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Landkauf, wo liegt der Preis?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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40 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon Ernst-August » Mi Nov 24, 2010 22:53

Das geld wird im Einkauf verdient und da ist ein Euro allemal besser als 2 €. Wer geld zuviel hat, kann gleich die Oma zum Grundstückkaufen schicken, wobei die wahrscheinlich es dann doch billiger bekommt !
Ich bin aktiver Bauern-Schützer ! http://www.farmpoint.de - Social Network für Landwirte, wo Landwirte mit ihren Interessen unter sich bleiben und jeder weis wer was schreibt und wer es liest !
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon julius » Mi Nov 24, 2010 23:06

bördi hat geschrieben:Hallo!

Bei uns in der Gegend noch vor einer Woche:

2ha ca.20BP Sandboden für 4,05€/m²!

Wie soll mann sowas wieder reinwirtschaften?

Ganz einfach. Indem manns in 5 Jahren für mindestens 6 Euro wieder verkauft.
julius
 
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon Cowboy1979 » Do Nov 25, 2010 8:43

Bei uns liegt der Preis so um 1,-€/m² - für Hochmoor und t begrenzter Straße (7t). Ist aber unwichtig (einen Durchschnittspreis zu kennen/ zu nennen) am Ende zählt doch nur, wieviele Bieter, wie nah am Hof, Flächenversorgung insgesamt auf dem Betrieb (Futter?!) usw... So haben wir jetzt gerade Preise für Hochmoor für 1,45€... :?
Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon julius » Do Nov 25, 2010 9:46

Ich kauf zurzeit alles an Fläche was ich bekommen kann selbst wenn ich meinen Betrieb in einigen Jahren schließen sollte oder die Flächenangebote etwas weiter entfernt sind. Alternativen dazu gibts für mich keine. Zinsen sind im Keller. Haus zum vermieten kommt für mich auf keinen Fall in Betracht. Aktien, Gold, Immobilienfonds usw. werde ich mir ebenfalls nicht zulegen. Im Betrieb investiere ich vorerst nichs mehr nur was unbedingt sein muss.
Somit kommt für mich nur Flächenkauf in Frage. Somit hab ich mit Grundstücken einen realen wertsteigernden Sachwert und kein Papiergeld das ständig gedruckt und vermehrt wird und irgendwann wertlos ist.

Außerdem gehör ich zu der Sorte die eher für 900 Euro/ha verpachtet als um diese Fantasiepreise selbst zu pachten. :prost: Das Problem ist nur das viele so wie ich denken und die Flächen zum kauf laufend erheblich teurer werden oder man fast gar nichts mehr angeboten bekommt. :x
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon Cairon » Do Nov 25, 2010 10:31

@Juluis

Dann willst Du aber auch keine Landwirtschaft betreiben, sondern Geld sicher anlegen, dass ist eine ganz andere Ausgangslage. Und Land ist auch in meinen Augen eine sichere und gewinnbringende Anlageform.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon CarpeDiem » Do Nov 25, 2010 11:50

@Julius, diese (vernünftige) Einschätzung habe ich schon immer gehabt. Ich habe alle mir angebotenen Flächen, auch wenn es manchmal finanziell schwer gefallen ist, erworben. Diesen Umstand habe ich bis heute nicht bereut und würde genau wieder so handeln. Aber auch bei uns gehen die Angebote erheblich zurück. Konnte dieses Jahr noch einmal 0,75 ha erwerben, aber denke, dass es dies für einige Zeit gewesen sein wird.
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon Cowboy1979 » Do Nov 25, 2010 12:01

CarpeDiem hat geschrieben: Konnte dieses Jahr noch einmal 0,75 ha erwerben



:shock: Herzlichen Glückwunsch... Und? Was haste it dem ganzen Land jetzt vor? 8)
Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon CarpeDiem » Do Nov 25, 2010 14:20

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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon julius » Do Nov 25, 2010 15:09

Cairon hat geschrieben:@Juluis

Dann willst Du aber auch keine Landwirtschaft betreiben, sondern Geld sicher anlegen, dass ist eine ganz andere Ausgangslage. Und Land ist auch in meinen Augen eine sichere und gewinnbringende Anlageform.

Ausgangslage ist diesselbe. Ich kann im Betrieb investieren oder nicht.
Noch habe ich ja meine Landwirtschaft :arrow: Milchviehhaltung. Allerdings wär da eine Investition fällig.
Mit nichts im Betrieb investieren meinte ich den Betrieb wie gehabt weiterführen und anstatt das Geld in Wachstum und teure Pachtflächen zu investieren ist es imho sinnvoller in Flächenkauf zu investieren selbst wenn ich die Flächen nicht benötige.
Aber eins ist klar. Wird über einen längeren Zeitraum nichts im Betrieb investiert ists irgendwann ein Auslaufbetrieb da ihn keiner übernehmen wird.
Falls ich doch noch in den Betrieb investiere würde es wohl eher auf eine Biogasanlage hinauslaufen.
Nur hab ich dann wieder das Problem das ich um jeden Preis pachten muss egal was es kostet und meine Berfufskollegen gar überbieten müsste. Deshalb werde ich wohl zum Flächenkauf tendieren und den Betrieb im bestehenden Zustand einfach noch eine Zeitlang weiterführen. Irgendwann wird der Betrieb dann wohl auslaufen.
Aber ich kann damit leben oder genauer gesagt kann dann ich mit dem investierten Geld in Flächen imho besser leben als mit einem grossen landwirtschaftlichen Betrieb auf Pachtbasis mit jede menge Arbeit und Ärger sowie nebenher einem ständig steigenden Verwaltungs.- und Kontrollapparat.
Kenne kaum einen aktiven Landwirt der mit wenig Eigentumsfläche jemals viel Geld auf dem Bankkonto gehabt hat. Und wenn wurde es sofort wieder im Betrieb investiert oder mußte mehr Geld für Pachtflächen ausgegeben werden. Daran wird sich zukünftig imho nicht viel ändern nicht zuletzt da Pachtflächen rar sind und der Pachtpreis weiter steigen wird. Deshalb hab ich keine Lust auf diesen Zug aufzuspringen sondern tendiere langfrisitig eher zur Verpächterseite. Das hat mich die Vergangenheit gelehrt.
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon julius » Do Nov 25, 2010 15:32

CarpeDiem hat geschrieben:@Julius, diese (vernünftige) Einschätzung habe ich schon immer gehabt. Ich habe alle mir angebotenen Flächen, auch wenn es manchmal finanziell schwer gefallen ist, erworben. Diesen Umstand habe ich bis heute nicht bereut und würde genau wieder so handeln. Aber auch bei uns gehen die Angebote erheblich zurück. Konnte dieses Jahr noch einmal 0,75 ha erwerben, aber denke, dass es dies für einige Zeit gewesen sein wird.

Dann konntest du zu früheren Zeiten relativ günstig zukaufen vermute ich ?
Stimmt die Zeiten sind vorbei. Hab gehört das sogar große nichtlandwirtschaftliche Konzerne beim Flächenkauf mitmischen um ihre verdienten Millionen sicher anzulegen.
Die überbieten jeden Landwirt. Da nützt auch das Vorkaufsrecht eines Landwirts nichts.
julius
 
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon CarpeDiem » Do Nov 25, 2010 17:06

Relativ günstig zukaufen, das ist richtig, aber nur bei parzellierten Flächen die ich in den allermeisten Fällen ohnehin bewirtschaftet habe. Wie es bei grösseren arrondierten Flächen aussieht, weiss ich im Moment nicht. Ich habe aber im Laufe der Jahre die wenigen Pachtflächen fast alle gekauft, von da her gibt es nichts mehr. Pachten konnte ich in der Vergangenheit nicht, aus den allseits bekannten Gründen. Deshalb tendiere ich, genau wie du, auch altershalber mittlerweile mehr zum verpachten. Werde mal in absehbarer Zeit, zumindest mit Teilflächen, den Markt sondieren.

Man muss bei dieser Diskussion allerdings fairerweise bedenken, dass von (fast) allen Beratern in der Vergangenheit Wachstum allein über Pachtflächen der absolute Vorrang eingeräumt worden ist. Insofern ist den Betriebsleitern heute kein Vorwurf zu machen, wenn sie diese Gelegenheit beim Schopfe packten. Lange Zeit waren die Pachtpreise ja auch so, dass sie indirekt den Bewirtschafter subventionierten. Ich habe immer in der zurückliegenden Zeit darauf hingewiesen, dass aus den verschiedensten Gründen bei alleinigem Wachstum über Pacht eine gewaltige Tellermine verborgen ist, die irgendwann hochgehen kann. Für solche Überlegungen gab es aber bestenfalls mitleidiges Gelächter. Deshalb fehlt mir auch, für die heutigen Beschwerdeführer, etwas das Verständnis.
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon bördi » Fr Nov 26, 2010 17:57

da wird für Biogas angebaut , dann passt es schon :x[/quote]

Nein, ich weiß definitiv das der Landwirt der es gekauft hat nicht für eine BGA anbaut und es auch nicht wird!
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon Dschingis_Khan » Fr Nov 26, 2010 21:35

In meiner Gegend liegen die Kaufpreise bei min. 5 Euro pro Quadratmeter. Oft sehr schlechte Böden mit 18 Bodenpunkte. Das hat nichts mehr mit vernünftiger Preisfindung zu tun. Die Käufer wollen einfach ihr Geld "verräumen" bevor es duch einen Supercrash entwertet wird.

Ich hab vor 6 Wochen mit einem Inserat abgejeckt was so geboten wird und wieviele antworten. Das war wirklich der Hammer was da für eine Resonanz auf die Anzeige war.
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon Zenzae » Di Dez 21, 2010 16:59

julius hat geschrieben:Ich kauf zurzeit alles an Fläche was ich bekommen kann selbst wenn ich meinen Betrieb in einigen Jahren schließen sollte oder die Flächenangebote etwas weiter entfernt sind. Alternativen dazu gibts für mich keine. Zinsen sind im Keller. Haus zum vermieten kommt für mich auf keinen Fall in Betracht. Aktien, Gold, Immobilienfonds usw. werde ich mir ebenfalls nicht zulegen. Im Betrieb investiere ich vorerst nichs mehr nur was unbedingt sein muss.
Somit kommt für mich nur Flächenkauf in Frage. Somit hab ich mit Grundstücken einen realen wertsteigernden Sachwert und kein Papiergeld das ständig gedruckt und vermehrt wird und irgendwann wertlos ist.

Außerdem gehör ich zu der Sorte die eher für 900 Euro/ha verpachtet als um diese Fantasiepreise selbst zu pachten. :prost: Das Problem ist nur das viele so wie ich denken und die Flächen zum kauf laufend erheblich teurer werden oder man fast gar nichts mehr angeboten bekommt. :x


Angenommen Inflation usw., keiner hätte mehr Geld um dir die Flächen zu aktzeptablen Preisen abzukaufen oder Pacht zu zahlen, was dann?

Grüße
Zenzae
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Re: Landkauf, wo liegt der Preis?

Beitragvon Hanno600w » Mi Dez 22, 2010 16:58

Hallo
Gibt es beim Kauf und Wiederverkauf von Ackerland irgendwelche Fristen die eingehalten werden müssen damit es nicht zu Problemen wegen Spekulation kommt?

Mfg Andreas
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