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Langzeit-Auto

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Langzeit-Auto

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Aug 12, 2011 8:02

Hallo
in Zeiten der Finanzkrise, vielleicht kommenden Rezession, und auch aus Umweltschutzgründen stellt sich die Frage nach einem wirklich langlebigen Auto, das man vielleicht 50 Jahre fahren kann.
Umweltschutz deswegen, weil schon die Herstellung eines Autos so um die 30 Tonnen CO2 verursacht, abgesehen von den Schäden durch die Industrie-, Bergbau- und Transportabgase. Das umweltfreundlichte Auto ist deswegen das, das nicht durch ein neues ersetzt werden muss.
Einst hieß es bei Rolls-Royce: "One for a life", und da hatte man wirklich den Anspruch ein Langzeit-Auto zu bauen. Seit den Zeiten des Silver Shadow ist dies auch Vergangenheit, denn ein "moderner" Rolls oder Bentley ist auch nur dauerhalft, wenn er penibelst gewartet wird und Teile wie bei einem Flugzeug vorbeugend ersetzt werden. (5-10% des Neupreises sollte man jährlich in den Unterhalt stecken)

Für mich ist der Mercedes W124, 200 D, MOPF (Modellpflege) 0 mit Automatikgetriebe DAS Langzeitauto. Mit minimalem Pflegeaufwand zu erhalten, außergewöhnlich rostarm (nach einer Mike Sanders Behandlung nahezu unzerstörbar durch Rost ) und der Motor hält auch so um die 500.000 km. Zur Not ohne Umbau auch mit Rapsöl zu betreiben.

Wie seht Ihr das? Welche Autos sind die, die auch von der Ersatzteilversorgung (Elektronik-Komponenten!) her als Langzeitautos einzustufen sind? Das sind dann auch die preiswertesten Autos.
Aktuell produzierte Autos scheiden für mich eigentlich aus, weil die nur auf eine Lebensdauer von 9 Jahren (siehe Abwrackprämie) ausgelegt sind.
Am ehesten kommt für mich noch der IVECO MASSIV in diese Langzeit-Autoklasse. Hat aber sicher in 10 Jahren extreme Ersatzteilprobleme, da FIAT oft schon nach 5 Jahren Teile nicht mehr liefern kann.

Gruß
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Aug 12, 2011 8:24

Einzig wahres Langzeitauto ist der VW Käfer, den kann man auch 60 Jahre nach Produktionsstart noch relativ billig am Laufen halten,und bekommt irgendwo auch Neuteile her.braucht wenig, auch keine Werkstatt. Sowas gehört wieder her.. :wink:


Für mich ist der Mercedes W124, 200 D, MOPF (Modellpflege)....außergewöhnlich rostarm


Ohne Nachbehandlung wie
nach einer Mike Sanders Behandlung
halte ich das für ein Gerücht.Kenne ein paar sehr gut gepflegte die mehr rosten als ein Fiat...(Sogar am Dach :lol: )

Ach ja ,du weißt aber schon das in wirtschaftlich schlechten Zeiten das Bauen von überlanglebigen Gütern ganz schlecht ist :?:
(Ich denke grade an Audi, im Audi 80 B4 Edelstahlauspuff verbaut (die teilweise heute noch Orginal sind,nach 20 Jahren), bei den Nachfolgern wieder nur Normalstahl verzinkt mit Edelstahl gemischt verbaut, damit man wieder Kohle mit ET machen kann.
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Anwärter » Fr Aug 12, 2011 8:30

Ich halt nen gut gepflegten Fiat Panda 4x4 (169) als perfektes Langzeit-Auto.Rost ist bei Fiat eh kein Problem mehr und da ich zur Zeit selber einen fahre der 244Tkm runter hat glaube ich das das eines der Langlebigsten Autos ist.
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Aug 12, 2011 8:34

Langlebig ist auch der Golf 2 besonders als simpler Saugdiesel.(Auch die ET Versorgung ist noch relativ gut gesichert.) :wink:
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Wolfgang77 » Fr Aug 12, 2011 8:40

W123 mit Mike Sanders/Fluidfilm und Dieselmaschine ist mein Langzeitauto.
Mein 2004er Passat nervt durchgehend mit Defekten, beim Mercedes gibts nur Verschleissteile und Ölwechsel.....
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon automatix » Fr Aug 12, 2011 8:41

also der 200 d von meinem Vater (Baujahr 1992) fängt jetzt langsam an zu rosten.
Badaboom
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon julius » Fr Aug 12, 2011 8:49

Langsam ?
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon TomDeeh » Fr Aug 12, 2011 8:50

Hi ,

ich bin zwar etwas voreingenommen , da ich selbst einige Mercedes besitze , aber gerade kleine Diesel der Baureihen w123,124 und 201 können bei ordentlicher Pflege und regelmäßigem nachkonservieren (Flutschi & Vaseline) sehr viel und lange Freunde bereiten.

Golf 2 , Audi B3-B4,C3-C4 wären da für mich auch heiße Favoriten.Und die Landcruiser/Hilux von Toyota.Die auch als neue Modelle.
Die VW-Krabbeltiere mag ich persönlich nicht so sehr.Ersatzteilmäßig sind sie aber fast das Maximum an Problemlosigkeit.Da wird wohl nur das Ford T-Modell noch besser versorgt sein.Und der 300SL W198 ;-) .

Wenn ich mir zZt. eine Alltagsschlonte anschaffen wöllte , dann würde ich einen W210/211(nur als Mopf) kaufen.Rost kann man beherrschen. 5l Flutschi(FluidFilm) und nochmal 8-10kg Vaseline drüberjauchen und Korrosion ist erstmal kein Thema mehr.Problem wird dann halt die Motorkabelbäume werden und das ganze Zeugs das am ESP hängt ( Gierratensensor, Lenkwinkelsensor).
Gruß Tom
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon meyer wie mueller » Fr Aug 12, 2011 9:20

Hallo

zum Mercedes W124:
Die ab etwa 1992 rosten so sehr wie die späteren Modelle. Da wurde auf Wasserlack umgestellt und zudem an der Hohlraumkonservierung gespart. Die MOPF 0 und die frühen MOPF 1 -Modelle hatten zudem eine bessere Blechqualität. Die großflächig verbauten Planken und Kunststoffabdeckungen begünstigen an den späteren Modellen den versteckten Rost. Kritisch ist immer der Bereich um die Wagenheberaufnahmen und die Stelle unter den Wischwasserbehälter. Aber mit Fett- oder Vaselinekonservierung problemlos!

Besonders gut bei Mercedes ist die Ersatzteilversorgung, obwohl die auch schlechter wird. Und die Ersatzteile sind teilweise deutlich billiger als bei VW.

Gruß
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon TomDeeh » Fr Aug 12, 2011 9:53

Hi ,

beim w124/201 kritisch sind IMHO die Aufnahmen für die vorderen Dreiecksquerlenker ( die bekommen Risse) und die vorderen Aufnahmen für den Hinterachshilfsrahmen.Für hinten gibt es nichtmal mehr die benötigten Blechteile beim w124.Da muß man entweder die vom 201er umstricken , oder gleich selbstkanten.Auch die Federaufnahmen vorne sind nicht ganz ohne.Fachgerecht repariert wird das bei Benz mit speziellen Blindnieten (!), das sieht dann aus , als ob ein Igel explodiert ist.Oder man brät ein neues Radhaus rein.

Wagenheberaufnahmen und Wischwassertank sind IMHO nicht kriegsentscheident.
Gruß Tom
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Frantz » Fr Aug 12, 2011 11:15

Das Problem liegt wohl vorwiegend darin, dass der normale Durchschnittsbürger überhaupt kein Interesse an einem langlebigen Fahrzeug hat. Man muss immer ein relativ neues Auto haben, damit die Nachbarn sehen, was man sich leisten kann. Diejenigen, die sich mit einem zwanzig Jahre alten PKW in den Straßenverkehr trauen, müssen schon über ein sehr gesundes Selbstbewusstsein verfügen; denn sie werden ja allenthalben belächelt und mit den Worten begleitet: "Mein Gott, der Arme, kann sich nicht einmal ein Auto leisten..".
Und da ein Auto heutezutage nach etwa 3 Jahren "technisch total veraltet" ist, würde es ausreichen, wenn es 3 bis 4 Jahre hält, und dann einfach auseinanderfällt. Langlebige Fahrzeuge sind darüber hinaus auch sehr ungünstig für die Arbeitsplätze im Bereich der Automobilindustrie. Wenn alle Autos mindestens 20 Jahre halten würden, was technisch problemlos erreichbar wäre, dann könnte die Automobilindustrie ca. 60% ihrer Arbeitsplätze ersatzlos abbauen. Genau aus diesen Gründen hat Mercedes die W123 Baureihe durch irgendwelche kurzlebigen Plastikautos als Nachfolger ersetzt. Der W 123 hatte mit der Zeit den (schlechten) Ruf eines unverwüstlichen "Bauern-Autos" bekommen.
Frantz
 
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Wolfgang77 » Fr Aug 12, 2011 11:49

ähhh

der nachfolger (w201) vom w123 hatte aber eine bessere Rostvorsorge ;)

Wo kauft ihr die Vaseline und was kostet da das Kilo?
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon TomDeeh » Fr Aug 12, 2011 12:02

Wolfgang77 hat geschrieben:ähhh

der nachfolger (w201) vom w123 hatte aber eine bessere Rostvorsorge ;)

Wo kauft ihr die Vaseline und was kostet da das Kilo?


Melkfett ,gibt es mit Rabatt im Landhandel.

BTW: Der 201er war nicht der Nachfolger vom 123er , sondern die Ergänzung des Produktportfolios nach unten.Der klassische Arztgattinnenwagen.
Gruß Tom
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon volkerbassman » Fr Aug 12, 2011 12:58

Hallo,

Land Rover Defender,

wir bleiben zusammen bis die Bundesregierung uns trennt!
( KFZ-Steuer, Feinstaubschei.... und was da alles noch so kommen wird)

Deutschland rettet die Welt ganz alleine.
Der Energie und Rohstoffverbrauch für ein neues Auto herzustellen
wird bei der Rechnung immer schön vergessen.
Gruß
Volker
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Re: Langzeit-Auto

Beitragvon Wolfgang77 » Fr Aug 12, 2011 13:32

ihc833 hat geschrieben:*stolzguck_und_nichthergeb* 250 D W124 Bj. 1989... 5 Std. Arbeit und der ist wie NEU



ja, das ist was feines.

bezgl. 201 hast du natürlich recht. War ja nicht der Nachfolger, das war ja der w124.
Ich habe damit nur gemeint, dass der 201 doch besser konserviert war

4 Kilo Mike Sanders kosten 50€, besteht ja zum Grossteil auch aus Vaseline. Was kostet der Kilo Melkfett ca?
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