http://www.keckl.de/texte/Umweltbundesa ... Nitrat.pdf
Typisch für UBA-Amtstexte ist: „häufig“ statt die Zahlen-Prozente, „hoch“ und „meist“ statt die genaue Zahl.
Seriös wäre es, zu jedem Grund die Zahl zu nennen! Damit nun die Medien auch der Landwirtschaft die
Schuld geben, muss man die zuerst aufgeführten, tatsächlich dominierenden Hauptgründe verschweigen
und die Phrase „aus Landwirtschaft stammende Nährstoffbelastungen“ betonen. Das passierte über eine
zurechtfrisierte Pressemitteilung.
Alle stürzen sich auf die von UBA als Sündenbock
präsentierte Landwirtschaft. Dabei ist die Info auch noch gewässerkundlich falsch, denn nicht der Stickstoff,
sondern das Phosphat ist der Haupt-Übeltäter-Nährstoff im Wasser5
, das raubt Fischen und anderen
Wasserlebewesen den Sauerstoff. Das niedersächsische Umweltministerium drückt das so aus, ZITAT: „Der
entscheidende, die Eutrophierung steuernde Nährstoff, ist Phosphor“6 ZITAT ENDE. Nitrat, genauer der im
Nitrat gebundene Sauerstoff, verhindert über eine komplexe Wirkungskette sogar Fischsterben, das
Ersticken der Fische, darum wird es bei Sauerstoffknappheit schon in die Flüsse und Seen gestreut7
. Aber das
UBA bedient lieber modische Vorurteile: Mit „Stickstoff“ ist man schnell beim bösen Nitrat, bei der Gülle, bei
der modernen Landwirtschaft und dann bei den Tierbeständen, die inzwischen alle zum medialen Abschuss
freigegeben zu sein scheinen.
Der Presse verschwiegen: Messwerte verbessert, aber „Einschätzung“ derselben extrem verschlechtert
Bis vorletztes Jahr verkündetes dieses Amt, dass 88% aller Flüsse in einem guten chemischen Zustand seien.
Die Belastung mit Nährstoffen ist seit 30 Jahren stark gesunken, die Flüsse werden immer klarer,
nährstoffärmer, haben nach langer Zeit wieder Badequalität, eine ganz hervorragende Qualität, erreicht.
Phosphate tragen mehr zur Überdüngung der Gewässer bei als Nitrate, die Nährstoffreduzierung ist somit
weit besser, als man vor 30 Jahren überhaupt für möglich gehalten hat. Inzwischen wünschen sich manche
Fischer wieder etwas nährstoffreichere Flüsse, da mit den Nährstoffen auch das Nahrungsangebot für die
Fische schwand, sie weniger Fische fangen.9
Insbesondere die Klage der Fischer müsste allen Journalisten
bekannt sein, ebenso die Verbesserung der Badequalität der Gewässer. Sauberes Wasser ist nährstoffarm.
Eine verbesserte Umwelt ist schlecht für das Geschäft des UBA und der NGO‘s
