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Kaufberatung Stromaggregat

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Feb 07, 2026 13:03

Servus Zusammen,
ich hab mich schon etwas durchs Forum gelesen, bin aber noch nicht so recht fündig geworden.
Ich bin auf der Suche nach einem Stromaggregat, haupteinsatzzweck sollte eine Versorgung im Notfall sein. Bitte keine Diskussionen darüber - haben ist besser als brauchen.

Das Aggregat sollte das Haus bzw. die wichtigesten sachen im Haus (Heizung, Licht, Herd) betreiben können. Ich hab schon mal mit dem Heizungshersteller gesprochen, er empfiehlt mindestens 8KVA. Beim Herd muss nicht immer alles Parallel laufen, also denke ich, 10KVA sollten reichen.
Was mich momentan mehr umtreibt, was nimmt man da am besten? Benzin, Diesel oder ein Zapfwellenaggregat?
Benzin ist anfällig die schläuche zu zerfressen, dafür ist der Kraftstoff beständig. Diesel ist robuster und mir eigentlich sympatischer, weil ich immer Diesel zuhause hab, dafür aber mittlerweile mit der Lagerung schwierig (ggf. dann B0). Zapfwelle wäre natürlichj der Kompromiss, läuft am Schlepper, dafür aber immer nur mit Schlepper.
Was habt ihr bzw. was empfehlt ihr? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Gruß
Sepp
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon sexzylinder » Sa Feb 07, 2026 13:25

Habe Zapfwelle genommen weil ich damit leicht von Haus zu Haus fahren kann. Es kann auch leicht mal im Feld/Wald zum Hochsitzbau oder so genommen werden. Man braucht kein Öl wechseln oder sonstige Wartung, nur zweimal im Jahr laufen lassen. Da der Schlepper genug Power hat kann man ein größeres nehmen. Ich habe ein Endress 25KVA mit Einspeiseausrüstung.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon countryman » Sa Feb 07, 2026 13:50

Knackpunkt ist wie das Haus versorgt werden soll. Einen richtigen Einspeisepunkt zu errichten ist schon ne ausgewachsene Aufgabe auch für Fachbetriebe und mit allen Sicherheitseinrichtungen nicht ganz günstig. Für Licht kann man sich mit einem "Notnetz" behelfen. Heizung 8 kVA? Holzheizung mit Förderschnecken usw.? Oder Wärmepumpe? Öl- und Gasfeuerungen sollten mit deutlich weniger zufrieden sein.

Benzin finde ich jetzt nicht unbedingt leichter zu lagern, von den Vorschriften mal abgesehen. Bei der Aggregate-Größe müssen es ja schon ein paar Liter sein. Und wenn Diesel sowieso vorhanden ist...
Fouling/Dieselpest sollte bei richtiger Lagerung auch mit B5 kein allzu großes Problem sein. Eventuell Additiv vorsorglich - ich hatte in meinem Oldie Kleinschlepper der vielleicht 1x im Jahr läuft bisher nie Probleme.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Feb 07, 2026 14:01

Danke schonmal.
Ja, ist eine Hackschnitzelheizung, also mehrere schnecken, Heißluftfön,...
Fürs erste sollte es kein richtiger Einspeißepunkt (also Netzumschalter) werden. Bin aber Elektriker und hab etwas Material immer rumliegen, also im Notfall sollte es kein Problem sein die Verbindung zum netz zu kappen (NH-Sicherung, PEN) und dann direkt ins Haus einzuspeißen.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 240236 » Sa Feb 07, 2026 14:37

Ohne Netztrennschalter würd ich es nicht machen. Ich habe ein 48KVA Zapfwellenaggregat. Würde ich wieder kaufen.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon countryman » Sa Feb 07, 2026 14:47

Die Heizung könnte dreiphasig angeschlossen sein (Drehstrommotörchen für die Schnecken) also brauchst du Drehstrom. Einphasige Verbraucher bringen dir auf jeden Fall Schieflasten in dein Netz, also möchtest du ein ausreichend großes und schieflastfähiges Aggregat. Da wird ein extra Verbrennungsmotor nicht ganz günstig, das spricht eindeutig für das Zapfwellengerät.

Man könnte die Heizung über eine normale CEE Steckverbindung anschließen und im Bedarfsfall umstecken. Dito ggf. für den E-Herd wenn Leistung ausreichend vorhanden ist. Ein bisschen Licht für ein paar Räume schafft man mit vorhandenem Kleinmaterial. Das erspart Eingriffe ins Hausnetz.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Falke » Sa Feb 07, 2026 15:03

So was hängt sehr von deinen Ansprüchen ab - und von denen deiner besseren Hälfte!
Wenn bei der schon Panik ausbricht, wenn sie gesagt bekommt, dass die bei Generatorbetrieb möglichst nur einen Großverbraucher (welchen?) einschalten darf, wird das schwierig.
Also einen möglichst großen Generator. Der verbraucht aber auch dann fast so viel wie bei Nennlast, wenn nur ein 5 Watt Handyladegerät dranhängt. Wie gesagt, schwierig ...

Ich hab' jetzt nur ein 1 kW Inverter-Benzinaggregat. Der Holzvergaser braucht mit den Umwälzpumpen keine 300 Watt.
Das frühere 2,5 kW-Ding ist wegen der langen Stehzeit wsch. entmagnetisiert und somit tot. Da muss ich noch mal tiefer hineingucken ...

A.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 304 » Sa Feb 07, 2026 15:50

agrarflächendesigner hat geschrieben:
Ich bin auf der Suche nach einem Stromaggregat, haupteinsatzzweck sollte eine Versorgung im Notfall sein. Bitte keine Diskussionen darüber - haben ist besser als brauchen.

Selbstverständlich muss man darüber diskutieren, denn was exakt willst du erreichen und was exakt soll/muss damit betrieben werden.

countryman hat geschrieben:Einphasige Verbraucher bringen dir auf jeden Fall Schieflasten in dein Netz, also möchtest du ein ausreichend großes und schieflastfähiges Aggregat. Da wird ein extra Verbrennungsmotor nicht ganz günstig, das spricht eindeutig für das Zapfwellengerät.

Zapfwellenaggregatte sind idR nicht für Schieflast ausgelegt, weil in der Landwirtschaft Drehstromverbraucher üblich sind. Daher auch bei den teuren Geräten nur die billigsten AVR-Regler verbaut die nur einphasig die Spannung messen und danach regeln. Für Schieflast werden AVR-Regler mit dreiphasiger Messung benötigt.

agrarflächendesigner hat geschrieben:Fürs erste sollte es kein richtiger Einspeißepunkt (also Netzumschalter) werden. Bin aber Elektriker und hab etwas Material immer rumliegen, also im Notfall sollte es kein Problem sein die Verbindung zum netz zu kappen (NH-Sicherung, PEN) und dann direkt ins Haus einzuspeißen.

Was für ein Murks.
Verwende einen Hager SFT240, ein paar FI/LS und einen Wandgerätestecker und speise einphasig mit einem 8-10kVA Chinadiesel (AVR oder Inverter) ausschließlich in Heizungsraum/Heizung ein. Dabei die Brücke für TN nicht vergessen. (Vorrausgesetzt die Heizung läuft ohne Drehstrom)
Alles andere kostet ein zigfaches.

Den Chinadiesel als Wechselstromgenerator oder mit Umschaltung auf 230V (> volle Leistung bei 230V) kaufen. Je nach Heizung aber ggf. von den Anlaufströmen überfordert. Daher wäre es wichtig exakt zu wissen was betrieben werden soll und welche Motoren, etc da verbaut sind.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 240236 » Sa Feb 07, 2026 17:03

Einphsig; gibt es überhaupt Hackschnitzelheizungen, die einphasig ausgelegt sind? Und daß Zapfwellenaggregate nur eine einphasige AVR Regelung haben, das stimmt nicht. Mein Elmag hat eine 3Phasige
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Brudi22 » Sa Feb 07, 2026 17:16

In der Landwirtschaft kann gar nichts anderes als ein Zapfwellenaggregat infrage kommen. Darauf muss man alles ausrichten.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon 240236 » Sa Feb 07, 2026 17:20

Brudi22 hat geschrieben:In der Landwirtschaft kann gar nichts anderes als ein Zapfwellenaggregat infrage kommen. Darauf muss man alles ausrichten.
Sehe ich auch so. das günstigste in der Anschaffung, fast keine Wartung und flexibel.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon Brudi22 » Sa Feb 07, 2026 17:25

Das sind für mich alles keine wirklichen Argumente.

Mir wichtig: ich habe mehrere, im Winter immer vollgetankte, hervorragend gewartete Schlepper daheim, die alle regelmäßig genutzt werden und immer anspringen und funktionieren.

Ob der Motor vom Notstromaggregat, auch wenn es hin und wieder mal laufen gelassen wird, da auch so zuverlässig anspringt und läuft? Zweifle ich stark an.

Braucht der Schlepper 5 Liter mehr die Stunde, und hohe Kosten für eine Stunde Schlepper für das Zapfwellenaggregat? Mag sein, aber beim Einsatz alle 5-10 Jahre einmal völlig irrelevant.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon T5060 » Sa Feb 07, 2026 17:38

50 kWP EIgenverbrauchsPVA auf dem Dach und 30 kWh schwarzstartfähige Batterie
und ein kleines NSA was die Batterie in der sonnenarmen Schwachlast lädt.
So muss das aussehen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon langholzbauer » Sa Feb 07, 2026 17:59

Nicht von der Größe, aber passend zum Thema bietet Norma 24 ab Montag ein 1 Kw el. Invertergerät für 129,- € an.
Für eine Steckerlösung an der HV- oder Pelletsheizung kann man da doch kaum was falsch machen.
Oder was meint Ihr?
Mit den zunehmenden Akkugeräten fallen aber frühere gelegentliche Nutzungen für so kleine Aggregate weg, die deren Betriebssicherheit erhalten konnten.

Beim (einphasigen) Anschluss von Haushalten werden m. E. n. regelmäßig die Kühlgeräte vergessen.
Nicht selten steht neben dem Kühlschrank in der Küche noch irgendwo eine Kühltruhe oder ein Gefrierschrank im Keller., deren Anlaufstrom schnell ein kleines Aggregat in die Knie zwingen kann.
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Re: Kaufberatung Stromaggregat

Beitragvon countryman » Sa Feb 07, 2026 18:22

Ja, ein Kühlgerät mit konventionellem Motor braucht (sehr kurzzeitig) einen Wumms zum anlaufen. Andererseits können diese Geräte aber meist auch 24 h und länger überbrücken.
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