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Kurze Vorstellung und erste Frage zum Traktorkauf

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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39 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon Gast » Sa Jul 07, 2007 11:35

Forstjunior:
Jetzt schreib ich gleich nochmal um dir ein paar Denkanstösse zu geben. Aber lass dich dadurch bitte nicht entmutigen.

Also so mit ein bischen im Monat arbeiten wird dass bei einer Renovierung und schon gar nicht bei einer Sanierung was. Die Zeit reicht nichtmal um die Handwerker vernünftig zu beaufsichtigen und die Gewerke abzunehmen. Wenn du viel selber machst brauchst du viel mehr Zeit. Und einfach so mal ein paar Löcher für eine Kleinkläranlage ausheben ist auch nicht. Da gibt es jetzt eine neue Verordnung die besagt, dass es eine Zweikammergrube mit Nachklärteich ect. sein muss. Da müssen Provis ran und selbst dann bist du mit viel Eigenleistung bei minimum 7500,- Euro. Wenn dus machen lässt beim doppelten. Also niemals den Job aufgeben, nicht so lange nicht alles am Haus bezahlt ist. Das holst du mit Kleinstlw nie im Leben rein. Würd ich nicht mal mit unseren 45 Hektar machen. Wir haben alle krisensichere Jobs und nur so lässt sich der finanzielle Aufwand für den Betrieb der eigentlich keiner ist, weil keine lw mehr betrieben wird aufrecht erhalten. Auch nicht wenn du der sparsamste Mensch bist und auf jeglichen technischen Fortschritt verzichten kannst. Es wird nebenher so viel fällig. Versicherungen, Steuern, Beiträge ect. Selbst an öffentlichen Projekten wirst du als Anlieger zur Kasse gebeten. Wenn die Straße geteert wird, wenn ein Kanal gebaut wird, wenn die Straßenbeleuchtung erneuert wird. Und immer Anteilig mit deiner Grundstücksfläche. Da können schnel mal mehrere Hundert wenn nicht sogar Tausende fällig sein die du zahlen musst, ob du magst oder nicht auch wenn du nicht kannst. Und insgesamt gesehen kommen da hohe Kosten auf dich zu. So eine Renovierung eines Bauernhauses kann schonmal mindesten 150000 Euro kosten. Und dann musst du für die Zukunft planen. Da können für Anschaffungen, Instandhaltung ect. mehrere Tausend pro Jahr fällig werden. Wir haben vor zwei Jahren mal ein Scheunendach teilweise neu decken lassen da waren schnell mal 35000 Euro weg. Und und und....

Aber nicht entmutigen, du wirst deinen Weg gehen. Aber bitte immer mit der nötigen Umsicht.

Viel Glück



Ich stimme Forstjunior völlig zu. Wenn du heute Eigentum hast, wirst du vom Staat eigentlich nur bestraft. Jeden Tag kommt irgendein anderer Schrieb mit Rechnungen vom Finanzamt, Gemeinde, Strom, Wasser etc..
In der Stadt mit einer kleinen Eigentumswohnung würde man viel ruhiger und sorgenfreier leben können und finanziell auch besser gestellt sein. Natürlich ist es schön, wenn man was Eigenes hat, aber die permanente Sorge um den Erhalt des Hauses, Hofes etc. ist gar nicht so schön. In den letzten Jahren ist es eigentlich immer schlimmer geworden mit diesen ganzen Nebenkosten und Besserung ist weit und breit nicht in Sicht.

@ Dagmar

Wenn du den alten Hof kaufen willst, dann kauf ihn ruhig. Aber das mit der Landwirtschaft (Ausser Selbstversorgung) kannst du knicken. Die erfolgreichen landwirtschaftlichen Betriebe sind ganz, ganz rar gesäht. Fast alle Bauern haben Schulden ohne Ende, meistens hängen die nächsten Generationen schon tief in der Scheisse, obwohl sie sich noch gar nicht für die Landwirtschaft entschieden haben.
Diese Betriebe haben gegenüber Neueinsteigern wie dir immer noch den Vorteil der ererbten Substanz, du hast also aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der fehlenden Substanz keine Chance jemals auf einen grünen Zweig zu kommen. Ich würde an deiner Stelle nie den sicheren Job kündigen und ganz in den Osten gehen.

Servus
Gast
 
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Beitragvon Dagmar » Sa Jul 07, 2007 13:53

Hallo,

danke für die weiteren Tipps und Anregungen und auch Bedenken. Hier kurz meine Gedanken dazu.

hallo Forstjunior
ich selber habe auch schon die Erfahrungen gemacht, daß gerade bei Baumaßnahmen zum einen der Zeitrahmen öfter nicht zu halten ist und leider auch die Kosten höher werden als veranschlagt. Von daher habe ich etwas Luft eingeplant. Aber natürlich besteht immer ein Restrisiko. Deshalb ist die Finanzierung des Ganzen eher konventionell aufgebaut, ich hoffe das das ausreicht. Aber ohne ein gewisses Risiko einzugehen, dann würde ich überhaupt nicht weiterkommen.

Und ich vermute mal, daß viele von euch wenn ihr auf euren Höfen etwas Neues anfangt (andere Pflanzen, Spezialisierung, Aufbau einer Biogasanlage, etc.) einerseits die Hoffnung vorhanden ist, und natürlich auch Befürchtungen da sind. So ähnlich geht es mir jetzt wahrscheinlich auch.

Meinen Job werde ich so schnell freiwillig nicht aufgeben. Aber leider wird momentan im sozialen Bereich maximal gekürzt und viele Dinge werden eingestellt. Von daher hoffe ich einmal, daß ich wenigstens in den nächsten Jahren noch einen Arbeitsplatz habe und diese Zeit will ich nutzen um ein zweites Standbein in Sachsen aufzubauen.

Klar ist mir auch, daß ich davon nie alleine leben kann. Aber wenn man mietfrei wohnt, fast alle Lebensmittel selber herstellen kann - sind schon mal einige Kosten weg. Das auf der anderen Seite höhere Abgaben da sind (Grundsteuer, Versicherungen, etc.etc.) ist leider die andere Seite. Und zu erst einmal muß ich ja investieren, bevor ich ernten kann. Also entstehen Kosten. Ob hinterher also wirklich ein kleines Plus übrigbleibt ist von daher wirklich nicht sicher. Ich hoffe es einfach mal und stelle deshalb hier vorher meine Fragen, damit ich nicht unbeding viele Anfängerfehler machen muß.


hallo Daniel,
eine Heizung mit Miscanthus betreiben ist vielleicht im Moment noch etwas riskant. Aber ich habe vor den Kauf einer Heizungsanlage solange als möglich vor mir herzuschieben, um die ganzen technischen Entwicklungen abzuwarten. Da scheint sich im Moment schon einiges im Wandel zu befinden.

Und von der Kostenseite her scheint es doch recht günstig zu sein. Hier mal eine Rechnung. Bitte korrigiert diese falls ich Fehler mache. Und nicht zu sehr den Schwerpunkt bei der Überprüfung darauf zu legen, daß es sich betriebswartschaflich unter dem Gesichtspunkt einer Erwerbstätigkeit rechnen muss. Weil ich z.B. einige Landwirte kenne, die z.B. das Holz aus dem eigenen Wald holen und verheizen und da dann andere Wertungen vornehmen, als wenn sie Getreide anbauen um diesen zu verkaufen. Da müssen ja wirklich alle Kosten sauber aufgelistet werden, damit nicht irgendwann der Konkurs droht. Also rechne ich jetzt mal nicht meine Arbeitszeit ein.

Also hier eine grobe Rechnung:
Die Kosten für eine Heizungsanlage rechne ich jetzt nicht ein, da ich diese ja auf jeden Fall habe, auch z.B. für Scheitholz, Pellets, Heizöl oder Gas hätte, und wahrscheinlich in ähnlicher Höhe. Und für deren Betrieb, also z.B. Kauf von Pellets würde ich ja auch jedes Jahr Kosten einsetzen müssen.
Einen Traktor rechne ich mal nicht explizit ein, da ich den ja auch für andere Aufgaben benutze, da fällt es mir jetzt schwierig den Anteil reinzurechnen.

Anschaffung eines Anbauhäckslers, ca. 1000 Euro

Kauf der Rhizome, 5000 Stück a 0,20 Euro ca. 1000 Eur

Düngung und Pflanzenschutz in den ersten 2 Jahren ca. ?? 500 Euro ??

Betriebsmittel (Diesel für den Traktor) - der wird ja nur einmal im Jahr zur Ernte eingesetzt. Gehe ich jetzt mal von 15 Jahren aus, die ich ernten
kann und die 2 Anfangsjahre so mal ganz grob:
8 Stunden für die Ernte ca. 60 Liter Diesel, ca 90 Euro x 17 Jahre ca. 1500 Euro aufgerundet auf 2000 Euro

Sonstige nicht geplante Kosten pro Jahr 100 Euro ca. 1500 Euro

Also in 17 Jahren Gesamtkosten von ca. 6000 Euro

Dafür bekomme ich als Gegenwert 15 Jahre lang jährlich den Heizwert von ca. 3000 Litern Heizöl. Wenn ich jetzt mal den Preis für Heizöl mit 0,50 Euro ansetze, dann sind das pro Jahr 1500 Euro x 15 Erntejahre = 22500 Euro

Kosten auf der einen Seite 6000 Euro - Ergebnis auf der anderen Seite 22000 Euro. Da bleibt dann auch noch Luft, falls ein Sturm das ganze Feld plattmacht, oder in einem sehr harten Winter die Wurzeln kaputtgehen, etc.

Ich hoffe wirklich, daß ich da nirgendwo einen Rechenfehler gemacht habe oder etwas vergessen habe. Dann schreibt das Bitte. Ist bei mir im Moment ja noch alles sehr theoretisch.

Jedenfalls war diese Rechnung ausschlaggebend für den Wunsch in diese Heizungsform einzusteigen.

Noch eine Fragen zu der Benutzung von Pflanzenschutzmitteln. Welche Ausbilldung ist da nötig (komplette Lehre zum Landwirt) oder gibt es da Kurse (von den Landwirtschaftsakmmern??) die ich besuchen kann. Für diese Info wäre ich sehr dankbar. Will mich ja nicht selber vergiften :P

hallo phil
also mit 2,5 Hektar Vollerwerbslandwirtin spielen zu wollen, das wäre wohl wirklich sehr vermessen von mir :lol: :lol:
Ich hatte mir nur überlegt, das selbst bei nur 2 Hektar Anbauflläche immer etwas übrigbleibt. Z.B. wenn ich mir überlege ich habe nur ein paar Hühner, da gibt es ja soviele Eier die ich alleine gar nicht essen kann.

Oder ich habe gelesen (hoffe die Info stimmt) das wohl durchschnittlich beim Kartoffelanbau von 3 KG Erntekartoffeln pro m² ausgegangen wird. Bei 500m² wären das ja schon 1500 KG. Selbst wenn ich dann die Saatkartoffeln für das nächste Jahr abrechne (????? 500 KG ?????) sind 1 Tonne Kartoffeln im Jahr mir zu viel :roll: :roll:

Aber auch das sind teilweise Vermutungen und theoretische Überlegungen.

Nochmals Dank an alle.


Eure
Dagmar :wink:
Zuletzt geändert von Dagmar am Sa Jul 07, 2007 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Bennit » Sa Jul 07, 2007 13:56

Also ich meine es geht aber er braucht doch den noch einen 2 Schlepper mit anhänger wo er raufhäckseln kann oder seh ich das falsch
vieleicht kann man ja auch einen Wagen an den Hächsler hängen
MFG
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niels91 hat geschrieben:haha ich kan mich auch selber verarschen
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Beitragvon Dagmar » Sa Jul 07, 2007 14:07

Hallo Bennit,

ich hatte mir schon mal so einen Anbauhäcksler angeguckt. Da war hinten die Möglichkeit gegeben einen Hänger anzuhängen. Also direkt in den Hänger hächseln ist wohl möglich.

Und da das Feld ja nur 150 Meter von der Scheune entfernt ist, kann ich dann ja recht schnell mal rüberfahren.

Von daher waren auch die Tipps hier über die Leistungsklasse wichtig, da ich vermute, daß so ein kleiner Schlepper (Iseki, Kubota, Yanmar) wahrscheinlich umkippen wird, wenn der Häcksler drangehängt wird. :D :D

Dagmar :wink:
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Beitragvon Hof2 » Sa Jul 07, 2007 14:55

öhm - dagmar - kurze zwischenfrage: bist du denn ganz alleine oder hättest du noch mehr leute, mit denen du das landkommunemässig durchziehen wolltest?
also wir sind in einer ähnlichen situation mit unserem baufälligen hof auf 2 1/2 h land und waren zunächst mal 4 leute. als es dann losging und ernst wurde,... viel manch einem dann auf, das das ganze mit arbeit verbunden ist (körperlicher..!) und auch zunächst wenig komfort bedeutete ( kaltes wasser, ofen aus= hütte kalt...), naja-
jedenfalls bin ich jetzt hier mit meiner freundin allein und es ist schon noch arbeit da für 10 jahre / 2 haben wir schon geschafft... also ganz allein, das wär echt heftig - man bräuchte quasi 4 arme um manche sachen zu schaffen.
schlepper: frontlader find ich ganz wichtig, landwirtschaftliche geräte sind sauschwer, baustoffe auch, selbst schafstallausmisten macht lange arme, und jünger wird man nicht...
;-)
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Beitragvon Dagmar » Sa Jul 07, 2007 15:59

Hallo hof2,

die Erfahrung die ihr gemacht habt, daß am Anfang recht viele Leute interessiert sind sich als Selbstversorger zu betätigen und dann abspringen habe ich ähnlich gemacht.

Wenn dann doch noch Interessenten übrig bleiben, wird es meist dann schwierig wenn entschieden wird, was in welcher Form wie angebaut oder gezüchtet wird. Also ein Beispiel: ein Interessent wollte absolut keine Technik, also nur Sense, pflügen mit dem Pferd, etc. etc. Wobei die Grenzen der Technik dann doch irgendwo fließend waren. Weil auch zur Sensenherstellung wird Technik benötigt.

Langer Rede kurzer Sinn, im Moment bin ich alleine. Von daher gehe ich auch davon aus, daß ich mehrere Jahre benötige um halbwegs alles in Schuß zu kriegen. Und natürlich sind bei den Renovierungsarbeiten Baumaßnahmen dabei, die man zu zweit oder noch mehr einfach besser hinkriegt (z.B. den Einbau von Fenstern - geht zur Not auch alleine, zu zweit sehr viel effektiver). Aber da ich im Moment auch Freunde und Bekannte habe die im begrenztem Umfang helfen werde, muß ich das Ganze so planen, daß ich alles was ich alleine machen kann alleine machen werde, und ansonsten Freunde bitte mir zu helfen.

Drücke euch auf jeden Fall mal alle Daumen (habe leider nur zwei davon :P :x )


Dagmar :wink:
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Beitragvon Forstjunior » So Jul 08, 2007 4:04

Dagmar jetzt nochmal ich,

erstmal nochmal ne Frage zu deinem Hof. Du schreibst oben, dass er sich in äußerlich schlechtem Zustand befindet und du eine hypothek eintragen lässt. Dann schreibst du auch noch, dass Elektirk, heitzung ect. erneuert werden soll. Also dann sprechen wir hier von einer Sanierung! Dann mal grundsätzlich. Normalerweise fängt man ja am fuße an aber bei Häusern muss man zuerst dass dach betrachen und dann den Rest. Ist dies denn absolut regendicht auch bei den Nebengebäuden. Zumindest dass beim Haus sollte erneuert werden wenn noch keine Verbretterung und Sperrbahn vorhanden ist. Dafür sind je nach Dachfläche aber etliche tausende fällig. Wenn du dass nicht machen lässt ist eine Sanierung nicht unbedingt ratsam. Zweiter Punkt ist der Keller wenn vorhanden. Dieser muss absolut dicht sein gegen Feuchtigkeit sonst hast du immer wieder Probleme. Wenn diese Punkte gelöst sind kannst du mit dem sanieren Anfangen. Aber dazu brauchst du so manches Gerät und dass kostet. Also ich meine dass deine Rechnung leider so nicht ganz passt und auf die Zukunft betrachtet schon gar nicht. Auch wenn du keine Miete zahlst so hast du dennoch die Kreditkosten bzw. Instandhaltungskosten. Dass kommt dann aufs selbe raus. Die erwirtschafteten Felderträge, auch wenn die nur gering sind, musst du auch erstmal los werden. Also mit dem Geld kannst du auf keinen Fall planen. Weiter wirst du neben Schlepper noch ein Auto brauchen. Schließlich musst du öfter Baumaterialien holen und am land musst du einfach mobil bleiben.l Wenn du da nicht noch nen Hänger brauchst, weil leider sind die Baumaterialien meistens fürs Auto ungeeignet oder nur schwer zu transportieren. Das sind auch wieder kosten. Du kannst nicht alles mit dem Schlepper holen der geht bei weiten Strecken einfach zu langsam. Und die Kosten für den Schlepper sind weit aus höher glaub mir. Du musst mindestens ca. 1500 Euro Unterhalt (Versicherung, Instandhaltung ect.) pro Jahr planen. Den der muss wie gesagt alle zwei Jahre zum tüv und die Billigen haben oft Mängel die erst später zu Tage treten. Insbesondere bei Frontlader. Also wenn du die ganzen Kosten zusammenzählst bist du schon bei einigem im Jahr. Da legst du am Anfang auf jedenfall sauber drauf.

Wenn ich flasch liege so soll mich jemand koriegieren. Ich spreche nur aus Erfahrungen.

Jetzt nochmal zum Thema Brennholz. Also ich kann aus meinen 10 Hektar soviel holen wie ich will. Es fällt auch immer mehr an als nötig. Aber glaub mir dass ganze geht auf null auf und ab und zu legst du sogar drauf. Da sind nicht unbedenkliche Kosten für Sägen, Sprit, sonst. Gerätschaften ect.
Wenn du da die Arbeit noch rechnen würdest dann wärst du mit Beine hoch und liefern lassen wahrscheinlich besser dran.

Aber Eigentum verpflichtet und dass ganze musst du dann mit viel Willen und auch finanziellem Einsatz bewerkställigen.

Aber der Wille ist bei dir ja reichlich vorhanden. Den Rest musst du dir selber überlegen.

Grüße
Forstjunior
 
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Beitragvon Tiros02 » Di Jul 17, 2007 9:38

Hallo Dagmar,

nochmal zurück zu Deinem Traktor:
Ich denke Du solltest Dich entscheiden:
Günstigen Hinterradtraktor, ohne Frontlader, für max. 5.000.- EUR
Kleinen Allradtraktor, mit Industriefrontlader, für ca. 10.000.- EUR
Im Gegensatz zu einigen Vorrednern hier würde ich einen alten Frontlader mit Seilzug oder e-Klinke nicht mehr empfehlen, weil Du mit einem hydraulisch gesteuertem einfach viel mehr anfangen kannst, gerade auch bei Umbauarbeiten. Paletten heben, etc. Es ist einfach das vielseitigste Gerät, mit dem Du sehr viele Arbeiten auf einem solchen Anwesen erledigen kannst. Wenn Du geduldig suchst, bekommst Du sowas in akzeptablen Zustand für o. g. ca. 10.000.- EUR. Einen FL auf einen alten Hinterradtraktor nachrüsten kannst Du eigentlich vergessen; von den Kosten und vom Aufwand her, und dann hast Du immer noch keinen Allrad und eine hydr. Lenkunterstützung sollte man dann auch nachrüsten. Was man machen kann, ist einen Seilzug-FL auf hydraulisch umbauen, aber schon das ist einiger Aufwand, man braucht dann i. d. R. auch ein Hydraulik-Steuergerät dazu. Selbst habe ich vor einiger Zeit einen 50 PS Same-Allradtraktor aus den siebzigern mit Industrie-FL und hydr. unterstützter Lenkung bei 5.000 Betriebsstunden für 7.500.- EUR in recht gutem Zustand ergattert. Man muß geraume Zeit suchen, bei mir war es über ein Jahr, aber man findet sowas.

Zu Deinem Vorhaben:
Deinen Mut und Deinen Optimismus möchte ich Dir nicht nehmen. Jedoch, Du wirst einen sehr sehr langen Atem brauchen, viel Geduld und viel Kapital und eine gute Gesundheit. Selbst habe ich schon viele Bau- und Umbauarbeiten hinter mir; beginnend im Jahr 1999 haben wir unser altes Anwesen auf Vordermann gebracht, und nächstes Jahr werde ich hoffentlich mit den letzten Arbeiten fertig. Aber ich war nicht allein, und trotz vieler an Firmen vergebenen Aufträge und hohem Kapitaleinsatz werden wir also fast die 10 Jahre voll machen. Der Wohnhaus-Neubau selber schlug davon mit nur einem Jahr zu Buche. Und dann nebenbei auch noch Zeit für Job, Kleintierhaltung, Ackerflächenbewirtschaftung bzw. -anbau? Wenn Du allein bist, solltest Du Dir ernsthaft Gedanken machen, ob Du Dich Da nicht übernimmst. Denn soviel ist sicher: Helfende Freunde werden über die Zeit immer weniger...

Viele Grüße
Tiros02
Tiros02
 
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Beitragvon Favorit » Fr Jul 20, 2007 14:54

Hi,

http://www6.traktorpool.de/suchen/detai ... _id=753461
Die Reifen (letztes Bild scheint aktuell zu sein) sind nur noch gut zum Verbrennen auf einer Demo, also Preis runter auf 5 Riesen. :lol:
http://www6.traktorpool.de/suchen/detai ... _id=736901
Fairer Preis, 1 Jahr Händlergarantie; 21/6-Getriebe, Tandemmehrkreishydraulik, 3fach-ZW und ein gutes Haus. Separate ZW-Kuppl. (Lamelle) und natürlich Turbomatik bietet auch der Obige.
http://www6.traktorpool.de/suchen/detai ... _id=747122
Der hat auch noch ein paar Andere rumstehen, seine Case´s sehen aber alle aus wie aus der Mülltonne und dem Ithaker (Same) würde ich auch nicht über den Weg trauen...
Hier ( http://www6.traktorpool.de/suchen/detai ... _id=750288 ) sieht man auch, was für schlechte Sitzgelegenheiten die verbaut haben.
:wink:
Favorit
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Registriert: Do Dez 09, 2004 15:35
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