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Melkstandboden

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Melkstandboden

Beitragvon Bodenseefarmer » Di Jun 16, 2009 17:54

Ich bin gerade dabei mir Melktechnik zuzulegen.

Eine Melkstandgrube für 2X7 Melkstand habe ich schon in meinem Stall, leider halt aus den 70ern, und somit nicht auf dem neuesten Stand.

Der Melkstand hat eine betonierte Abkantung, einen Gitterrost mit Ablaufrinne drunter unter dem Bereich wo das Euter hängt, und einen gefliesten Boden. Die einbetonierten Rohre des früheren Melkstandgerüstes wurden direkt über dem Boden "abgeflext", entsprechende sind dort natürlich noch Löcher.

Da der Standplatz nur 80cm über dem Grubenboden ist, müsste ich (1,8m groß) noch ca. 5 bis 6 cm auftragen, damit ich mich beim Melkzeug anhängen nicht bücken muß.

Ich habe mir schon einige Gedanken gemacht, wie ich den Melkstand vernünftig saniere. Im moment tendiere ich dazu den ganzen Bereich auf dem die Kühe laufen komplett plan zu befestigen (entweder mit 5-6 cm Gussasphalt oder mit Industrieestrich und Alfaplast) und an der Wand eine Ablaufrinne zu machen... dies kommt natürlich relativ teuer. Die Melkergrube würde in diesem Fall komplett bestehen bleiben, und die Abkantung ist hoch genug, damit man sie auch nach 6cm Materialauftrag weiterbenutzen kann.

Jetzt würde ich aber noch gerne von euch ein paar Ideen haben, wie ich den Melkstandboden vernünftig saniere, evtl. preiswerter oder einfacher?
Was meint ihr ist besser, Gussasphalt oder Estrich mit Alfaplast?
Machen Gummimatten oder wieder Fließen Sinn?
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Beitragvon xyxy » Di Jun 16, 2009 19:14

Wir haben nach einem Umbau den Standplatz mit Gummimatten ausgelegt. Die einzelnen Matten haben seitlich Puzzleprofile, die jeweils
ineinanderpassen (wird auf Maß bestellt).
Liegen jetzt fast drei Jahre und war erst auch skeptisch.
Nachteil: Bei Trockenheit schlechter zum Saubermachen.
Vorteil: Sehr sicherer Stand, Kühe stehen wesentlich ruhiger und gehen
besser in den Stand, kein Abscheuern der Melkzeuge bei Bodenberührung.
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Beitragvon harti » Di Jun 16, 2009 19:32

hallo
lass blos die finger von alfaplast.!!!!!!!!!! sau teuer und hält nicht auf dem boden. nach ein paar jahren löst sich alles weg und du hast nur ärger und geld ausgegeben. Habe erfahrung gemacht.

Hartmut
Arm ist nicht derjenige der nichts hat, sonder derjenige der nicht genug bekommen kann:
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Beitragvon motorradbruder » Di Jun 16, 2009 20:39

Also wir ham da nur ganz normal betoniert, mit Latte abgezogen und fertig. Kann man auch jederzeit wieder mit nem Betonaufrauhgerät aufrauhen
Tu`erst das Notwendige, dann das Mögliche, dann schaffst du auch das Unmögliche.
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Beitragvon Bodenseefarmer » Di Jun 16, 2009 21:13

@xyxy:Danke für deinen Bericht über die Gummimatten. Wie reinigst du unter den Matten? nimmst du dann die Matten raus? wenn ja wie oft? Oder sind die Matten fest eingeschraubt?

@motorradbruder: betonieren geht bei mir nicht, da ich nur maximal 6cm dick machen möchte, wenn ich mehr mache muß ich mir bezüglich vorhandener Abkantung was einfallen lassen und den Grubenboden auch höher machen.

@harti:Mein Vater hatte das sau teure Alfaplast auch drin und es hat sich dank pfuschigem Einbau auch abgelöst. Ich habe aber auch schon Melkstände gesehen in denen es super gehalten hat.

Gibt es außer AlfaPlast sonst noch brauchbare Versiegelungen für den Boden?
Ich bin im Web auf die Firma Prochemko http://www.prochemko-online.de gestoßen, hat jemand Erfahrungen mit diesen Produkten?
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Re: Melkstandboden

Beitragvon schakschirak » Di Jun 16, 2009 21:21

Bodenseefarmer hat geschrieben:Ich bin gerade dabei mir Melktechnik zuzulegen.

Eine Melkstandgrube für 2X7 Melkstand habe ich schon in meinem Stall, leider halt aus den 70ern, und somit nicht auf dem neuesten Stand.

?

Schonmal drann gedacht einen Melkroboter anzuschaffen ? Kommt jetzt auch auf die Kuhzahl drauf an. Mein Melkstand sollte schon längst general-überholt werden, wird aber nicht mehr gemacht, den lass ich auslaufen.
Bei mir kommt ein Melkroboter rein das steht fest, es sei denn der Milchpreis fällt weiter in den Keller oder er steigt nicht mehr.
Melkstand ist mittelfristig ein Auslaufmodell und wenn schon in die Melktechnik investiert wird, würde ich lieber noch etwas abwarten um ggf. zu sparen, aber dafür in einen Roboter investieren.
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Beitragvon euro » Di Jun 16, 2009 21:25

Da steht noch nix **** ...capiche ?

Normaler Stallitestrich in rutschfester Ausführung ist billig und hält 20 Jahre.
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Beitragvon Einhorn64 » Di Jun 16, 2009 21:51

Hmmhmm, melkstand aus den 70ern...
Vorsicht, noch kannst du alles ändern, nach dem einmelken nicht mehr!
Ist die standfläche für die kühe breit genug?
Hol dir mal die heutigen masse, da sind meist 10cm mehr nötig- welche du ganz einfach durch eine in die grube ragende melkstandkante bauen kannst- da gibt es verschiedenen lösungen- aber wichtig ist das die kühe genug platz haben- und nicht bereits mit kompromissen angefangen wird!

Eh da viel geld in kritische lösungen geht- wie estrich+ gussasphalt,
lieber mal mit nem minibagger mit hydromeissel aufräumen + ne vernünftige betondecken einbauen, da behälst du freude drann
+ deine kühe auch!
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Beitragvon H.B. » Di Jun 16, 2009 22:07

Mit Beschichtungen ist Vorsicht geboten, ich persönlich keine und von keiner Marke, die nicht nach einem Jahr sich abzulösen beginnt und in der Folge abblättert.

Selber hab ich eine "Motorradbruderlösung" und würde nie was anderes machen. Der kleine Unterschied ist nur der "Besenstrich" Da der Melkstand kein Daueraufenthaltsort ist, darf der richtig griffig sein. "Setzlatte und fertig" hab ich bei den Laufgängen.
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Beitragvon johndeere8608 » Mi Jun 17, 2009 0:16

harti hat geschrieben:hallo
lass blos die finger von alfaplast.!!!!!!!!!! sau teuer und hält nicht auf dem boden. nach ein paar jahren löst sich alles weg und du hast nur ärger und geld ausgegeben. Habe erfahrung gemacht.

Hartmut


Hallo.

Also bei mir hält das alfaplast. Wurde 2002 gemacht (Neubau)
Werde Dir bei gelegenheit ein Foto reinstellen.
Ist mir aber auch klar, das bei einem Umbau das nicht so einfach ist. Untergrund muss ja Trocken sein, bevor man alfaplast aufbringt.
Die Lösung mit den Gummimatten würde ich im Melkstand auch verwerfen.(Keime)

Von wegen Melkroboter oder Melkstand ? Da glaube ich, dass Du Dir Deine Persönliche Meinung schon selbst gebildet hast. Gruss
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Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Jun 17, 2009 5:29

@ Einhorn: Um Abmessungen brauchst du dir keine Sorgen zu machen, den Melkstand hat damals der Staat gebaut, ich hab eher sogar überall 10cm mehr als man heute empfiehlt... die Minibaggerlösung mit Meissel ist nicht zu unterschätzen, ich habe mir daran schon öfters die Zähne ausgebissen, in dem Stall wurde nur beste Betonqualität verbaut.

@shakschirak: Roboter ist uninteressant, da ich im Sommer Vollweide machen möchte, und die weitest entfernte ecke einer angrenzenden Weide rund 1km weg ist, dazwischen ist ein Wanderweg, den ich nicht durchgehend blokieren möchte. Dazu kommt, dass gebrauchte Melkstände zur Zeit Spottbillig sind und ich mittelfristig rund 80 melkende Kühe haben möchte.

@frankenvieh: Einseitig Melken nicht nötig, ich melke erst ab Oktober, bin quasi Neueinsteiger...

Die Gummimattenvariante hat mir eigentlich auch von vorne herein nicht so zugesagt, da investiere ich lieber 2.000 € mehr... schließlich will ich in dem Melkstand die nächsten 20 Jahre 2X täglich melken.... und dann mit 46 Jahren in Rente :wink:
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Beitragvon schakschirak » Mi Jun 17, 2009 9:38

johndeere8608 hat geschrieben:[Von wegen Melkroboter oder Melkstand ? Da glaube ich, dass Du Dir Deine Persönliche Meinung schon selbst gebildet hast. Gruss

Ich hab meine persönliche Meining gebildet, weil ich mich genügend damit befasst habe.
Das ist eine AK Frage. Sollten genug "kostenlose" Melker auf dem Hof umherirren, wäre es unnötig einen Melkroboter anzuschaffen.

Auch nicht zu verachten sind die Tier oder Gesundheitsdaten, welche der Robby pausenlos und sofort liefert und auch durch eine AK ersetzt werden müssen. Kleinste Veränderungen in der Milch merkt jedoch selbst der beste Melker nicht oder erst Tage später, die Maschine sofort. Die Zellzahlen besonders bei größeren Herden sinken im Schnitt um 50 000 - 100 000 nach der Umstellung von Melkstand auf Roboter.
Auch Krankheitsübertragungen werden durch das Melkzeug reinigen nach jeder Kuh enorm gesenkt.
Man muss sich imho mit denen unterhalten die von Melkstend auf Robby umgestellt haben und sich nach deren Erfahrung informieren. Das ist für mich das Maß der Dinge.
Meinungen von Verkäufer oder diejenigen die damit keine Erfahrung haben sind für mich nicht ausschlaggebend. Das ist aber nicht nur bei der Melktechnik so.

Die Preisunterschied von einem kompletten Melkstend zum Melkroboter ist zudem geringer als viele glauben.
Aber klar, das muss jeder selber entscheiden, war ja eigentlich nur als Denkanstoss an Bodenseefarmer gedacht, mehr nicht.
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Beitragvon johndeere8608 » Mi Jun 17, 2009 11:49

Sorry, wenn es bei Dir falsch herübergekommen ist. War nicht gegen Dich gerichtet.

Fairerwaise muss man aber auch sagen, dass es Betriebe gegeben hatte, welche den Roboter wieder herausgerissen haben.

Gruss
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Beitragvon schakschirak » Mi Jun 17, 2009 12:38

johndeere8608 hat geschrieben:Sorry, wenn es bei Dir falsch herübergekommen ist. War nicht gegen Dich gerichtet.

Fairerwaise muss man aber auch sagen, dass es Betriebe gegeben hatte, welche den Roboter wieder herausgerissen haben.

Gruss

das gibts bestimmt auch. Man darf nicht vergeseen das die Wartung auch was kostet und eine Störung rund um die Uhr auftreten kann.
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Beitragvon Einhorn64 » Mi Jun 17, 2009 18:05

Schätze mal das es unserem freund gelingen wird- dank der vorhandenen bauhülle+ weitgehend innenausbau, sowie eigenleistung+ gebrauchtkauf- für ca die jährlichen kosten eines robbies(10%afa, zinsansatz+ wartungsvertrag) einen kompletten, noch sehr gut erhaltenen melkstand einzurichten, also was kann er verlieren?
selbst wenn er nach 3-4 jahren aufhört zu melken oder halt auf einen automaten geht- verloren hat er nichts, aber wohl nen recht guten stundenlohn beim melken gehabt(relativ zu den kosten eines AMS).
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