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länge der wintergerstenähre

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länge der wintergerstenähre

Beitragvon fluegelflitzer7 » Mi Jun 10, 2009 13:52

hallo zusammen,

kann mir jemand sagen, woran es liegt, dass z. B. die WG fridericus relativ kurze ähren hat und z. B. der WG merle sehr große und lange???

desweiteren hab ich gesehen, das die hybridgerste Zoom auch sehr größe ähren hat.

kann man daraus ertraglich was schließen, oder liegt das an den unterschiedlichen sortentypen und das die mit der kleineren ähre ein höheres TKG hat???

vielen dank
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Beitragvon MxY.rlp » Mi Jun 10, 2009 14:29

Wurden die Sorten auf unterschiedlichen Bodenarten angesät? Wurde jeweils gleich gedüngt? Haben die Sorten unterschiedliche Eigenschaften bzw. unterschiedliche Anbaubedingungen?
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Beitragvon Johny B. Good » Mi Jun 10, 2009 14:51

bei hybrid ist es klar das es länger bzw. größer ist als normal

ansonsten würde ich sagen das eins vll eine 2-zeilige und die andere ein 6-zeilige sorte ist ( bin mir aber nicht mehr genau sicher , müsste ich nochmal nachschaun.
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Beitragvon fluegelflitzer7 » Mi Jun 10, 2009 14:55

also die bodenqualität ist gleich, die felder sind nur durch nen weg getrennt.

düngung ähnlich, nur das der nachbar mit KAS und ich mit harnstoff gedüngt habe, desweiteren wurde im herbst gülle bzw. stallmist gegeben.

ich hab jetz gelesen das die hybridgersten allgemein ne größere ähre haben, ich find nur die ist schon deutlich größer als die von der fridericus.

und alles sind mehrzeilige sorten.
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Beitragvon Nordlicht73 » Mi Jun 10, 2009 16:07

Fridericus hat wohl generell eine etwas kürzere Ähre, deswegen sollte man bei der Sorte die Bestandesdichte erhöhen. Ich hab diese auch im zweiten Jahr, und muß schon feststellen, dass die Ähre deutlich kürzer ist wie z.B. bei Lomerit, die ich früher mal hatte. Wobei auch in meinem Bestand große Unterschiede, was die länge der Ähre betrifft, vorhanden sind...
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Beitragvon maexchen » Mi Jun 10, 2009 16:43

bei den Sorteneigenschaften hilft ein Blick in die beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes. Ich müßte da auch erst nachsehen.

Über die gen Heritabilität hinaus(s Nordlicht73), spielen natürlich auch Umweltfaktoren eine Rolle.
Ganz einfach gesagt: hohe Bestandsdichte--> kleine Ähren, niedrige Bestandsdichte--> größere Ähren. Außerdem hat die Nährstoffversorgung während der Bestockung einen Einfluß auf die Ausbildung der Ährchen. Da Wintergerste sehr schwache Wurzeln hat, kann es auch sein, das Strukturschäden im Boden sich da negativ bemerkbar machen.
maexchen
 
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Beitragvon 6320Premium » Mi Jun 10, 2009 17:53

Hat dein Nachbar mit Harnstoff gedüngt oder du? Das könnte eventuell einen Faktor der kleineren Ähre erklären. Der Harnstoff wird im Boden nicht so schnell für die Pflanze verfügbar. Weil die Äcker teils noch unbefahrbar waren musste Später gedüngt werden und dann ist der KAS besser abgeschnitten. So jedenfalls meine Theorie.
Mfg
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Beitragvon fluegelflitzer7 » Mi Jun 10, 2009 21:38

wie gesagt, zum zeitpunkt der bestockung hatte die gerste stallmist und jauche im herbst, deshalb ist nähstoffmangel unwahrscheinlich, verdichtungen sind auch auszuschließen, die bodenverhältnisse waren absolut top.

und am harnstoff kanns auch net gelegen haben, der ist am 19.03 gestreut worden und danach hats geregnet und anschließend fast 20 grad warm, da dauert der harnstoff vielleicht zwei tage länger wenn überhaupt und das kanns net sein, außerdem hab ich ein anderes feld mit DAP 18/46 angedüngt und da schauts genauso aus...

die ganzen sachen hab ich auch schon zusammen mit nen pflanzenschutz berater mit 25 jahren berufserfahrung diskutiert, der hatte auch keine lösung dafür, nur das die fridericus allgemein recht kurze ähren hat.

hat jemand noch andere theorien/erfahrungen/beobachtungen????
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Beitragvon MxY.rlp » Mi Jun 10, 2009 23:59

zum harnstoff kann ich nur sagen, unsere gerste die mit harnstoff gedüngt wurde, sieht dieses jahr bei weitem besser aus, als andere umliegende gerstefelder die mit kas gedüngt wurden, kann aber dennoch weitere faktoren haben!

Ich denke mal einen genauen Grund wird man auch nicht finden, da es einfach zu viele Faktoren gibt, die dieses beeinflussen!
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Beitragvon christian79 » Do Jun 11, 2009 0:12

wir hatten die fridericus auch letztes jahr im anbau neben naomie. vorteil war, dass sie super standfest war, jedoch hatten wir auch erkannt, dass die Ähre sehr kurz war, wenn auch das korn vom tkg der naomie überlegen war. vom ha-ertrag war die naomie aber über dem der fridericus, so dass fridericus dieses jahr rausgeflogen ist.
die naomie steht dieses jahr bombig, aber das ist ja wohl bei allen wg-sorten dieses jahr.
würd gern mal die zzoom testen...
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Beitragvon Ackerlöwe » Do Jun 11, 2009 13:31

Wir haben auch die Fridericus in Anbau und haben festgestellt, dass die Sorten kürzere Ähren hat. Ertragsprobleme hatten wir deswegen keine.


Die Zooom kannst du vergessen, die wuchert so dermaßen lang, da kannst du Wachstumsregler spritzen wie du willst, die hauts dir immer um. Eine Sorte, die die Welt nicht braucht meiner Meinung nach....


mfg
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Beitragvon Desperado » Do Jun 11, 2009 14:02

Die Zzoom ist nur unwesentlich standfester wie die Lomerit und mehr oder weniger der gleiche Ährentyp. Vor ner guten Woche ist sie auf dem unweit gelegenen Versuchsfeld noch gestanden, aber ich bin mir sicher, dass es sie nach den Regenfällen der letzten Tage (mit teilweise recht heftigem Platzregen) geschmissen hat.

Erstaunlich gut stand übrigens die langstrohige Sorte Highlight, die in der unbehandelten Variante die mit Abstand gesündeste Sorte ist. Mit entsprechendem Wachstumsreglereinsatz bleibt die sicher stehen im Gegensatz zu Zzoom und Lomerit.

Fridericus und Highlight kommen in Hochertragslagen sicher nicht an den Ertrag von Zzoom und Lomerit ran, sind aber gesünder und ertragssicherer. Und ja, Fridericus hat vergleichsweise kurze Ähren. Trotzdessen schneidet sie ertraglich immer recht gut ab. Und Highlight hat zwar die geringste Bestandesdichte aller mehrzeiligen Wintergerstensorten, dafür aber ein recht hohes TKG und die Halme so dick wie bei einer Triticale.
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Beitragvon hans g » Do Jun 11, 2009 15:59

hat denn hier einer der kritiker die zzoom im anbau :roll: oder ist das alles vom hörensagen.
die zzoom ist ne 10to gerste,die bei mir jetzt das 2.jahr im anbau steht.
dünn drillen und vorsichtig führen,dann bleibt die auch stehen.
das korn sieht allerdings bescheiden aus,kein vergleich mit naomie,aber das ist meinen schweinen sowas von egal :wink:
Zuletzt geändert von hans g am Do Jun 11, 2009 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Guido85 » Do Jun 11, 2009 16:51

Also wir haben Lomerit und die hats letzten Samstag als die ersten heftigen Regenfälle nach 2 Wochen Trockenheit kamen auf ca. 2 von 6ha direkt geschmissen. Letztes Jahr hatten wir überhaupt kein Lager bei gleicher Sorte, ich denke es kommt auch etwas auf den Standort an. Da wo sie dieses Jahr steht treibt der Wind sehr stark drüber.
Die Ähren sind recht lang und schön dick, wenn wir die noch in den Mähdrescher bekommen wird das bestimmt ein schöner Ertrag.

Gruß
Guido
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Beitragvon MxY.rlp » Fr Jun 12, 2009 9:21

ich glaub, das hast du dieses jahr generell bei jeder wg außer bei winterbraugerste, gerade bei uns schön zu sehen, wo der düngerstreuer doppelt drüber is, liegt alles ein wenig tiefer ;)
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