das problem bei solchen sachen ist fast immer dasselbe: gier, im abgeschwächten fall geld, frisst hirn.
egal, ob wirtschaftslkrise, bankenkrise (sofern diese nicht schon zur wirtschaftskrise gezählt wird), lebensmittel "skandale" usw.
jeder oder die überwiegende mehrheit will alles möglichst billig haben. genau da krankt es. etwas günstig haben zu wollen ist normal und auch kein problem, solange es noch mit den anfordernungen an die gegenleistung realistischer weise machbar ist und der anbieter/verkäufer nicht mit dem geschäft ruiniert wird.
wer überlegt sich schon noch fragen wie "kann ich zu diesen bedingungen einen zins haben?". "kann ein kg fleisch etc. zu diesem preis veräussert werden zu meinen vorstellungen" "kann ein lokal mir dieses essen so anbieten, ohne abstriche zu machen?".
leider tendiert der mensch dazu, negatives schnell zu vergessen. z.b. wirtschaftskrise. alle kurz geschockt, leiturteil "so kann es nicht weitergehen, es muss sich was ändern." und jetzt, ca. 2 jahre später? eigentlich hat sich nichts geändert.
mal sehen, wielange es dauert, bis der atomausstieg wieder ernsthaft in frage gestellt wird.
das schlimmste: die gier kann etwas schier unmögliches. sie frisst noch hirn, wenn dieses schon restlos weg ist. mir kommt es manchmal so vor.


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