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Motoren moderner Schlepper

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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48 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Wasserpumoe Mähdrescher

Beitragvon adefrankl » Di Jul 07, 2020 0:30

deutz450 hat geschrieben:Spätestens bei 10.000 std. waren die alten Böcke reif für eine Überholung weil sie im Winter nicht mehr ansprangen, wer seine Schlepper im Winter nicht benutzt oder in der beheizten Halle stehen hat dem fällt das weniger auf da der Leistungsverlust schleichend ist. Sowas ist bei modernen Motoren weniger ein Problem. Dasselbe gilt im übrigen für PKW Motoren, nach 250 tkm, mussten auch die Motoren der hochgelobten W123 Taxis überholt werden weil sie im Winter nicht mehr starten wollten, sowas gibt es heute nicht mehr.
Elektronik ist kein Problem, ein Steuergerät kann man reparieren lassen, auch in 30 Jahren noch, das machen wir auch heute schon mit 30 Jahren alten Steuergeräten die es nicht mehr gibt oder ein Vermögen kosten.
Mechanische Teile sind ein viel größeres Problem, es gibt z.B. keine Ölpumpen mehr für einen MWM D208, der Motor steckt u.a. im Fendt Farmer 3S, einem der damals meistverkauften Fendt Schlepper, ganz zu schweigen von Getriebeteilen für die 13/4 Getriebe, selbst Synchronringe gibt es nicht mehr. Wer einen Schlepper mit kaputtem ZF Getriebe hat ist sowieso verloren.


Und letzten August bekam ich beim Landhändler mit, dass jemand eine Wasserpumpe für seinen Glaas Mähdrescher wollte. Aber für diesen Mähdrescher von 1965 ar diese doch tatsächlich nicht mehr erhältlich. Soviel zur Nutzungsdauer in der Landwirtschaft. Wobei ich mit diesen Mähdrescher auch nicht mehr arbeiten wollen würde.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Westi » Di Jul 07, 2020 5:39

deutz450 hat geschrieben:Wer einen Schlepper mit kaputtem ZF Getriebe hat ist sowieso verloren.


Bei ZF in Bielefeld bekommst Du sämtliche Teile nachgebaut oder wieder fit gemacht.
Primär für Oldtimer (PKW und LKW) aber auch für Traktoren.
Könnte halt nicht ganz billig sein.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon 714er » Di Jul 07, 2020 6:04

Bei den Stunden immer daran denken, dass die alten mit ihren Traktometern deutlich weniger gezählt haben.
Außer Zylinderkopfdichtung haben unsere alten Motoren aber auch nichts gehabt. Was auch ein Grund für verlängerte Haltbarkeit sein könnte ist das größer dimensionierte Kühlsystem.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon JohnMcClane » Di Jul 07, 2020 6:05

deutz450 hat geschrieben:Spätestens bei 10.000 std. waren die alten Böcke reif für eine Überholung weil sie im Winter nicht mehr ansprangen, wer seine Schlepper im Winter nicht benutzt oder in der beheizten Halle stehen hat dem fällt das weniger auf da der Leistungsverlust schleichend ist. Sowas ist bei modernen Motoren weniger ein Problem. Dasselbe gilt im übrigen für PKW Motoren, nach 250 tkm, mussten auch die Motoren der hochgelobten W123 Taxis überholt werden weil sie im Winter nicht mehr starten wollten, sowas gibt es heute nicht mehr.
Elektronik ist kein Problem, ein Steuergerät kann man reparieren lassen, auch in 30 Jahren noch, das machen wir auch heute schon mit 30 Jahren alten Steuergeräten die es nicht mehr gibt oder ein Vermögen kosten.
Mechanische Teile sind ein viel größeres Problem, es gibt z.B. keine Ölpumpen mehr für einen MWM D208, der Motor steckt u.a. im Fendt Farmer 3S, einem der damals meistverkauften Fendt Schlepper, ganz zu schweigen von Getriebeteilen für die 13/4 Getriebe, selbst Synchronringe gibt es nicht mehr. Wer einen Schlepper mit kaputtem ZF Getriebe hat ist sowieso verloren.


Ich meine nicht dass es grundsätzlich ein Problem ist ein elektronisches Bauteil zu reparieren. Es geht mir viel mehr um die Fehleranfälligkeit. Natürlich bietet die Elektronik wesentlich mehr Komfort und einfaches und schnelleres Arbeiten. Solange sie halt funktioniert. Je mehr verbaut ist umso mehr kann kaputt gehen und da ich gerne und viel schraube ist mir was mechanisches lieber, da kenne ich mich halt aus. Ich glaube nicht dass die Motoren heute Materialmäßig schlechter sind oder sowas, aber einfach komplizierter.

Grüß
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Teddy Bär » Di Jul 07, 2020 7:14

Ich bin der Meinung dass die Motoren heute besser sind als früher. Und das trotz der ganzen Abgasnachbehandlungen. Die Haltbarkeit der alten Motoren war auch nicht immer beeindruckend.
In puncto Drehmoment und Konstantleitungsbereich sind die heutigen Motoren den alten Dieseln um Welten überlegen.
Ausreißer nach oben oder nach unten gabs auch früher schon. Aber im Allgemeinen sind die heutigen Motoren doch alle sehr haltbar.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Badener » Di Jul 07, 2020 7:19

Naja ich sag mal so. Mein alter 6 Zykinder den ich mit rund 8000h abgegeben habe (mechanisch gezählt) hatte an sich gar nichts....
Mein 6310 mit 6400h hat schon gerissene Kolbenringe. Und somit hat er neue Buchsen, Pleulllager und Kolben bekommen.
Und das nach 6400h.... naja... Mein alter David Brown mit 10.800h läuft wie ein Örgelchen, obwohl der eigentlich für seine Größe richtig rangenommen wird.

Ich denke die Motoren waren früher deutlich haltbarer (auch weil sie nicht so ausgereizt waren.

Grüße
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Isarland » Di Jul 07, 2020 7:25

Badener hat geschrieben:Naja ich sag mal so. Mein alter 6 Zykinder den ich mit rund 8000h abgegeben habe (mechanisch gezählt) hatte an sich gar nichts....
Mein 6310 mit 6400h hat schon gerissene Kolbenringe. Und somit hat er neue Buchsen, Pleulllager und Kolben bekommen.
Und das nach 6400h.... naja... Mein alter David Brown mit 10.800h läuft wie ein Örgelchen, obwohl der eigentlich für seine Größe richtig rangenommen wird.

Ich denke die Motoren waren früher deutlich haltbarer (auch weil sie nicht so ausgereizt waren.

Grüße


Richtig....mein IHC 1046 mit nun 14000 Std, der Same Centauro 70 mit 11500 Std, und der Same Solar 50 mit 16000 Std. laufen wie ein Glöckerl, obwohl noch keine Schraube angerührt wurde. Zudem haben die beiden Same eine enorme Kaltstarteigenschaft.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Falke » Di Jul 07, 2020 8:52

JohnMcClane hat geschrieben:Ich meine nicht dass es grundsätzlich ein Problem ist ein elektronisches Bauteil zu reparieren

Elektronische Bauteile (Widerstände, Kondensatoren, ICs, ...) können kaum repariert werden. Was du meinst sind wsch. elektronische Baugruppen, Platinen, Steuergeräte.
Die Bauteile selbst sind meist Pfennigartikel - die Komplexität beim Reparieren ergibt sich durch die Miniaturisierung (SMD-Bauweise) und die Tatsache, dass die 'Intelligenz'
der Steuergeräte im Programm (in der Firmware) von Microcontrolern sitzt, wo das Kopieren durch allerlei Schutzmechanismen seitens der Hersteller erschwert wird.

Zudem braucht es für das Übertragen der Firmware spezielle Hardware (Programmer) und Software. Werden diese in 30 Jahre unter Windows52 noch laufen :?: :roll: Wohl kaum.
Eine Reparaturwerkstatt müsste also eine Vielzahl von Programmiersystemen auf dem zuletzt lauffähigen Stand (wie erkennt man den, wenn irgendwann der Support aufgekündigt wird?)
einmotten und vorhalten. Kaum vorstell- und bezahlbar.

Zudem sind Steuergeräte nur die halbe Miete - das Drumherum (die Sensoren und Aktoren) ist noch vielfältiger. Und kostspieliger. Wer soll das alles für den Eventualfall auf Lager halten?

sorry für etwas offtopic
A.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon agrarflächendesigner » Di Jul 07, 2020 18:06

Das Problem mit den Steuergeräten kommt noch massiv. Halbleiter für die Konsumerelektronik haben oft eine Laufzeit von 2-3 Jahren. Dann kommt die Industrie (Egal ob Automobil, Nutzfahrzeug, Maschbau...) mit Entwicklungsdauer von 3-5 Jahren und 5-10 Jahren Produktionsdauer. Damit ist bei einem neuen Schlepper ein Halbleiter mal gut und gerne seit 20 Jahren auf dem Markt. Wer kann da noch für 15 oder 20 Jahre die Versorgung mit Ersatzteilen garantierten wenn es die Elektronikomponenten (Controller, Leistungshalbleiter,...) nicht mehr gibt? Eine alternative Variante zieht oftmals entweder eine Layoutänderung == neues Steuergerät oder zumindest eine SW-Änderung (== 100k€ Entwicklungskosten) nach sich, außerdem stoßen die Hersteller heute schon an ihre grenzen alte SW-Stände wiederherzustellen.

Das wird in Zukunft für die ein oder andere Maschine noch das Todesurteil werden. Ich kann mir zwar durchaus vorstellen das sich einiger Firmen auf den Markt spezialisieren werden, im großen und ganzen wird es aber in zukunft nicht mehr so einfach sein die Technik am laufen zu halten.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon sexzylinder » Di Jul 07, 2020 19:09

Meine Eingangsfrage bezog sich auf mechanische Haltbarkeit der modernen Motoren.
Ich selbst glaube dass die mechanische Haltbarkeit heute besser ist als bei Motoren vor 30 oder 40 Jahren (oder noch älter).
Natürlich gibt es auch alte die ultra lange halten, aber beim IHC waren damals bei 6000h/15Jahren die Buchsen fällig und der war kein Einzelfall!
Das beim drumherum heute mehr kaputt geht ist klar. AGR, Injektoren, Sensoren etc. gehen ab und an mal kaputt.
Von den Steuergeräten kann ich eigentlich nicht negatives sagen. Auch im PKW Bereich gibts die schon mehr als 30 Jahre und defekte halten sich in Grenzen. Ab und an gibts mal welche mit Serienmäßigen Fehler aber im großen und ganzen ist´s ok.
Da sind es eher die Kabelbäume die vorher aufgeben. Und dahingehend hat man ja im Schlepperbereich auch so ein paar Kandidaten wo ein neuen Kabelbaum fällig wird.

Zum Ursprung:
welche Motoren der letzten 20 Jahre haben eine eingebaute Macke wo regelmäßig was kommt?
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Isarland » Di Jul 07, 2020 19:32

Ich habe noch einen MF 65 mit Perkinsmotor, BJ 59....der sprang nach mehr als 5 Jahren Stillstand auf den Schlag an, oder sein Nachfolger ein Anton 650, 65 PS auch schon 50 Jahre alt....unverwüstlich, daneben stehen seine "Brüder", ein 1250 er und ein 1500 er, alle Anfangs vom letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts. Ich habe ein Faible für diese alten Bären, unverwüstlich und wertvoller als ein Fendt. Die haben zwar keinen Komfort, aber ihre Arbeit machen sie, ohne dass sie wegen irgendwelcher Reparaturen die Werkstätte blockieren.
Ja, ich habe auch einen neueren, 6Jahre 4000 Std und 10.000€ Reparaturen.
Mein Jun. sagt immer "de Oidn wern gfahrn bis sie explodieren".....das wird selbst er nicht mehr erleben.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Teddy Bär » Mi Jul 08, 2020 6:04

In unserer Gegend liefen hauptsächlich Fendt, Deutz und IHC. Da war es normal dass alle 6000 Stunden der Motor neu gemacht wurde. Klar gab es auch damals schon Motoren die doppelt so lange gehalten haben. Aber heute ist es doch eher die Ausnahme wenn ein Motor mit 6000 Stunden verschlissen ist.
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon Wolvie » Mi Jul 08, 2020 11:54

Das ist, wie ich finde, generell ein interessantes Thema.

Gab es früher nicht in jeder Ortschaft/Stadt Werkstätten für Austauschmotore?
Wenn ich mich an die Erzählungen erinner, war es damals ganz normal, dass z.B. bei einem LKW der Motor bei einer gewissen Kilometerleistung getauscht wurde gegen einen überholten Austauschmotor?
Sogar bei PKWs solls so gewesen sein, die Geschichte meines Opas dazu war: Sie fuhren damals mit dem VW Transporter in den Urlaub, als auf der Autobahn der Motor verreckte. Kolbenfresser, weil die Kisten mit der Motorkühlung ja so ihre Probleme hatten. Der VW wurde dann in eine Werkstatt geschleppt, der Motor komplett ausgebaut und ein Austauschmotor vom Lager wieder rein. Das alles Freitag nachmittags bzw über Nacht auf Samstag. Via Telefon noch daheim bei der Bank angerufen und die Überweisung des Geldes für die Reparatur durchgegeben. Der Inhaber der Werkstatt lies sie dann weiterfahren, ohne direkte Bezahlung - war halt eine andere Zeit damals in den 60ern!

Lag das wirklich an den schlechteren Materialien von damals? Oder wurden die Motoren nicht so genau gefertigt? Oder hat man es bei der Montage und den Toleranzen nicht so genau genommen?
Spielt - zumindest in den 60/70ern - die Kraftstoffreinheit eine Rolle? Dort war die Betankung aus Fässern doch noch üblich?
Und welche Rolle spielen die Schmierstoffe von damals im Vergleich zu heute?
Gruß,
Wolvie
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Re: Motoren moderner Schlepper

Beitragvon aldersbach » Mi Jul 08, 2020 12:24

Wolvie hat geschrieben:Sie fuhren damals mit dem VW Transporter in den Urlaub, als auf der Autobahn der Motor verreckte. Kolbenfresser, weil die Kisten mit der Motorkühlung ja so ihre Probleme hatten. Der VW wurde dann in eine Werkstatt geschleppt, der Motor komplett ausgebaut und ein Austauschmotor vom Lager wieder rein. Das alles Freitag nachmittags bzw über Nacht auf Samstag.
Lag das wirklich an den schlechteren Materialien von damals? Oder wurden die Motoren nicht so genau gefertigt? Oder hat man es bei der Montage und den Toleranzen nicht so genau genommen?
Spielt - zumindest in den 60/70ern - die Kraftstoffreinheit eine Rolle? Dort war die Betankung aus Fässern doch noch üblich?
Und welche Rolle spielen die Schmierstoffe von damals im Vergleich zu heute?

Die VW-Transporter waren schon ein Extremfall. Der Motor war ja identisch mit dem Motor vom Käfer. Die Transporter waren gnadenlos untermotorisiert und liefen quasi durchgehend mit Vollgas. Hinzu kam das viele (meine Wenigkeit inklusive :) ) die Drehzahlbegrenzer außer Gefecht setzten und der Motor häufig überdreht wurde. Der Aus- und Einbau des Boxermotors war kein Hexenwerk und die meisten Mechaniker hatten hier schon Routine. Betankung aus Fässern - eher Nein. Kraftstoffreinheit - auch eher Nein. Die Daimler liefen und liefen ...

Aber back to Topic: Ich bin der Meinung dass die Motoren die heute gebaut werden definitiv besser sind als früher - zumindest bei den Pkws und den Lkws kann ich mir ein Urteil erlauben. Bei den Traktoren ist mein neuestes Modell leider auch schon gute 20 Jahre alt. Der Motor hat aber mehr Betriebsstunden als die alten Knaben und wurde noch nicht angefasst. Bei dem alten Ford Traktor war nach 5.000 Stunden eine Motorüberholung fällig.
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