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Melkergehilfe , angehender Rentner

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon Kuhstall » Sa Dez 17, 2016 19:23

Hat man auch als Ungelernter in der Landwirtschaft die Möglichkeit evtl. als Rentner Stundenweise als Melkergehilfe einen Job zu bekommen? Bin nicht unbedingt auf Bezahlung aus, möchte nur noch nicht so ganz zum "alten Eisen" gehören, unter Menschen kommen und eine kleine Aufgabe haben. Ich bin auf dem Dorf gross geworden mag den Umgang mit Tieren, wohne bei Hannover, bin mobil.
Vielleicht gibt es ja in meiner näheren Umgebung einen Bauernhof wo noch Milchkühe im Kuhstall stehen und manch ein Landwirt würde sich um evtl. sogar kostenlose Mithilfe ein wenig freuen. Vielleicht wird man ja auch was das Melken betrifft ein wenig eingearbeitet. Habe gelesen, dass es auch ungelernte Melker geben soll, natürlich dann bei entsprechender Bezahlung für diejenigen versteht sich.
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Dez 17, 2016 19:36

Schau regelmäßig in den Kleinanzeigen deiner Tageszeitung rein, oder gebe selber eine auf.
Sollte eigentlich kein großes Problem sein. Bei größeren Betrieben und entsprechenden Melkständen ist auch Tempo und Audauer gefragt, das kommt dann drauf an, wie die Konstitution im Verhältnis zum Alter ist.
Sind ja auch noch mehr arbeiten, wie nur das reine Melken. Umtreiben und Boxenpflege, Abkalbebereich und Kälberstall. Tagsüber/Abends Stallrundgänge inkl. Brunstbeobachtung. Für Menschen mit Motivation und etwas Kuhkenntniss ist für jede Altersklasse was dabei.
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon T5060 » Sa Dez 17, 2016 19:44

Braucht man immer mal nen Opa der hier dort mal nach dem rechten schaut und sich auch mal bei Oma setzt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon wespe » Sa Dez 17, 2016 22:19

@Kuhstall,
Es ist schön, wenn sich jemand im Alter noch fit fühlt und gerne noch eine Aufgabe übernehmen möchte.
Ein Ehrenamt wäre da sicher eine bessere Lösung, als irgendwo eine Arbeit zu machen, die einen Arbeitsplatz darstellen könnte.
Ein Tierheim wäre da eine gute Alternative.
Ich kenne genug solcher Fälle, so wie du es gerne machen möchtest. Am Ende ist es eine billige Ausnutzung einer Arbeitskraft und hinter dem Rücken lacht man über denjenigen wie dumm er doch ist, das er für ne Flasche Bier für umsonst Arbeitet.
Tu dir das nich an :klug:
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon T5060 » Sa Dez 17, 2016 23:12

Sehe ich nicht so, gibt auch liebe Bauern.
Da ist es dann geben und nehmen.
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon bauer hans » So Dez 18, 2016 9:59

Kuhstall hat geschrieben: wohne bei Hannover, bin mobil.

ich hatte dir schon vor jahren empfohlen,beim betriebshilfsdienst/maschinenring zu fragen.
hier in der nähe gibts einen betrieb,der jetzt einen iraker angestellt hat,weil andere aushilfen wohl zu unzuverlässig waren.
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon Oberpfälzer » So Dez 18, 2016 10:00

wespe hat geschrieben:@Kuhstall,
Es ist schön, wenn sich jemand im Alter noch fit fühlt und gerne noch eine Aufgabe übernehmen möchte.
Ein Ehrenamt wäre da sicher eine bessere Lösung, als irgendwo eine Arbeit zu machen, die einen Arbeitsplatz darstellen könnte.
Ein Tierheim wäre da eine gute Alternative.
Ich kenne genug solcher Fälle, so wie du es gerne machen möchtest. Am Ende ist es eine billige Ausnutzung einer Arbeitskraft und hinter dem Rücken lacht man über denjenigen wie dumm er doch ist, das er für ne Flasche Bier für umsonst Arbeitet.
Tu dir das nich an :klug:


Seh ich auch so. Such dir lieber einen Sportverein, wo du dich um die Pflege der Sportanlagen (Rasenmähen, etc.) kümmern kannst. Die sind froh um solche Leute. Meine Mutter besucht für die Kirchengemeinde alte Menschen aus der Gemeinde, die im Altersheim und Krankenhaus sind. Die haben oft keine Angehörigen mehr und freuen sich sehr über Besuch.
Von solchen Tätigkeiten haben mehr Menschen was, als auf irgendnem Bauernhof den Hansheiner zu machen. Die sollen selber melken oder jemanden dafür bezahlen, falls es ihnen zu viel wird...
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon bauer hans » So Dez 18, 2016 13:12

typische meinung aussem osten und die oberpfalz solidarisiert sich gleich :!:
selbst ein rumäne,der hier oft zu finden ist,lässt sich nicht ausnutzen,sondern fordert einen angemessenen preis für seine arbeit,sonst ist der schnell verschwunden,"räumt" aber vorher noch schnell die baustelle "auf" :mrgreen:
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon Oberpfälzer » So Dez 18, 2016 15:42

Kuhstall hat geschrieben:Bin nicht unbedingt auf Bezahlung aus, möchte nur noch nicht so ganz zum "alten Eisen" gehören, unter Menschen kommen und eine kleine Aufgabe haben.


Kuhstall hat geschrieben:und manch ein Landwirt würde sich um evtl. sogar kostenlose Mithilfe ein wenig freuen.



bauer hans hat geschrieben:typische meinung aussem osten und die oberpfalz solidarisiert sich gleich :!:
selbst ein rumäne,der hier oft zu finden ist,lässt sich nicht ausnutzen,sondern fordert einen angemessenen preis für seine arbeit,sonst ist der schnell verschwunden,"räumt" aber vorher noch schnell die baustelle "auf" :mrgreen:




Hast Du den Eingangspost überhaupt gelesen?
Verstehe deinen Post auch überhaupt nicht. Bin ja auch der Meinung, dass man Arbeitskraft nicht verschenken sollte, zumindest nicht in Bereichen, in denen andere dafür Geld verlangen, damit sie davon leben können, weil man diese Kollegen bzw. deren Position dann auch noch mitschwächt.
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon Halbhorst » So Dez 18, 2016 18:51

Wenn es passt ,warum den nicht ?
Warum soll den jeder größerer Milchbauer ein raffgieriges A....... sein ?
Warum soll jeder Großstädter, egal welchen Alters , eine dekadentes A......... sein ?

Ich denk eher manche hier haben zu viele Klischees im Kopf .
Menschenführung und soziale Kompetenz ist eine Kunst ,das kann natürlich nicht jeder .
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon meyenburg1975 » So Dez 18, 2016 20:23

Sehe ich genauso. Und es sind nicht nur größere Betriebe, die Arbeitskräfte brauchen. Gerade für,kleinere/mittlere Betriebe wäre ein solcher Mitarbeiter ideal, der vielleicht auch nichts gegen unregelmäßige Hilfe hat, da er nicht auf zusätzliches Einkommen angewiesen ist, sondern nur die Euros mitnimmt, die es zu bekommen gibt. Und bei entsprechender Eignung wird kaum einer auf die Idee kommen, jemand für lau arbeiten zu lassen. Da sind die doch schnell wieder weg.
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon Estomil » Di Dez 27, 2016 11:39

Was der Opa auf vielen betrieben noch leistet merkt ma erst wenn er nicht mehr kann oder nicht mehr da ist.
Typische Opa arbeiten sind reperaturen, wartungen, fegen, mähen, mit dem stabler oder trecker Material umfahren aufräumen und Kranke Tiere aufpäppeln. Enkelkinder betreuen und kurrierfahren erledigen stehen ebenfalls auf der liste.
In Summe arbeite die alten oft noch genauso viel wie die Jungen. Vielleicht nicht immer in dem Tempo und manchmal auch recht unproduktiv. In Summe ist nen rüstiger Rentner allerdings bei vielen nicht wegzudenken.
Das ist im übrigen auch ein Grund dafür, dass die arbeitsbelastung auf vielen betrieben systematisch untertrieben wird.
Bei uns aufm Hof wird von familienmitgliedern rund 9000h gearbeitet.

Wenn man sich jedoch die vergleichzahlen so ansieht, was pro sau oder pro ha an Arbeit anfällt, dann stehen wir irgendwie immer sehr schlecht da. Vermutlich werden so einige Statistiken verfälscht indem man arbeiten aus der Statistik heraus nimmt die zwar betrieblich bedingt sind, oft jedoch dem privatvergnügen zugeordnet werden (Pflege und aufräumen, wartungen, buchführung öä)
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon bauer hans » Di Dez 27, 2016 12:51

Estomil hat geschrieben:Was der Opa auf vielen betrieben noch leistet merkt ma erst wenn er nicht mehr kann oder nicht mehr da ist.

hatte ich hautnah miterlebt,wie oma die arbeit und den haushalt erledigt hatte,während opa in der weltgeschichte herum sauste.
die jungen kriegten nix "geschissen",ausser "grosse klappe".
als nix mehr ging,hatte sich die junge frau abgemeldet,allerdings das von ihr eingebrachte kapital abgezogen.
jetzt ist der betrieb faktisch pleite.
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon Halbhorst » Di Dez 27, 2016 19:24

Junge Frau ,junger Mann, Oma oder Opa .....pauschal kann man da gar keine Aussage machen ,ist von Fall zu Fall verschieden .
Ein schwarzes Schaf reicht allerdings und zwingt den Hof zum scheitern ,ist allerdings nicht nur in der Landwirtschaft so .
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Re: Melkergehilfe , angehender Rentner

Beitragvon T5060 » Di Dez 27, 2016 19:42

Beispiel :

Vor 5 Jahren Opa und Oma topfit, plus 1,5 AK
Vor 3 Jahren Opa und Oma nicht mehr topfit, plus 0,5 AK
Vor 1 Jahr Opa pflegebedürftig, minus 0,5 AK
Heute Oma auch noch pflegebedürftig minus 1,0 AK
Morgen Ehefrau weg
Übermorgen Betriebsleiter Burn-Out
am Ende Hof weg .......

Fremd-Ak bzw. Altersheim MINUS 20.000 € / Jahr
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