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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Mo Jul 31, 2017 20:35

Marian Pradler hat geschrieben:Ich gönne euch steigende Auszahlungspreise.
Befürchte aber, dass freitragende Trapezbleche wieder im Preis und Nachfrage anziehen werden...


Naja, ich würde sagen das verlängert das Leiden.
Ich wäre für radikale Lösungen.
In Schweden kamen nationale Forderungen dazu so das sich bei den Schweinehaltern der Strukturwandel beschleunigte. Da sind keine 5 % der Betriebe mehr über.

Dasselbe wird den Milchviehhaltern hier blühen.
Ist nur die Frage : langsam mit Leiden oder kurz und schmerzlos ?
Ich wäre für kurz und schmerlos.
Der 80 Kuh Familienbetrieb hat doch eh keinerlei Überlebenschance, wer das noch nicht kapiert hat.... :roll:
Wenn dann tasächlich noch Betriebe einen 80 Kuhstall bauen, muss man sich schon fragen.....
Achja, sind ja Subv. über Steuergelder :roll: wo das finazieren, aber das macht die Situation nicht besser. Ist schlicht unrentabel da reine Geldverschwendung in zukünftige Auslaufbetriebe.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mo Jul 31, 2017 21:17

marius hat geschrieben:Der 80 Kuh Familienbetrieb hat doch eh keinerlei Überlebenschance, wer das noch nicht kapiert hat.... :roll:
Wenn dann tasächlich noch Betriebe einen 80 Kuhstall bauen, muss man sich schon fragen.....


und ?

wenn 80 Milchkühe nicht reichen,
werden ein paar Aktien verkauft
und ein 400er Betrieb übernommen.
Wieviel 400er Betriebe brauchst du ?
Ich wüsste aktuell 6 Stück von 250 - 500 Kühe..

Marius, unser öfentl. rechtl. Ernährungssicherer und staatl. Betriebswirte haben einen Knick in der Optik ihrer Kalkulationen.
... ab 150 Milchkühen wird kein Mehrwert mehr für das Familienvermögen geschaffen. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » Mo Jul 31, 2017 21:41

Iron Maiden hat geschrieben:DMK für August 37,2 Cent Grundpreis plus Milkmaster etc. pp.


Friesland Campina 38,5 Cent Garantiepreis bei 4,41% Fett und 3,47% Eiweiß für August , DMK zahlt nun erstmals mehr Grundpreis als F/C seit ....ich glaub da war ich gerade mit der Ausbildung fertig und das DMK hieß noch Humana.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon swk1982 » Di Aug 01, 2017 9:34

Friesland Campina, was ham die dann für Juli als Grundpreis bei 4,0/3,4 ?

Die sollen sich schämen, wenn die net mal den Preis von DMK erreichen. Landliebe Butter hab i letztens im Laden für 2,45€ die 250g gesehen.


zu marius.....naja bisher hab ich nie was gesagt, zu dem was er schreibt.....für mich hört es sich an wie die Verbitterung eines Gescheiterten....
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Di Aug 01, 2017 9:50

T5060 hat geschrieben:
und ?

wenn 80 Milchkühe nicht reichen,
werden ein paar Aktien verkauft
und ein 400er Betrieb übernommen.
Wieviel 400er Betriebe brauchst du ?
Ich wüsste aktuell 6 Stück von 250 - 500 Kühe..

Marius, unser öfentl. rechtl. Ernährungssicherer und staatl. Betriebswirte haben einen Knick in der Optik ihrer Kalkulationen.
... ab 150 Milchkühen wird kein Mehrwert mehr für das Familienvermögen geschaffen. :mrgreen:


Der 80er Kuhbetrieb hat grundsätzlich und überall Aktien rumliegen und der 500er Kuhbetrieb ist grundsätzlich pleite....Kapitel 1, Satz 1 aus Reinholds Milchmädchen-Märchenbuch.
:prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Di Aug 01, 2017 10:00

T5060 hat geschrieben:wenn 80 Milchkühe nicht reichen,
werden ein paar Aktien verkauft
und ein 400er Betrieb übernommen.


Meine Meinung. So ähnlich läufts inder Praxis ab.

Wachsen oder weichen. Ist ja auch nichts neues.

Wobei ich persönlich niemals Aktien oder ähnliches verkaufen würde um damit den Betrieb zu vergrößern.
Eher umgekehrt. :mrgreen:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Peter North » Di Aug 01, 2017 11:44

Wieso streiten. Es gibt doch Zahlen: https://www.stmelf.bayern.de/bfm/index.do

Milchviehbetrieb, Nordbayern, 73 Milchkühe, 83 ha Nutzfläche, davon 30 Hektar Eigentum, Pacht 250 Euro/ha machte 2015/16 einen Gewinn von 55 000 Euro. Bei 2 Ak.
über 300 000 kg Milch (für die Tabelle)

Lohnt sich das?

Ich würde mal sagen: Einen neuen Hof auf die grüne Wiese würde ich gerade nicht hinstellen, aber wenn die Betriebsleiter über 40 Jahre alt sind und nichts anderes "können", kann man so weitermachen. Es kommen ja auch wieder sehr gute Milchjahre.

Den eigenen Kindern würde ich in dem Fall von einem ausserlandwirtschaftlichen Beruf nicht abraten!

Dem Marius kann man schon recht geben. Aber ein paar werden auch weitermachen. Alle können sich nicht zurücklehnen und Aktienkurse beobachten.

Auffällig ist schon, dass dieser Durchschnittsbetrieb 42000 Euro an Zuschüssen einstreicht. Das ist nicht gut! Es ist auch nicht gut, dass dieser Durchschnittsbetrieb 266000 Flocken Schulden hat.
Dieser Durchschnittsbetrieb hat aber sowieso noch Glück, dass die Pacht relativ günstig ist!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Di Aug 01, 2017 12:54

marius hat geschrieben:Wobei ich persönlich niemals Aktien oder ähnliches verkaufen würde um damit den Betrieb zu vergrößern.
Eher umgekehrt. :mrgreen:


So langsam kommen wir bei Aktien in eine labile Seitwärstbewegung mit Korrekturbedarf

@Peter North

Lasse das mal in Nordbayern als Getreidebetrieb durchlaufen. Auch nicht prickelnder.
Wenn man das dicke Geld verdienen möchte, ist Landwirtschaft als Branche nicht unbedingt die erste Wahl.
Darüber solltet ihr euch mal klar sein.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Di Aug 01, 2017 13:08

T5060 hat geschrieben:Lasse das mal in Nordbayern als Getreidebetrieb durchlaufen. Auch nicht prickelnder.
Wenn man das dicke Geld verdienen möchte, ist Landwirtschaft als Branche nicht unbedingt die erste Wahl.
Darüber solltet ihr euch mal klar sein.



Aber man hat wenigstens Arbeit! :wink:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Di Aug 01, 2017 14:30

Sachsenmilch Grundpreis für August 36,5 ct bei 4,0 Fett und 3,4 Eiweiß
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Di Aug 01, 2017 14:35

LUV hat geschrieben:Aber man hat wenigstens Arbeit! :wink:


Macht doch auch Spass ... oder ? 8)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon wastl90 » Do Aug 03, 2017 12:00

Peter North hat geschrieben:Wieso streiten. Es gibt doch Zahlen: https://www.stmelf.bayern.de/bfm/index.do

Milchviehbetrieb, Nordbayern, 73 Milchkühe, 83 ha Nutzfläche, davon 30 Hektar Eigentum, Pacht 250 Euro/ha machte 2015/16 einen Gewinn von 55 000 Euro. Bei 2 Ak.
über 300 000 kg Milch (für die Tabelle)

Lohnt sich das?

Ich würde mal sagen: Einen neuen Hof auf die grüne Wiese würde ich gerade nicht hinstellen, aber wenn die Betriebsleiter über 40 Jahre alt sind und nichts anderes "können", kann man so weitermachen. Es kommen ja auch wieder sehr gute Milchjahre.

Den eigenen Kindern würde ich in dem Fall von einem ausserlandwirtschaftlichen Beruf nicht abraten!

Dem Marius kann man schon recht geben. Aber ein paar werden auch weitermachen. Alle können sich nicht zurücklehnen und Aktienkurse beobachten.

Auffällig ist schon, dass dieser Durchschnittsbetrieb 42000 Euro an Zuschüssen einstreicht. Das ist nicht gut! Es ist auch nicht gut, dass dieser Durchschnittsbetrieb 266000 Flocken Schulden hat.
Dieser Durchschnittsbetrieb hat aber sowieso noch Glück, dass die Pacht relativ günstig ist!


Eben du redest vom Durchschnitt - den Betrieb mit diesen Zahlen wird es so nicht geben. Beim Gewinn stecken sicherlich einige Landwirte mit abgeschriebenen Kapital mit drin und drücken diesen auch nach oben. Beim Fremdkapital sicherlich auch neue Betriebe die evtl. auch mal Verbindlichkeiten vom Durchschnitt aus mit dem Faktor 5 oder 10 ansetzen können.

Im langfristigen Mittel ist es sicherlich so, dass der Löwenanteil der Betriebe seine Gewinne aus 50-80% irgendwelcher EU Gelder "erwirtschaftet". Ob dieses Modell zukunftssicher ist bezweifel ich jedoch stark.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hans Söllner » Do Aug 03, 2017 15:06

Im Durchschnitt machen die Ausgleichszahlungen 40% des Einkommen aus hatte ich gelesen, nicht 50-80%. Natürlich gibts da je nach Lage der Erzeugerpreise auch mal entsprechende Schwankungen- dann aber natürlich auch in Richtung 30% in guten Jahren.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Do Aug 03, 2017 17:06

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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » Do Aug 03, 2017 17:55

und A-Ware zahlt die 43 Cent beinahe an Milchgeld aus, kein Wunder wenn Japan 25% mehr Käse importiert und ich finde der Maasdamer von Milbona ist auch verdammt lecker...
Japan importiert 25% mehr Käse
https://www.prikkebord.nl/topic/111810/
A-Ware : Melkprice August, bei 4,47 % Fett und 3,47 % Eiweiß
https://www.prikkebord.nl/topic/111420/

ein paar kritische Stimmen gibt es aber scheinbar auch, da Folienkäse im Moment teurer ist als naturgereifter Käse kommen entsprechend gleich mal Querschüsse...ich denke A-Ware könnte für 2017 noch mal auf bis zu ~50 Mio € Gewinn zulegen wenn die ihren Käse gut verkauft bekommen. Das neue Werk hat dabei um die 125 Mio € gekostet und läuft nun im 3ten Jahr.
Topic : A-Ware verdreifacht Gewinn
https://www.prikkebord.nl/topic/108925/

"Janzuivel 2d geleden
@kaas Bij A ware vallen de klappen nog wel ze maken bagger van kaas de grote retailers stappen weer over naar doc kaas.
Er heerst veel onrust op de werkvloer Fonterra heeft de geld kraan na A ware stop gezet. Die hoge melk prijs houden ze niet meer zolang vol. "

übersetzt : ausgebeuteten Foliekäse
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