Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: So Mär 15, 2026 17:13

Kaufberatung Stromaggregat

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Falke » Sa Feb 07, 2026 19:19

240236 hat geschrieben: gibt es überhaupt Hackschnitzelheizungen, die einphasig ausgelegt sind?

Es gibt Hersteller die extra mit dem Vorteil "Benötigt nur 230 Volt Anschluss" werben, z.B. https://www.solarfocus.com/de/produkte/ ... cohackzero

Das "1 Kw el. Invertergerät für 129,- € " hab' ich neulich sogar als B-Ware für unglaubliche 89,- € vorgeschlagen bekommen. Ist wsch. ein EINHELL, wie meines ... Finde ich o.k.

langholzbauer hat geschrieben:Mit den zunehmenden Akkugeräten fallen aber frühere gelegentliche Nutzungen für so kleine Aggregate weg, die deren Betriebssicherheit erhalten konnten.


Gutes Argument! Mein 2,5 kW Ding hab' ich früher des öfteren mit Flex, Kompressor, Bohrmaschine etc. offgrid betrieben. Dann kamen die Akkugeräte und das Aggregat stand rum ... :|

A.
Benutzeravatar
Falke
Moderator
 
Beiträge: 26076
Registriert: Mo Dez 15, 2008 20:15
Wohnort: SüdOst-Kärnten, AUSTRIA
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 304 » Sa Feb 07, 2026 20:08

240236 hat geschrieben:Einphsig; gibt es überhaupt Hackschnitzelheizungen, die einphasig ausgelegt sind?

Wieso sollte es das nicht geben?
Außerhalb Mitteleuropas ist Drehstrom in Privathaushalten bei weitem nicht Standard.

240236 hat geschrieben:Und daß Zapfwellenaggregate nur eine einphasige AVR Regelung haben, das stimmt nicht. Mein Elmag hat eine 3Phasige

Welcher Generator ist da verbaut?
Ich finde im Datenblatt auf die schnelle nichts, was auf einen AVR-Regler mit 3-phasiger Spannungsreferenz schließen lässt. Ganz im Gegenteil:
https://www.elmag.de/media/product_downloads/f867c4ee-f770-41ab-b39e-3047b799a663.pdf hat geschrieben:Kontrollieren Sie während des Betriebs regelmäßig die Spannung sowie Belastung um eine Überlastung und/oder zu hohe Schieflast zu vermeiden. Eine Schieflast von bis zu 25% der Nennleistung ist in der Regel unkritisch und führt zu keinen zu hohen Spannungsabweichungen (+/-15%) zwischen den 3 Phasen

Bei einem entsprechenden Regler würde hier eher "100% schieflasttauglich" stehen.

Brudi22 hat geschrieben:In der Landwirtschaft kann gar nichts anderes als ein Zapfwellenaggregat infrage kommen. Darauf muss man alles ausrichten.

In der Landwirtschaft hast du die Verbraucher die sowas rechtfertigen.
Für eine Hackschnitzelheizung, Licht und Herd mit einer Grundlast von vielleicht 500W brauchst du keinen 100PS Traktor mit 50kVA Zapfwellenaggregat durchlaufen lassen.

Da reicht auch ein Wechselrichter mit Speicher. Victron Quattro 2 + NKON ESS Pro wäre z.b. eine Möglichkeit. Nachladung dann z.b. per Gleichstromgenerator bzw. Gleichstromstromerzeuger oder Notstromaggregat. System ist skalierbar bis 144kW bzw. 180kVA und gibts auf Wunsch anschlussfertig im Container. Gibt aber auch mehr als genügend Alternativen am Markt, nur viele können nur über Umwege mit Generatoren geladen werden.
304
 
Beiträge: 1229
Registriert: Do Okt 18, 2018 20:55
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon countryman » Sa Feb 07, 2026 20:20

304 hat geschrieben:Bei einem entsprechenden Regler würde hier eher "100% schieflasttauglich" stehen.


Gibt es sowas im Bereich einfacher Standardgeneratoren :?:
Es gibt wohl Geräte die sich wahlweise 1phasig oder 3phasig betreiben lassen (?)
Wenn zu viel Leistung über nur eine der 3 Phasen abgenommen wird, ist aber eine Überlastung vorprogrammiert. 25% Schieflast finde ich dabei schon ordentlich. Eine Drehstromeinspeisung ist halt nicht plug&play für Laien und sorglose Nutzer geeignet.

Der Königsweg ist tatsächlich die inselfähige Akkuanlage mit Möglichgkeit zur Generator-Nachspeisung. Kostet halt. Wenn günstig, dann der kleine Moppel, und kucken ob man die Heizung nicht im Notbetrieb von Hand (vor)beschicken kann?
Benutzeravatar
countryman
 
Beiträge: 15331
Registriert: Sa Nov 26, 2005 15:05
Wohnort: Westfalen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Clint27 » Sa Feb 07, 2026 20:25

Wir haben das wie folgt geregelt. Habe seit 24 Jahren ein Honda i10 in Betrieb. Früher für die Off-Road Touren, heute zur Notstromversorgung im Haus. Als wir das Haus umgebaut haben, wurde auch ein extra Kabel nur für die Notstromversorgung gelegt. Betrieben wird damit die Heizung, ein sehr großer Kühlschrank, ein 55 Zoll TV und mein Computer incl. Zubehör. Sollte der Strom ausfallen, stelle ich das Honda draußen auf und schließe ein Kabel an. Im Haus brauche ich dann nur vier Stecker umstecken und alle sind glücklich. Das Honda läuft mit einer Tankfüllung ca. 6-8 Stunden und ist extrem leise. Hätte ich das i20, könnte ich auch noch die Kaffeemaschine anschließen, weil die einen hohen Anlaufstrom hat. Kochen kann ich auch ohne Strom - wenn ich will.
Clint27
 
Beiträge: 6
Registriert: So Feb 01, 2026 10:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Feb 07, 2026 20:28

Ich hab 2 Aggregate und einen zentralen Einspeißepunkt im Haus.
Für das Haus alleine reicht mein 8 kvA Dieselgenerator von ademax der ist 100% schieflastfähig. Wird aber ein Backofen angeschaltet schaltet der Generator ab! Eine Hackschnitzelheizung ist zwar 3 Phasig hab aber einen sehr geringen Strombedarf.
Muss dann der Stall auch mit betrieben werden hab ich noch ein 40 kvA Zapfwellenaggregat das ist auch 100% schieflastfähig.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
Benutzeravatar
Stoapfälzer
 
Beiträge: 8382
Registriert: So Jan 13, 2008 14:48
Wohnort: regensburger Land
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 304 » Sa Feb 07, 2026 21:06

countryman hat geschrieben:
304 hat geschrieben:Bei einem entsprechenden Regler würde hier eher "100% schieflasttauglich" stehen.

Gibt es sowas im Bereich einfacher Standardgeneratoren :?:
Es gibt wohl Geräte die sich wahlweise 1phasig oder 3phasig betreiben lassen (?)
Wenn zu viel Leistung über nur eine der 3 Phasen abgenommen wird, ist aber eine Überlastung vorprogrammiert.

Schieflast bezieht sich hier nur darauf, wie die Verbraucher auf die 3 Phasen verteilt sind.
Wenn nichts anderes im Datenblatt/Bedienungsanleitung steht, kann 1-phasig nur 1/3 der Leistung abgerufen werden. Die Geräte mit Umschalter haben eine entsprechend stärkere Wicklung verbaut.

Der Unterschied liegt am Regler:
https://www.linzelectric.com/de/produkt ... ler/HVR30/
Linz-Pro18M.png

Quelle: https://www.linzelectric.com/uploads/Pr ... M_E-41.pdf

Die AVR-Regler gibts mit 1- 2- oder 3-phasiger Messung. Bei sysmetrischer Belastung (z.b. Drehstrommotoren) reicht die günstige 1-phasige.
304
 
Beiträge: 1229
Registriert: Do Okt 18, 2018 20:55
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon T5060 » Sa Feb 07, 2026 21:23

countryman hat geschrieben:Der Königsweg ist tatsächlich die inselfähige Akkuanlage mit Möglichgkeit zur Generator-Nachspeisung. Kostet halt. Wenn günstig, dann der kleine Moppel, und kucken ob man die Heizung nicht im Notbetrieb von Hand (vor)beschicken kann?


Für die Tierhalter ist das NSA defacto Pflicht, Dächer hat man dann auch genug und der Stromverbrauch ist auch hoch genug.
Es ist ein Invest was kostet, was aber was einbringt oder eben einspart und letztlich dann auch ein Stück Sicherheit bringt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35567
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Brudi22 » Sa Feb 07, 2026 21:36

Das hier viele die Akkuspeicher Lösung so bevorzugen?

Kann ich schwer nachvollziehen, wer einen größeren Tierhaltenden Betrieb hat, braucht riesige Speicher die weit über das wirtschaftliche Maß von Akkuspeichern hinausgehen. Selbst wenn ich meinen Nicht tierhaltenden Nebenerwerbsbetrieb mit Hackschnitzelheizung anschaue, dann komme ich mit 20 kw/h Speicher maximal einen Tag weit.

Das dürfte auch die Stromerzeugung der meisten PV Anlagen im Winter gar nicht hergeben, meine 30 kw Anlage macht gerade mal irgendwas 23 kWh im Schnitt pro Tag in den Wintermonaten - wenn das Wetter halbwegs passt.

Ich bin absoluter PV Fan, habe selbst Speicher und fahre E Auto.

Aber wenn ich mir das so durchrechne, ist es doch absolut unrealistisch mit dem schwarzstartfähigen Speicher auch nur annähernd zuverlässigen Notstrom zu bieten.
Brudi22
 
Beiträge: 387
Registriert: Sa Nov 07, 2020 20:03
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Falke » Sa Feb 07, 2026 22:06

Es hieß ja PV/Speicherlösung mit der Möglichkeit von Nachladung aus irgendeinem Generator. So ähnlich wie es ja wohl noch lange Zeit im großen Netz mit EE und Gaskraftwerken funktionieren wird oder soll ...

Wie muss ich mir eine 3phasige Spannungs-Regelung vorstellen?
Da ist ja wohl nach wie vor nur ein rotierendes Magnetfeld für die drei Statorspulen im Generator, oder?
Ein AVR mit 3phasigem Sensing kann ja bestenfalls den Erregerstrom so weit zurücknehmen, dass an keiner der weniger belasteten Spulen/Phasen eine unzulässig hohe Spannung entsteht.
An der schiefbelasteten Spule sinkt dann aber die Spannung (weit?) unter den Nennwert. Oder?

A.
Benutzeravatar
Falke
Moderator
 
Beiträge: 26076
Registriert: Mo Dez 15, 2008 20:15
Wohnort: SüdOst-Kärnten, AUSTRIA
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 304 » Sa Feb 07, 2026 23:35

Falke hat geschrieben:An der schiefbelasteten Spule sinkt dann aber die Spannung (weit?) unter den Nennwert. Oder?

Das Teil wird schon so intelligent sein und sich bei den unbelasteten bis zum Maximum rantasten. 230V +/- 10% ( 207 V bis 253 V ) sind ein großer Spielraum.

Ich kanns nicht testen, mein Zapfwellengenerator hat nur die einphasige Messung. Allerdings überwacht der im Gegenzug Spannung und Frequenz. >70Hz oder >280V wird der Hauptschalter unmittelbar ausgelöst <210V und >250V erfolgt die Auslösung nach 10 Sekunden.

Brudi22 hat geschrieben:Das hier viele die Akkuspeicher Lösung so bevorzugen?

Kann ich schwer nachvollziehen, wer einen größeren Tierhaltenden Betrieb hat, braucht riesige Speicher die weit über das wirtschaftliche Maß von Akkuspeichern hinausgehen. Selbst wenn ich meinen Nicht tierhaltenden Nebenerwerbsbetrieb mit Hackschnitzelheizung anschaue, dann komme ich mit 20 kw/h Speicher maximal einen Tag weit.

Speicherkapazität für etwa einen Tag oder etwas weniger reicht doch.
Da bleibt dir mehr als genügend Zeit den Speicher tagsüber wieder zu laden.

Die von mir oben angesprochene Lösung ist ein Niedervoltsystem mit 16S bzw. 51,2V. Dafür gibts Ladegeräte die mit Stromerzeugern betrieben werden können oder Stromerzeuger mit DC-Generator. Für deine 20kWh wäre z.b. das Könner & Söhnen KS 48V-DC geeignet. Hat 3.3kW, springt automatisch an und eine Tankfüllung reicht für ~6h, ergibt ~20kWh.

Und zumindestens die Quattros haben zwei AC-Eingänge, da kannst du einen für ein Notstromaggregat nutzen und damit nachladen. Viele Systeme haben aber gar keinen Gen-Eingang für ein Aggregat.

Bei solchen Systemen muss man dann mitunter etwas kreativ den Umweg über die MPPT´s gehen, wenn man nicht an die Batterie kommt.
304
 
Beiträge: 1229
Registriert: Do Okt 18, 2018 20:55
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon T5060 » Sa Feb 07, 2026 23:50

Speicher kostet nicht mehr viel und da wir keine bestimmte Speicherdichte - / gewichte brauchen, geht da noch einiges.
Die Speichergrenze wird am Ende durch Brandschutzauflagen definiert.

In einer Notsituation fährt man ja automatisch eine andere Last und lässt große Verbraucher wie Heizelemente oder schwere Motoren aus.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35567
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Brudi22 » So Feb 08, 2026 1:25

Verstehe die Diskussion an der Stelle nicht.

Was brauche ich in dem Notstrom Fall:

-Energie die unabhängig von Witterungseinflüssen ist, wahrscheinlich sogar dann wenn Dunkelsflaute Ist.
-sehr selten 1 mal alle 5-10 jahre

Da kann ich mir den Speichern hin und her rechnen wie ich möchte: die vrrsorgung mit Strom zu schlechten Zeiten ist undwahrscheiich, und ich würde nicht davon ausgehen das ich den Speicher an einem durchschnittlichen Wintertag voll habe, ausgehend von meiner Erfahrung.

Dabei bringe ich sehr wahrscheinlich über die PV den Strom nicht her den ich in der Notisitustion benötige. Ladefähigkeit des Akkus über Generator ? Warum verwende ich nicht dden Generator direkt für yen äußerst seltenen Fall das das benötigt wird.

Mir kommt es hier ein wenig nach schönrechnerei vor. Meiner Erfahrung nach bringe ich den Strom zu der Jahreszeit nie zusammen und die Speicher sind viel zu groß als das man die täglich nutzen könnte.

Für mich ein wenig als ob ich einen 728er kaufe (toller Schlepper, wirklich einwandfrei!!!) um dann 2 Stunden im Jahr zu Pflügen. Ist halt auch Quatsch.
Brudi22
 
Beiträge: 387
Registriert: Sa Nov 07, 2020 20:03
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 304 » So Feb 08, 2026 10:11

Brudi22 hat geschrieben:Verstehe die Diskussion an der Stelle nicht.

Weil du die Technik dahinter nicht verstehst.

Brudi22 hat geschrieben:Dabei bringe ich sehr wahrscheinlich über die PV den Strom nicht her den ich in der Notisitustion benötige. Ladefähigkeit des Akkus über Generator ? Warum verwende ich nicht dden Generator direkt für yen äußerst seltenen Fall das das benötigt wird.

Weil der Generator:
- für den absoluten Worst Case dimensioniert werden muss (Anlaufströme!)
- mit 3000 bzw. 1500 RPM durchläuft (Spritverbrauch + Verschleiß)
- Probleme mit Lastspitzen, großen Lastwechseln sowie Schieflast hat (> problematisch für Elektronik )
- nur rumsteht und ggf. gar nicht mehr funktioniert ( > Restmagnetismus oder Elektronik des Reglers)
- ggf. nach kurzer Zeit aussteigt, weil die Kohlebürsten versagen. (Lagerbedingungen?)
- erstmal in Betrieb genommen werden muss, bzw. ggf. erstmal an den Traktor angebaut werden muss

und der Speicher wegen PV eh rumsteht.

Wegen den Problemen verwendet man für kleinere Verbraucher, insbesondere mit Elektronik, auch gerne Stromerzeuger mit Inverter. Mit Speicher kann man dann auch noch zeitweise auf den Verbrennungsmotor verzichten.

Brudi22 hat geschrieben:-Energie die unabhängig von Witterungseinflüssen ist, wahrscheinlich sogar dann wenn Dunkelsflaute Ist.
-sehr selten 1 mal alle 5-10 jahre

Ist doch ideal für die Speicherlösung. Wechselrichter und Speicher benutzt du an 365 Tagen im Jahr, ein Notstromaggregat nur einmal für 5 Tage alle >10 Jahre.

Und PV-Module, Speicher und Wechselrichter sind mittlerweile so günstig, dass bei Neuanlagen an >300 Tagen eine sichere Versorgung möglich ist. Und das mit einer Umschaltzeit von ~20ms, die für einen unterbrechungsfreien Betrieb ausreicht.
304
 
Beiträge: 1229
Registriert: Do Okt 18, 2018 20:55
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Redriver » So Feb 08, 2026 10:14

Hallo,
ich bin grad auch an der Notstromlösung über PV Speicher dran zwar niur für Wohnhaus und im kleinen Rahmen. Burdi du siehst hier das ganze zu groß für einen Betrieb. Ich und viele andere sind zufrieden wenn die Heizung läuft eventuell mal eine Herdplatte, Kühl u Gefriergeräte das reicht. Ich habe auch einen kleinen Benzingenerator als ersten Invest gekauft den ich aber jetzt abgebe. Mein System wird über Wechselrichter und Batteriespeicher laufen und die Leistung würde sogar die WP schaffen, muß aber nicht weil noch ein Kachelofen mit Wasserführung da ist , und genau deshalb die Notstromlösung das ich z.B. den Abbrand im Ofen noch beenden kann . Auch habe ich die Heizungsregelung seperat so kann ich denn Puffer noch leer heizen, Licht und Kühlgeräte gehen auch am Notstrom. Mein Speicher mt Wechselrichter ist Notstrom und Schwarzstartfähig ich schalte im keller um nehme eventuell noch große Verbraucher über Sicherung raus und kann wenigstens mit Licht auf Netzstrom warten.
Mein System wird wie folgt aussehen , Aggregat mit 1 Zylinder Dieselmotor bediehnt ein Hochvoltnetzteil mit 3000w 7,5 A und 400V Gleichstrom , diesen Gleichstrom schicke ich in meinen Wechselrichter, und dieser versortgt die Batterie und das Hausnetz. Vorteil sehe ich in einer sauberen Trennung zum öffentlichen Netz , kein Schieflastproblem, Netzkonformer Strom mit dem eigentlich alles an Elektronik klar kommt , hohe Sicherheit vor Schäden durch Überspannung aus dem Generatorbetrieb.
Mein Generator ist umschaltbar zwischen 1 und 3 phasig, er liefert einphasig ca 5,5 kw und sollte deshalb mit dem Netzteil gut klar kommen. Es wird alles so vorgerichtet das nur der Generator gestartet wir und ein Kabel zum Einspeisepunkt gezogen, im haus auf Notstrom umgeschaltet und weiter gehts.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
Redriver
 
Beiträge: 2413
Registriert: Sa Mär 12, 2011 20:40
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon agrarflächendesigner » So Feb 08, 2026 11:01

Danke für die Hinweise.

Zu den Fragen, meine Hackschnitzelheizung hängt aktuell schon an einer 16A CEE Steckdose, da wäre es also ein leichtes, einfach umzustecken. Ich hab an der Hofstelle auch eine PV-Anlage, die ist im EEG, lüft noch bis 2031 und wird aktuell schon als Einspeiseanlage mit Eigenverbrauch betrieben.
Die Idee mit dem Speicher hat definitiv was. Voll auf den Speicher möchte ich nicht setzten, da wir bei Schnee oder wie letztes Jahr im November/Dezember auch mal drei Wochen lang keine Sonne sehen, da kommen von der 23KWp Analge dann mal nur ein paar KWh oder garnix. Also müsste man wenn dann auf eine Lösung mit Speicher und nachladen durch die ein Aggregat setzen. Hätte definitiv Vorteile, weil man damit mit einem relativ kleinen Aggregat auskommt. Die Heizung braucht an sich auch nicht viel Energie, relevant sind nur die Spitzenströme (WorsCase: Anzünden mit Heißluftgebläse und gleichzeitig läuft die Schnecke), darauf müsste man zumindest den Speicher von der Energieabgabe auslegen.
Die Variante hat definitiv ihren Charme, dann wird das ganze System aber vermutlich relativ aufwändig und teuer. Aber schon mal danke für die Impulse.
agrarflächendesigner
 
Beiträge: 2211
Registriert: Mi Dez 19, 2007 20:17
Wohnort: allernördlichstes Oberbayern
  • ICQ
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], Marian, Yahoo [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki