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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » So Okt 16, 2016 16:25

„Wichtigster Strategiewechsel“
Durch das Ende der Quote könne Irland seine Milchproduktion verdoppeln, ist der irische Landwirtschaftsminister Simon Coveney überzeugt. Während die Quote die europäischen Milchbauern jahrzehntelang gebunden hat, haben die USA, Neuseeland oder Australien ihre Produktion ausgeweitet. In den nächsten fünf bis zehn Jahren soll Irland nun „der am schnellsten wachsende Milchproduzent der Welt“ werden, so Coveney in der „Financial Times“.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lüpi » So Okt 16, 2016 17:39

Jerry.83 hat geschrieben:
Was richtig ist das in vielen grossen Milchfarmen in den usa Mexikaner einsetzen. Doch die kriegen mindestens 15 doller die Stunde. Ist ja auch ein Knochen Job 10 stunden am Stück zu melken. Das billig lohn Land ist ja wohl eher Deutschland mit einem der niedrigsten Mindestlohn der westlichen Welt.



Ähhhm...15 DOLLAR sind nicht 15 EURO (15 Dollar = 13,67 Euro), aber 1. kann man die Kosten die man zum leben braucht nicht mit den USA vergleichen und 2. SIND 15 Dollar in den USA ein Billiglohn, wenn man bedenkt das der Durchschnitt in den USA einen Stundenlohn von 30 Dollar hat. Und ja es ist richtig dass viele Löhne in Deutschland zu wenig sind um davon leben zu können, aber dass die Industrie nach und nach, nach OSTeuropa absetzt hat wohl nichts damit zu tun dass hier die Löhne am billigsten sind.. :wink:


Gruß Lüpi
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » So Okt 16, 2016 20:08

T5060 hat geschrieben:
Meine Zigaretten sind aus eigenangebautem Tabak. Zusetzen tue ich nur etwas gekauften Tabak und ne Prise Kakao.



Igitt. :roll:
Ich und einige Bekannte haben zu Raucherzeiten mal welche aus Eigenanbau versucht. Schrecklich sag ich nur. Das haben wir alle umgehend wieder aufgehört auch wenns billiger war.
Ich hatte mir entweder fertige Schachteln oder Päckchen zu 40 Gramm Feinschnitt für ein paar Euros gekauft. Das ist schon deutlich bessere Ware und läßt sich viel besser drehen und war im Geschmack wirklich TOP 1a.
Diesen groben Eigenanbau konnte man bestenfalls in der Pfeiffe rauchen... im wahrsten SInne des Wortes und der Geschmack war grässlich. :roll:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon explicit » So Okt 16, 2016 21:06

Lüpi hat geschrieben:
Jerry.83 hat geschrieben:
Was richtig ist das in vielen grossen Milchfarmen in den usa Mexikaner einsetzen. Doch die kriegen mindestens 15 doller die Stunde. Ist ja auch ein Knochen Job 10 stunden am Stück zu melken. Das billig lohn Land ist ja wohl eher Deutschland mit einem der niedrigsten Mindestlohn der westlichen Welt.



Ähhhm...15 DOLLAR sind nicht 15 EURO (15 Dollar = 13,67 Euro), aber 1. kann man die Kosten die man zum leben braucht nicht mit den USA vergleichen und 2. SIND 15 Dollar in den USA ein Billiglohn, wenn man bedenkt das der Durchschnitt in den USA einen Stundenlohn von 30 Dollar hat. Und ja es ist richtig dass viele Löhne in Deutschland zu wenig sind um davon leben zu können, aber dass die Industrie nach und nach, nach OSTeuropa absetzt hat wohl nichts damit zu tun dass hier die Löhne am billigsten sind.. :wink:


Gruß Lüpi


Ja und jetzt, was interessieren mich die Lebenshaltungskosten in den USA in diesem Zusammenhang? Fakt ist, in Deutschland sind Melker billiger als in den USA, worauf Jerry völlig korrekt hingewiesen hat, weshalb das Argument mit den angeblich billigen Mexikanern überhaupt nicht zieht.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » So Okt 16, 2016 21:44

Nun wieder zu den Tatsachen. Also hier kostet ein guter Melker 15 Euro/Stunde, in den USA machen das Mexikaner für 6- 7 Dollar die Stunde also 5 Euro. Da arbeiten nicht wenige illegal auf den Farmen und sind nichtmal versichert. Die sind nochmal günstiger.
Die hohe Differenz liegt schlicht daran das Deutschland ein Sozialstaat in Vollpension ist und somit keine brauchbare AK um 6 Uhr morgens und Sonn + Feiertags für brutto 12 Euro, also netto 8 Euro, Kühe milkt.
Ganz im Gegensatz dazu ein Arbeitsloser in den USA, der als Arbeitsloser umgehend auf der Strasse landet und somit Abfallkörbe nach Nahrungsmittel durchsuchen muss und unter Brücken übernachten muss.

Diese Tatsache senkt logischerweise den Stundelohn in den USA ungemein gegenüber einem abgesicherten Sozialstaat wie in D wo eine 5-köpfige Hartz4 Familie auf über 2000 Euro/Monat kommt all incl und das liegend in der Hängematte.

Aber nicht nur das. In den USA milkt eine AK in der Stunde die mehrfache Milchmenge als im Schnitt in Deutschland...
Die Kosten pro Liter kann sich dann jeder selber ausrechnen.

Unter anderem deshalb und wegen den hohen Auflagen in D. wird TTIP den Bauern in Europa, besonders im Kontrollstaat und Hochpreisgebiet Deutschland den Todesstoß verpassen. Insbesondere den Tierhaltern. Hat natürlich auch was gutes : Das verkürzt das Leiden bzw beschleunigt den Strukturwandel. Muss also aus diesem Winkel betrachtet nichtmal unbedingt schlecht sein.
Wie sagte einst ein ranghoher Politiker : Deutschland ist ein Industriestaat. Deshalb drängen sie auf TTIP.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon explicit » So Okt 16, 2016 22:15

Du lügst schlicht und ergreifend. Für 6 oder 7 Dollar melkt in den USA niemand, ich kenne das Land gut. Hier ein Artikel aus Wisconsin, dem Zentrum der amerikanischen Milchindustrie, 13-18$/h in diesem Fall. http://www.elite-magazin.de/news/Das-gr ... 18177.html
Zu deinem restlichen Unsinn muss man eigentlich nicht viel schreiben, Großbetriebe haben die gleichen Kühe und die gleichen Melkstände, aber der Mexikaner melkt 10mal so viel. Ist klar.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Okt 16, 2016 22:20

In den USA liefert auch keiner für weniger als 30 Eurocent Milch,
da jagen die lieber die Milchkühe samt Mexikaner in Floridas Alligatorsümpfe
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lüpi » So Okt 16, 2016 22:23

explicit hat geschrieben:
Ja und jetzt, was interessieren mich die Lebenshaltungskosten in den USA in diesem Zusammenhang? Fakt ist, in Deutschland sind Melker billiger als in den USA, worauf Jerry völlig korrekt hingewiesen hat, weshalb das Argument mit den angeblich billigen Mexikanern überhaupt nicht zieht.



Was dich die Lebenshaltungskosten in den USA interessieren weiß ich nicht, das wiederum interessiert mich aber nicht. Wo genau du nun den Fakt erkennst dass Melker hier billiger als in den USA sind weiß ich nicht, hast du ja auch nicht wirklich anmerken lassen, ist wahrscheinlich auch nicht so. Darum ging es aber auch nicht, unter 10 Euro bekommst du hier Jedenfalls keinen vernünftigen Melker! Aber auch darum ging es nicht, es ging darum dass die Mexikanischen Melker in den USA angeblich nicht wenig verdienen weil diese 15 Dollar bekommen, und das ist für Verhältnisse in den USA eben BILLIG!


Vielleicht das nächste mal nicht gleich so herum pupen und den Kontext so auseinander pflücken ? Wenn du allerdings schon so auf die Kacke haust, wäre es recht interessant wenn du hier mal anhand von Fakten erklären könntest wieso die Melker hier billiger sein sollten.


Gruß Lüpi
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon explicit » So Okt 16, 2016 22:41

Es ging um die Konkurrenzfähigkeit von deutscher Milch im Vergleich zur amerikanischen. Ausgangsthese von Marius: Unschlagbar günstige Mexikaner, Antwort von Jerry: Stimmt nicht, die verdienen um die 15$/h, was ich bestätigen kann.
Du schreibst doch selber, dass Melker in Deutschland so um die 10€ kosten, das halte ich im Schnitt für realistisch, jedenfalls deutlich mehr als die abstrusen 15€ von Marius. 10€ sind ziemlich eindeutig weniger als 15$. Ergo sind deutsche Melker billiger als amerikanische.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon simmal1 » Mo Okt 17, 2016 8:57

Wenn ich als Melker angestellt wäre, und dann 10€ netto kriegen würde, dann könnte mich mein AG dezent am Allerwertesten...
"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher"- Vito Corleone
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Manfred » Mo Okt 17, 2016 10:04

explicit hat geschrieben:Es ging um die Konkurrenzfähigkeit von deutscher Milch im Vergleich zur amerikanischen. Ausgangsthese von Marius: Unschlagbar günstige Mexikaner, Antwort von Jerry: Stimmt nicht, die verdienen um die 15$/h, was ich bestätigen kann.
Du schreibst doch selber, dass Melker in Deutschland so um die 10€ kosten, das halte ich im Schnitt für realistisch, jedenfalls deutlich mehr als die abstrusen 15€ von Marius. 10€ sind ziemlich eindeutig weniger als 15$. Ergo sind deutsche Melker billiger als amerikanische.


Du hast die Unterschiede in den Lohnnebenkosten vergessen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon explicit » Mo Okt 17, 2016 10:44

Naja, der Arbeitgeberanteil macht den Kohl da auch nicht mehr fett. Bei Löhnen vergleicht man selbstverständlich immer Bruttolöhne.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Welfenprinz » Mo Okt 17, 2016 12:46

In den USA ist der Käse teurer als hier
https://www.walmart.com/search/?query=c ... d=0&page=3
Das liegt aber kaum an den Melkerlöhnen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Mo Okt 17, 2016 13:11

hustel...
"Milk, whey, skim milk, milk protein concentrate, water, milkfat, whey protein concentrate, sodium phosphate, modified food starch; contains less than 2% of: salt, calcium phosphate, dried corn syrup, canola oil, malto dextrin, lactic acid, sorbic acid as a preservative, sodium alginate, sodium citrate, cheese culture, enzymes, apocarotenal (color), annatto (color) Source"
wer das Käse nennt :?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lüpi » Mo Okt 17, 2016 15:58

explicit hat geschrieben:Naja, der Arbeitgeberanteil macht den Kohl da auch nicht mehr fett. Bei Löhnen vergleicht man selbstverständlich immer Bruttolöhne.



Wenn du die Kosten zur Produktion eines Produkts, in diesem Falle Milch vergleichen möchtest musst du schon ALLE kosten miteinbeziehen. Und die Abgaben die der Arbeitgeber zahlen muss wenn er Jemanden beschäftigt, sind nun mal weitere Kosten.


explicit hat geschrieben:Du schreibst doch selber, dass Melker in Deutschland so um die 10€ kosten, das halte ich im Schnitt für realistisch, jedenfalls deutlich mehr als die abstrusen 15€ von Marius. 10€ sind ziemlich eindeutig weniger als 15$. Ergo sind deutsche Melker billiger als amerikanische.



Nein, ich habe geschrieben dass du für einen guten Melker einen Stundenlohn AB 10 Euro/Stunde rechnen musst. Auf Dauer wirst du den damit aber auch nicht halten können 15 Euro/Stunde sind da garnicht so weit weg von der Realität. Und dass die Mexikaner in den USA nun 15 Dollar/Stunde fürs melken bekommen, bestätigt eben Marius in seiner Theorie dass die Mexikaner in den USA für Dumpinglöhne melken. Die Kosten für die immer höher werdenden Auflagen hier zu Lande sind dabei auch nicht außer acht zu lassen!


Gruß Lüpi
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