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Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Weinbauer » Mi Jan 04, 2012 21:28

da wird der wunsch von lüttsche dahinter stehen. diese vermutung teile ich mit ulikum.
ob 90ha reichen würden hängt von lage und anbau und/oder tierhaltungsart ab.

was im süden gross ist, kann im raum OS klein sein.
aber eben: wenn sie in leitender position arbeitet und er lw studiert hat und freude am hof hat sollte eine gemeinsame zukunft nicht daran scheitern, wenn er den lw-betrieb fortsetzt. die fachkenntnis hat er ja. und die laufenden kredite müsste er bei einer verpachtung auch weiterhin bedienen. dh. geld aus einer anderen tätigkeit würde dafür aufgwendet werden müssen. oder ist die pacht so gut, dass nach abzug der kredittilgungsraten was hängen bleibt?

und wieso soll er als abhängiger angestellter in einem MR arbeiten, mit seiner quali. oder ist das dann eine leitende position?
dazu könntest du dich auch mal äussern lüttsche?

nur so am rande: "leitende postion" habe ich auch schon von einem BKF gehört. er "leitet aus dem führerhaus den 40tonner". :) nichts gegen den beruf, nur relativiert sich dann einiges. allgemein verstehe ich und wohl auch die mehrheit unter "leitender position" was anderes.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 22:20

Nur mal so am Rande hat schon mal jemand von euch 50 Kühe im Anbindstall betreut mal abgesehen das der auf absehbarer Zeit nicht mehr zulässig sein wird.

Weinbauer auch ein BHd und Maschinenring bedarf der Führung :roll:

Ulikum privates sollte immer vor irgendwelchen betrieblichen Dingen gehen, schließlich sollte der betrieb dafür da sein das ein Privatleben möglich ist und nicht unmöglich ist. Es mag ja Leute geben, die für den Betrieb leben, bitte nur man sollte da nicht von sich auf andere schließen, und schon garnicht darüber Urteilen. Familie geht auch bei mir vor LW.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Weinbauer » Mi Jan 04, 2012 22:29

Meini hat geschrieben:Nur mal so am Rande hat schon mal jemand von euch 50 Kühe im Anbindstall betreut mal abgesehen das der auf absehbarer Zeit nicht mehr zulässig sein wird.

Weinbauer auch ein BHd und Maschinenring bedarf der Führung :roll:


hab ich nicht bestritten. ich frage ja, was für eine aufgabe er im MR wahrnehmen soll!

und wir reden hier nicht nur von 50 kühen, sondern 90ha betrieb, der sicher auch noch andere möglichkeiten anbietet, als komplett verpachten. niemand behauptet, es muss/soll an 50 kühen festgehalten werden.

und ja privates sollte auch eine rolle spielen, aber bei BEIDEN. und nicht nur der wunsch des einen sein.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 22:36

Auch das habe ich nicht geschrieben.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Meini » Mi Jan 04, 2012 22:47

[/quote]
wie groß ist Dein mastall?[/quote]
@ Helm
Soweit alles gut geht werde ich bis mitte 2013 auf 1500 plätze kommen bisher 900 Plätze auch relativ klein, aber ich kann nicht sagen, das ich davon schlecht lebe. Aber jeder Betrieb muss sich weiter entwickeln, weiß noch nicht was dann kommt weiterer Stall oder anderres Standbein wird die Zeit zeigen was richtig ist. Für diese Jahr denke ich an Photovoltaik. Ziel ist es den Betrieb dahin zu bringen wo sich eine Fremdkraft Lohnt, oder eine Verpachtung an dritte mein Einkommen sichert, das hängt von der zukünftigen familieären Situation ab.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon elchtestversagt » Do Jan 05, 2012 7:45

Interessant währe zu wissen; wieviel Acker und wieviel Grünland vorhanden ist.
Wenn das geklärt ist; Anzeige schalten Flächen zu verpachten und zwar in Zeitungen; die in Oldenburg und Süd-Oldenburg erscheinen.
Hier hören sehr viele Landwirte auf mit dem Ackerbau und spezialisieren sich nur noch auf die Viehwirtschaft.
Es werden mittlerweile Pachten von 1400 Euro aufwärts bezahlt.
Wenn der Betrieb zwischen Bremen und Hamburg liegt werdet ihr in ein/ zwei Jahren auch Pachten von min.1000 Euro/ha bekommen.
Ich kenne so manchen Biogasler aus dem Raum Oldenburg; die ihren Mais schon hinter Bremen wegholen; und dort schon hohe Pachten zahlen.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Obelix » Do Jan 05, 2012 8:43

tyr hat geschrieben: ... wurde schon in der DäDäRä probiert, und hat nicht funktioniert aus meherern Gründen. Wird in Westdeutschland auch nicht funktionieren, aber es darf natürlich jeder seine eigenen Fehler machen. Von den fehlern damals in der DDR lernen, kommt für Westdeutschland ja sowieso nich in Frage ...


Lieber "tyr",

20 Jahre nach der Wende sollte man eigentlich die Trennung von Ost/West abgelegt haben und auch den Neid gegenüber privat vererbten Betrieben.

Ich finde es schlimm: In Westdeutschland spricht eigentlich niemanden mehr Ost/West sondern nur noch von Deutschland. Im Gegensatz dazu wird in vielen Köpfen im Osten aber immer noch die Trennung vollzogen und noch viel schlimmer, dass sie durch Beiträge wie Deine "aufrecht erhalten" wird.

Der Osten wird ja grundsätzlich ungerecht behandelt. Das Positive wird immer unter den Tisch fallen gelassen. Meinst Du, dass viele Westdeutsche die vielen Gelder, die in den Osten geflossen sind und dort zum Teil für irrsinnigsten Innenstadtluxus verwendet worden sind, gerecht finden? Oder ist des gerecht, dass eine ostdeutsche Rentnerin systembedingt (waren ja alle Vollzeitangestellte ohne Ausfallzeiten) im Durchschnitt fast die doppelte Rente hat, wie eine westdeutsche Rentnerin?

Irgendwann muß auch mal gut sein. Wir sind 1 Deutschland.

Grüße


p.s.: Die Saarländer oder Bremer heulen ja auch nicht rum, weil es Ihnen wirtschaftlich nicht so gut geht wie den Bayern oder Baden-Würtembergern.
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Re: Landwirtschaft nur noch als Nebenerwerb?

Beitragvon Einhorn64 » Do Jan 05, 2012 8:57

Och kinners, gegen das rumgeheule und pöbeln unseres "ostalgikers" gibt es ein tolles mittel:
Die "ignore" funktion!
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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