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Landwirtschaft schön bloggen?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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53 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Südheidjer » So Okt 21, 2018 15:11

In Diskussionen bzgl. "Ökologie in der Landwirtschaft" stelle ich immer wieder fest, daß der Bürger überhaupt keinen Ahnung von den finanziellen Dingen in der Landwirtschaft hat. Man braucht nur mal die Leute fragen, ob sie wissen, was ein Doppelzentner Roggen oder Weizen aktuell ungefähr kostet, was Saatgut kostet, wieviel man pro Hektar benötigt und und und. Anschließend landet man mit den Leuten bei einer groben Überschlagsrechnung und sie erkennen, daß das alles nicht so das tolle Geschäft ist.
Als nächstes bröselt man dann das Frühstücksbrötchen kalkulatorisch auseinander....was kostete das Mehl und die Eier, was geht für Energie beim Backen drauf und was kosten Mitarbeiter und der Laden und was greift Vater Staat ab. Da werden die Leute immer sehr nachdenklich.
Auch bzgl der guten Qualität der deutschen Agrarprodukte besteht Aufkärungsbedarf. Eine Erzeugung "vor Ort" kann man immer besser überwachen und steuern, als irgendwo am anderen Ende der Welt.

Ich denke man sollte den Verbraucher dahin bekommen, daß er erkennt, daß der heimische Landwirt ihm das liefert, was er haben möchte, soweit nicht gute Gründe dagegen sprechen.
Allerdings muß dann auch der entsprechende Preis für das Produkt bezahlt werden.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon T5060 » So Okt 21, 2018 19:13

Geht es eigentlich um Landwirtschaft oder
können/wollen einige Großkotzen nicht den Underdog machen ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Manfred » Sa Okt 27, 2018 14:59

Bin gerade zufällig über dieses Video der Maschinenringe gestolpert:

https://www.facebook.com/48235861855665 ... 6083747902
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Max M » Sa Okt 27, 2018 19:15

gut gemeint, aber irgendwie nicht gut gemacht. Dabei spricht der Spot sicher nicht nur mir aus dem Herzen, ist aber letztlich nur Seelenmassage für die geschundene Bauernseele. Die Botschaft lässt sich in nullkommanix mit wenigen Begriffen wie 'Massentierhaltung', 'Monokultur', 'Vermaisung', 'Insektensterben' usw ins Nirvana schiessen.
Da waren simple Slogans ala Milch macht müde Männer munter, stumpf wiederholt am Ende eher erfolgreich. So funktioniert Werbung auch heute noch.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon BMWi3 » Mo Nov 05, 2018 10:15

T5060 hat geschrieben:Der Igel hockte mit seiner Brut in der Ackerfurche und der Hase zappelte sich einen AB....
wie es aus ging, ist bekannt ......

Von 1933 - 1945 hätte es auch keinem Juden geholfen seine Religion schön zu bloggen....


Es gibt ihn. Den Agrar - Blogger als Igel.
https://www.topagrar.com/foto_video/VID ... 84690.html
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon marius » Fr Nov 09, 2018 10:52

T5060 hat geschrieben:Geht es eigentlich um Landwirtschaft oder
können/wollen einige Großkotzen nicht den Underdog machen ?


Apro groß und klein.
Hier bekommen Familienbetriebe mit ihren lächerlichen 60 oder 70 Kühen keine Pachtflächen mehr.
Weil sie die aktuellen Preise nicht bezahlen können, trotz kostenloser Arbeitskräfte.
Ein Armutszeugnis für diese Betriebe.
Bei mir wollten die auch schon pachten für 600 Euro /ha . :mrgreen: Da hab ich dankend abgelehnt.

Hier pachtet eine knapp 1000 Milchkuhanlage mit mehreren Angestellten + Biogas, dann ein großer Bullenmäster mit mehreren hundert Bullen + große Biogas und Abwärmeverkauf und nochmal ein größerer Milchviehbetrieb + Biogas und Abwärmeverkauf. Die teilen die Flächen aus.
Das sind Betriebe die Pachtpreise bezahlen können weil sie es sich leisten können trotz Angestellten. Die haben mir freiwillig ohne verhandeln 800 Euro geboten. Das sind Wachstumsbetriebe.
Die anderen >90 % sind mehr oder weniger Auslaufbetriebe ( Familienbetriebe ) auch wenn einige möchtegern Zukunftsbetriebe sind, bekommen die keine Pachtflächen mehr was deren Ende besiegeln wird.
Die Kosten steigen ja unaufhörlich und da ist Wachstum zwingend nötig, wer in Zukunft noch mitspielen will. 8)
marius
 
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon T5060 » Fr Nov 09, 2018 11:16

Marius, du musst deinen Textgenerator mal mit neuen Modulen füttern.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon BMWi3 » Mo Nov 12, 2018 20:30

Deutschlands Blogger Nr. 1
https://www.wochenblatt.com/landleben/n ... 94286.html
Alle Frauen lieben ihn.

Das mit dem "billig" verstehe ich nicht. Aldi und Co. sind doch schon Milliardäre . Sollen die den Verbrauchern noch mehr abknöpfen? Was soll Aldi denken wenn immer gestöhnt wird, dass alles zu billig ist?
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon T5060 » Mo Nov 12, 2018 20:39

Das du dich dadran störst zeigt das du noch kein emanzipierter Landwirt bist.
Mich lässt das einfach kalt, weil ich gemerkt habe, das die Welt eine andere ist
und man mit dem System heulen muss um zu überleben.

Die Grünen (ökosoziale Nazzies) haben das sagen, ausser in Bayern.
Folglich hat man die Wahl zwischen überleben oder sich verheizen lassen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon marius » Mo Nov 12, 2018 20:51

T5060 hat geschrieben:Die Grünen (ökosoziale Nazzies) haben das sagen, ausser in Bayern.


Das kommt noch. :mrgreen:
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon BMWi3 » Mo Nov 12, 2018 20:56

T5060 hat geschrieben:Das du dich dadran störst zeigt das du noch kein emanzipierter Landwirt bist.
Mich lässt das einfach kalt, weil ich gemerkt habe, das die Welt eine andere ist
und man mit dem System heulen muss um zu überleben.




Wenn ich ein System erkennen könnte, würde ich vielleicht mitheulen.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon T5060 » Mo Nov 12, 2018 21:07

BMWi3 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Das du dich dadran störst zeigt das du noch kein emanzipierter Landwirt bist.
Mich lässt das einfach kalt, weil ich gemerkt habe, das die Welt eine andere ist
und man mit dem System heulen muss um zu überleben.




Wenn ich ein System erkennen könnte, würde ich vielleicht mitheulen.


Selbst jedes Chaos hat System, wir können es nur noch nicht berechnen.
Das Volk ist satt, faul, egoistisch und gierig.
Der Bauer ist überflüssig.

Die ganzen Durchhalteparolen like a´Goebbels sind doch für Katz.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon Südbaden Bauer » Mo Nov 12, 2018 21:13

Das Problem das sich das System sehr schnell dreht deswegen muss man auch schnell unterschiedlich heulen können. Aber nur das Fähnchen in den Wind halten, wenn man Rückgrad hat ist das schwierig.
Egal wie billig Aldi sein Zeugs verschleudert solang er den bauern angemessen zahlt. Und die Anteile wo der bauer kriegt vom Preis gehen immer weiter runter.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Nov 12, 2018 21:29

Bei allen Klagen, müsst ihr immer daran denken, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Auf der einen Seite die Aldi's und ihre Nachahmer, die unentwegt die Millionen scheffeln und auf der anderen Seite der brave Landmann, der nichts anderes im Sinn hat als zu wachsen und nochmal zu wachsen, und das bei immer weiter fallenden Preisen....!

Die eigentliche geniale Leistung ist es, dass die Politik nach dem WK II es geschafft hat, mit Hilfe der Offizialberatung und anderer Handlanger, diese radikale Hirnwäsche bei den braven, klugen, arbeitssamen Landleuten durchzusetzen und es über Generationen zu verinnerlichen.

Wer heutzutage in einem halbwegs intakten Unternehmen, sowohl bei den Kapitaleignern aber auch den Arbeitnehmervertretern mit der Maxime aufkreuzt "Mengen rauf, Preise runter", der erfährt im günstigsten Fall eine Empfehlung für eine Therapie, wenn er es weniger gut trifft, fliegt er im hohen Bogen raus....!
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Re: Landwirtschaft schön bloggen?

Beitragvon BMWi3 » Mo Nov 12, 2018 21:32

Südbaden Bauer hat geschrieben:Das Problem das sich das System sehr schnell dreht deswegen muss man auch schnell unterschiedlich heulen können. Aber nur das Fähnchen in den Wind halten, wenn man Rückgrad hat ist das schwierig.
Egal wie billig Aldi sein Zeugs verschleudert solang er den bauern angemessen zahlt. Und die Anteile wo der bauer kriegt vom Preis gehen immer weiter runter.


Ich weiß von den Hähnchenmästern, dass die froh sind wenn der LEH Sonderaktionen und Sonderangebote macht. Das fegt den Markt leer und sorgt für stabile Preise. Man muss grundsätzlich begreifen, dass die Margen beim Fleisch im LEH so groß sind, dass Preisschwankungen bei uns Bauern keine Wirkung haben.

Es ist daher doppelt doof, wenn man permanent Verbraucher beschimpft weil sie angeblich geizig sind und Supermärkten ein Klima besorgt, wo der hohe Preis geil ist. T5060 hat es gesagt, 340000 Stromzähler abgeklemmt weil kein Geld. Also was ist nun richtig? Geiz oder arm?

Ja Chaos ist richtig.

Im Chaos Bullshit bloggen und Buch schreiben, und den Landfrauen läuft die Vorfreude den Kniekehlen entlang … :mrgreen:
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