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Lohn spritzen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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37 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Lohn spritzen

Beitragvon -FELIX- » Mi Sep 09, 2009 20:48

spritzt jemand von euch im lohn oder verlohnt das spritzen. wie läuft das normal ab? wie wird abgerechnet, bzw lohnt sich das?

fragen über fragen da wir überlegen in die lohnspritzerei einzusteigen.
mfg felix
"Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen." (Voltaire)
-FELIX-
 
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon hans g » Mi Sep 09, 2009 20:56

die MASCHINENRINGpreise sind i.d.r. KOSTENpreise---da ist kein GEWINNzuschlag dabei und diese preise werden auch im pflanzenschutz zugrunde gelegt---da musst du entweder viel fläche am tag schaffen oder die spritzmittel besonders günstig einkaufen---und jeder will natürlich optimal bedient werden.
hans g
 
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon schakschirak » Mi Sep 09, 2009 21:00

Wenn Du mit Lohnspritzen Geld vedienen willst kannst das vergessen. Habe ich früher selbst gemacht. Hab dann aufgrund aufdringlicher Berufsgenossen meine eigenen Behandlungen hintenangestellt. Unterm Strich kommt da nichts raus, obwohl ich Spritzmittel über Umwege zum halben Preis ausserhalb der EU eingekauft habe.
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon kitkat1975 » Sa Sep 12, 2009 5:43

kannst du mal ein paar details preisgeben warum es sich nicht rechnet?

-welche spritze hast du gehabt
-wieviel hektar im jahr
-wieviel euro /ha hast du genommen

ect.pp
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon JueLue » Sa Sep 12, 2009 8:48

Ich spritze selber im Lohn, allerdings nur zu eigenen Fläche von 160ha Acker nochmal 80ha dazu von 1 anderen Landwirt die ich betreue.

Ich würde folgende Fragen als erstes klären
- wer entscheidet was wann gespritzt wird? (nur Auftragsarbeit oder Betreuung)
- Bei großen Flächen / viel ha je Kultur würde ich nach ha abrechnen, bei kleinen nach Stunden. Bei kaum einer Arbeit hängt die Flächenleistung so vom Zuschnitt der Flächen ab. Wir haben im Schnitt 6ha Schläge, da schaffe ich so 10 ha die Stunde mit füllen und allem. Wenn du allerdings kleine Schläge mit 1-2ha und vielen Ecken und Kanten dabei hast, halbiert sich die Leistung mindestens, der ha Preis müsste also doppelt so hoch sein.
- wo lagern die PS-Mittel?
- Was passiert mit dem Rest in der Spritze?
- sind die Lohnflächen so gelegen, dass du zu Hause füllen kannst oder musst du mit (langsamen) Fülltechniken beim Auftraggeber leben (Stichwort nach Stunden abrechnen)
- Hast du gleiche Früchte, fährst du die gleiche Intensität wie der bei dem du Spritzt? Dann kannst du viel Zeit sparen, wenn Einsätze zu Haus und im Lohn verbunden werden

Ansonsten kann man bei guten Flächenstrukturen und guter Organisation schon recht hohe Stundensätze mit wenig variablen Kosten (Diesel, Verschleiß) realisieren.

Noch ein Wort zu den Verrechnungssätzen Maschinenring. Ich habs jetzt nicht hier liegen, aber ich glaube da ist als Entlohnung ein von- bis- ha-Satz angegeben (Faktor 1,5 bis 2), der auch die breite Spanne der Kosten (Flächenstruktur) wiederspiegelt.

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Re: Lohn spritzen

Beitragvon schakschirak » Sa Sep 12, 2009 9:25

Wenn wirklich alles passt, kann das funktionieren. War bei mir nicht der Fall, da ich neben der Milchviehhaltung( auch nicht ganz klein ) noch relativ viel Ackerbau betreibe. Wenn dann gewisse Genossen 3mal am Tag anrufen ich soll heute noch deren Fläche behandeln da es morgen regnen könnte, wollte ich den 4ten Anruf vermeiden und hab meine Arbeit hintenangestellt, was Verluste zur Folge hatte. Sowohl in der Milchviehhaltung, Grünland und Ackerbau.
Ob was verdient wird oder nicht muss jeder selbst entscheiden, war bei mir damals definitv nicht der Fall, u.a. auch wegen der imho zu niedrigen Abrechnungssätze.
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon ares656 » Sa Sep 12, 2009 9:57

Also mit Lohnspritzen lässt sich je nach struktur schon Geld verdienen, da wie schon angesprochen wenig verschleiss, geringer Dieselverbrauch usw. . . .
Halte das so, nehme für einen Ha 16€, mittel wird über Landhandel bezogen,
die mittel werden direkt mit dem Landwirt abgerechnet. Berechne also nur den ha Spritzen. Komme damit zurecht, wichtig ist das die Befüllung schnell geht, und die Flächen möglichst groß sind :D . Leider ist das letzte bei uns nicht so der Fall.
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon wolf » Sa Sep 12, 2009 18:34

Hallo,

ich betreibe auch etwas überbetrieblichen Pflanzenschutz, allerdings mehr in Nachbarschaftshilfe. Neben den Aspekt der Wirtschaftlichkeit muss noch der rechtliche Seite bzw. die Haftung angesprochen werden. Denn mit Spritze befüllen und los ist es heute nicht mehr getan. Es besteht ja seit 2008 Aufzeichungspflicht und derjenige der die Ausbringung durchführt ist somit der Anwender und m.E. voll haftbar. Durch die Aufzeichungen kann dir dann bei Betriebsprüfung im Betrieb XY nachgewiesen werden, dass Du gegen diese oder jene Abstandsauflage verstoßen hast, oder die Fläche war drainiert und das PSM dafür nicht zugelassen,usw. Du müsstest ja vor dem Auftrag wissen, welche Flächen an welche Saumstrukturen grenzen, welche Gewässer wo verlaufen, welcher Abstand zur Flache, wie ist das Gewässer eingestuft, evtl Wasserschutzgebiet und und und. Das brisante ist, sie müssen dich nicht inflagranti erwischen (Feldkontrolle hatte ich allerdings auch schon), sondern sie können dir als Anweder noch Jahre später eins aufstreichen, denn die Aufzeichnungen, müssen 5 Jahre aufbewahrt werden und auf Verlagen vorgelegt werden. A propos Aufzeichungen: Das kommt dann auch noch auf Dich zu. Ich mache jedenfalls eine Dokumentation, mit Durchschlag für den Landwirt, den beide unterschreiben.

Hier in Bayern muss derjenige, der überbetrieblichen Pflanzenschutz durchführt, dies auch noch beim Landwirtschaftsamt anzeigen. Ich nehme mal an, man will da verstärkt ein Auge drauf haben und die Kontrollhäufigkeit wird dadurch auch nicht unbedingt geringer. Also ich denke man sollte sich über die Haftung und die daraus resultierenden Konsequenzen (CC-Verstoß) erst genau im Klaren sein, bevor man sowas anfängt.

Gruß
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon Rübenbauer » So Nov 07, 2021 19:41

Hallo in die Runde,
Mich würde interessieren was ihr aktuell fürs spritzen pro ha bezahlt, denn ich habe für einen Betrieb das Rüben spritzen übernommen und ich müsste jetzt mal eine Rechnung schreiben....
Einsatz mit Anhängespritze mit 27m 4000l und aktuellster Technik (Baujahr 20)

Danke schon mal für eure Antworten
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon Bison » So Nov 07, 2021 19:59

Das heißt ein Landwirt hat dich zum spritzen beauftragt ohne daß er im Vorfeld den Preis für deine Dienstleistung kennt? Hört sich nicht recht glaubwürdig an
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon Sönke Carstens » So Nov 07, 2021 20:19

Bison hat geschrieben:Das heißt ein Landwirt hat dich zum spritzen beauftragt ohne daß er im Vorfeld den Preis für deine Dienstleistung kennt? Hört sich nicht recht glaubwürdig an


Kaum jemand fragt wie viel Dienstleistung xy kostet.

Spritzen kostet hier ca. 15€ pro ha.
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon Isarland » So Nov 07, 2021 20:21

Bison hat geschrieben:Das heißt ein Landwirt hat dich zum spritzen beauftragt ohne daß er im Vorfeld den Preis für deine Dienstleistung kennt? Hört sich nicht recht glaubwürdig an

Warum? Mein Nachbar macht auch Lohnarbeiten bei uns. Über den Preis wird nicht geredet, sondern nach Maschinenringtarif abgerechnet. aus basta.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon 615 LSA Turbomatik E » So Nov 07, 2021 20:27

Sönke Carstens hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:Das heißt ein Landwirt hat dich zum spritzen beauftragt ohne daß er im Vorfeld den Preis für deine Dienstleistung kennt? Hört sich nicht recht glaubwürdig an


Kaum jemand fragt wie viel Dienstleistung xy kostet.

Spritzen kostet hier ca. 15€ pro ha.


Für 15 !!!!!!!€ würde ich nicht Mal den Schlepper VOR die Anhängespritze fahren, geschweige denn anhängen. Ich verlange 35. Ansonsten selber spritzen macht glücklich !
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon Mad » So Nov 07, 2021 20:42

14,50€/ha netto und getankt wird beim Kunden.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Lohn spritzen

Beitragvon gerds » So Nov 07, 2021 20:46

kommt ja auf die regionalen Gegebenheiten an.
Was habt ihr für Schlaggrößen und Entfernungen?
Habt ihr eher 0,5 ha Schläge im Umkreis von 20 km,
oder ab 3-4 ha aufwärts in moderater Entfernung? Ich hab fürs
Lohnspritzen 15,50 inkl. 200l/ha Wasser und Diesel genommen. Waren 5 ha Schläge und
es passte immer mit einer Anfahrt
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