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Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon FARMER 309 » So Jul 04, 2010 21:56

Voro..ich mein ja nur..wer bewässern kann sollte davon gebrauch machen....hier bei mir hat es im juni 8 ltr regen gegeben und im Juli bisher grad mal 0,5 ltr...oder willst de nur Knipskugeln ernten....bei mir waren vor der Bergnung die untersten Blätter von den Stauden schon gelb...und das sebst bei Jelly...einer späten Sorte...was sagst dazu???--erntest Du überhaupt noch toffeln bei sehr wenig Wasser??..ich kann es fast nicht glauben..jedenfalls keine Dinos.....mfG :)
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon FARMER 309 » So Jul 04, 2010 22:15

:) hallo voro..also wer bewässern seine toffeln kann sollte davon gebrauch machen..oder willst de nur knipskugeln ernten???..na ja 80ha lassen sich nicht so ohne weiteres beregnen...kommst du überhaupt bei wasserdevizit im boden noch mit deinen toffeln klar??? dinos wirst auch du in diesen jahr nicht ernten..hier bei mir hat es grad mal im juni 8ltr geregnet und im juli bisher auch nur 0,5 ltr...bleibt mir also nichts anderes übrig als zum zusatzwasser zu greifen....mfG hoffe deswegen auf baldigen diesen hier... :regen: :regen: n8
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon S0001520376 » Mo Jul 05, 2010 7:01

voro hat geschrieben:
S0001520376 hat geschrieben:Bei allem Respekt ... das waren genau die Antworten, die ich nicht "gesucht" habe; Trotzdem Danke fürs posten, Thema hat sich erledigt!


??? Bei allem Respekt - aber ich hab mir schon Mühe gegeben mit meiner Antwort.
Tut mir leid, wenn ich dir nicht die richtigen Antworten geben konnte - aber Kartoffeln anbauen ist nun mal nicht "mal so eben".

Du kannsts dir ja aber auch einfach mal ausprobieren. Und wenns nur 1000m² sind - dann kannst nicht so viel "kaputt machen" :)


Hallo voro!

Sorry .... Deinen Beitrag hatte ich damit eigentlich gar nicht gemeint! :(
Es ist schon verständlich für mich, dass "das" nicht alles so einfach ist. Mir gings auch nur darum, überhaupt einen Betrieb anmelden zu können und Kartoffeln schienen mir da als "machbar". Eine große Gewinnerzielungsabsicht habe ich ja auch nicht.

Trotzdem Danke für Deinen Beitrag!

viele Grüße
Stefan
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon voro » Mo Jul 05, 2010 11:07

FARMER 309 hat geschrieben:oder willst de nur knipskugeln ernten???


Naja, bei der Vermehrungsware ist das noch besser als "dicke Dinger"


kommst du überhaupt bei wasserdevizit im boden noch mit deinen toffeln klar???


Bislang sehen die Bestände die noch nicht zu viel Blattmasse gebildet haben noch halbwegs brauchbar aus.
Ich hatte vorgestern abend auch 3mm (WOW!) Regen.
Wenn weiterhin kein Wasser kommt wirds nachürlich sehr schwierig - aber solche Situationen hatten wir immer - und bislang kam dann irgendwann wieder Wasser und das Wachstum ging weiter.

Ist dann extrem Sortenabhängig - z.B. eine Fasan wird danach fast immer weiterwachsen - eine Saturna wohl ehr nicht.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mo Jul 05, 2010 13:19

mike1959 hat geschrieben:
voro hat geschrieben:Was dabei auch nicht bedacht ist: Kartoffeln auf der gleichen Fläche bitte nur jedes 4. Jahr anbauen!


Hallo,

was Du da so als selbstverständlich schreibst, ist zumindest umstritten. Eigentlich gelten Kartoffeln als selbstverträglich, und bis 50% Anteil in der Fruchtfolge wird in der Literatur oft als annehmbar bezeichnet, gibt auch andere Meinungen.

http://www.bmlfuw.gv.at/article/article ... 251/1/4996

Ganz so schlimm wie Du es darstellst, ist es jedenfalls nicht, früher haben die Leute für den Eigenbedarf kartoffeln sehr häufig angebaut. Unser Nachbar in meiner Kindheit baute in seinem grossen Garten jedes Jahr ca 90% Kartoffeln an.

Ich bestreite aber auch nicht, dass ein hoher Kartoffelanteil zu mehr Problemen mit Krankheiten führen wird. Schlimmer als eine Fruchtfolge mit nur Weizen und Gerste ist es aber auch nicht.

Mike


Kennst du die irische Auswanderergeschichte und deren Gründe ? Dort hat man Kartoffeln und Gerste im Wechsel angebaut, mit verherender Wirkung, dürfte die Keimzelle der Kraut und Knollenfäule sein, weswegen man heute noch permanent mit Fungis ran muss.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Heggo » Mo Jul 05, 2010 19:19

mein Opa hat jetzt schon das 5. Jahr auf dem gleichen Feld Kartoffeln
der Ertrag ist immer noch recht gut allerdings sind die Kartoffeln übersät mit dem Kartoffelkäfer bzw. mit den larven....
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Holgi1982 » Di Jul 06, 2010 12:16

Heggo hat geschrieben:mein Opa hat jetzt schon das 5. Jahr auf dem gleichen Feld Kartoffeln
der Ertrag ist immer noch recht gut allerdings sind die Kartoffeln übersät mit dem Kartoffelkäfer bzw. mit den larven....

:shock: :shock: :shock:
Vegetarisch ist Indianisch
und bedeutet "zu faul zum Jagen"
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Cairon » Di Jul 06, 2010 13:21

Auf unserem Hof bauen wir nun schon über 50 Jahre Kartoffel an und ich habe auf großen Kartoffelbetrieben gelernt. Außerdem bin ich jedes Jahre auf vielen Vortragveranstaltungen zum Thema, da habe ich noch nie gehört das 50% Kartoffeln in der Fruchtfolge möglich sind. Als ich in Oldenburg gelernt habe, hatten wir dort 140 ha Hansa, da alle 3 Jahre das äußerste der Gefühle. Auf einem Schlag haben wir mit 2 Jahren Abstand angebaut, allerdings mit massiven Nematizideisatz. Man braucht sich doch nur mal die Schläge anschauen auf denen man Probleme mit Durchwuschkartoffeln hat, das reich um da richtig schön Rhezoktonia in den Schlag zu bringen. Da ich es mir bei meiner Flächenausstattung leisten kann, baue ich nur alle 5 Jahre Kartoffeln an. Wenn man dann noch mit nicht nemathodenresitenten Sorten arbeitet knallt es richtig im Karton. Kartoffelnfruchtfolgen immer möglichst weit stellen, so hat man es uns in der Ausbildung und in der Fachschule immer gepredigt.

@Heggo
Und die Fläche auf der der Opa schon 5 Jahre Kartoffeln baut, könntest Du da mal ein Foto einstellen wie die Ware aussieht wenn dein Opa sie aus der Erde holt und wie viel der in etwa erntet. Ich halte so etwas für Wahnsinn.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Marcsfendt » Di Jul 06, 2010 14:10

ich finds auch komisch

ihr habt doch en haufen ackerland, könnte man denn dan nciht an einem ein eck als kartoffeln nütze?
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Heggo » Di Jul 06, 2010 18:16

könnte man denn dan nciht an einem ein eck als kartoffeln nütze?


könnte man schon will er aber nicht^^

@Cairon
ja kann ich machen wird aber noch ne weile dauern...fangen jetzt erst an zu Blühen
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon voro » Di Jul 06, 2010 19:05

Cairon hat geschrieben: hatten wir dort 140 ha Hansa, da alle 3 Jahre das äußerste der Gefühle. Auf einem Schlag haben wir mit 2 Jahren Abstand angebaut, allerdings mit massiven Nematizideisatz.


Naja - alle 3 Jahre Hansa ist grösserer Wahnsinn als alle 2 Jahre eine NN-Sorte.
Ich kenne einen großen Züchter, der der Meinung ist, dass seine Kreisberegnung so teuer ist, dass er drauf angewiesen ist, jedes 2. Jahr auf der gleichen Fläche Kartoffeln zu _vermehren_.
Scheint zu funktionieren - ABER ... sicherlich nur unter den grössten Angstrengungen, intensivster Bekämpfung von Durchwuchs und so weiter.


Kartoffelnfruchtfolgen immer möglichst weit stellen, so hat man es uns in der Ausbildung und in der Fachschule immer gepredigt.


Recht hast du. Ich tausch nicht nur aus Jux fast alle Flächen jedes Jahr mit Nachbarn ..... und komm so auf "durchschnittlich" jedes 4. Jahr.

Garantie ist das allerdings auch nicht - hab dieses Jahr 'n Nematodenfund auf'ner Fläche, wo nachweislich 30 Jahre keine Kartoffeln waren. Ich geh allerdings stark davon aus, das der Fund nur noch leere Hülsen waren.

@Heggo
Und die Fläche auf der der Opa schon 5 Jahre Kartoffeln baut, könntest Du da mal ein Foto einstellen wie die Ware aussieht wenn dein Opa sie aus der Erde holt und wie viel der in etwa erntet. Ich halte so etwas für Wahnsinn.[/quote]
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Cairon » Do Jul 08, 2010 14:03

@voro

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich alles genau so machen würde mir mein mein ehemaliger Lehrherr. Wir bauen schon sehr lange nur NN-Sorten an, deshalb habe ich für meine Direktvermarktung auch immer auf Linda verzichtet. Aber wie du schon sagtest, eine Garantie ist das auch nicht. Vor ein paar Jahren hatten wir es auch mal, dass auf eine Fläche auf der seit langen Zeiten keine Kartoffeln gestanden haben, Nematoden gefunden wurden. Allerdings wurde nur eine tote Zyste gefunden, aber die Fläche war für die Vermehrung natürlich erst mal tabu.

Ich weiß gar nicht, gibt es überhaupt noch zugelassene Nematizide? Ich halte Nematizide für Bodenvergewaltigung, wir haben damals auf behandelten Flächen 25 kg N weniger gegeben, schließlich kam genug N aus dem abgetöteten Bodenleben.
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon voro » Do Jul 08, 2010 14:14

Ich halte Nematizide auch für unverantwortlich.
So weit ich weiss, waren in D auch nie welche zugelassen - habs immer nur aus NL gehört, dort gibts oder gabs wohl 2 Mittel.
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon Cairon » Do Jul 08, 2010 14:39

Mir hat das jetzt keine Ruhe gelassen, daher habe ich mal eben ins Zulassungsverzeichnis geschaut. Es gibt noch ein in Deutschland zugelassenes Nematizid.

NEMATHORIN 10 G

Was mein Chef damals eingesetzt hat kann ich allerdings nicht sagen, ist ja auch schon etwas her.
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Re: Kartoffelanbau als Nebenerwerb?

Beitragvon j.leupold » Fr Jul 16, 2010 23:43

Servus in die Runde,

ich les und höre immer nur Chemi. Wie war es denn vor hundert Jahren, man arbeitete mit einer Dreifelderwirtschaft und Chemi gabs keine. Wenn ich heute Spritzmittel einsetze, zu denen ich ebenfalls Kupfer zähle, dann nur deswegen weil ich mir Arbeit sparen möchte. Es geht doch auch 100% biologisch und billiger als Mitiram & Co.

Gruß Jens
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