mit einem 6820 dann immer etwas mit der Kupplung gespielt, dann gehts schön. Ist etwas Übungssache finde ich.
mfG JonnySchorsch
.......................
"Die Landwirtschaft ernährt die Welt, viel mehr aber noch Fendt, die BayWa und Monsanto."
(Zitat meines Berufsschullehrers)
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Re: John deere 6125R

Beitragvon Schauerschrauber » Di Dez 23, 2014 8:05

jonny500 hat geschrieben:
Schauerschrauber hat geschrieben:Kein wirkliches Schnäppchen , der Preis den Sie uns gemacht haben ist gerade mal 24% unter Konfiguratorergebnis gewesen - da bekommt man bei
Deutz , CNH und Claas schon ordentliche 6 Zylinder dafür .
MfG



Hallo Schauerschrauber,
wann hast Du gekauft?
Ich verstehe, dass Du 24% auf den Listenpreis (aus dem Konfigurator) bekommen hast, dann plus MwSt. - Ist das richtig?


zum Thema Schalten: Ich hatte die gleichen Probleme (6430P). Habe die Verkleidung der Seitenkonsole entfernt (geht recht einfach) und die Bowdenzüge sowie den Schalthebel mit entsprechendem Gleitmittel behandelt. Wie heißt es so schön: Geht wie geschmiert. Nur zu empfehlen.


Gruß

jonny500



Hallo

Ja genau Konfiguratorpreis minus 24% Rabatt plus 19% MwSt.

Ich habe die Maschine nicht gekauft. Das Angebot war vom Juni diesen Jahres.
Aktuell gibt es mehr wie 24% , aber auch die anderen haben noch was draufgepackt.

Ich kam mir damals verarscht vor, der Händler hätte einen Neukunden aus dem Fendtlager bekommen können
aber sich irgendwie in den Verhandlungen extrem dämlich angestellt.

MfG
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Re: John deere 6125R

Beitragvon lerl » Di Dez 23, 2014 8:53

Servus,

habe auch einen 6125 R mit derzeit 670h und Autopower Getriebe. Wollte ursprünglich keinen Stufenlosen, da mir der vorherige Lastschalter auch gepasst hat. Würde ihn aber jetzt nicht mehr mit einem Schalter tauschen wollen. Ich bin sehr zufrieden damit, aber mit einem neuen Schlepper ist das meistens so, egal welche Marke.
Besonders die Kabine, leise und ohne B-Holme und ich kann auch rechts absteigen, die Bedienungsanordnung aber auch die Leistung sind gut. Auch der Dieselverbrauch und die Wendigkeit hat mich positiv überrascht. Die Motorhaube finde ich kein Problem, da diese bis auf Deutz, bei allen Herstellern so ausfällt. Für mich gibt´s da auch nix zu sehen, was ich mit einem anderen besser sehen würde. Viel wichtiger ist die Sicht auf die Fronthydraulik beim Ankuppeln und das Vorderrad.

Der Preis war damals (2013) bei 29 % vom Listenpreis. Jedoch haben wir uns dann für einen Vorführer entschieden, der dann bei 39% lag. War vielleicht auch ein Glücksfall. Würd mir aber wieder einen Vorführer zulegen, da in 12 - 15 Jahren jedem egal ist, ob der 200h mehr oder weniger drauf hat. Und der Preisunterschied einfach zu hoch ist. Ich denke, die Händlerrabatte lassen in der derzeitigen Marktsituation auch entsprechende % zu.

In Frage kam damals auch ein Fendt 513 und Deutz 6140.4. ttv Der Fendt war aber um 18.000 € teurer wie der neue 6125R und der Deutz gleich. Somit war die Entscheidung schnell gefallen und die Werkstatt ist in unserer Region beim Jonny auch die bessere (sehr wichtig!).
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