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Kurze Vorstellung und erste Frage zum Traktorkauf

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Kurze Vorstellung und erste Frage zum Traktorkauf

Beitragvon Dagmar » Do Jul 05, 2007 7:18

Hallo und einen Guten Morgen,

möchte mich mal ganz kurz vorstellen und dann gleich eine Frage loswerden. Wobei das wahrscheinlich nur die Erste von vielen weiteren Fragen sein wird.

Ich werde, wenn alles klappt - sind gerade beim Aushandeln des Notarvertrages- , in den nächsten Wochen einen alten Bauernhof in Sachsen kaufen. Acker und Grünland ca. 2,5 Ha. Dort möchte ich (nach den notwendigen Renovierungsarbeiten) langfristig relativ viel für den eigenen Gebrauch selbst anbauen. Zwar weiß ich, daß hier im Forum hauptsächlich Vollerwerbslandwirte "unterwegs" sind, aber vielleicht kann ich doch die eine oder andere Hilfestellung erhalten. :oops:

Unter anderem möchte ich auf meinem Grund und Boden (hört sich wirlich einfach nur gut an: eigener Grund und Boden - auch wenn es nicht sehr viel ist. :D )auch Elefantengras anbauen, um eine Hackschnitzelheizung zu befeuern. Wenn ich alle Zahlen richtig interpretiere, muß ich so ca. 5.000m² anbauen - würde dann so ca. einen Energiewert liefern der dem Energiegehalt von 3-4000 Litern Heizöl entspricht. Um diese vergleichsweise geringe Menge Chinaschilf zu ernten ist ein professionelles Entegerät zu groß. Ich habe aber nun im Internet gesehen, daß es so alte Anbauhäcksler gibt (einreihig) die wohl früher hinten an einem Traktor befestigt wurden und über den Zapfwellenantrieb angetrieben wurden.

Die erste Frage lautet nun, kann ich ein solches Anbaugerät für den o.g. Zweck benutzen? Habe mir als Laie überlegt die Pflanzen spiralförmig auf dem Acker anzupflanzen, um dann in einem Durchgang alles abzuernten, also immer im Kreis fahrend. :lol:

Zweitens: Wie groß und leistungsstark muß ein Traktor sein, um den Anbauhäcksler zu betreiben. Ich habe unter anderem bei Traktorpool eine Unmenge an gebrauchten Traktoren und Schleppern gefunden. Leider sind meine finanziellen Grenzen eng gesteckt. Ich wollte eigentlich nicht mehr als 3-8.000 Euro für den Traktor ausgeben.

Welchen Traktor, welcher Marke und welches Modell könnt ihr dafür empfehlen? Oder muss ich doch mehr Euro's einplanen? Da dies wohl eher ältere Modelle sind, wie hoch ist die Zuverlässigkeit? Gibt es bei Schäden (Motor und Getriebe) auch noch Ersatzteile. Ist ein Allradantrieb notwendig oder Luxus?

So das wäre es erst einmal. Ich hoffe ich nerve nicht zu viel - werde ja nur Hobby-Landwirtin werden, maximal irgendwann mal Nebenerwerbslandwirtin, würde mich aber über eure Antworten doch sehr freuen.


Danke schon jetzt


Dagmar :wink:
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Beitragvon automatix » Do Jul 05, 2007 9:05

mit 50 - 60 PS solltest du gut dabei sein.
Nur zum Häckseln brauchst nicht unbedingt einen Allrad (es sei denn, deine Flächen sind etwas hügeliger) (für einen klassischen alten Einreiher wie den Mengele Maisblitz etc langt das locker, aber in wiefern jetzt Sudangras zum Häckseln geht hab ich keine Ahnung )
Von Herstellern wie Fendt, Deutz, Case oder JD gibts im normalfall auch für ältere Schlepper noch die meisten Ersatzteile.
sowas in der art z.b.:
http://www1.traktorpool.de/suchen/detai ... _id=711440

aber idealerweise klapperst mal die lokalen händler ab, die meisten haben einige rumstehen
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Beitragvon Gast » Do Jul 05, 2007 9:10

Ich würde mir an deiner Stelle Hilfe von einem Menschen holen, der das ganze mit dir anschauen kann. Hier aus dem Forum raus kannnt du dir höchstens den ein oder anderen Denkanstoss besorgen. Aus der Ferne kann man guten Gewissens keine Empfehlungen über Maschinen etc. abgeben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du auf 5000 Quadratmetern die Energie von 3000l Heizöl produzieren kannst. Wenns Wald wäre und du würdest einen Kahlschlag vornehmen, dann vielleicht...
Gast
 
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Beitragvon Dagmar » Do Jul 05, 2007 9:28

Hallo Automatix,

danke für die erste Info. Da weiß ich ja schon mal in welche Richtung es leistungsmäßig geht.

Hier in der Nähe (derzeit noch Stuttgart) habe ich schon einige Händler gefunden, aber entweder ganz alte Oldtimer oder Neuere in einer für mich zu hohen Preisklasse.

In den Infos die ich über das Elefantengras, Chinaschilf, Miscanthus habe, ist immer die Info, daß die Ernte mit Maschinen vorgenommen werden kann, die auch Mais ernten können. Deswegen die Idee mit den alten Anbauhäckslern. Da hatte ich irgenwo mal gelesen, daß die früher wohl in der Maisernte eingesetzt wurden - kann aber auch sehr gut eine Fehlinformation sein. Dann bitte ruhig berichtigen - muss noch viel lernen. :P


Dagmar :wink:
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Beitragvon 2810 » Do Jul 05, 2007 9:30

Hallo Dagmar , ich weiß zwar nicht , wie das Grundstück in seinem Zuschnitt beschaffen ist , aber im Kreis würde das Gras nicht anbauen. Im kreis zu ernten , das kann ich mir nicht vorstellen , wird ja gegen Ende immer enger. Gefahren wird immer in der Länge.
Hast Du schon mal überlegt, einen Lohnunternehmer / Maschinenring
zu beauftragen , oder in der Nachbarschaft rumgefragt ?
Oder gibt´s keine " Nachbarschaft " , weil Du das Objekt "geschnappt " hast?
Die Idee mit dem Elefantengras find ich gut und würde es begrüßen , wenn Du weiter drüber berichten könntest.

mfg 2810
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Beitragvon Dagmar » Do Jul 05, 2007 9:34

Hallo Phil,

die Informationen die ich mir bezüglich Miscanthus zusammengesucht habe (Wikipedia, Miscanthus.de, etc.) sprechen eigentlich alle von ähnlichen Daten.

Ich war am Anfang auch eher sehr misstrauisch, weil das klang mir fast so wie eine Zauberpflanze (einmal anpflanzen, kaum Düngung, 20 jähriger Ertrag und nur einmal im Jahr ernten und dann ein sehr hoher Energieertrag).

Aber die Daten scheinen wirklich zu stimmen. Und der eine wirklich sehr große Nachteil, daß die Häcksel sehr leicht und voluminös sind, sind für meinen Zweck ja kein großer Nachteil. Das bebaute Gebiet ist 150 m von der Scheune entfernt, da kann ich selbst mit einem kleinen Hänger der schnell voll ist, einfach rüberfahren und entladen.

Sollte aber jemand das Zeug anbauen und schon praktische Erfahrungen haben, die den positiven Infos gegenüberstehen, wäre ich sehr sehr dankbar wenn diese hier veröffentlicht werden, damit ich keine Fehlentscheidungen treffe bezüglich Heizung, etc.


Dagmar :wink:
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Beitragvon Dagmar » Do Jul 05, 2007 9:52

Hallo 2810,

ich hatte mich wohl verkürzt ausgedrückt mit dem im Kreis fahren. :(

Ich habe mir einfach vorgestellt, daß ich den Anbauhäcksler am Traktor habe und der dann immer auf der rechten Seite vom Traktor ist. Wenn ich dann eine Reihe abgefahren hätte, müßte ich ja wieder zurückfahren und von vorne neu beginnen. Ist ja kein Wendeppflug.

Und da war die Idee, daß Feld halbwegs rechtwinklig anzulegen. Dann auf der linken Seite des Feldes mit der Ernte zu beginnen, oben dann nach rechts rumfahren und weiterernten, an der nächsten Ecke dann zurück, dann wieder rechts und bei der nächsten Fahrt nach "oben" einfach um eine Reihe versetzt (sind ja nur einreihige Häcksler) weiterfahren.

Also eher eine rechteckige Spirale, als ein Kreis. Und wenn dann das meiste Elefantengras geernet hat und genug Platz auf dem Feld ist, wird die spriralförmige Fahrt dann aufgelöst. Ich wollte mit dieser Methode Zeit und Sprit sparen.

Die Pflanzen werden so angebaut, daß pro Quadratmeter ein Rhizom gepflanzt wird und als ich mal ein Bild von einem Feld gesehen habe, welches kurz vor der Ernte stand, da war ein deutlicher Abstand zwischen den "Büscheln" zu sehen, also für einen Laien wie mich, sah das recht praktikabel aus, mit einem einreihigen Ernter da langzufahren.

Aber falls ich da einen Denkfehler mache, bitte ruhig korrigieren.

Ich hatte auch überlegt diese Aktion von einem Lohnunternehmer erledigen zu lassen. Aber wenn ich mir diese großen Maschinen angucke die dort benutzt werden, dann sind 5000 m² ja für den gar nicht interessant. Vermute ich mal :?:

Übrigens hoffe ich schon auf "Nachbarn". Unter anderem auch deswegen, da die dortige Agrargenossenschaft wohl kein Interesse dran hatte den alten Bauernhof zusammen mit dem wenigen Grundstück zu kaufen. Aber er ist Ihnen auf jeden Fall angeboten worden.

Und in der nächsten Woche, oder auch übernächsten, wollen die dann mit mir wegen der weiteren Pacht auch sprechen. Und durch die notwendigen Umbauarbeiten am Hof, kann ich die übrigen Felder sowieso nicht sofort selber nutzen. Nur die Fläche für meine Heizung benötige ich einfach relativ schnell, da ja das Miscanthus erst nach ca. 2 Jahren das erste Mal geerntet werden kann.


Dagmar :wink:
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Beitragvon 2810 » Do Jul 05, 2007 10:09

Hallo Dagmar , ich sehe , Du hast´s schon drauf. Ist für mich nicht ganz klar gewesen , weil hier posten manchmal Leute , die wenig von der Materie wisen, ist bei Dir nicht so :!:
Daß es mit der Nachbarschaft klappen kann ,weil die Ihre Chance zum Kauf hatten , ist schon mal für die " Chemie " gut.
Sind die Flst. eigentlich abgemarkt , oder in der Örtlichkeit eindeutig zu finden ? Wäre eigentlich im Notarvertrag einen Satz wert, vor allem, wer evtl. notwendige Abmarkungskosten (Vermessung) bezahlt. Viell. können
die Verkäufer Dir die Grenzpunkte zeigen , falls noch vorhanden !!! :idea:

mfg 2810
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Beitragvon Dagmar » Do Jul 05, 2007 10:29

Hallo 2810,

erst einmal Danke fürs Kompliment, aber ich weiß (noch) wirklich nicht sehr viel. Im Moment versuche ich gerade, mich in die für mich neue Materie einzuarbeiten. Und da hilft das Internet schon sehr stark.

Ich habe einen Ausdruck mit den entprechenden Flurstücken vorliegen und habe diesen mit einem Satellitenbild aus "Google-maps" verglichen. Man sieht anhand der unterschiedlichen Bepflanzung interessanterweise recht gut, wo die Grenzpunkte des Grundstücks wahrscheinlich sind. Dieses ist zwar nicht sehr genau, aber ich hoffe, daß wenn ich das Gepräch mit der Agrargenossenschaft habe, diese da weiterhilft. Und zur Not (wenn ich je die Vermutung habe,daß man versucht mich zu täuschen :roll: ) würde ich das dann neu vermessen lassen.

Von daher hilft mir dein Tip mit dem Aufnehmen dieses eventuellen unklaren Punktes in den Vertrag weiter. Hatte ich noch gar nicht dran gedacht.

Bisher waren aber alle Kontakte eher positiv.


Dagmar :wink:
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Beitragvon Der Interresierte » Do Jul 05, 2007 14:02

Hi,

Also ich würd trotzdem einfach mal bei ein Paar Lohnunternehmern anklopfen, ob die das nicht doch machen würden, da in der Zeit der Ernte (vor März/ April) nicht gerade viel bei den Lohnunternehmern zu machen ist. Ist wenn du sraren willst die ersten Jahre sicherlich günstiger.

Nur mal so ne frage, wi willst du das den rund sähen?

M.f.G.

Steffen
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Beitragvon fendt59 » Do Jul 05, 2007 14:20

Hallo Dagmar
Bevor Du zu engagiert in das Geschäft mit dem Elefantengras einsteigst,
würde ich dir empfehlen unter www.profi.com die dort aufgeführten
Berichte zu lesen,beziehungsweise zu bestellen.Es ist nämlich garnicht so
simpel,einfach mal drüber fahren,ernten und verbrennen.
Gruß Ralph
Power to the Bauer,mit Fendt
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Beitragvon Tiros02 » Do Jul 05, 2007 14:39

Hallo Dagmar,

also zunächst mal möcht ich Dir bei Deinem Vorhaben viel Glück wünschen.

In Sachen Traktor denke ich auch, daß Dir ein 50PS-Gerät reichen wird. Wenn Du auch mit eine Frontlader arbeiten willst, so wär Allrad nicht schlecht, dann sollte der Traktor aber auch zumindest eine hydraulisch unterstützte oder gar komplett hydraulische Lenkung haben.

Wenn Du keinen Allrad und Frontlader brauchst bekommst Du ganz anständige Geräte so um die 5.000.- EUR. Im zweiteren Fall wirst Du eher das doppelte hinlegen müssen. In jedem Fall solltest Du:

a, Eine Marke wählen, die es noch gibt (wegen Ersatzteilverfügbarkeit) und die
b, eine Landmaschinenwerkstätte an der Hofstelle repaieren kann/will und
c, Dich erstmal bei lokalen Händlern umsehen

Nimm aber in jedem Fall zum Kauf jemanden mit, der sich auskennt. Sonst wird man ziemlich schnell Schindluder mit Dir treiben. Laß Dich nicht von irgendwelchen Markenfetischisten auf einen bestimmten Hersteller festnageln. Wichtig ist in erster Linie bei einem Traktor aus den 70igern (dort ungefähr wirst Du bei dieser Preisvorstellung landen), wie ihn sein Vorbesitzer behandelt hat.

In Sachen Miscanthus wär schön wenn Du dann hier mal über weitere Erfahrungen berichten könntest, interessiert mich nämlich auch.

Viele Grüße
Tiros02
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Beitragvon Dagmar » Do Jul 05, 2007 15:48

Hallo an alle,

zuerst einmal vielen Dank für die promte positive Reaktion. Werde mal versuchen einige Fragen zu beantworten:

hallo Steffen:
Also bei einem LU werde ich auf jeden Fall mal anfragen. Vielleicht weiß ja schon jemand von euch einige Adressen. Der Hof (vielleicht doch zu hochstablerisch - eher das Bauernhaus mit Scheune :P ) liegt zwischen Dresden und Freiberg in Sachsen. Vielleicht gibt es da ja irgendwo in der Nähe LU.

Aber auch bei den Gesprächen mit der Agrargenossenschaft werde ich mal nachfragen, was da vielleicht möglich ist. Wäre am Anfang billiger, wobei wenn ich mir die Preise für alte Anbauhäcksler angucke, die liegen ja meist auch unter 1.000 Euro. In welchem Zustand die sind oder ob die überhaupt noch funktionieren - muss auch noch überprüft werden. Wodrauf müsste ich da denn achten??

Das Problem des Aussäens habe ich noch nicht gelöst. Bei großen Flächen werden wohl umgebaute Kartoffelsetzmaschinen eingesetzt. Sowas habe ich natürlich nicht. Und wenn ich mir überlege vielleicht 5.000 Rhizome von Hand zu setzen, dann tut mir der Rücken jetzt schon verdammt weh :P :P

Also leider noch ungeklärt.



hallo ralph

ich wollte mal bei profi.com reingucken. Dort müsste ich aber auf jeden Fall zum lesen der Beiträge ein kostenloses Probe-Abo auch für das Internet aktivieren. Ist diese Registrierung "ungefährlich"? Man hört einfach sehr häufig, daß durch den falschen Klick im Kästchen dann im Nachhinein hohe Kosten entstehen. Habe zwar bei dieser Seite nicht den Eindruck, aber bisher kannte ich die auch noch nicht. Also eine korrekte Firma????

Bin vielleicht übervorsichtig. Aber ich streite mich im Moment mit einem Inkassounternehmen rum, die behaupten daß ich eine Rechnung in Höhe von 7,82€ nicht gezahlt hätte (habe Gott sei Dank alle Nachweise und warte daher nur auf den angedrohten Pfändungsbeschluß) und deren Forderung beläuft sich mittlerweile schon auf 38,67€.

Bin also etwas vorsichtig geworden.

P.S. Vielleicht sollte ich ja lieber Inkasso-Unternehmerin werden. So schnell verdiene ich mir mein Geld nicht :evil:



hallo tiros02

ja an Allradantrieb hatte ich auch gedacht. Finde ich einfach toll. Habe momentan einen Unimog 1300 L den ich als Wohnmobil ausgebaut habe und da habe ich den Vorteil von Allradantrieb und Diffenentialsperren beim Fahren im Gelände kennengelernt.
Aber die Traktoren / Schlepper mit Allrandantrie sind wirklich teurer. Und einen Frontlader fände ich schon genial. Gerade bei den anstehenden Renovierungsmaßnahmen wäre es toll den Traktor vor ein Fenster zu fahren, alles alte in die Schaufel des Frontladers füllen (nach Sorten getrennt) und irgendwo auf dem Grundstück solange zwischenzulagern, bis eine größere Menge für die Containerabfuhr zusammenkommt.

Aber bei den Frontladern gibt es ja wohl auch unterschiedliche Bauformen. Wenn ich die Bilder bei Trakorpool richtig interpretiere gibt es Frontlader deren Schaufel sich wohl nicht extra kippen läßt???
Weil bei einigen anderen Frontladern sehe ich noch extra Hubzylinder die an der Schaufel angbebracht sind.

Oder interpretiere ich das falsch???

Nochmals vielen Dank für eure bisherigen Beiträge.


Dagmar :wink:
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Beitragvon JonnyD2250 » Do Jul 05, 2007 16:57

Hallo Dagmar,

wegen dem Schlepperkauf:

Allrad ist sehr empfehlenswert gerade wenn noch ein Frontlader an dem Schlepper sein soll. Würde einen Schlepper mit mind. 50PS nehmen, denn an den Häcksler muss ja noch der Kipper/ Anhänger dran und da braucht man schon ein wenig Kraft- bei einem 1-Achs-Kipper zusätzlich noch Gewicht auf der Vorderachse...

Bei den Frontladern gibt es 2 (3) Systeme. Dir würde ich einen ganz normalen Frontlader mit elektrischer Ausklinkung der Schaufel (Gabel, ...)
vorschlagen. Damit meine ich die Dinger, wo du denkst die Schaufel wäre starr, ist sie aber nicht. Die Schaufel wird per Magnetschalter elektrisch ausgeklinkt oder mechanisch per Seilzug. Geht also nur auf, oder zu.
Die andere Variante wäre ein Industriefrontlader mit zusätzlichen Hubzylindern. Hier kann die Neigung der Schaufel beliebig per Hydraulik eingestellt werden. Für einen Schlepper, wie du ihn dir vorstellst sind diese Frontlader aber viel zu schwer und zu teuer.

wegen dem Häcksler:

von dem Elefantengras-Zeug hab ich leider keine Ahnung. Aber wenn die Eigenschaften dem Mais ähneln würde ich dir zu einem PZ Anbau-Häcksler raten. Wir haben den gleichen (hatten vorher Fahr, Kemper und John Deere-Häcksler), genauer gesagt den PZ MH 80 S.
Mit dem Gerät super zufrieden: außerordentlich leicht, leichte Bedienbarkeit, kaum Wartungsarbeiten und super Häckselqualität. So ein Ein-Reiher müsste heut zu Tage für ca. 500€ zu bekommen sein. Die Dinger braucht heute kein Mensch mehr und somit stehen die zu Hauf bei den LAMA-Händlern rum. Für dich wäre die Anschaffung eines solchen Häckslers aber sinnvoll.
Wenn der LU nur einmal häckselt wirst du wohl auf jeden Fall schon die 500€ los sein... Da kannst du dir auch alle 2-3 Jahre das älteste Schrottteil kaufen, was beim Händler rumsteht... Und bei deiner geringen Fläche hält der Häcksler sowieso ewig, fast egal, was der vorher gemacht hat.

wegen der Sähmaschine:

Schau dich nach einem alten 2-Reihen-Kartoffel-Legegerät -z.B. von Rau- um (das brauchst du ja wahrscheinlich sowieso, als Selbstversorger, kannst dir gleich deine 2 Reihen Kartoffel mit pflanzen, häufeln und hacken). Die Dinger sind normal jedes Wochenende in der Zeitung zu finden, weil sie bei irgend nem uralten Bauern noch rumstehen, genauso wie alte Kartoffelroder von z.B. Lanz.
Wir haben vor ein paar Jahren auch ein sehr gut erhaltenes Rau-Gerät gefunden für 100€ (der Typ wollte einfach, dass die Scheune bei ihm leer ist :)).
Das Gerät baust du dir ein wenig um, hab aber keine Ahnung wie, aber mit diesen Legegeräten soll das Pflanzen von E-Gras usw. funktionieren.
Dein Rücken wird es dir ganz sicher danken und du kannst es wie gesagt auch noch anderweitig einsetzen.
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Beitragvon Schorschle » Do Jul 05, 2007 17:05

Mal ne frage an alle hier:

Glaubt ihr das es mit einem Einreiher Maishäcksler wirklich funktionieren kann?

Ich hab bisher nur gehört das Elefantengraß mit nem Reihenunabhängigen Maishäcksler gehäckselt wird. Ich kenn das Gras leider nur aus Bilder aber da sieht es ziemlich "wild" gewachsen aus, also nicht in Reih und Glied wie beim Mais.
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