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kein Zugang zum Acker

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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49 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon tyr » Mi Dez 07, 2022 17:52

Farmer0815 hat geschrieben:Moin,
aktueller Stand: ich habe mit der Gemeinde gesprochen und soll diese Woche noch Rückmeldung erhalten.
Ich vermute, dass die Verrohrung erweitert wird.

Geschichtlich ist es auch dem Bauamt unklar, warum neben dem Gemeindeweg jemd. einen 2,5m breiten Streifen besitzt.



Warum sollte er es nicht besitzen, was soll daran unklar sein? Vielleicht war es mal irgendwann größer, oder gehörte einem Häusler...
Bei uns hier gibt es viele solche Flurstücken..
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon Noudels » Mi Dez 07, 2022 18:39

Milchtrinker hat geschrieben:... wird denn alles - die gesamte Fläche auf der Skizze - von dem einen Landwirt bewirtschaftet oder ist das anderweitig verpachtet ???


Erster Satz unter dem Bild im Ausgangspost:
..."
Die grünen Äcker sind drei Flurstücke, die alle einem Landwird gehören"

Einen 3m streifen extra verpachten??
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon T5060 » Mi Dez 07, 2022 19:33

2,5 m, da fährt man drüber (oder bewirtschaftet die gleich mit) und wartet was passiert. Geht das nicht mehr, kommt ein Rohr in den Graben und etwas Schotter drüber.
Die Macht des faktischen und der vollendeten Tatsachen.
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon Milchtrinker » Mi Dez 07, 2022 19:54

Noudels hat geschrieben:
Milchtrinker hat geschrieben:... wird denn alles - die gesamte Fläche auf der Skizze - von dem einen Landwirt bewirtschaftet oder ist das anderweitig verpachtet ???


Erster Satz unter dem Bild im Ausgangspost:
..."
Die grünen Äcker sind drei Flurstücke, die alle einem Landwird gehören"

Einen 3m streifen extra verpachten??



... wurde die erworbene Fläche auch von dem Landwirt bewirtschaftet ??? ... darauf wollte ich hinaus ... was nicht beantwortet ist.
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 07, 2022 21:19

Und wer jetzt auf den blauen Trecker hört, schafft sich Feindschaft auf unbestimmt lange Zeit!
Mit den Nachbarn reden bzw. eine Überfahrt zur Straße bauen sind deutlich billiger und schont die Nerven.
Was kosten denn 5 m Schleuderbetonrohr 2.Wahl und ein Kipper Schotter?
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon Botaniker » Mi Dez 07, 2022 21:42

Angesicht der Tatsache, dass es sich um Bauerwartungsland handelt, wäre ich mit "unbürokratischen" Maßnahmen auch vorsichtig. Könnte je nach Region doch teuer werden.
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon tyr » Mi Dez 07, 2022 22:37

Das hängt allein vom Bürgermeister und dem Gemeinderat ab, aber normalerweise sind die Gemeinden daran interssiert, wenn Bauland auch entsprechend bebaut wird. das gibt Einwohner... Einwohner erhöhen die Landes und Bundeszuweisungen, und Einwohner sind steuer udn Abgabenzahler.
Anders sieht bei gwerblichen Ansiedlungen aus, dort kommt es drauf an, ob eine Chance besteht, das die Gemeinde was davon hat.
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon T5060 » Mi Dez 07, 2022 23:20

Ein 2,5 m Streifen in einem Bauerwartungsgebiet (müsste man erst mal schauen, ob es ein gefühltes oder ein richtiges ist) neben einem Wirtschaftsweg gehört dann immer der Gemeinde oder dem Straßenbaulastträger,
da ist eigentlich gar nichts teuer, Sonderkulturen wäre teuer. Wenn der Bauer den Streifen nicht mit bewirtschaftet, zeichnen sich solche Streifen immer als Müllplatz aus.
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon GeDe » Do Dez 08, 2022 0:07

Wie groß ist denn "Dein Acker" überhaupt?
Bist Du darauf angewiesen?
Dann verpachte doch günstig an den Bewirtschafter der umliegenden Flächen und beide haben was davon -Du brauchst Dich nicht rumärgern und musst kein Rohr verlegen (also im Graben nicht... :mrgreen: ) und der Andere kann weiter einen Schlag bewirtschaften.
Wenn es Bauerwartungsland sein soll, dann muss man einfach warten können...
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon bauer hans » Do Dez 08, 2022 6:29

mich wundert,dass ein notar,der täglich damit befasst ist und auch relativ ordentlich kassiert,nicht merkt,dass keine zufahrt gegeben ist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon GeDe » Do Dez 08, 2022 7:55

Weil einem Notar völlig egal ist, was er da abwickelt. Geht ihn auch nichts an. Der kennt nur die Flurstücksnummer, das Gewann und die Ortschaft. Vielleicht steht im Kaufvertrag noch ob es Acker oder Grünland ist, ansonsten ist es für den Notar eine Nummer, die abgewickelt wird -fertig, Nächster!
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon Falke » Do Dez 08, 2022 9:18

siehe auch post2036177.html#p2036177

Ich kann mich erinnern, dass es hier im Forum vor vielen Jahren ein fast deckungsgleiches Thema zu so einem Grundstück (keine Zufahrt, durch einen Graben von der Straße getrennt) gab!
So selten sind solche Fälle also wohl nicht ...

sorry für (fast) offtopic
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon DST » Do Dez 08, 2022 11:23

GeDe hat geschrieben:Wie kommt man eigentlich dazu einen Acker zu kaufen, wenn man nicht weiß wo der überhaupt genau ist?
In Zeiten von GIS, GEO-Portal, ... kann man die Flurstücknummer eingeben und sieht jedes Flurstück und die Grenzen.


Sollte man meinen.

Hab vor kurzen eine Wiese gegen Höchstgebot verkauft, dazu Gemarkung - Flurnummern - Flurkarte - Satellitenbild mit Flurkarte angegeben.

Höchstbieter gibt schriftliches Gebot ab, und schreibt dass er die Wiese besichtigt hat.

Wir werden uns einig und zwei Wochen später kommt der Entwurf vom Notar.

Ich biete dem Käufer an, vor dem Notartermin einmal die Wiese zu besichtigen und den Grenzverlauf abzuschreiten, sowie Wissenswertes zu besprechen.
Er willigt etwas lustlos ein.

Bei dem besprochenen Treffen taucht er nicht auf, als ich ihn anrufe stellt sich heraus das er in 1/2km Entfernung an einem falschen Grundstück auf mich wartet.

???

Hätte ich dem Käufer nicht die gemeinsame Besichtigung aufgedrängt dann hätte er "blind" gekauft...

Wäre zur ersten Mahd bestimmt lustig geworden :-)
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon kontofux » Do Dez 08, 2022 18:50

Die Aussage "kein Wegerecht eingetragen" sollte überprüft werden. Steht i.d.R. im Grundbuch des belasteten Grundstückes, also in einem der drei umschließenden Flurstücke. Kann der angesprochene Bürgervertreter durchführen.
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Re: kein Zugang zum Acker

Beitragvon Hans Söllner » Do Dez 08, 2022 19:17

Hier hat ein Kollege vor glaub 4-Jahren 8ha gekauft und gewusst, dass da für ihn keine Wegerechte dabei sind. Er ist in der ganzen Gegend sehr ,,beliebt´´ und dachte, irgendwer wird ihn dann schon fahren lassen. Wir anderen die mitgeboten hatten, haben alle Zufahrten und Wegerechte zu den 8ha (sind keine 8ha am Stück, sondern waren mehrere Flurstücke, umzingelt und durchzogen von Flächen anderer Besitzer, aber alles dicht beieinander). Vorher waren die Flächen an andere verpachtet, die durften da fahren bzw. waren geduldet. Jetzt hat hald gerade der, der da nicht fahren darf und immer am lautesten jammert, zu einem für hießige Verhältnisse Wucherpreis die Flächen gekauft. Meine Verwandschaft hat sich dann erbarmt und ihn über ein Feld fahren lassen (weils die Fruchtfolge gerade hergab), aber darauf gedrängt dass er sich da was anderes einfallen lassen soll. 2-Jahre lang hat sich nichts gerührt, bis die Verwandschaft heuer mal auf den Tisch gehauen hat. Jetzt wurde eine Fläche getauscht und eine Zufahrt wird gebaut, damit er über die Spitze von einem seiner Felder dann die restlichen Flurstücke erreichen kann :roll: Muss er hald immer beim hintersten Feld anfangen mit der Arbeit sonst fährt er vorne alles platt :lol:
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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