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Mit der Zeit gehen.

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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41 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Mit der Zeit gehen.

Beitragvon augenschmaus » So Feb 15, 2009 12:30

[b]Wir haben alles nur kein Geld."Leserbrief erschienen in der BW Agrar"
Es blitzt schalkhaft aus tief liegenden Augen,dann kehrt wieder Ruhe ein in das nachdenkliche und faltige Gesicht des alten Bauern.Milch und Honig,Brot,Eier,Fleisch,Gemüse,Obst,Kuchen,Feuerung und Obstler:Alles,was tätige Hände erzeugen können,gibt es in Hülle und Fülle auf dem Hof,weit mehr als zwei Familien und ihre Gäste verbrauchen können.Doch dieses Leben in Speck und Überfluss hat eine groteske Kehrseite.Das Bankkonto des Altenteilers ist magersüchtig,nur mit Mühe lässt sich der Kontostand halten und auch das Betriebskonto des Nachfolgers zeigt trotz aller Anstrengung keine Zunahmen.Unumgängliche Ausgaben für alles Mögliche verzehren die Einnahmen.Entsteht ein kleiner Überschuss,ist bestimmt postwendend wieder ein Loch zu stopfen.Wie lange mein Sohn den Betrieb noch halten kann,ist ungewiss,meint der Altenteiler.Ich freue mich über jeden Tag,an dem es weiter geht!Dabei wäre es besser,er würde die Tiere abschaffen,die Flächen verpachten und sich ein Arbeit suchen.Aber das tut weh! Wer nicht mit der Zeit geht,der geht mit der Zeit.
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Beitragvon Cairon » Fr Feb 20, 2009 9:44

Meint ihr denn wirklich ihr könntet auch außerhalb des landwirtschftliche Sozialsystems so viel günstiger versichern? Oder wollt ihr ganz ohne Versicherung leben und wenn ihr mal zu Arzt müsst selber zahlen und wenn es dann mal zu einem Unfall kommt und es keine Versicherung gibt muss halt die Allgemeinheit bluten. Alle schimpfen immer nur auf die Kosten für die BG usw., aber was meint ihr wäre auf vielen Höfen in Sachen Sicherheit los wenn die BG nicht ab und an mal nach dem rechten schauen würde? Und wenn man nicht für das Alter vorsorgt wie soll es dann laufen? Harz 4 und Altersarmut?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Beitragvon schakschirak » Fr Feb 20, 2009 9:56

Caramba hat geschrieben:.

Aber es kommen bald andere Zeiten.


Aber mit Sicherheit keine besseren für die LDW, was von Staatsseite her kommt. Mehr Staatsschulden, bedeuten weniger Subventionen, also im Klartext weniger Geld für die LDW. Sollte dann nicht bal der Erzeugerpreis sprunghaft ansteigen, siehts neben den ständig steigenden Kosten sehr düster aus.
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Beitragvon Gress » Fr Feb 20, 2009 12:21

Weniger Subventionen = weniger Geld für die LW? Das müsste sich längerfristig erst zeigen . Bekommt die Landwirtschaft nen Euro zugesteckt drehen alle durch und bauen drauf los , bis sie 2 Euro verloren haben......

Müsste halt den Staaten ÜBERALL auf der Welt gleichzeitig die Kohle für die Förderung von Überschüssen ausgehen , alles Geld von dem die arbeitende Landwirtschaft nix abbekommt . Entweder es wird einem vom Erlös abgezogen - irgendwie - oder Verpächter und Landhandel frohlocken, weil wirs e nur einmal angucken können, das schöne Geld und dann weiterreichen..
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon augenschmaus » Do Apr 09, 2015 12:41

augenschmaus hat geschrieben:[b]Wir haben alles nur kein Geld."Leserbrief erschienen in der BW Agrar"
Es blitzt schalkhaft aus tief liegenden Augen,dann kehrt wieder Ruhe ein in das nachdenkliche und faltige Gesicht des alten Bauern.Milch und Honig,Brot,Eier,Fleisch,Gemüse,Obst,Kuchen,Feuerung und Obstler:Alles,was tätige Hände erzeugen können,gibt es in Hülle und Fülle auf dem Hof,weit mehr als zwei Familien und ihre Gäste verbrauchen können.Doch dieses Leben in Speck und Überfluss hat eine groteske Kehrseite.Das Bankkonto des Altenteilers ist magersüchtig,nur mit Mühe lässt sich der Kontostand halten und auch das Betriebskonto des Nachfolgers zeigt trotz aller Anstrengung keine Zunahmen.Unumgängliche Ausgaben für alles Mögliche verzehren die Einnahmen.Entsteht ein kleiner Überschuss,ist bestimmt postwendend wieder ein Loch zu stopfen.Wie lange mein Sohn den Betrieb noch halten kann,ist ungewiss,meint der Altenteiler.Ich freue mich über jeden Tag,an dem es weiter geht!Dabei wäre es besser,er würde die Tiere abschaffen,die Flächen verpachten und sich ein Arbeit suchen.Aber das tut weh! Wer nicht mit der Zeit geht,der geht mit der Zeit.



Ich finde dieser Beitrag beschreibt mit wenigen Sätzen die Situation in der sich zur Zeit viele Landwirtschaftliche Familenbetriebe befinden. Aber was das Traurige an der Geschichte ist, es wird nicht besser. Da nützt auch der Satz nichts. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Manchmal denke ich, von den Politikern ist das so gewollt, damit noch mehr Industriegüter in Länder exportiert werden können, die nur mit Nahrungsmittel bezahlen können.
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon LUV » Fr Apr 10, 2015 13:48

Für dein Lob des eigenen Beitrags und der Erkennung des Sinns hast du 6 Jahre benötigt? Wow! :prost: n8
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon augenschmaus » Fr Apr 10, 2015 18:20

LUV hat geschrieben:Für dein Lob des eigenen Beitrags und der Erkennung des Sinns hast du 6 Jahre benötigt? Wow! :prost: n8


An LUV, deine Häme kannst du dir sonst wo hin stecken. Denn erstens ist der Leserbrief nicht von mir, sondern aus dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt BW agrar. Zweitens beschreibt er immer noch die aktualle Situation in der Landwirtschaft. Doch drittens wollen es die Wenigsten wahr haben.
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon LUV » Fr Apr 10, 2015 19:05

augenschmaus hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Für dein Lob des eigenen Beitrags und der Erkennung des Sinns hast du 6 Jahre benötigt? Wow! :prost: n8


An LUV, deine Häme kannst du dir sonst wo hin stecken. Denn erstens ist der Leserbrief nicht von mir, sondern aus dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt BW agrar. Zweitens beschreibt er immer noch die aktualle Situation in der Landwirtschaft. Doch drittens wollen es die Wenigsten wahr haben.


Musst dich nicht echauffieren, es ändert nichts an der von mir festgestellten Tatsache... :mrgreen: Und so erhellend ist der Text nun wirklich nicht...
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon LUV » Sa Apr 11, 2015 10:37

Jupiter Jones hat geschrieben:@augenschmaus, sehe ich auch so!
Und Schimmel hast Du nix mehr zutun an Deinem Reißbrett, das Du Dich von morgens bis abends im LT rumtrollen musst und dabei User doof anmachen musst?
Deine Mutti will offenbar mit Dir und Deine anmaßenden Art auch nix mehr zu tun haben sonst würdet ihr mal bisschen zu zweit an die frische Luft gehen.
Außerdem Schimmel, Du als Architekt, bist von dem nicht betroffen und erlebst es nicht hautnah am eigenen Leib von daher ist Deine Sicht der Dinge
als außenstehender nicht bedeutungsvoll.
Ist genauso als ob ein Veganer Tierzucht betreiben will.
Und deshalb, sollte man andere Meinungen zu einem Thema auch Tolerieren, den genau das bereichert ein Forum.
Emmy


Dass du auch eine so lange Leitung hast, war mir klar.... :mrgreen: Du kannst nur persönlich.....das weiß ich doch. :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon augenschmaus » Mi Apr 29, 2015 8:15

In Baden-Württemberg hat die Hälfte der landwirtschaftlichen Familienbetriebe keinen Hofnachfolger. Ich denke alle von Denen
haben versucht ihren Betrieb für die Zukunft zu Modernisieren und sind mit der Zeit gegangen. Die werden den Betrieb noch bis zur Rente bewirtschaften und dann die Hoftore für immer schließen.Ein Ende des Strukturwandels ist noch lange nicht abzusehen. Wie sollte es auch anderst sein, wenn die Kosten für Löhne und Betriebsmittel aus dem Ruder laufen, bei seit Jahren stagnierenden Erzeugerpreisen.Wir Bauern sind den Marktgesetzen ausgeliefert, wo die Preise von Lidl,Aldi,Rewe usw. bestimmt werden. Es ist einfach nicht möglich, wie bei Industrie, Gewerbe und Handel die gestiegenen Kosten auf unsere Produkte aufzuschlagen. Viele Betriebe können nur noch überleben,wenn sie in fremden Revieren wildern und zum Beispiel: Backwaren herstellen, Hofkaffe einrichten, eigene Schlachtung betreiben,Arbeiten für Komunen übernehmen, auf dem Hof ein Fittniscenter einrichten, Pensionspferdehaldung betreiben, Landschaftspflege betreiben, Hofläden einrichten unsw. Denn für Alles was zum Leben nicht unbedingt gebraucht wird, hat diese marode Freizeit und Spass Gesellschaft genug Geld. Aber für Nahrungsmittel muss das billigste herhalten.
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon Todde » Mi Apr 29, 2015 8:28

Weil die Kosten aus dem Ruder laufen können sich Landwirte keinen Nachwuchs "leisten" ?
:roll:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon CarpeDiem » Mi Apr 29, 2015 11:01

augenschmaus hat geschrieben:Denn für Alles was zum Leben nicht unbedingt gebraucht wird, hat diese marode Freizeit und Spass Gesellschaft genug Geld. Aber für Nahrungsmittel muss das billigste herhalten.


Ich muss mich über diese Erkenntnis nur wundern! Europa war in einer zweitausendjährigen Geschichte immer ein Kontinent der Hungersnöte, der Kriege, der Wanderungen. Die EU hat mir ihrer Agrarpolitik, die es verstanden hat die Rationalisierungseffekte voll umfänglich an den Verbraucher weiterzugeben, erstmals geschafft, die Entwicklung umzukehren und Überfluss in allen Waren zu erschwinglichen Preisen, vorzuhalten.

Ein Tor der glaubt, dass hier eine Umkehr möglich erscheinen könnte, da die relativ immer weiter sinkenden Ausgaben für Nahrungsmitteln überhaupt erst den Aufbau ganzer Industrien (Freizeit, Tourismus etc. etc.) ermöglicht haben. Aus Sicht der Politik eine höchst erfolgreiche Entwicklung. Man muss nur das Hamsterrad der landw. Entwicklung immer schön am laufen halten. Es wird immer Lw geben die darauf hereinfallen und glauben, irgendwann sei das Ende der Fahnenstange erreicht!
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon T5060 » Mi Apr 29, 2015 12:34

Ich lese nicht die Zeit,
ich gehe auch nicht mit der Zeit,
ich bleibe !
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon bauer hans » Mi Apr 29, 2015 18:34

T5060 hat geschrieben:Ich lese nicht die Zeit,

reinhold,ich schon,zeitonline.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Mit der Zeit gehen.

Beitragvon augenschmaus » Do Apr 30, 2015 11:04

Todde hat geschrieben:Weil die Kosten aus dem Ruder laufen können sich Landwirte keinen Nachwuchs "leisten" ?
:roll:


Ich denke, die Meisten von denen die keinen Nachfolger haben, sind mit Kindern gesegnet. Nur haben die endweder kein Interresse an der Landwirtschaft, oder sie haben frühzeitig andere Berufe erlernt und dort ein gutes Auskommen mit geregelter Arbeitszeit haben.
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