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Landwirtschaft schön bloggen?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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53 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Westi » Mi Okt 17, 2018 10:09

@germane: Ich befürchte bei Deinem Beispiel Rohmilch nur, dass Du darauf sitzen bleiben wirst.
Schon mal dem Verbraucher versucht Milch zu verkaufen, die nicht homogenisiert ist?
Die allermeisten werden diese nicht trinken!
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Family Guy » Mi Okt 17, 2018 10:25

germane hat geschrieben:Noch so ein Punkt: Den Leuten nur noch Angst machen, damit sie Bio kaufen. Die brauchen sich über eine Zunahme psychischer Krankheiten nicht wundern.


Da hast du recht, erlebe das jetzt selbst bei meinen Kindern und dem Obstteller in der Schule, Biosonstwas ist per se gut, bei anderen Sachen wird sich quasi schon entschuldigt, wenn es kein Bio ist.
So nebenbei, mein Respekt, insbesonders vor Grundschullehrerinnen, wird, seitdem eins meiner Kinder in der Schule ist, immer kleiner.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon T5060 » Mi Okt 17, 2018 13:37

In Bezug auf Lebensmittelsicherheit, Tierwohl und Sicherheit der Ökologie waren wir in der Zeit von 1995 - 2005 auf dem Höhepunkt.
Dann ist mit der CMA die mediale Landschaftspflege verschwunden und das Chaos nahm seinen Lauf, um 2008 kamen dann die sozialen Netzwerke als Turbo hinzu.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon CarpeDiem » Mi Okt 17, 2018 13:57

Family Guy hat geschrieben:mein Respekt, insbesonders vor Grundschullehrerinnen, wird, seitdem eins meiner Kinder in der Schule ist, immer kleiner.

Das ist aber doch nix prinzipiell Neues. Viele Mitglieder des Lehrkörpers waren doch schon vor mehr als 60 Jahren, als ich in die Volksschule kam, grenzwertig. Dies setzte sich auf dem Gymnasium und auch auf der Hochschule fort....! Neben alten Anhängern von Adolf, waren stramme Sozialisten, sonstige Spinner und Utopisten alles vertreten. Wichtig ist doch, dass im Elternhaus der Unfug wieder gerade gerückt wird...!
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon marius » Mi Okt 17, 2018 20:26

Fakt ist das Kinder von Landwirten keinen leichten Stand haben.
Immerhin sind Landwirte mittlerweile " ganz unten " angekommen auf der Beliebtheitsskala auch wenn das einige Landwirte
( noch ) nicht wahrhaben wollen.
Ich lese in den Leserbreifen unserer Presse, täglich regelrechte Hetzkampagnen gegen Landwirte.

Die Kinder von Landwirten müssen in den Schulen schon froh sein, nicht zum " Mobbingopfer " oder Prügelknabe zu werden, salopp ausgedrückt.

Durch die Wahl der Grünen versprechen sich viele Bürger eine Besserung der bösen Landwirtschaft, aber mit den Grünen am Tisch wird Deutschland noch deutlich schneller " absaufen "
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Frankenbauer » Mi Okt 17, 2018 20:39

Wo Du nur immer Deine Binsenwahrheiten her hast!
Fakt ist 95% schweigende Minderheit bekommen von 5% Schreihälsen den Unfug vorgegaukelt und wenn man sich jetzt die Wahlergebnisse anschaut, dann sind das gerade mal noch 10% der Masse, die darauf anspringen.
In vier Wochen startet die Christbaumsaison, da kommen wieder Hunderte aus der Stadt auf "Ihren", eigentlich unseren Bauernhof, die muss man sich greifen und den Erklärbären spielen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine einwandfreie Rhetorik und vor allem Wissen um das was man erklärt, wenn Du erst überlegen musst, bist Du schon weg vom Fenster.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon CarpeDiem » Do Okt 18, 2018 8:25

@Frankenbauer,
da bist du aber sehr optimistisch. Ich sehe nur, wenn ein Güllebomber auf dem Feldweg auftaucht, dass die Leute in Panik geraten!
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon LUV4.0 » Do Okt 18, 2018 8:31

Ich kann die Auffassung vom Frankenbauer auch teilen,der Großteil der Verbraucher interessiert sich überhaupt nicht für die Landwirtschaft. Ein kleiner Teil grüner Lehrer,viele davon alte 68iger krakehlen nur laut genug. Der Hofreiter im Bundestag gibt diese Menschen gut wieder,interessiert keine Sau was der redet..dennoch steht er jedes mal dem Infarkt nahe.. :mrgreen:
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon bauer hans » Do Okt 18, 2018 9:49

Frankenbauer hat geschrieben:In vier Wochen startet die Christbaumsaison, da kommen wieder Hunderte aus der Stadt auf "Ihren", eigentlich unseren Bauernhof, die muss man sich greifen und den Erklärbären spielen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine einwandfreie Rhetorik und vor allem Wissen um das was man erklärt, wenn Du erst überlegen musst, bist Du schon weg vom Fenster.


wissen muss man nix,weil die wissen ja auch nix,aber man muss persönlich beeindrucken,durch charisma.
das hat man oder eben nicht 8)
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon marius » Fr Okt 19, 2018 14:49

T5060 hat geschrieben:Deutschland macht 140 Std. Party die Woche oder Urlaub, den Rest krank.



Naja, wer mehr arbeitet ist selber Schuld könnte man jetzt sagen.

Die Leute sind nicht mehr so blöd wie früher.
Heute steht Freizeit, Urlaub an erster Stelle.
Man lebt nur einmal sagen sich viele.
Abgesehen davon fangen viele Bürger in Großstädten das arbeiten nicht erst an. Die gehen von der Schule direkt zum Amt.

Bei den Zahlen kein Wunder :
Wer eine vierköpfige Familie ernähren will, braucht demnach heute einen Bruttolohn von mindestens 2540 Euro, um netto Hartz-IV-Niveau zu erreichen.


https://www.focus.de/finanzen/news/hart ... 34586.html
.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon ltMart » Sa Okt 20, 2018 9:46

Jeder Trend wird wieder umgekehrt. Wir erleben eine absolute wirtschaftliche Hochphase in Deutschland. Daher ist viel Geld für Dinge vorhanden, die nicht notwendig zum Überleben sind.
Wie hier schon richtig analysiert wird, ist die LW den meisten Deutschen egal. Vom überschüssigen Geld werden sich Kreuzfahrten und SUVs gekauft. Ein kleiner Teil von Menschen will mit seinem finanziellen Überschuss einen Ablasshandel seiner Sünden betreiben: Spenden an Greenpeace um 3 mal im Jahr eine Flugreise zu genießen. Kauf von Biolebensmittel um jedes Jahr ein neues Handy kaufen zu können usw.

Mit diesem System des schlechten Gewissens werden die NGOs in dieser aktuell wohlhabenden Gesellschaft finanziert. Dass oftmals gerade die klischeehaften Lehrer die größten Ökosünder sind (überproportional viele Reisen auch und gerade mit dem Flugzeug) ist denen egal, solange sie sich durch den veganen Brotaufstrich in der Öffentlichkeit als Vorbild darstellen können.

Das System funktioniert nur so lange bis wir wieder eine Arbeitslosenquote wie unter Kohl/Schröder bekommen. Dann geht es bei vielen nicht mehr um Luxuskonsum sondern um das über die Runden kommen. Und das kann schneller geschehen als man denkt. Dann wird es wieder wie Ende der 90er heißen: Landwirte seht zu dass ihr auf Weltmarktniveau produzieren könnt. Wir können uns die Subventionierung von Ökoträumereien nicht leisten. Wohl dem der da noch nicht das Handtuch geworfen hat.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon CarpeDiem » Sa Okt 20, 2018 11:50

ltMart hat geschrieben: Wir können uns die Subventionierung von Ökoträumereien nicht leisten.


Dies wäre zwar zu wünschen, aber die Entwicklung wird anders laufen. Die Offizialberatung wird noch viele Lw "umstellungswillig" beraten, was zu dem gewünschten grösseren Angebot führen wird. Gleichzeitig haben die Discounter auf breiter Front, den Handel mit Ökolebensmittel unter ihre Fittiche genommen. Das wird zwangsläufig dazu führen, dass nicht mehr Kohle bezahlt wird, als für konventionelle Produkte auch....!
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Südheidjer » So Okt 21, 2018 0:38

ltMart, bei den beiden ersten Absätzen gebe ich dir recht. Aber der Öko-Fanatismus wird sich meiner Meinung nach nicht ändern, wenn es der Bundesrepublik schlechter gehen wird. Diejenigen, die jetzt am lautesten "Ökologie" fordern sind diejenigen, die Ärzte, Juristen, Beamte (also die gut situierten) oder wenigstens im öffentlichen Dienst sind. Die haben es immer gut. Zusätzlich gibt es noch das "schmarotzende Volk" der ewigen Weltverbesserer, die auch immer laut sind.
Die sogenannten Öko-Lehrer haben in den 80er Jahren schon die Saat ausgebracht, die heute bei den Leuten an den Schaltstellen aufgeht. Der Öko-Aktionismus, der nichts bringen wird, hat mich heute alleine 2 Stunden gekostet. Ausgang offen. Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber "wir haben was für die Umwelt getan"....und es wird weiter fett konsumiert und in den Urlaub geflogen, Benz gefahren und und und....
...ich log mich jetzt aus für heute.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon germane » So Okt 21, 2018 8:51

Südheidjer hat geschrieben:ltMart, bei den beiden ersten Absätzen gebe ich dir recht. Aber der Öko-Fanatismus wird sich meiner Meinung nach nicht ändern, wenn es der Bundesrepublik schlechter gehen wird. Diejenigen, die jetzt am lautesten "Ökologie" fordern sind diejenigen, die Ärzte, Juristen, Beamte (also die gut situierten) oder wenigstens im öffentlichen Dienst sind. Die haben es immer gut. Zusätzlich gibt es noch das "schmarotzende Volk" der ewigen Weltverbesserer, die auch immer laut sind.
Die sogenannten Öko-Lehrer haben in den 80er Jahren schon die Saat ausgebracht, die heute bei den Leuten an den Schaltstellen aufgeht. Der Öko-Aktionismus, der nichts bringen wird, hat mich heute alleine 2 Stunden gekostet. Ausgang offen. Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber "wir haben was für die Umwelt getan"....und es wird weiter fett konsumiert und in den Urlaub geflogen, Benz gefahren und und und....
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Genau!!!!!!!!
So sehe ich das auch. Solche Leute erobern nach und nach die Schaltstellen in den Ministerien, Behörden,...!
So habe ich das gesehen, als in Bayern ein extra Biosiegel eingeführt wurde. Beispiel ist ein hier zugezogenes Paar:
Bio essen reicht um sich erhaben zu fühlen. Zwei Autos, davon ein dicker Benz, Motorrad fahren und ein Pferd als Hobby, für 60 Euronen für ein Wochenende nach Rom fliegen.

Die Beiden haben wirklich einen hohen ethischen Anspruch. Die sind für mich aber ein gutes Beispiel dafür, wie manipulierbar die Leute sind. Und noch eine Erfahrung:

Veganerinnen können meist ganz liebe Frauen sein. Die meinen es ja auch gut mit den Tieren. Die Frage, ob das auf die Dauer gesund ist, stellt man sich nicht.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon ltMart » So Okt 21, 2018 9:36

Die Frage ist nicht ob sondern wann es in Deutschland wirtschaftlich wieder abwärts geht. Das weiß niemand. Aber wenn, werden die Ideologien dem Pragmatismus wieder weichen. Ich hoffe nur dass bis dahin noch etwas von der deutschen Landwirtschaft übrig geblieben ist.

Wie es dann aussieht hat man gesehen als kurze Zeit auch die deutsche Wirtschaft unter der Bankenkrise gelitten hat. Die Kurzarbeiter und Fabrikkantinen haben sehr schnell den Wechsel weg von premium und öko hin zu preiswert vollzogen. Das war zwar nur für einen kurzen Moment, es hat aber gezeigt wenn die Arbeiter und Firmen den Gürtel enger schnallen müssen, wird auch keine Rücksicht auf das vorher stark betonte gute Gewissen genommen. So schnell wie die Abnehmer können aber die Produzenten/Landwirte nicht umstellen. Und darin sehe ich die Gefahr bei den Betrieben die aktuell viel Geld in Ökolandbau und sog. Tierwohlställe stecken. Denn so aufnahmefähig wie es den Anschein hat sind diese Märkte nicht. Durch öffentliche Selbstdarstellung und lautes Schreien vermutet man nur dass alle Bio kaufen. Wenn man sich die nackten Zahlen ansieht kommt man aber zu einem anderen Ergebnis.

Passend dazu werden in der "Schmuddelbranche" Automobilwirtschaft zunehmend SUVs und Pick-Ups verkauft. Wenn man die öffentliche/veröffentlichte Debatte verfolgt könnte man glauben alle kaufen nur noch Elektro-Kleinfahrzeuge. Das Gegenteil ist der Fall.
Das Thema CO2 Ausstoß in Korrelation zum Stickoxidausstoß und die Feinstaubdiskussion sind für 99% der Bevölkerung ähnliche wie landwirtschaftliche Zusammenhänge zu komplex. Von diesen 99% werden wir 10% nie erreichen weil deren Welt in Bio=gut und Konventionell=schlecht unterteilt wird. Um alle anderen sollten wir uns bemühen und das geht am besten auf persönlichem Weg. Dabei kann es auch sinnvoll sein Lehrer einzuladen und Dinge zu erklären, die Menschen sind zwar oftmals einseitig informiert aber nicht dumm.
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