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Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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54 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Franzis1 » Mi Jan 04, 2012 10:33

Ich dachte der Meine hat einen Maststall gebaut ?und nicht aufgehört ?
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Franzis1 » Mi Jan 04, 2012 10:34

Mit 90 ha und davon vermutlich über 50 ha eigen und 50 Kühen kann man auch eine Familie ernähren und den Stall könnte man doch sicher noch erweitern ?
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 10:47

Franzis1 hat geschrieben:Ich dachte der Meine hat einen Maststall gebaut ?und nicht aufgehört ?


Natürlich nicht ich habe meine Kühe aufgegben und das war das beste was ich machen konnte, seit dem Lebe ich. 50 kühe in der Anbindung sind keine Alternative und keine Basis für nen Erweiterung weil das wohl auf Neubau rausläuft. Wenn ich aber schon Altschulden habe sieht das verdammt schlecht aus. Man müsste den Betrieb kennen um sagen zu können was geht und was nicht.

Ich mäste Schweine und wenn ich sehe das hier auch sehr fleisige Landwirte mit 130 -170 Sauen, die in meinem Alter sind aufhören dann weiß ich auch ,das die das nicht zum vergnügen tun. Häufig sind soviel Altschulden und eben nicht Fremdkapital vorhanden das die Balken bersten und es besser ist die Notbremse zu ziehen bevor alles den bach runter geht.

Der häufigste fehler ist bei vielen, das sie meinen sie müssten erst was neues haben, bevor sie das Alte aufgeben, nur wenn ich alle Hände voll zu tun habe, wie kann ich eine gute Gelegenheit dann beim Schopf greifen??
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Fassi » Mi Jan 04, 2012 12:33

Wie steht denn eigentlich der Betroffene zu dem Thema? Ich mein, wenn meine Freundin hinter meinen Rücken ne Hofaufgabe planen würde, dann hätte sie ziemlich schnell ein Ex davor. Wenn der das nicht ähnlich sieht, dann haben doch die ganzen Überlegungen wenig Sinn.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 14:33

Fassi hat geschrieben:Wie steht denn eigentlich der Betroffene zu dem Thema? Ich mein, wenn meine Freundin hinter meinen Rücken ne Hofaufgabe planen würde, dann hätte sie ziemlich schnell ein Ex davor. Wenn der das nicht ähnlich sieht, dann haben doch die ganzen Überlegungen wenig Sinn.

Gruß Christian


wer sagt das ?
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon helm55 » Mi Jan 04, 2012 14:54

Meini hat geschrieben:
Franzis1 hat geschrieben:Ich dachte der Meine hat einen Maststall gebaut ?und nicht aufgehört ?


Natürlich nicht ich habe meine Kühe aufgegben und das war das beste was ich machen konnte, seit dem Lebe ich. 50 kühe in der Anbindung sind keine Alternative und keine Basis für nen Erweiterung weil das wohl auf Neubau rausläuft. Wenn ich aber schon Altschulden habe sieht das verdammt schlecht aus. Man müsste den Betrieb kennen um sagen zu können was geht und was nicht.

Ich mäste Schweine und wenn ich sehe das hier auch sehr fleisige Landwirte mit 130 -170 Sauen, die in meinem Alter sind aufhören dann weiß ich auch ,das die das nicht zum vergnügen tun. Häufig sind soviel Altschulden und eben nicht Fremdkapital vorhanden das die Balken bersten und es besser ist die Notbremse zu ziehen bevor alles den bach runter geht.

Der häufigste fehler ist bei vielen, das sie meinen sie müssten erst was neues haben, bevor sie das Alte aufgeben, nur wenn ich alle Hände voll zu tun habe, wie kann ich eine gute Gelegenheit dann beim Schopf greifen??

wie groß ist Dein mastall?
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon helm55 » Mi Jan 04, 2012 15:00

kaltblutreiter hat geschrieben:
wenn ich Familie haben will, wird mein Freund nicht mit einem 50er Milchkuhbetrieb eine gesamte Familie ernähren können.


Du schreibst doch, daß Du in leitender Position bist. Müßtest Du eigentlich gut verdienen. Warum willst Du dann Deinen Job für Deine Familie aufgeben? Könntet Ihr es nicht so regeln, daß DU Dich um den "festen" Teil des Familieneinkommens kümmerst und Dein Freund dafür die Kindererziehung übernimmt? Wenn auch die Altbauern noch da sind, müßte das mit der Kinderbetreuung doch aufgehen, oder nicht?

Ich weiß ja nicht, wie bei Euch die Löhne so sind beim MR; bei uns kannst Du damit nicht reich werden. Versucht doch lieber (wie schon oben mehrfach geschrieben), den vorhandenen Betrieb zu optimieren. Und von Pachtpreisen von knapp 500 Euro/ha können wir hier auch nur träumen. Ist das bei Euch so?

träume bleiben träume :klug:
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Obelix » Mi Jan 04, 2012 18:55

lüttsche hat geschrieben: ... Vielleicht könntet ihr ja mal eure Meinungen äußern ...

Gern.

Variante a.) Verpachten:
Du hast ein gutes monatliches Einkommen. Er hat bei Maschinenring ein vermutlich geringeres Einkommen wie Du - nicht ganz unproblematisch. Ihr bekommt gute Pacht. Ihr bezahlt viel Steuern. Außer Arbeitsplatzverlust kann Euch nicht viel passieren.

Variante b.) Betrieb mit 50 Kühen weitermachen:
Du hast ein gutes monatliches Einkommen. Er muß Pacht zahlen und investieren, damit Ihr auf dem Stand bleibt, Einkommen gut, aber viel Arbeit und evtl. will die alte Gerneration vermutlich auch noch etwas abhaben. Unterm Strich kommt vermutlich weniger raus. Zukunftsaussichten ungewiss, eher nicht rosig.

Rein monetär gesehen wäre die Entscheidung klar.

Aber die Zukunft kann keiner voraussagen. Wird er Euro halten und Ihr Euere Jobs behalten? Oder kommt der Crash.

Gestern war im Fernsehen ein Bericht zum demografisch bedingten aussterben von ländlichen Regionen um Idar-Oberstein herum. Da wurde darauf hingewiesen, dass das sterben der kleinen Landwirtschaftlichen Betriebe abgeschlossen ist und jetzt die mittleren Betriebe dran sind. Gut, User Try hat vielleicht nicht unrecht, dass Ihr den Gürtel enger schnallen könntet und trotzdem über die Runden kommt. Die Frage ist natürlich die, ob man sich nicht den Rest des Lebens Vorwürfe macht, am Hof festgehalten zu haben. Anstatt der gut bezahlten, geregelten, angestellten Arbeit nachzugehen.

Die Entscheidung kann Euch keiner abnehmen, denn niemand kennt die Zukunft. Ihr (nur Du und Dein Partner - bitte laßt die Alten außenvor) müßt Euch darüber klar werden, wie Ihr die Zukunft seht, plant, und wie Ihr heute die Lage einschätzt. Nur so könnt Ihr im Nachhinein auch zu der Entscheidung stehen.

LG
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Ulikum » Mi Jan 04, 2012 19:54

lüttsche hat geschrieben:Hallöchen.
Mein Freund und ich sind seit ca. 4 Jahren zusammmen. Er ist 32.
Er bewirtschaftet einen recht kleinen Betrieb mit ca. 90 ha und ungefähr 50 Milchkühen. Etwas Nachzucht ist auch ncoh dabei.

Er hat in Osnabrück studiert und hat 2003 sogar seinen Diplom Ingenieur bekommen...
Sprich er hat gut was auf dem Kasten.

In einem benachbarten Ort ist nun eine Stellenausschreibung bei einem Maschinenring. Meine Idee war es, da die Landwirtschaft bei ihm nicht 100 % prikelnd läuft, sich da einfach mal zu bewerben.
Landwirtschaft müsste natürlich erheblich runter geschraubt werden.
Nun ist aber sein Bedenken, dass er ja Landwirt aus Leidenschaft ist und eigentlich kein Büromensch.
Dennoch leben wir immer noch in getrennten Haushalten...
und das will ich in 10 Jahre definitiv nicht mehr...

Wenn er sich bewerben würde und das klappen würde, hätten wir ein 2. festes Gehalt und könnten wesentlich bessere Zukunftsplanungen machen.

Ich kann ihn auch verstehen, dass er sich schwer damit tut, im Büro zu sitzen. Ich selber komme auch von einem Hof, der aber wesentlich besser läuft und wesentlich mehr Betriebszweige hat.

Vielleicht könntet ihr ja mal eure Meinungen äußern...


Hallo lüttsche,

wenn ich deinen Text lese, bekomme ich Bauchweh.
Ich frage mich ob nicht private Dinge hier im Vordergrund stehen.

Wo ist das Problem wenn er seinen Betrieb weiterführt und du in deinem Beruf weiter tätig bist?
Es ging doch bis jetzt auch!
Und die gemeinsame Wohnung kann doch nicht wirklich das Problem sein ! ?

Also was ist es wirklich?
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Weinbauer » Mi Jan 04, 2012 21:28

da wird der wunsch von lüttsche dahinter stehen. diese vermutung teile ich mit ulikum.
ob 90ha reichen würden hängt von lage und anbau und/oder tierhaltungsart ab.

was im süden gross ist, kann im raum OS klein sein.
aber eben: wenn sie in leitender position arbeitet und er lw studiert hat und freude am hof hat sollte eine gemeinsame zukunft nicht daran scheitern, wenn er den lw-betrieb fortsetzt. die fachkenntnis hat er ja. und die laufenden kredite müsste er bei einer verpachtung auch weiterhin bedienen. dh. geld aus einer anderen tätigkeit würde dafür aufgwendet werden müssen. oder ist die pacht so gut, dass nach abzug der kredittilgungsraten was hängen bleibt?

und wieso soll er als abhängiger angestellter in einem MR arbeiten, mit seiner quali. oder ist das dann eine leitende position?
dazu könntest du dich auch mal äussern lüttsche?

nur so am rande: "leitende postion" habe ich auch schon von einem BKF gehört. er "leitet aus dem führerhaus den 40tonner". :) nichts gegen den beruf, nur relativiert sich dann einiges. allgemein verstehe ich und wohl auch die mehrheit unter "leitender position" was anderes.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 22:20

Nur mal so am Rande hat schon mal jemand von euch 50 Kühe im Anbindstall betreut mal abgesehen das der auf absehbarer Zeit nicht mehr zulässig sein wird.

Weinbauer auch ein BHd und Maschinenring bedarf der Führung :roll:

Ulikum privates sollte immer vor irgendwelchen betrieblichen Dingen gehen, schließlich sollte der betrieb dafür da sein das ein Privatleben möglich ist und nicht unmöglich ist. Es mag ja Leute geben, die für den Betrieb leben, bitte nur man sollte da nicht von sich auf andere schließen, und schon garnicht darüber Urteilen. Familie geht auch bei mir vor LW.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Weinbauer » Mi Jan 04, 2012 22:29

Meini hat geschrieben:Nur mal so am Rande hat schon mal jemand von euch 50 Kühe im Anbindstall betreut mal abgesehen das der auf absehbarer Zeit nicht mehr zulässig sein wird.

Weinbauer auch ein BHd und Maschinenring bedarf der Führung :roll:


hab ich nicht bestritten. ich frage ja, was für eine aufgabe er im MR wahrnehmen soll!

und wir reden hier nicht nur von 50 kühen, sondern 90ha betrieb, der sicher auch noch andere möglichkeiten anbietet, als komplett verpachten. niemand behauptet, es muss/soll an 50 kühen festgehalten werden.

und ja privates sollte auch eine rolle spielen, aber bei BEIDEN. und nicht nur der wunsch des einen sein.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 22:36

Auch das habe ich nicht geschrieben.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 22:47

[/quote]
wie groß ist Dein mastall?[/quote]
@ Helm
Soweit alles gut geht werde ich bis mitte 2013 auf 1500 plätze kommen bisher 900 Plätze auch relativ klein, aber ich kann nicht sagen, das ich davon schlecht lebe. Aber jeder Betrieb muss sich weiter entwickeln, weiß noch nicht was dann kommt weiterer Stall oder anderres Standbein wird die Zeit zeigen was richtig ist. Für diese Jahr denke ich an Photovoltaik. Ziel ist es den Betrieb dahin zu bringen wo sich eine Fremdkraft Lohnt, oder eine Verpachtung an dritte mein Einkommen sichert, das hängt von der zukünftigen familieären Situation ab.
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