»Kettensägenmassaker« – Schrott zu Schrott gemacht.
Gefährliche No-Name Kettensägen.
In Darmstadt sind rund 4000 defekte Kettensägen zu 20 Tonnen Schrott zerkleinert worden. Die gefährlichen No-Name Kettensägen aus Asien wurden von fahrenden Händlern an der Haustür, auf Flohmärkten oder über das Internet angeboten.
Die in Asien hergestellten Kettensägen waren im vergangenen Jahr bei einem Importeur im Rhein-Main Gebiet beschlagnahmt worden, nun hat die Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Darmstadt ihre Vernichtung angeordnet.
Drei große Container voller Kettensägen »mit kraftvoll klingenden Phantasiemarkennamen« sind nun das, was sie schon immer waren: Schrott.Sachverständige hatten schwere Sicherheitsmängel festgestellt, wie das Regierungspräsidium am Freitag berichtete: Die Bremszeit war zu lang, Handschutz und Griff zerbrachen leicht, die Abgaswerte waren mangelhaft.
Am Donnerstag wurden sie dem Shredder überantwortet. Fahrende Händler hatten die gefährliche Ware an der Haustür und auf Großmarktparkplätzen, auf Flohmärkten oder über das Internet angeboten – oft auch zusammen mit mangelhaften Notstromaggregaten.


