Ohne die Details zu kennen glaube ich doch, das uns durch die Medien eingetrichtert wird, Kindererziehung ist DIE persöhnliche Oberbelastung und Megaherausforderung die es nur gibt!!!
Ein Kind MUSS meiner Ansicht nach die Möglichkeit bekommen zu spielen, Sachen zu entdecken, mit Sch****e zu spielen, Regenwürmer zu essen und was weiß der Teufel noch alles.
Was man da alles im Bekanntenkreis hört, da dreht sich einem der Magen um. Ich versuche meinen Söhnen (ok, der Kleine mit 5 Monaten noch nicht so in dem Ausmass) die Kindheit und Möglichkeiten zu geben, die ich auch hatte oder gerne gehabt hätte. Soll heissen: Der Grössere darf mit Papa auf dem Traktor mitfahren, er hat neben meiner auch schon eine kleine (zusammen gebaute, Akkubohrmaschine beherrscht er schon) Werkbank stehen, er geht mit zu den Hühnern Eier abnehmen und wenn er ausrutscht und in die Schei**e greift wird halt abgewaschen. Er fährt auch wo möglich mit mit mir (ohne Mama), sei es in den Baumarkt oder sonstwo hin. Er hilft mir beim Holzaufladen, hilft aber auch genauso beim zusammenrechen im Garten mit. Und wenn er in der Werkstatt ins Altöl greift (wo er auch mit Vorliebe meine 1/4 Zoll Ratsche hineinschmeisst) ist das auch nicht das Oberdrama. Er ist halt Kind. Ein Glückliches. Und Gesundes.
Wir werden (mal schauen, ob wir das wirklich so schaffen) unseren Söhnen später auch nur das Taschengeld geben, dass sie wirklich brauchen. Und nein, Jausengeld rechne ich da jetzt nicht dazu. Sie können sich auch ein Brot und was zu trinken von zu Hause mitnehmen.
Wir werden den Jungs ihrem Alter entsprechend Aufgaben im Haushalt zuteilen, für die sie dann entsprechend bezahlt werden. Und für Sonderleistung gibts dann natürlich auch Sonderbezahlung. Das birgt zwar das Risiko, das sie nur mehr etwas machen wenn sie dafür Geld bekommen, auf der anderen Seite aber bekommen sie auch eingetrichtert: Mache ich etwas, habe ich etwas. Mache ich nix, hab ich nix.
Ich denke, für die heutige Jugend für ihr späteres Arbeitsleben eine sehr wertvolle Lektion.
Lg Georg
Edit: Ja, es gibt trotzdem Tage, wo ich ihn am liebsten an der Gürtelschlaufe an die Garderobe hängen würde und mal für 1-2 Stunden vergesse