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Klimaschutzziele der Bundesregierung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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664 Beiträge • Seite 11 von 45 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 ... 45

Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon Rohana » Mi Nov 27, 2019 8:36

210ponys hat geschrieben: aber nur die Dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber...

Heisst das Landwirte gehen bald gar nicht mehr wählen und lassen andere über ihren Metzger entscheiden? Scheint mir auch nicht sonderlich kluk :roll:
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon 210ponys » Mi Nov 27, 2019 8:58

Rohana hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben: aber nur die Dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber...

Heisst das Landwirte gehen bald gar nicht mehr wählen und lassen andere über ihren Metzger entscheiden? Scheint mir auch nicht sonderlich kluk :roll:


es gibt alternativen :shock:
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Nov 27, 2019 12:36

Lebensmittelhandel und -Industrie werden die kommenden Mehrkosten nicht tragen (müssen), dafür sorgt die Politik seit Jahrzehnten mit ihrer offenen Handelspolitik, Mercosur ist ja nur die Spitze des Eisberges.
Das wird keine der Parteien umbauen (können), da ist dann auch noch die WHO im Weg.
Und zweistellige Steuermilliarden wird auch keiner in die Hand nehmen. Da stände ohnehin noch die EU mit ihrem Subventionsrecht dagegen.
Die landwirtschaftliche Grundversorgung muss erst gegen die Wand fahren. Dazu sehe ich keine Alternative mehr. Wenn wir so unter 40/50% Selbstversorgung gefallen sind, könnte ich mir vorstellen,dass es sich wieder zum besseren wendet. Da wird dann massive Kritik von außen kommen. Bis dahin muss man das Land zusammen in der Familie halten, dann können spätere Generationen wieder die Ärmel aufkrempeln.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon marius » Mi Nov 27, 2019 22:56

Naja, die Realität sieht schon etwas anders aus.
Wenn in Deutschland der Selbstversorgungsgrad auf 0 % sinkt, und die Ldw in der restlichen Welt seine Produktion nur minimalst erhöht, ist das bereits mehr als aufgefangen.
Ganz zu schweigen vor unserer Haustüre, Osteuropa : In der Ukraine und Rußland liegen ganze Landstriche bester Böden brach. Warum ? Weil sich dort die Produktion, bzw das schaffen der nötigen Infrastruktur wegen permanenter Überversorgung an Nahrungsmittel und somit schlechter Erzeugerpreise nicht gelohnt hat.
Ebenso bei der Milchleistung. Da sind in gesamt Osteuropa Milchmengensteigerungen von >100 % überhaupt kein Problem, sofern die Nachfrage steigt.
Und gesamt Amerika, Süd, Mittel, Norden wollen gigantische Mengen nach Europa liefern was bisher nur die hohen Schutzölle von bis zu 40 % auf Nahrungsmittel verhindert haben.
Die liefern Nahrungsmittel trotz der Transportwege deutlich billiger nach Deutschland als der deutsche Landwirt sie anbietet, sofern die Zölle wegfallen.
Die Regenwälder in Südamerika wurden schon für Agrarland gelichtet wie wir wissen. Mercosur läßt grüßen.

Die Standarts sind natürlich geringer aber die sind nicht blöd und schreiben z.b. Weidehaltung auf die Packung drauf dann wirds vor dem dt. Produkt gekauft, da es auch noch biliger ist.
Und wer will den Standart im fernen Amerika vor Ort irgendwo in der Pampa schon nachkontrollieren ?

Sinkt unsere Selbstversorgung, sind das Konjunkturprogramme der ausländischen Ldw. und die werden diesen Markt sofort erschliessen.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon elchtestversagt » Do Nov 28, 2019 8:45

Marius, kannst du dich noch an 2012/13 erinnern, als wir gut situierten dafür gesorgt haben, das Afrika aushungert und Mexiko keinen Mais mehr für ihr Haupgericht bekam?
Sicherlich wird das in der Mehrzahl der Jahre gehen, die Deutschen Mengen zu kompensieren. Nur lass dann mal ein Jahr so kommen wie die letzten zwei Jahre, nicht in Deutschland, Skandinavien und Frankreich sowie Polen, sondern Ukraine, Russland, BRA und den USA... Dann hätten wir zwar noch was (teures) zu speisen, aber andere nicht mehr. Was passiert, wenn Russland anstatt 100Mio. tonnen Weizen nur 20 erntet?
Es hat schon seinen Grund, warum in manchen Ecken nicht geackert wird. Das Risiko zwischen null und etwas zu ernten ist viel zu hoch.
Nur dauerhaft hohe Preise sorgen dafür, dass mehr Land in Bewirtschaftung geht. Dauerhaft hohe Preise bedeuten aber auch höhere Lebensmittelkosten.
Dennoch steigt das Risiko deutlich an, das es auch mal in die Binsen geht.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon 210ponys » Do Nov 28, 2019 9:33

sehe das wie Marius wenn in Deutschland nichts mehr Produziert wird das der Weltmarkt ausgleichen und werden die Nahrungsmittel mal knapp werden die Länder mit der höchsten Kaufkraft unteranderem Deutschland zuerst beleifert halt nicht mehr zum Spotpreis...
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon Hillsfarmer » Do Nov 28, 2019 11:20

.....und auf das Gelächter dieser neuen potentiellen Lieferanten bin ich dann mal gespannt , wenn ihre neuen Abnehmer ihnen irgendwas von QS, QM und wie der ganze Wohlstandsquatsch heißt, erzählen. n8
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon marius » Do Nov 28, 2019 12:50

elchtestversagt hat geschrieben:Marius, kannst du dich noch an 2012/13 erinnern, als wir gut situierten dafür gesorgt haben, das Afrika aushungert und Mexiko keinen Mais mehr für ihr Haupgericht bekam?
Sicherlich wird das in der Mehrzahl der Jahre gehen, die Deutschen Mengen zu kompensieren. Nur lass dann mal ein Jahr so kommen wie die letzten zwei Jahre, nicht in Deutschland, Skandinavien und Frankreich sowie Polen, sondern Ukraine, Russland, BRA und den USA... Dann hätten wir zwar noch was (teures) zu speisen, aber andere nicht mehr. Was passiert, wenn Russland anstatt 100Mio. tonnen Weizen nur 20 erntet?
Es hat schon seinen Grund, warum in manchen Ecken nicht geackert wird. Das Risiko zwischen null und etwas zu ernten ist viel zu hoch.
Nur dauerhaft hohe Preise sorgen dafür, dass mehr Land in Bewirtschaftung geht. Dauerhaft hohe Preise bedeuten aber auch höhere Lebensmittelkosten.
Dennoch steigt das Risiko deutlich an, das es auch mal in die Binsen geht.


Das große Problem an der Sache ist das Nahrungsmittel praktisch jeder erzeugen kann, Industriegüter aber nur wenige Länder wie Deutschland. Und schon haben wir das Hauptproblem. Die Südamerikaner haben kein Geld um unsere Industriegüter zu kaufen, können aber günstige Nahrungsmittel liefern. Und schon liest man was von Mercosur.
Ich glaub das die Landwirtschaft in Deutschland keine Zukunft hat, selbst wenn sie am Boden liegt. Da wird dann zur Sicherheit von der Politik nochmal mit dem Spaten draufgehauen bis der letzte Gummistiefel im Matsch verschwunden ist.

Es ist doch so das deutsche Nahrungsmittel trotz EU Beihilfen immer noch deutlich teurer sind als Importe von Amerika sofern die Zölle wie geplant abgebaut werden. Ganz im SInne der Politik darum wurde Mercour zugunsten der Wirtschaft eingeführt.
Und die nächsten Jahre werden sich die Produktionskosten der dt. Landwirtschaft aufgrund Klima und Umweltschutz nochmal deutlich erhöhen, zusätzlich zur Inflation. Da sind deutsche Nahrungsmittel keinesfalls mehr konkurrenzfähig.
Und das Ausland hat sehr wohl Kapazitäten. Gibt Länder die sind 30 Jahre hinter uns. Die ernten je ha nur 4 oder 5 Tonnen Weizen und pro Kuh 5000 Liter statt unsere 12 000 Liter Milch. Das viel Land brach liegt wurde schon erwähnt
Insofern ist kurz und mittelfristig keine große Knappheit zu erwarten.
Aber ganz wird sich die Landwirtschaft sicher nicht aus D verabschieden. Die Besitzer der Flächen sind oder werden im Naturschutzgesetz verpflichtet ihre Wiesen zu mähen oder mulchen. Wird also immer Mutterkuhherden geben welche die Weiden abgrasen. Und Ackerbau als Hobby wirds auch geben mit hohen Auflagen. Es werden dann halt statt 10 Tonnen nur noch 6 Tonnen Weizen geerntet. Pech für den Anbauer.
Fällt mengentechnisch global überhaupt nicht ins Gewicht und ist somit nicht preisrelevant. Selbst die kürzliche Jahrhundertdürre in ganz Europa hatte keinen Einfluss auf den Preis.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon 210ponys » Do Nov 28, 2019 12:56

die Jahrhundertdürre war bis jetzt ein Einzelfall zumindest bei uns... Wenn das über Jahre so gehen würde, würde sich die Landwirtschaft gesund schrumpfen!
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon marius » Do Nov 28, 2019 13:33

210ponys hat geschrieben:die Jahrhundertdürre war bis jetzt ein Einzelfall zumindest bei uns... Wenn das über Jahre so gehen würde, würde sich die Landwirtschaft gesund schrumpfen!


Andersrum : Dann wachsen sich die anderen Länder gesund die ihre Landwirtschaft bisher vernachlässigt haben.
Die haben wie beschrieben enorme Kapazitäten und können deutlich mehr produzieren wenn sie wollen.

Das Problem ist bei einer wirklichen Nahrungsmittelknappheit der steigende Preis, den dann 50 % der Weltbevölkerung nicht mehr bezahlen können.
Dann brechen bei explodierender Kriminalität ( Mord und Totschlag ) richtig harte Zeiten für Landwirte ( Lebensmittelerzeuger ) an.
Wobei ich von einem ähnlichen Szenario wie schon mehrmals beschrieben sogar ausgehe : Stagflation.
Also einbrechende Wirtschaft, Massenarbeitslosigkeit usw, bei deutlich anziehender Inflation ( also deutlich steigende Rohstoffpreise und somit Nahrungsmittelpreise wegen nötigem Geld drucken der Ntb. )
Bringt dasselbe Chaos nur das hier der Landwirt trotz steigender Preise nicht mehr verdient, weil auch die Kostenschraube mit der Inflation durch die Decke geht.
Warum die Inflation, bzw Gelddruckorgien in den nächsten Jahren stark steigen wird/muss, ist wieder ein anderes Thema aber auch das haben wir ja bereits durchgekaut.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon Isarland » Do Nov 28, 2019 14:12

marius hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:die Jahrhundertdürre war bis jetzt ein Einzelfall zumindest bei uns... Wenn das über Jahre so gehen würde, würde sich die Landwirtschaft gesund schrumpfen!


Andersrum : Dann wachsen sich die anderen Länder gesund die ihre Landwirtschaft bisher vernachlässigt haben.
Die haben wie beschrieben enorme Kapazitäten und können deutlich mehr produzieren wenn sie wollen.

Das Problem ist bei einer wirklichen Nahrungsmittelknappheit der steigende Preis, den dann 50 % der Weltbevölkerung nicht mehr bezahlen können.
Dann brechen bei explodierender Kriminalität ( Mord und Totschlag ) richtig harte Zeiten für Landwirte ( Lebensmittelerzeuger ) an.
Wobei ich von einem ähnlichen Szenario wie schon mehrmals beschrieben sogar ausgehe : Stagflation.
Also einbrechende Wirtschaft, Massenarbeitslosigkeit usw, bei deutlich anziehender Inflation ( also deutlich steigende Rohstoffpreise und somit Nahrungsmittelpreise wegen nötigem Geld drucken der Ntb. )
Bringt dasselbe Chaos nur das hier der Landwirt trotz steigender Preise nicht mehr verdient, weil auch die Kostenschraube mit der Inflation durch die Decke geht.
Warum die Inflation, bzw Gelddruckorgien in den nächsten Jahren stark steigen wird/muss, ist wieder ein anderes Thema aber auch das haben wir ja bereits durchgekaut.


Hast recht.....kotz dich nur aus. :klug:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon elchtestversagt » Do Nov 28, 2019 16:01

Nur mal so nebenbei; wieso sollten die "Schwellenländer" nicht auch das können,was wir schon können.
Oder anders, was können wir in der Welt den noch besser wie andere?
Das einzigste, was momentan in Deutschland Wachstumsraten hat, ist die Bürokratie. Und deren Exportpotenzial ist, sagen wir mal, beschränkt.
In Mexiko bauen alle namhaften Hersteller Fahrzeuge, in Brasilien ebendso. Da wird in den nächsten Jahren massenhaft Geld investiert, weil es Wachstumsmärkte sind. Russland dasselbe, China brauchen wir nicht drüber diskutieren.
Ich denke, das wir in dreissig Jahren nur noch das hohe Potenzial der Nahrungsmittelerzeugung haben werden, alles andere wird anderswo gebaut werden, auch unsere High-Tech Produkte von heute.
Mangelnde Infrastruktur und digitales Nirvana sorgen schon dafür, gepaart mit der Bürokratie und Verbotswahn.

Ich sehe gute Zeiten für die Landwirte in dreissig Jahren, man muss nur nun die Füsse still halten.
Einzig der neue Sozialismus kann das "verhindern".
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon 210ponys » Do Nov 28, 2019 16:20

naja 30 Jahre wird es nicht mehr dauern bis wir voll abgehängt sind wen man überlegt was in den letzten Jahren alles an die Wand gefahren wurde! Und mit fast allen wo ich rede keine Arbeit oder Überstunden abbauen und das ist erst der Anfang der Krise.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon marius » Do Nov 28, 2019 17:25

Also wer erstmal seine Milchkühe abgeschafft hat, schafft sich nach einer Betriebsaufgabe sicher keine mehr an.
Und die nachfolgenden Generationen schon 2 x nicht.
Selbst bei viehlos im Ackerbau ist es sehr unwarscheinlich das einer wieder anfängt. Da sind erstmal hohe Investitionen nötig wenn man das im Haupterwerb machen will.
Braucht man aber auch nicht.
Ein Betrieb bewirtschafet heute locker 1000 ha. Da sind nicht mehr 3 Landwirte in jedem Dorf nötig wie früher.

Wäre aber möglich das einige als Hobby wieder neu anfangen. Sprich eine Weide und ein paar Mutterkühe drauf. Wobei ich meine hobbyackerbau Landwirtschaft nächsten Herbst beenden werde. Beim Verpachten verdiene ich auch gutes Geld und hab keine Vorschriftenflut und Kontrollwahn mehr. Ich bin doch kein Suppenkaspar, dass sollen andere machen.
Als Landwirt steht man heute doch mit einem Bein bereits im Knast.
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Re: Klimaschutzziele der Bundesregierung

Beitragvon Isarland » Do Nov 28, 2019 17:59

marius hat geschrieben:Also wer erstmal seine Milchkühe abgeschafft hat, schafft sich nach einer Betriebsaufgabe sicher keine mehr an.
Und die nachfolgenden Generationen schon 2 x nicht.
Selbst bei viehlos im Ackerbau ist es sehr unwarscheinlich das einer wieder anfängt. Da sind erstmal hohe Investitionen nötig wenn man das im Haupterwerb machen will.
Braucht man aber auch nicht.
Ein Betrieb bewirtschafet heute locker 1000 ha. Da sind nicht mehr 3 Landwirte in jedem Dorf nötig wie früher.

Wäre aber möglich das einige als Hobby wieder neu anfangen. Sprich eine Weide und ein paar Mutterkühe drauf. Wobei ich meine hobbyackerbau Landwirtschaft nächsten Herbst beenden werde. Beim Verpachten verdiene ich auch gutes Geld und hab keine Vorschriftenflut und Kontrollwahn mehr. Ich bin doch kein Suppenkaspar, dass sollen andere machen.
Als Landwirt steht man heute doch mit einem Bein bereits im Knast.

Also ist dein Pächter ein Suppenkaspar…. :roll: :roll: :roll: Wenn der das liest n8
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