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länge der wintergerstenähre

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Beitragvon Stoapfälzer » Di Jun 23, 2009 10:04

Naja das die 2z Sorten vom Ertrag her unterlegen sind aber beim Tausendkorngewicht die Nase vorn haben ist mir schon klar, ich werds einfach mal testen heuer bzw nächstes Jahr mal nen privaten Versuch anlegen an einem Feld. Das die mehrzeiligen spätsaatverträglicher sind kommt mir eh entgegen (wusst ich noch nicht) zum einen wegen Viusbefall und zum anderen da ich einen Teil nach Mais baue zwecks Fruchtfolgen und der Weizen im Gerstensaatgut macht sich auch nicht so gut :wink:

Wie sieht´s den eigentlich von der Aussaatstärke her aus? 2Z/mZ
Je später desto mehr ist mir schon klar! :roll: Körner/m² interessieren mich
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Beitragvon Desperado » Di Jun 23, 2009 12:59

Das Tausendkorngewicht entscheidet sich gar nicht mal so sehr. Manche Mehrzeilige kommen an das TKG der Zweiligen ran oder übertreffen die sogar. Die Zweizeiligen haben aber ein höheres Hektolitergewicht, was bei der Vermarktung eine Rolle spielen kann.

Wenn man mal die Vor- und Nachteile der zweizeiligen und mehrzeiligen Wintergersten gegenüberstellt, so haben mehrzeilige

- die bessere Blattgesundheit (insbesondere gegen Ramularia und diesen PLS-Flecken)
- die bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber Virosen (Gelbverzwergungs- und Gelbmosaikvirus)
- die bessere Winterhärte
- Mehrzeilige schieben i.d.R früher die Ähre und haben eine längere Kornfüllungsphase (die brauchen sie auch, weil es deutlich mehr Körner zu befüllen gilt)
- Mehrzeilige können Pflanzenausfälle besser kompensieren. Wenn Zweizeilige zu dünn stehen, ist der Ertrag futsch.

Nachteile:
- In trocken-heißen Jahren wie 2003 geht auf schwächeren Standorten der Ertragsvorteil der Mehrzeiligen gegen null, weil unter Wassermangel und einer schnellen Abreife die Kornfüllung leidet.
- Mehrzeilige haben einen höheren Wachstumsreglerbedarf. Längere und lageranfällige Sorten sollten auf jeden Fall zwei mal eingekürzt werden.
- Zweizeilige haben das schönere, bauchigere Korn und lassen sich etwas besser entgrannen.

Wir haben in den 90er Jahren schon mal den Test gemacht mit den Sorten Grete (mz) und Hanna (zz), die unmittelbar nebeneinander standen, und Grete war ganz klar die bessere Gerste.


edit: Mehrzeilige sät man im Allgemeinen mit einer Saatstärke von 280-300 kö/qm
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Beitragvon Mr.T. » Di Jun 23, 2009 21:03

wenn ich jetzt eine Mehrzeilige erst mitte Oktober drille, muss ich dann mit einem Ertagsverlust rechnen gegenüber einer ende-Septembersaat ??

die sollen ja angeblich Spätsaatveträglicher sein ?
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Beitragvon hans g » Di Jun 23, 2009 21:14

Mr.T. hat geschrieben:wenn ich jetzt eine Mehrzeilige erst mitte Oktober drille, muss ich dann mit einem Ertagsverlust rechnen gegenüber einer ende-Septembersaat ??

jau--in der regel ist die spät gedrillte ertraglich schlechter--die hybridsorte ZZOOM kann allerdings sehr viel kompensieren,oder man drillt sie früh und NOCH DÜNNER--spart saatgut.
hans g
 
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Beitragvon Desperado » Mi Jun 24, 2009 14:33

hans g hat geschrieben:
Mr.T. hat geschrieben:wenn ich jetzt eine Mehrzeilige erst mitte Oktober drille, muss ich dann mit einem Ertagsverlust rechnen gegenüber einer ende-Septembersaat ??

jau--in der regel ist die spät gedrillte ertraglich schlechter--die hybridsorte ZZOOM kann allerdings sehr viel kompensieren,oder man drillt sie früh und NOCH DÜNNER--spart saatgut.


Die Zzoom wirst Du sicher mit 200 - 220 Kö/qm drillen können (2/3 der ortsüblichen Ausaatmenge einer Liniensorte).
Was mich allerdings interessieren würde, sind die Saatgutkosten. Wird die Hybridgerste in 50kg Säcken abgepackt oder wie beim Hybridroggen in Einheiten zu 1 Mio Körnern?
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