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Mais - 2026

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Mais

Beitragvon burgunder » Mo Okt 21, 2024 10:44

@fendt Wer WW nach KM machen will muß halt bald anfangen mit dreschen, ob feucht oder nicht.
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Re: Mais

Beitragvon County654 » Mo Okt 21, 2024 10:54

Wieviel Feuchtigkeit verliert man den nach Mitte Oktober je Woche noch?

Vom 5.10 bis 19.10 hab ich hier noch 6-8% verloren, was etwa 3-4 je Woche entspricht.
Der Abnehmer übernimmt aber die Kosten zwischen 28 und 35 %, sonst macht der frühe Termin nur Sinn,
wenn günstige Biogasabwärme zu Verfügung steht.
Die Biogasanlage, die für uns trocknet, hat in diesem Jahr 26€/t berechnet, ohne Limit im Feuchtigkeitsbereich.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Mais

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Okt 21, 2024 11:26

burgunder hat geschrieben:@fendt Wer WW nach KM machen will muß halt bald anfangen mit dreschen, ob feucht oder nicht.
Warum das denn ?
WW kannst du auch im Dezember noch säen, sofern die die Böden befahrbar sind. In kritischer Phase folgt dem Pflug gleich die Drille .
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Re: Mais

Beitragvon aldersbach » Mo Okt 21, 2024 13:02

Sturmwind42 hat geschrieben: WW kannst du auch im Dezember noch säen, sofern die die Böden befahrbar sind. In kritischer Phase folgt dem Pflug gleich die Drille .

Natürlich ist das machbar - aber der WW vom Dez. wird nach aller Wahrscheinlichkeit nicht den Ertrag bringen, den ein im Oktober gesäter WW bringen kann. Daher ist ja meist nach dem ersten spürbaren Frost der Zeitpunkt gekommen wann es keinen Sinn mehr macht zu warten.
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Re: Mais

Beitragvon langholzbauer » Mo Okt 21, 2024 13:56

Zumindest beschleunigt der Frost die natürliche Trocknung.
Aber, wie in vielen anderen Fäden hier, sollte man den Standort und seine Besonderheiten nicht vergessen. :wink:
Körnermais bzw. Druschmais zur Feuchtkonservierung rückt immer weiter in Regionen vor, wo ab Ende Oktober ohne Frost nichts mehr an Pflanzen oder Boden trocknet.
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Re: Mais

Beitragvon aldersbach » Mo Okt 21, 2024 15:03

Das wäre mir neu dass Frost die Trocknung beschleunigt. Mein bisheriger Wissensstand ist: nach einem spürbaren Frost endet die Assimilation der Pflanze, das heißt sie zieht kein Wasser mehr aus dem Kolben. Was dann noch trocknet ist Sonne und Wind, was aber nach meinem Wissensstand nur sehr langsam funktioniert.
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Re: Mais

Beitragvon langholzbauer » Mo Okt 21, 2024 15:17

Und was trocknet bei herbstlichen 90+x % Luftfeuchte schneller?
Die aufgefrohrenen oder die nachliefernden Leitbahnen ?
Die Spindel und der Kolbenansatz in den Stengel werden seltenst von den ersten Frösten gesprengt.
Selbstverständlich ist die richtige natürliche Reife da schon im Vorteil.
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Re: Mais

Beitragvon 240236 » Mo Okt 21, 2024 16:26

aldersbach hat geschrieben:Das wäre mir neu dass Frost die Trocknung beschleunigt. Mein bisheriger Wissensstand ist: nach einem spürbaren Frost endet die Assimilation der Pflanze, das heißt sie zieht kein Wasser mehr aus dem Kolben. Was dann noch trocknet ist Sonne und Wind, was aber nach meinem Wissensstand nur sehr langsam funktioniert.
Genau so ist es. Der Feuchterückgang ist bei trübem Wetter gleich null. Da braucht es schon schöne sonnige, vor allem windige Tage, daß abgestorbener Mais noch trocknet. Und wenn Mais dann mal bei 24 Feuchte ist, dann trocknet er fast gar nicht mehr, weil meist dann um diese Zeit der Nebel zu viel ist.
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Re: Mais

Beitragvon Marian » Mo Okt 21, 2024 17:04

Wenn der Mais erstmal Tabak ist, war's das mit fallender Feuchtigkeit. Zumindest wenn wir im Herbst sind wo wie Langholzi schon sagt den lieben langen Tag alles klamm bleibt. Damit das Korn im Kolben merklich Feuchtigkeit verliert braucht es Sonne und Wind bei über 20 Grad. In den Dürre Sommern war das im September der Fall und der Mais landete zum ersten und bisher einzigen Mal in meinem Leben mit 18% auf dem Kipper. Der Trend zu immer höheren Reifezahlen passt nicht mehr zu den Energiekosten die einem beim Landhandel um die Ohren gehauen werden wenn man Ware von 30 bis 35% kippt.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Mais

Beitragvon 240236 » Mo Okt 21, 2024 18:21

Marian sehe ich auch so, mit den Reifezahlen. Für mich zählt da immer der Kostenbereinigte Mehrertrag, den sogar die LFL auswertet.
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Re: Mais

Beitragvon burgunder » Mo Okt 21, 2024 18:35

Säen seit Jahren nur ab 290 hatte auch schon 350er. Haben halt höheres ertragspotential. Könnte sich dieses Jahr positiv auswirken. Meistens sind die 290er die besseren weil trockener. Diese Woche dürfte noch was gehen in der abreife. Heute hatten wir bis 21 Grad
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Re: Mais

Beitragvon burgunder » Mo Okt 21, 2024 18:38

Und ja man kann bis Dezember weizen säen aber das ist dann doch nicht optimal. Letztes Jahr um den 1.nov gesät und das war zu früh. Optimal ist eine Woche später. Dann kommen auch viel weniger Gräser auf
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Re: Mais

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Okt 21, 2024 19:01

Wenn man die Zeit im Oktober hat , von mir aus, ich brauch das nicht .
Gab Zeiten da haben wir bis Ende Oktober Kartoffel gefahren, da war gar keine Zeit für Saat . Danach mit zwei Bulldog gesät , einer davon voraus Pflügen .
Wüsste nicht was an dem Weiz schlechter war .
Ein gescheiter Grossagrarier hier hat immer bis Weihnachten WW gesät , danach SW .
Oder liegts bei manchen am walzen ? :x
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Re: Mais

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Okt 21, 2024 19:37

Ich hab hier noch keinen MD fahren sehen .
Miniaturmais völlig abgestorben dachte ich der wird bestimmt gedroschen , nein , den hat der Kuhbauer siliert . Schad das man es nicht sieht wie der raus kommt .
Was Trocknung angeht wird doch vieles über BGAs getrocknet zu viel günstigeren Konditionen .
Hier kauft ein Händler Körnermais ,schrotet den und siliert den ein . Im Winter wird der an BGAs verkauft , das erspart die Trocknung . Der zahlt auch immer gut .
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Re: Mais

Beitragvon 240236 » Mo Okt 21, 2024 19:50

Bei uns wird der wenigste Mais mit Biogas getrocknet, höchstens die Luft mit BGA angewärmt. Eigentlich wird bei uns alles mit Heizöl und Gas getrocknet. Weizen, der bei uns nach Mitte November gesät wird hat meist doch Ertragseinbußen. Es gibt Ausnahmen, aber im Schnitt der Jahre ist der Minderertrag größer als die höheren Trocknungskosten.
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