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Langzeit-Auto

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Matz » Sa Aug 13, 2011 10:43

Hallo,

lügt euch nicht selber in die Tasche. Langzeitautos als Alltagswagen sind Mumpitz. Wer von euch hat ein 20 Jahre altes Handy, einen 30 Jahre alten Fernseher, Kühlschrank, Tiefkühltruhe, Waschmaschine, Heizungskessel usw. usw...
Ich selber fahre zwei Oldtimer, ein Hymer-Wohnmobil Baujahr 1981, einen Mercedes G 230, Baujahr 1980. Von beiden bin ich die modernen Pendants gefahren und muss ganz klar sagen, die können alles besser. Verbrauch, Ausstattung und vor allem die Sicherheitseinrichtungen sind um Welten besser. Die beiden "Alten" werden bei Verbräuchen von 15-17 Liter/100 km nur noch als Hobbyfahrzeuge zu besonderen Gelegenheiten benutzt.
Wenn ich meine Kinder durch die Gegend kutschiere, möchte ich niemals mehr auf ABS, ESP, Airbags, Gurtstraffer usw. verzichten. Deshalb fahren wir im Alltag einen Opel Agila und für die gute Laune einen Fiat 500 Twinair Cabrio, der sicherste Kleinwagen seiner Klasse. Verbräuche, wenn man will, bei beiden unter 5 Liter/100 km. Steuer vernachlässigbar, Versicherung wenig. Anschaffungs- und Reparaturkosten gering, Wiederverkaufswert hoch. Wenn unserem tollen Finanzminister wieder ein neuer Klopper einfällt, wie er uns mit Hilfe unserer Autos schröpfen kann, sind die Kleinen schnell, ohne großen Verlust ausgetauscht.
Solange es keine Planungssicherheit mehr gibt, solange man jederzeit damit rechnen muss, dass das eigene Auto auf Grund gesetzlicher Änderungen oder explodierender Spritpreise plötzlich unfahrbar oder nicht mehr finanzierbar wird, gibt es bei mir nur noch billiges.
Die Theorie von den vielen Arbeitsplätzen im KFZ-Handwerk vergiss mal auch schnell. Einfaches Nachrechnen zeigt, dass bei den heutigen Werkstattlöhnen ein Neukauf viel günstiger ist, als einen Methusalem auf Gedeih und Verderb am laufen zu halten. Warum, glaubst Du, tauschen Firmen ihre Flotten nach spätestens 3 Jahren aus?
Viele Grüße, M a t t h i a s
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Matz
 
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Aug 13, 2011 14:50

Hallo
Matz hat geschrieben: "Warum, glaubst Du, tauschen Firmen ihre Flotten nach spätestens 3 Jahren aus?"

Für Firmen lohnt es sich auch, ein Auto zu leasen; Privatleuten wird dabei das Fell über die Ohren gezogen. Firmen rechnen anders, vor allem können Sie die MwSt als durchlaufenden Posten absetzen. Autoleasing hat auch buchhalterische Gründe und Finanzierungsgründe. Durch Leasing wird nämlich der Kreditrahmen nicht belastet.
Zudem kann man nicht pauschal sagen, dass Firmen ihren Fuhrpark nach 3 Jahren austauschen. Viele Firmen halten auch ihre Firmenautos bis sie verbraucht sind. Erst wenn ein Investitionsgut abgeschrieben ist, bringt es so richtig Ertrag!

Und dass neue Autos alles besser können, wie alte, stimmt auch nicht immer. Eine neue E-Klasse rostet schneller, ist häufiger kaputt, braucht auch nicht wirklich weniger Diesel (statt 6 Liter eben nur 5,5) und ist nicht bequemer als ein W124. Zudem hat ein Neuauto in den ersten 3 Jahren etwa 50% Wertverlust bezogen auf den Listenpreis. (mal zum Rechnen: ein Opel Astra Karavan (ehem: nennt sich Sports-Tourer oder so) kostet 23.000 Euro neu; nach 3 Jahren ist er "veraltet und für etwa 11000 Euro zu haben. Das Auto hatte also einen Wertverlust von gemittelt 4000 Euro pro Jahr. Dazu kommen die Wartungskosten von etwa 500 Euro. (allein wenn ich an das benötigte Hochleistungsöl denke, ....) Wenn man noch die fiktiven Finanzierungskosten/den Zinsverlust hinzurechnet, so sieht die Sache noch schlechter aus) Stecke mal jährlich 4000 Euro in einen W124, dann hast Du ein Auto auf nahezu Neuwagenniveau, das jedenfalls besser als ein moderner "Opel Kadett Karavan" ist.

Nur kann man mit einer "alten Möhre" natürlich die Nachbarn nicht neidisch machen und das Sozialprestige geht gegen Null. Andererseits muss nicht jeder wissen, dass ich Geld habe. So schlafe ich ruhiger! (so wohl das Motto unseres Doc´s: Der fährt mit dem ältesten Schleifer, einem halb verrosteten w201, zu den Hausbesuchen. Man würde ihm am liebsten noch ein paar Bratwürste mitgeben, damit er nicht verhungert. Den Bentley und den Porsche hält er in der Garage seines Wochenendhauses versteckt)

Aber bitte. Ich würde allen raten, sich möglichst häufig ein neues Auto zu kaufen. Dann find ich hoffentlich endlich ein GUTES T-Modell (bitte anbieten!)

Gruß
meyer wie mueller
 
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Obelix » Mi Aug 17, 2011 15:33

meyer wie mueller hat geschrieben: ... Und dass neue Autos alles besser können, wie alte, stimmt auch nicht immer. Eine neue E-Klasse rostet schneller, ist häufiger kaputt, braucht auch nicht wirklich weniger Diesel (statt 6 Liter eben nur 5,5) und ist nicht bequemer als ein W124. ...

Sehe ich auch so. Seit dem w123 (Mercedes 200 D - 280 E von 1976 -1985 gebaut) ging die Entwicklung, was Qualität und Langlebigkeit angeht, eigentlich nur rückwärts. Kostenersparnis schob sich in den Vordergrund und das "so gut wie möglich" rückte immer mehr nach hinten.

Was definiert man als Langzeitauto?
a.) Anforderungen eines Taxifahres. (Insider bestellen Ihren E-Klasse in "Taxi-Ausführung", Code XXX, damit er besser hält.) (ca. 50-80.000 km pro Jahr, Haltbarkeit mind. 500.000 km.)
b.) Anforderungen eines Landwirts. (max. 5.000 km pro Jahr, möglichst lange kein Rost, Haltbarkeit ewig.)
c.) Anforderungen der Durchschnittsbevölkerung. (ca. 17.500 km pro Jahr, Haltbarkeit 10 - 12 Jahre weil Ihn danach keiner mehr will)
d.) Anforderungen Firmen. (wird nach 3 Jahren oder max. 100.000 km der Leasinggesellschaft zurückgegeben.)

Letztendlich muß jeder für sich entscheiden, ob er z.B. einen Mercedes 300 D aus 1980 mit 88 PS (240 D - 72 PS, 200 D - 60 PS) fahren und unterhalten möchte. Die brauchen übrigens alle 7.500 km einen Ölwechsel und das ist, wenn man es nicht selbst macht und zum freundlichen fährt, nicht ganz billig.
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Frantz » Mi Aug 17, 2011 16:14

Wobei man aber anmerken muss, dass das im Jahre 1980 vorgeschriebene Ölwechselintervall von 7.500 km zum großen Teil von der Qualität des Öls bestimmt wurde. Damals waren synthetische Öle noch nicht wirklich etabliert und gebräuchlich. Mit einem zeitgemäßen Motorenöl lässt sich dieses Intervall etwa verdoppeln, so dass dann im Einzelfall ausgerechnet werden darf, ob trotz der Anschaffungskosten für das teurere Synthetiköl bezogen auf die längere Laufleistung und den halbierten Bedarf an Ölfiltern und Kosten für die Arbeit die Betriebskosten alter Fahrzeuge jedenfalls auf diese Weise gesenkt werden können. _ :prost: _
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Volvo 850 TDI

Beitragvon Woodstock » Mi Aug 17, 2011 21:14

Fahre ich und der läuft auch immer noch gut. Er ist BJ 1996 und hat jetzt ca 420.000. Kilometer gelaufen, ohne größere Probleme. Es ist noch alles Original, bis auf den rechten Außenspiegel, den ich mir mal abgefahren habe, die Tachoeinheit, wo der Tageskilometerzähler nach 380.000 den Geist aufgab und die Tragwerksgelenke (typische Volvo-Schwachstelle). Nur minimalst Rost, obwohl ich das Auto nicht sonderlich pflege und es für alles herhalten muss. Als ich ihn kaufte, hatte er knapp 100.000 km auf der Uhr.
Auf der Liste ist er nur noch ein Taschengeld wert. Könnte mir auch mal ein neues Auto gönnen, leider (oder zum Glück) gefällt mir aber nichts wirklich. Mit meinen beiden Kindern, die sowieso alles nach kürzester Zeit zusauen würden, vielleicht auch kein guter Gedanke.
Und meine alte Kiste hat nahezu Vollausstattung, was das Fahren ziemlich angenehm macht.
die hohe Besteuerung von 400 Euro im Jahr(samt roter Plakette) ist das einzige Manko, relativiert sich aber durch den Wertverlust, den man bei einem Neuwagen hätte.
Achso, von den Volvos mit Automatikgetriebe sollte man die Finger lassen. Die sind nach 300.000. km oft abrupt hinüber.
Vorher hatte ich zwei Passats, Citroen XM, eine alte E-klasse und einen 940er Volvo.
Reparaturkostenmässig am Schlimmsten war der XM. fuhr sich allerdings auch am allerbesten.

Gruß
Jochen
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Jet 3 » Mi Aug 17, 2011 21:40

Firmenwägen :roll: erstens die werden fast nur noch geleast .zweitens Kunde ist Grosskunde :arrow: günstiger Preis.drittens auf bestimmte Zeit 3 bis 6 Jahre mit Wartungsvertrag und evtl .verlängerter Garantie bzw Wartung und Reperaturen (ausser Verschleiss ,Reifen Bremsen ),auf Kosten des Leasing Anbieters (z. B. Charterway).
Das ganze kann man nicht so einfach mit einem Privat/Endkunden vergleichen .
Die Firma (AG....usw)die least ,kann so von Anfang an ihre Fuhrparkkosten für die nächsten Jahre planen .Jede aussergewöhnlichen
Kosten (Reperatur ,Unfall , Wartungen ausser Verschleiss) trägt die Leasingfirma bzw Versicherung .
Leasen tun in der Regel nur die grossen Kunden /Firmen ,die kleinen ,z. b der Handwerker mit zwei Fahrzeugen ,die kaufen,ähnlich wie der Endkunde/Privatkunden .
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Weinbauer » Do Aug 18, 2011 1:24

ja mit komfort und sicherheit ist es so ne sache. mein tipp: einen jungen gebrauchten, kostet net viel und ist recht sicher. kann beim wenigfahrer ruhig 10 jahre alt sein. z.b. ein golf IV. hast viel sicherheit, gute umweltnorm und das für gute autos unter 4000euro.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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