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Mäuseplage Ackerland

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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33 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Mäuseplage Ackerland

Beitragvon Hosenträger » So Nov 03, 2019 12:26

Falke hat geschrieben:Der Verlauf jeder nicht von Freßfeinden, Nahrungsmangel etc. gebremsten Populationsentwicklung ist exponentiell (auch die des homo sapiens, was die höchste Gefährdung seiner Art darstellt ...).

In der Mathematik ist das etwa beim Zinseszins zu beobachten - es ist nur bei den jetzigen Nullzinsen aus dem Fokus oder Gedächtnis gerückt ...

Wahrend die Weibchen des ersten Wurfs der Feldmäuse bereits ab dem 13. Lebenstag trächtig werden können und nach 21 Tagen Tragzeit gebären, hat die "Urmutter" bereits "den nächsten Braten im Rohr" und kurz danach auch die Enkelinnen usw. Die schaffen eventuell nicht mehr 2..3 Würfe im selben Jahr, aber immerhin ... 2000 Nachkommen für ein Mäusepaar in einem Jahr sind mathematisch kein Problem.

Es ist bei den Borkenkäfern ja ähnlich bzw. noch "schlimmer".

A.

Das ist in der Theorie korrekt. In der Praxis kommen Krankheiten, Freßfeinde Umwelteinflüsse.. und weisen die Theorie in die Schranken. :P
Hosenträger
 
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Re: Mäuseplage Ackerland

Beitragvon wespe » So Nov 03, 2019 14:24

Ganz ohne Mäuse wird es wohl nie gehen...
Vor 3-4 Jahren hatten wir hier in der Region auch schwer mit Mäusekolonien zu tun.
Da ging es auf manchen Schlägen bis zu dreimal (vorwiegend im Raps) mit der Flinte drüber.
Es war fast nicht mehr zu schaffen dem einhalt zu gebieten. Es war egal, ob des gepflügte (die Löcher flächig ohne Muster) oder Pfluglos (immer in die gelockerten Schlitze vom StripDrill *die faule Maus weiß wo es am leichtesten geht*) Flächen waren. Die Greifvögel hatten sich scheinbar auch schon nen ekel angefressen... :lol:
Es gab schon die Überlegung sich so einen Mäusepflug von Claydon anzuschaffen.
Bis dann ein Experte sagte, man müsse gedult haben. Welche Bedingungen es sind weiß man noch nicht so genau, warum sich so schlagartig die Populationen aufbauen, aber so schnell fallen sie auch wieder zusammen.
So war des auch bei uns hier. Seit nunmehr 2 Jahren gibt es keine größeren Ereignisse von Befall, hin und wieder ganz kleine Kolonien über die sich die Greifer und Füchse, und manchmal zum Leidwesen auch die Schweine hermachen, die Legeflinten brauchten wir bisher noch nicht wieder.
Aber es kann wieder zu jeder Zeit zu einer Überpopulation kommen.
Am schlimmsten sind die ungepflegt Strassenränder vom Staat, die bestenfalls 1x im Jahr gemäht werden. Ein Paradies für Mäuse und Todesfalle für Greifer, wenn die auffliegen und vor ein Auto geraten.
Mit freundlichen Stachel
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Re: Mäuseplage Ackerland

Beitragvon böser wolf » So Nov 03, 2019 15:04

wespe hat geschrieben:Ganz ohne Mäuse wird es wohl nie gehen...
Vor 3-4 Jahren hatten wir hier in der Region auch schwer mit Mäusekolonien zu tun.
Da ging es auf manchen Schlägen bis zu dreimal (vorwiegend im Raps) mit der Flinte drüber.
Es war fast nicht mehr zu schaffen dem einhalt zu gebieten. Es war egal, ob des gepflügte (die Löcher flächig ohne Muster) oder Pfluglos (immer in die gelockerten Schlitze vom StripDrill *die faule Maus weiß wo es am leichtesten geht*) Flächen waren. Die Greifvögel hatten sich scheinbar auch schon nen ekel angefressen... :lol:
Es gab schon die Überlegung sich so einen Mäusepflug von Claydon anzuschaffen.
Bis dann ein Experte sagte, man müsse gedult haben. Welche Bedingungen es sind weiß man noch nicht so genau, warum sich so schlagartig die Populationen aufbauen, aber so schnell fallen sie auch wieder zusammen.
So war des auch bei uns hier. Seit nunmehr 2 Jahren gibt es keine größeren Ereignisse von Befall, hin und wieder ganz kleine Kolonien über die sich die Greifer und Füchse, und manchmal zum Leidwesen auch die Schweine hermachen, die Legeflinten brauchten wir bisher noch nicht wieder.
Aber es kann wider zu jeder Zeit zu einer Überpopulation kommen.
Am schlimmsten sind die ungepflegt Strassenränder vom Staat, die bestenfalls 1x im Jahr gemäht werden. Ein Paradies für Mäuse und Totesfalle für Greife, wenn die auffliegen und vor ein Auto geraden.


Das mit den gelockerten strips habe ich schon oft gehört, deshalb hat ein findiger niedersächsischer Landwirt auch den Mäusebusshart an seine claydon konstruiert.
Auf unseren Sandboden konnte ich das nach 5 Jahren striptill bisher noch nicht beobachten
böser wolf
 
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