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John Deere 7920 oder Vario 818?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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48 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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John Deere 7920 oder Vario 818?

Beitragvon Johnny6820 » Sa Apr 14, 2007 12:28

Hallo zusammen,

wir betreiben einen Ackerbaubetrieb. Angebaut wird Weizen, Gerste und Raps.

Da unser JD 7810 mit 7200 Stunden weg soll muss ein neuer her. Da wir bereits gute Erfahrung mit John Deere gemacht haben ( 6320, 6820, 7810) wollte wir eigentlich einen 7920 kaufen, da wir aber auch einen Fendt Händler in der nähe haben, könnte es auch ein Fendt werden. Wir stehen jetzt vor der Entscheidung, 7920 oder 818!?

Zu seinem Aufgabengebiet gehören folgende Sachen:

- 5 Schar Drehpflug mit Packer (Lehmboden) ziehen
- Getreidetransport
- Getreide drillen
-Teilweise auch Dünger streuen
-Gropackenpresse ziehen

Und diverse andere Aufgaben.

Welchen Schlepper würdet ihr empfehlen?
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Beitragvon 820Vario » Sa Apr 14, 2007 12:53

Hallo

Hab mal eine frage wollt ihr einen Gebrauchten oder bekommt ihr einen 7920 noch Neu

Wenn du die beiden vergleichen möchtest dann musst du entweder einen 922Vario nehmen oder den 818 (der neue hat aber nur 180PS)mit den Neuen kleinen 7X30 Vergleichen

Der 818 Reicht für deine Geräte leicht aus aber 7920 ist meiner Meinung nach zu groß nicht wegen der PS sondern vom gesamten aufbau her
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Beitragvon Flächenagrardesigner » Sa Apr 14, 2007 19:24

Die beiden Schlepper sind nicht zu vergleichen!!!
Der 7530 oder der 818. Das ist hier die Frage.

Man kann doch mit einem 7920/30 keinen Düngerstreuen. Der ist viel zu schwer! Auch auf der Straße viel zu klobig :lol:
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Beitragvon Ösi » Sa Apr 14, 2007 20:09

Einen 7920er wirst neu nimmer kriegen, wenn einen neuen Schlepper willst wirst wohl zum 7930 greifen müssen. Der ist wiederum ein Eck stärker und auch teurer. Wie die Kollegen geschrieben haben, ist der 818 nicht in der gleichen Liga anzusiedeln. Wenn du einen 7810 mit seinen 175PS ersetzen möchtest, reicht dir ein 818 aber immer. Ansonsten würde ich, sofern du bei JD bleiben möchtest einen 7030er Premium kaufen. Beide sicher stark genug aber deutlich kompakter und für deine Anforderungen sicher besser.
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Beitragvon Johnny6820 » Sa Apr 14, 2007 20:57

Hallo,

werde mir nächste Woche mal den 7530 angucken, danke für eure Antworten. :D
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Beitragvon mich_deere » Sa Apr 14, 2007 21:39

na ein 7530 klingt doch schon viel vernünftiger 8) ...aber beim pflügen im Lehm würd ich eine ordentliche Ladung flexibler Gewichte dazu packen :wink:

wenn er 40 Km/h laufen soll, würd ich ECO-Shift-Getriebe nehmen!
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Beitragvon Carsten » Sa Apr 14, 2007 22:54

Hallo,

bitte Sachlich über das Thema diskutieren. Ich werde nämlich jetzt mal eine Vermutung in den Raum werfen zum Thema Spritverbrauch.

Auch wenn wir bisher nur John Deere fahren bin ich nicht Markenblind und habe auch bei einem befreundeteten LU schon etliche Stunden Vario gefahren. Der Fendt ist auf jeden Fall ein guter Traktor und ich bin auch wirklich am überlegen ob der nächste nicht doch auch mal einen Fendt sein sollte. Vor allen Dingen wenn man mit den Varios soviel Kraftstoff einsparen kann wie es immer in der Werbung behauptet wurde.

Da sind wir schon beim Punkt. Soweit ich mich erinnern kann liest man dieses Argument nicht mehr also oft in den Anzeigen.

Auch in der letzten Profi wurden einige Schleppermarken in Punkto Kraftstoffverbrauch getestet. Ein Fendt war leider nicht dabei. Ich glaube fast das es kein Zufall war das er nicht dabei war (Siehe letzte Seite des Heftes).

Ein Bekannter LU aus unserer Gegend soll verschiedene Vorführmaschinen mit ein und dem selben beladenen Wagen auf einer Teststrecke getestet haben. Also gleiche Bedingungen für alle. Hier soll dann angeblich der Steyr am besten abgeschnitten haben.

Ein Kollege hatte eine 818 Vorführmaschine und hat damit ein 14m³ Güllefass gefahren. Kraftstoffverbrauch laut deren Angaben ca. 17L/h (Motor wär angeblich noch nicht richtig eingestellt).

Ich habe bei uns mehrmals den Kraftstoffverbrauch mit einem 7810 und 13,5m³ Tankwagen getestet und bin fast nie über die 14L/h gekommen.

Ich habe schon nach einer Erklärung gesucht und bin zu folgender These gekommen:

Der optimale Drehzahlbereich bei unserem 7810 liegt zwischen 1200 - 1700 Touren.

Beim Fendt muss man ja mindestens 1500 Touren geben damit er überhaupt beschleunigt. Also wird doch in der Regel das Gas durchgetreten und dann mit dem Joystick beschleunigt. Der Motor läuft praktisch nur noch als Aggregat und der Fahrer verliert meiner Meinung nach das Gefühl das Gas entsprechend der Last zu dosieren.

Mit anderen Worten es wird praktisch immer mehr Gas gegeben als es eigentlich sein müsste.

Wie seht ihr das ? Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt.
Gruß
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Beitragvon Ösi » Sa Apr 14, 2007 23:50

Entschuldige bitte, aber vorweg ermahnst du sachlich zu diskutieren und tätigst dann sehr subjektive Unterstellungen/Aussagen die du in keinster Art und Weise durch Fakten untermauern kannst.

Beispiele:

Vor allen Dingen wenn man mit den Varios soviel Kraftstoff einsparen kann wie es immer in der Werbung behauptet wurde.

Ich glaube fast das es kein Zufall war das er nicht dabei war (Siehe letzte Seite des Heftes). SUBJEKTIVES EMPFINDEN / UNTERSTELLUNG

Ein Bekannter LU aus unserer Gegend soll verschiedene Vorführmaschinen mit ein und dem selben beladenen Wagen auf einer Teststrecke getestet haben. Also gleiche Bedingungen für alle. Hier soll dann angeblich der Steyr am besten abgeschnitten haben.
HÖREN SAGEN

Ein Kollege hatte eine 818 Vorführmaschine und hat damit ein 14m³ Güllefass gefahren. Kraftstoffverbrauch laut deren Angaben ca. 17L/h (Motor wär angeblich noch nicht richtig eingestellt). HÖREN SAGEN

Wir sind zwar nicht vor Gericht, aber dort würde keine deiner Aussagen zulässig sein, und dort zählen nur Fakten, also Sachlichkeit.



Schlussendlich noch 2 Testberichte zu deiner These...

http://www.dlg-test.de/pbdocs/traktoren ... rshift.pdf

http://www.dlg-test.de/pbdocs/traktoren ... io_TMS.pdf
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Beitragvon 714er » So Apr 15, 2007 9:40

Carsten hat geschrieben:Ein Kollege hatte eine 818 Vorführmaschine und hat damit ein 14m³ Güllefass gefahren. Kraftstoffverbrauch laut deren Angaben ca. 17L/h (Motor wär angeblich noch nicht richtig eingestellt).

Ich habe bei uns mehrmals den Kraftstoffverbrauch mit einem 7810 und 13,5m³ Tankwagen getestet und bin fast nie über die 14L/h gekommen.

Ich habe schon nach einer Erklärung gesucht und bin zu folgender These gekommen:

Der optimale Drehzahlbereich bei unserem 7810 liegt zwischen 1200 - 1700 Touren.

Beim Fendt muss man ja mindestens 1500 Touren geben damit er überhaupt beschleunigt. Also wird doch in der Regel das Gas durchgetreten und dann mit dem Joystick beschleunigt. Der Motor läuft praktisch nur noch als Aggregat und der Fahrer verliert meiner Meinung nach das Gefühl das Gas entsprechend der Last zu dosieren.


Also ich denke auch das der Motor falsch eingestellt war, oder der Fahrer, letzteres wird wahgrscheinlich die Hauptursache sein.
Wir kommen mit unserem 714 und 16000l Fass unter 10l in der Stunde, ebenfalls unser Nachbar mitseinem 711, der hat getsern bei uns gefahren mit dem selben Fass und hatte knapp 10l gebraucht.
Wer das nict glaubt kann gerne vorbei kommen und sich das anschauen, ebenfalls, das ein vario auch mit unter 1500u/min zieht, auf dem Acker beim Gülle fahren wir 1300-1400u/min, allerdings ist da ein großer Unterschied bei den ersten Motoren und den 2., die ersten sind, wie der 711er von unserem Nachbarn wirklich Drehzahlorgeln im Vergleich zu unserem. Allerdings heißt das nicht, das die neueren auch sparsamer sind, zu den ganz neuen kann ich nichts sagen aber ich glaube das die trotz des in der Werbung versprochenen niedrigeren Spritverbrauchs wieder mehr verbrauchen, was aber auch bei anderen Marken der fall sein wird wegen der neuen Abgasnorm.
Achso vielleicht ist der mit dem 818 auch mit TMS gefahren, was meiner Meinung nach im Vergleich zum John Deere wesentlich schlechter ist, wenn man die Drehzahl nicht eingrenzt fährt der mit lerem Schlepper beim Beschleunigen mit 1800u/min und geht nur sehr langsam wieder runter, deswegen fahren wir auch so gut wie nie mit TMS.
Ich habe in diesem Beitrag auch nichts gegen John Deere oder andere Marken geschrieben, denn ich denke das es überall an der Fahrwieise des Fahrers liegt wieviel Sprit die Maschine braucht.
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Beitragvon 820Vario » So Apr 15, 2007 11:20

Hallo

Ist zwar nicht das Thema das diskutiert wird aber zu den letzten drei Beiträgen möchte ich was sagen

Den Spritverbrauch kann ich nicht mit Vorführschlepper Ermitteln den die Fahrer bzw Landwirte kennen sich meist nicht genügend mit dem Schlepper aus den ausprobieren das heist es erfolgt nicht die richtige Einstellung oder kennt ihr euch auf anhieb mit verschiedenen Schleppern aus

Hab meinen 818 auch ein Jahr gefahren bis ich fast alle Funktionen optimal nutzen konnte und dann passte auch der Spritverbrauch

Wenn ich heute einen Vorführer z.B. CVT1190 Probiere dann Verbraucht er mehr und zieht schlechter

Wenn ich aber meinen 818 denn ich drei Jahre fahre gegen einen Besitzer eines z.B. CVT1190 Fahre werden die Zahlen eine ganz andere Sprache sprechen

Gruß 820 Vario
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Beitragvon Markus.K » So Apr 15, 2007 12:54

Beantwortet zwar nicht die ursprüngliche Frage, aber trotzdem muss ich das loswerden: 20 Stunden mit Fendt 611er LS (Bj 1978, 8200h) und 12,5m³ Güllefass gefahren 176 liter getankt -> 8,8 liter in der Stunde.
Allerdings läuft der keine 40 und somit bring ich in der Stunde weniger m³ auf´s Feld wie ein 818er
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Beitragvon 714er » So Apr 15, 2007 13:15

Markus.K hat geschrieben:Beantwortet zwar nicht die ursprüngliche Frage, aber trotzdem muss ich das loswerden: 20 Stunden mit Fendt 611er LS (Bj 1978, 8200h) und 12,5m³ Güllefass gefahren 176 liter getankt -> 8,8 liter in der Stunde.
Allerdings läuft der keine 40 und somit bring ich in der Stunde weniger m³ auf´s Feld wie ein 818er


Wir sind mit unserem Schlüter auch günstiger weggekommen, pro Stunde, wir haben mit dem 16000l Fass Wasser auf Erdbeeren gefahren vor zwei Jahren, da haben wir durchschnittlich ca. 7,5l in dr Stunde gebraucht, war aber auch nicht weit zu fahren. Allerdings kann man mit einem Vollgefederten Schlepper auf unseren Straßen wesentlich schneller fahren, wenn wir im Winter Gülle wegbringen hats mit dem schlüter immer unegfähr eine Studne gedauert und jetzt nur noch 45-50min.
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Beitragvon valtra6200 » So Apr 15, 2007 13:18

Das Problem ist ja auch, das unter "Testbedingungen" niicht wirklich vernünftige Aussagen zustande kommen. Testbedingungen heisst ja nur, dass es definierte Bedingungen sind. Diese können einem Schleper mehr zusagen als dem anderen.

Entscheideni ist letztendlich der Verbrauch vom Motor pro kWh!

Und da unterscheiden sich die großen guten Motorenbauer doch weniger.


Je direkter ein schlepper die Kraft überträgt um so günstiger! Im normalen Ackerbetrieb hat jeder schaltschlepper ohne Lastschaltung etc mit wenig elektronik, welche für seine Leistung und Arbeitsgeschwindigkeit einen optimalen Gang anbietet den günstigsten Verbrauch.

Bei Transportarbeiten gibt es jedoch andere Punkte die stärker zu wichten sind.
Durhc den Geschwindigkeitsunterschied von SAtand (0km/h) und Höchstgeschwindigkeit 40-50km/h ist halt ein langer weg.
Unter Umständen kann ich mnir durchaus vorstellen, dass hier die Vorteile des Stufenlosen Getriebe (z.B. Vario) die nachteile (mehr Reibung etc. {und das ist nun mal so, da brauch man nicht diskutieren, dass ein stufenloses Getribe mehr eibung hat}) wieder ausgleichen kann.


Jedoch letzutendlich ebntscheidet der Fahrer und die anderen Umstände den Verbrauch. Generell zu behaupten eine matrke sei besser halte ich für sehr engstirnig. Dafür gibt es zu viuel schlechte Fahrer auf guten Schleppern :roll:

In meinen Augen sind in der heutigen Zeit die Großen Marken in Sachen: Technik, Verbrauch, Zuverlässigkeit fast gleich auf.

Durch die Computer Entwicklung ist es heute zu einfach Entwicklungen aufzuholen.


Ich selber besitze keinen Fendt. Fahre sie jedoch gerne, könnte mir auch locker einen leisten, jedoch passen die Fendtprodukte wenger gut in unseren Betrieb!

Was ich noch interessant finde ist, dass Valtra ja auch Teile von Fendt verbaut (Stickstoffgefederte Vorderachse). Sind ja auch im gleichen Konzern. Jedoch hat Valtra noch kein Stufenloses Getriebe. Es wurde überlegt, das Vario Getriebe einzusetzen. Jedoch hat sich gezeigt, dass das Vario Getriebe in Skandinavien (einem Haupabsatzmarkt von Valtra) zu anfällig sein soll. Deswegen haben Sie nun selber eins entwickelt.
In den gemäßigen Breiten dagegen, treten die Probleme mit dem Fendtgetriebe wohl nicht auf. Und Fendt verkauft ja "nur" in Europa.


Was ich mit letzterer Aussage halt noch mal aufzeigen will, ist dass der Schlepper, welcher bei Betrieb A super ist unter den Bedingungen von Betrieb B völlig schlecht läuft.

Abschließen möchte ich noch mal sagen, das meine Intention ist, dass ich es wenig sinnvoll halte generell eine Marke wegen "Sprittverbrauch" zu bevorzugen. Spielen zu viele Einflüsse.

Ja, meine Aussagen beruhen zum Teil auf HÖREN SAGEN!

:D
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Beitragvon Barbicane » So Apr 15, 2007 21:37

valtra6200 hat geschrieben:Das Problem ist ja auch, das unter "Testbedingungen" niicht wirklich vernünftige Aussagen zustande kommen. Testbedingungen heisst ja nur, dass es definierte Bedingungen sind. Diese können einem Schleper mehr zusagen als dem anderen.

Entscheideni ist letztendlich der Verbrauch vom Motor pro kWh!


Mag ja sein, dass verschiedene Schlepper unterschiedlich mit den Testbedingungen umgehen. Wenn der Unterschied der beiden Testkandidaten aber über den gesamten Drehzahlbereich so dermaßen groß ist, kann man durchaus Aussagen über den Kraftstoffverbrauch treffen.

Der Fendt hat bei nnenn 237g/kWh, bei nPmax 222g/kWh und im Schnitt 271g/kWh

Der John Deere hat bei nnenn255g/kWh, bei nPmax 234g/kWh und im Schnitt 318g/kWh.

Das sind 18g/kWh, 12g/kWh und 47g/kWh (!) Unterschied! Technisch gesehen ist das eine wahnsinns Differenz, die man auch auf`m Acker bzw. auf der Spritrechnung deutlich merken wird.
So`n schlechten Wirkungsgrad kann kein Getriebe der Welt haben, als das dieser Unterschied damit irgendwie ausgeglichen werden könnte. Der Fendt ist im Vergleich deutlich sparsamer.

Schaut euch mal die Verläufe der beiden be Diagramme an, die Kurve vom Deere liegt im kompletten Drehzahlbereich deutlich höher.
Interessant wären natürlich noch die Teillastverläufe gewesen, aber die sehen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eher noch schlechter für den Deere aus.

An dem Vergleich kann man sehr gut erkennen, warum die Motorenhersteller mit dem Hubraum runter wollen. Es gilt ein ganz klarer Zusammenhang: Großer Hubraum, großer Verbrauch
Ein guter Motorenbauer braucht heuzutage auch keine riesigen Hubräume mehr um einen starken, fahrbaren Motor hinzubekommen.

Durch die Computer Entwicklung ist es heute zu einfach Entwicklungen aufzuholen.


Ganz im Gegenteil, durch relativ frei einstellbaren Systeme wie Common-Rail, haben die guten Hersteller die Möglichkeit ihren Vorsprung auszubauen. So eine Applikation ist eine extrem zeitraubende Angelegenheit. Die Hersteller die mehr Kohle und damit mehr Zeit bzw. KnowHow haben, können ihre Software einfach viel besser abstimmen. Ein "einfacherer" Hersteller kann die ganzen "Freiheiten" die heute möglich sind garnicht richtig ausnutzen.

Im Übrigen besitze ich keine der beiden diskutierten Marken und hab auch nicht vor mir eine davon zuzulegen.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Beitragvon 714er » Mo Apr 16, 2007 12:35

Barbicane hat geschrieben:
Durch die Computer Entwicklung ist es heute zu einfach Entwicklungen aufzuholen.


Ganz im Gegenteil, durch relativ frei einstellbaren Systeme wie Common-Rail, haben die guten Hersteller die Möglichkeit ihren Vorsprung auszubauen. So eine Applikation ist eine extrem zeitraubende Angelegenheit. Die Hersteller die mehr Kohle und damit mehr Zeit bzw. KnowHow haben, können ihre Software einfach viel besser abstimmen. Ein "einfacherer" Hersteller kann die ganzen "Freiheiten" die heute möglich sind garnicht richtig ausnutzen.



Daeswegen kooperieren ja auch so viele Schlepperfirmen, weil die entwicklungen so immens viel kosten, das das ein kleines unternehmen gar nicht schaffen kann mitzuhalten
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