Lacy Laplante hat geschrieben:Man sollte genau zuhören,nicht unbedingt der Bildzeitung und deren Schlagzeilen folgen,wenn es um die Beschreibung von linker Politik geht.Mitnichten wird eine Enteignung von Allen gefordert.Sehr wohl muss aber gehandelt werden,wenn sich zb. auf Wohnungsmärkten Oligopole bilden.
Landwirte kritisieren zu Recht die Oligopole des LEH,weil sich durch solche Konzentrationen kein Wettbewerb auf Augenhöhe abbilden lässt.
Unternehmen sind keine Menschen,desswegen kann man in diesem Zusammenhang eher nicht von Autoritär im Sinne von "Solange du an meinem Tisch isst,hast du zu machen was ich will" sprechen.
Die NS-DAP hatte niemals vor,entsprechende soziale Programme für alle Einwohner Deutschlands zu realisiern.Es war ein Mittel zum Zweck,um entsprechende Wählerschichten zu erschließen - und danach zu erschießen.
Ähnliches betreibt die Höcke-Partei auch.Er selbst schreibt all dies in seinem Buch.
Mit dieser Unterstellung möchtest du mir die Grundlage für die Diskussion entziehen, Bild Leser sind schließlich ungebildet. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt das Enteignungen nie den gewünschten Effekt haben, wenn es um Wohnungsbau geht kann das vom Staat alleine nicht über den sozialen Wohnungsbau geleistet werden, die private Seite wird gebraucht. Wenn jetzt von Enteignungen die Rede ist sehe ich zu das ich mein Geld woanders lasse. Die gesamte Situation auf dem Wohnungsmarkt ist doch erst durch die große Privatisierungswelle zustande gekommen. Beim Lebensmittelmarkt
haben wir die Oligopole im LEH doch teilweise durch die gestiegene Regulierung: Wenn ich tausendfach Auflagen erlasse und die kleinen Schlachthöfe und Läden kaputtgehen weil sie sich den Umbau oder die Umstellung nicht leisten können und dann entweder dichtmachen oder von den großen übernommen werden muss der Staat eingreifen und die Betriebe wieder zerschlagen...
Unternehmen sind keine Menschen aber hinter den Unternehmen stehen immer Menschen, gut gemeint ist nicht gut gedacht. Ich kann ohne schlechtes Gewissen sagen das die linke autoritär ist. Den im erlassen von Regeln sind sie sicher nicht schüchtern. Nur weil dem Bürger nicht direkt gesagt wird du darfst kein Fleisch von Vollspaltenböden mehr essen, heißt es nicht das man dieses Ziel nicht durch die Hintertür erreichen kann. Für mich ist das Autoritär.
Robert Habeck fordert jede Menge Gesetze die vor allem bäuerliche Familienbetriebe treffen. Trotzdem behauptet er, das er bäuerliche Familienbetriebe erhalten möchte.
Ist er etwa auch ein Populist?
Lacy Laplante hat geschrieben: Auf kommunaler Ebene und vor allem im Osten ist die Parteizugehörigkeit relativ egal.Er wird gewählt worden sein,weil er für eine weltoffene Politik und gegen Fremdenfeindlichkeit steht.Und die ganzen Dinge,die sonst noch wichtig in der Kommunalpolitik sind.
Dann hätte er ja auch parteilos werden können oder sich Parteilos aufstellen lassen können. Er war in der CDU um das entsprechende Wählerpotential abzugreifen.
