automatix hat geschrieben:County654 hat geschrieben:@ crazy horse
Volle Zustimmung![]()
Bei trockemnen Bedingungen der letzten Wochen haben wir die Gülleausbringung abgeschloßen, Mineraldünger ausgebracht und die Felder mit der Kurzscheibenegge saatfertig gemacht.
Das Säegerät war schon zur Funktionskontrolle im Feld, allerdings ohne Saatgut.
In der Nähe, in Frankreich , wurde vor über einer Woche schon Mais gesäet.
Ich hab mich letztendlich gegen eine Aussat entschieden, da ich nach den angekündigten Regenfällen in den nächsten Tagen eine massive, erste Unkrautwelle erwarte, die ich unbedingt vor der Saat mit Glyphos ausschalten will. So wie es derzeit aussieht ist ab dem WE eine frühsommerliche Phase zu erwarten, die wir zumindest für den ersten Teil der Aussat nutzen wollen.
Probleme wird es dort geben, wo dann massiv mit schweren Güllefässern auf dem Acker gefahren wird
warum machst du das? sparst du dir bei den Maisherbiziden wirklich so viel ein danach, daß das eine 2. Überfahrt plus Glyphos rentabel macht?
Vor Mais hab ich den Glyphosat Einsatz nie kapiert, da man ja mit den gängigen Maisherbiziden wirklich alles rausbringt, was stört.....
Glyphosat macht mMn vor allem bei einer Direktsaat Sinn, wo eben vor der Maisaussaat keine Bodenbearbeitung mehr stattfindet. Wenn County654 aber erst letzte Woche das Saatbett hergerichtet hat, werden sich die frischgekeimten Ungräser und Unkräuter zur Maisaussaat aber bestenfalls im Keimblattstadium befinden, so dass es sinnvoller ist, ein Bodenherbizid wie Terano zu spritzen, dessen Wirkung dann auch einige Wochen anhält (ausreichende Bodenfeuchte natürlich vorausgesetzt).
Glyphosat ist zwar billig, aber es reicht nicht aus - noch nicht mal da, wo keine Bodenbearbeitung stattfindet. Auch da muss man später mit blattaktiven Mitteln nachbehandeln.

->verücktes wetter