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Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon frank1973 » Mo Feb 07, 2011 11:10

http://wirtschaft.t-online.de/lange-war ... 8206/index bin mal gespannt ob sich da was tut.Unser Röslerlein hat ja in einem Interview gesagt daß ihm von einer bevorzugten Behandlung bzw. Terminvergabe nichts bekannt sei.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon TLH » Mo Feb 07, 2011 11:18

daß ihm von einer bevorzugten Behandlung bzw. Terminvergabe nichts bekannt sei.
völlig realitätsfremd, wie andere Politiker auch
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Crazy Horse » Mo Feb 07, 2011 12:19

TLH hat geschrieben:
daß ihm von einer bevorzugten Behandlung bzw. Terminvergabe nichts bekannt sei.
völlig realitätsfremd, wie andere Politiker auch


Blödsinn - Rösler ist doch selbst Arzt. Wenn er verneint, dass es eine Zwei-Klassen-Medizin gibt, dann tut er das gegen besseres Wissen.
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Cairon » Mo Feb 07, 2011 14:28

Meine Frau ist auf Grund ihrer eigenen Firma auch privat versichert, bei der Geburt unserer Kinder hat man ihr den Hintern bis zum Genick hoch geleckt und Terminprobleme gibt es bei ihr nie. Privatpatienten bedeuten für die Ärzte zusätzliches Geld und dafür schafft man dann schon Luft, muss halt ein gesetzliche etwas länger warten. Ist doch ein ganz normales Verhalten, wenn man einen Kunden hat, der einen Auftrag für 5000 € hat und einen anderen für 2000 €, man kann aber nur einen bedienen, welchen nimmt man? Vor allem wenn es dann auch noch die gleiche Arbeit ist.

Wer behauptet gesetzlich und privat Versicherte würden gleich behandelt der lügt meiner Meinung nach.

Aber warum soll ich mich aufregen, habe ja eh keine Chance aus meiner Krankenkasse raus zu kommen ohne den Job zu wechseln.
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Ford8210 » Mo Feb 07, 2011 15:08

Das Problem ist hier nicht der Arzt, sondern das System an sich.
Vor Jahren habe ich mit meinem Hausarzt ein interessantes Gespräch geführt. Darin sagte er mir, daß er pro Quartal von der gesetzlichen Krankenkasse pro behandeltem Patient insgesamt 35,--€ bekommt. Darin sind alle Leistungen wie Blutdruck messen, Beratungen, Blut abnehmen, kurze Untersuchungen (Lunge abhören) etc. enthalten. Egal wie oft dieser Patient in diesem Qartal dann kommt. Dies gilt bis zu einer Patientenzahl von 1.500 gesetzlich krankenversicherter Patienten pro Quartal. Hat er jatzt 1.501 gesetzlich versicherter Patienten, dann werden im die 35,--€ auf weniger als ein Drittel gekürzt. Diese Kürzungen erfolgen jedoch nicht, wenn die über diesen 1.500 Patienten behandelten weiteren Patienten Notfälle oder privat versicherte Patienten sind.
Da der Arzt in erster Linie -und das dürfte auch jedem klar sein- Unternehmmer und kein freiwilliges Mitglied der Heilsarmee ist, ist der Arzt natürlich darauf bedacht, daß er keine finanziellen Kürzungen durch die Krankenkasse bekommt. Aus diesem Grund werden gesetzlich versicherte Patienten, wenn es irgendwie geht, auf das nächste Quartel "geschoben", um eben keine schmerzlichen "Gehaltseinbußen" zu bekommen. Schließlich bleiben ja auch die Ausgaben (Unterhalt Praxis, Löhne der Arzthelferinnen, etc) gleich und verringern sich auch nicht, wenn der Arzt weniger einnimmt.
Soviel hierzu.
Natürlich kommt weiterhin dazu, daß der Arzt bei einem privat versicherten Patienten den 2 1/2 fachen Gebührensatz berechnen kann.

Also, bevor man die Ärzte verflucht, immer erst mal daran denken: Auch der Arzt ist Unternehmer und um Gewinnoptimierung bemüht. Deswegen kann man ihm keinen Vorwurf machen. Schon gar nicht, wenn er durch das kassenärztliche Abrechnungssystem unter bestimmten Umständen erhebliche finanzielle Einbußen erleiden muß.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon frank1973 » Mo Feb 07, 2011 23:28

Cairon hat geschrieben:Privatpatienten bedeuten für die Ärzte zusätzliches Geld und dafür schafft man dann schon Luft, muss halt ein gesetzliche etwas länger warten. Ist doch ein ganz normales Verhalten, wenn man einen Kunden hat, der einen Auftrag für 5000 € hat und einen anderen für 2000 €, man kann aber nur einen bedienen, welchen nimmt man?
Und genau hier liegt die Schweinerei.Es geht hier um die Gesundheit von Menschen und nicht um eine Reparatur eines Autos oder sonstwas.Beim Schwiegeropa stand ne Augen OP an.In der Klinik angerufen bekam gesagt er muss 3 Monate warten,auf die Frage was denn währe wenn er die OP aus eigener Tasche bezahlt bekam er für den übernächsten Tag einen Termin.Und für sowas hat man dann ein Leben lang gearbeitet.
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Crazy Horse » Di Feb 08, 2011 9:38

Cairon hat geschrieben:Meine Frau ist auf Grund ihrer eigenen Firma auch privat versichert, bei der Geburt unserer Kinder hat man ihr den Hintern bis zum Genick hoch geleckt und Terminprobleme gibt es bei ihr nie. Privatpatienten bedeuten für die Ärzte zusätzliches Geld und dafür schafft man dann schon Luft, muss halt ein gesetzliche etwas länger warten. Ist doch ein ganz normales Verhalten, wenn man einen Kunden hat, der einen Auftrag für 5000 € hat und einen anderen für 2000 €, man kann aber nur einen bedienen, welchen nimmt man? Vor allem wenn es dann auch noch die gleiche Arbeit ist.



Ich weiß, dass dem so ist, aber ich bin weit davon entfernt, dies als "normales" Verhalten anzusehen. Die Ärzte werden sehr gut bezahlt und haben es, wenn sie nicht gerade eine Praxis neu eröffnet haben und Schulden abzahlen müssen, gar nicht nötig, Privatpatienten aufgrund der höheren Honorarsätze zu bevorzugen. Das ist eine legalisierte Form der Korruption, durch und durch asozial und eine Schande für eine humanistische Gesellschaft, die wir ja eigentlich sein wollen.

Ich kann nur jedem gesetzlich Versicherten, der wegen der Bevorzugung von Privatpatienten mal wieder etwas länger warten musste, raten, sich bei seiner Krankenkasse oder besser gleich bei der kassenärztlichen Vereinigung zu beschweren und einen Leserbrief in die Zeitung zu setzen. Diese Privilegierung von Privatpatienten darf sich kein Mensch gefallen lassen.

Ich war nach meinem Studium mal zwei Jahre Privatpatient (war als Single ohne Anhang halt wesentlich billiger) und war in der Zeit einmal beim Arzt, weil ich eine Spritze brauchte. Und da sollte ich einer älteren Frau, die schon wesentlich länger im Wartezimmer saß, vorgezogen werden. Mir war das ganze als ehemaliger Kassenpatient (damals noch familienmitversichert) zutiefst peinlich und ich wollte das auch nicht. Ich hab dann darum gebeten, dass sie zuerst behandelt wird und hab danach den Arzt gewechselt. So kann man einfach mit Menschen nicht umgehen - auch nicht mit Rentnern, die tagsüber etwas mehr Zeit haben!
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Rancher# » Di Feb 08, 2011 9:53

Crazy Horse hat geschrieben:...(..)..

Ich war nach meinem Studium mal zwei Jahre Privatpatient (war als Single ohne Anhang halt wesentlich billiger)..(..)..


Einfach Super! :mrgreen:

Wenn Du auf deinen Geldbeutel schaust, die billigste Art der Versicherung auswählst, dann ist das ok.

Sobald der Arzt auf seinen Geldbeutel schaut, dann wäre das verwerflich????

Privat versichern ist dir jetzt zu teuer??
Dann darfst du auch nicht rumjammern dass der, der mehr bezahlt auch besser bedient wird :!: :!:
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Crazy Horse » Di Feb 08, 2011 10:25

Rancher# hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:...(..)..

Ich war nach meinem Studium mal zwei Jahre Privatpatient (war als Single ohne Anhang halt wesentlich billiger)..(..)..


Einfach Super! :mrgreen:

Wenn Du auf deinen Geldbeutel schaust, die billigste Art der Versicherung auswählst, dann ist das ok.

Sobald der Arzt auf seinen Geldbeutel schaut, dann wäre das verwerflich????

Privat versichern ist dir jetzt zu teuer??
Dann darfst du auch nicht rumjammern dass der, der mehr bezahlt auch besser bedient wird :!: :!:



Ich dachte, ich hätte mich klar und deutlich ausgedrückt. Ich will beim Arzt nicht bevorzugt behandelt werden. So etwas ist mir einfach unangenehm, selbst wenn ich als Besserverdiener mehr einzahlen sollte. Ich finde es einfach asozial, wenn Privatpatienten bevorzugt behandelt werden und nur in Notfällen von dieser Praxis eine Ausnahme gemacht wird.
Du kannst auch nicht die Situation eines mittellosen Studenten, bei dem die Familienmitversicherung endet und der noch in der Ausbildung steht, mit der eines etablierten Arztes vergleichen. Da sucht man sich zwangsläufig die günstigste Krankenkasse raus und das war's.
So selten wie ich zum Arzt gehe, sehe ich ohnehin keine 5% dessen, was ich einzahle, an Leistungen wieder.
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Rancher# » Di Feb 08, 2011 10:31

Crazy Horse hat geschrieben:..


..
Du kannst auch nicht die Situation eines mittellosen Studenten, bei dem die Familienmitversicherung endet und der noch in der Ausbildung steht, mit der eines etablierten Arztes vergleichen. Da sucht man sich zwangsläufig die günstigste Krankenkasse raus und das war's.
...


Sicher,
aber sobald ein junger Arzt den Schritt zur eigenen Praxis riskiert,
dann sollte er blauäugig und nur aus Nächstenliebe seine Finanzen ausser Acht lassen :mrgreen:
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Crazy Horse » Di Feb 08, 2011 10:38

Rancher# hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:..


..
Du kannst auch nicht die Situation eines mittellosen Studenten, bei dem die Familienmitversicherung endet und der noch in der Ausbildung steht, mit der eines etablierten Arztes vergleichen. Da sucht man sich zwangsläufig die günstigste Krankenkasse raus und das war's.
...


Sicher,
aber sobald ein junger Arzt den Schritt zur eigenen Praxis riskiert,
dann sollte er blauäugig und nur aus Nächstenliebe seine Finanzen ausser Acht lassen :mrgreen:



Oh Mann, jetzt darf ich mich auch noch selber zitieren, nur weil mal wieder einer nicht richtig lesen kann!

Crazy Horse wrote: .... "Ich weiß, dass dem so ist, aber ich bin weit davon entfernt, dies als "normales" Verhalten anzusehen. Die Ärzte werden sehr gut bezahlt und haben es, wenn sie nicht gerade eine Praxis neu eröffnet haben und Schulden abzahlen müssen, gar nicht nötig, Privatpatienten aufgrund der höheren Honorarsätze zu bevorzugen."

Dafür hab ich ja bedingt Verständnis, nur eben nicht für die Raffkes, denen es einfach nur um die Kohle geht.
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Rancher# » Di Feb 08, 2011 10:48

Guten Morgen :wink:

Das Berufsbild des Arztes mit eigener Praxis hat sich in den vergangenen Jahren massiv gewandelt. Der einstige "Halbgott in weiß" ist längst zum Unternehmer geworden, der das Kosten-Leistungs-Verhältnis im Blick haben muss.

DU darfst ja gerne freiwillig auf "Gewinn" verzichten :mrgreen:
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Crazy Horse » Di Feb 08, 2011 11:30

schimmel hat geschrieben:
Rancher# hat geschrieben:Guten Morgen :wink:

Das Berufsbild des Arztes mit eigener Praxis hat sich in den vergangenen Jahren massiv gewandelt. Der einstige "Halbgott in weiß" ist längst zum Unternehmer geworden, der das Kosten-Leistungs-Verhältnis im Blick haben muss.

DU darfst ja gerne freiwillig auf "Gewinn" verzichten :mrgreen:



....wenn das System nicht so schlecht wäre, würden nicht so viele Ärzte auswandern....wenn man nichts verdienen darf oder kann, bekommt man das was man verdient....


Sind 164.000 Euro/Jahr Durchschnittsverdienst eines praktizierenden Arztes in Deutschland zu wenig?
Fachärzte verdienen noch mehr. Ich hab hier mal die Zahlen von 2007 (Quelle: Die Welt): http://www.rankaholics.de/w/die+bestbez ... lands_2308
Seitdem sind die Einkommen weiter angestiegen.

Insofern kann ich Dir nur raten: Mach Dich erst mal mit den Zahlen vertraut, bevor Du hier so einen Unsinn schreibst!

P.S.: Die jungen Ärzte, die ins Ausland gehen (ich kenn auch welche), tun das, weil in Deutschland der Markt schlichtweg übersättigt ist (wir haben weltweit die höchste Ärztedichte) und im Ausland gut ausgebildete Ärzte immer gebraucht werden (und in Deutschland ist die Ausbildung der Ärzte nun mal sehr gut). Sie verdienen aber in aller Regel weniger als hier bei uns.
Zuletzt geändert von Crazy Horse am Di Feb 08, 2011 11:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Rancher# » Di Feb 08, 2011 11:32

schimmel hat geschrieben:

....wenn das System nicht so schlecht wäre, würden nicht so viele Ärzte auswandern....wenn man nichts verdienen darf oder kann, bekommt man das was man verdient....



So ist es,

man will die besten Politiker für möglichst kleines Geld,

die grössten und billigsten Eier ohne Dioxin,

das billigste T-Shirt ohne belastende Stoffe,

das günstigste Spielzeug ohne Kinderarbeit,

die schlagfertigste Polizei mit möglichst geringen Pensionsansprüchen.. :mrgreen:
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Re: Krankenkasse/Privat-Gesetzlich

Beitragvon Crazy Horse » Mi Feb 09, 2011 11:15

schimmel hat geschrieben:....hier noch mal ein paar Fakten zum Nachlesen, speziell für das verrückte Pferd:

http://www.bundesaerztekammer.de/downlo ... 092010.pdf

Reini



Es gibt seit Anfang der 90'er rd. 30.000 niedergelassene Ärzte in Deutschland mehr. Damals war noch von einer Ärzteschwemme die Rede. Und jetzt plötzlich sollen wir einen Ärztemangel haben, obwohl nirgends auf der Welt mehr Ärzte auf 1000/Einwohner kommen als bei uns?

Klar, der Altersdurchschnitt unserer Bevölkerung nimmt zu und im Alter hat man schon mal das eine oder andere Zipperlein, aber die Ärzte versuchen auch alles, die meist gutgläubigen älteren Patienten langfristig an sich zu binden und berufen sie daher auch immer wieder in die Praxis ein, damit man schön abkassieren kann.

Für die Patienten wäre es oftmals viel besser und für die Kassen auch wesentlich günstiger, wenn man sie in ein Fitnessstudio oder zur Seniorengymnastik stecken würde, aber wer geht dann noch groß zum Arzt, wenn er nicht ernsthaft erkrankt ist? Lieber gibt man ihnen Beta-Blocker, Cholesterinsenker und irgendwelche Psychopharmaka, weil sie dann wieder kommen.

Es gibt mehr als genug Ärzte in Deutschland, nur sind diese falsch verteilt. In den reichen Städten des Westens gibt es Ärztepraxen und Fachärzte en masse, während in den strukturschwachen Neuen Bundesländern oder auf den Land niemand hin will, weil es dort nicht so viel zu verdienen gibt und man bei Arztbesuchen viel unterwegs ist und so oftmals Überstunden schieben muss.
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