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MRSA

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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MRSA

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 26, 2012 7:47

http://www.science-skeptical.de/blog/ne ... st/007762/
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: MRSA

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Mai 26, 2012 8:04

Hallo

es gibt Studien zur Durchseuchungsrate von Krankenhaus- und Pflegepersonal mit MRSA. Die betroffenen Personen sind nicht erkrankt, sonders so eine Art "Dauerausscheider".
Leider wird aus Kostengründen (1 x MRSA-Screening kostet so um die 35,- Euro, Nasen-Rachenabstrich) darauf verzuchtet, das Personal regelmäßig zu untersuchen. Stattdessen wird in bewährter Manier ein Sündenbock in der "Massentierhaltung" gesucht.

Gruß
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Re: MRSA

Beitragvon xyxy » Sa Mai 26, 2012 8:19

... mit dem beiläufigen Effekt, dass das Leiden weitergeht und das Thema am köcheln bleibt und weiterhin ideologisch ausgeschlachtet wird... n8

http://blog.zdf.de/zdfzoom/2012/01/25/a ... eit-gehen/

darunter ein Kommentar von Herrn Keckl!
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Re: MRSA

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Mai 26, 2012 8:23

forenkobold hat geschrieben:http://www.science-skeptical.de/blog/neue-schweinereien-im-wdr-uber-multiresistente-keime-und-antibiotika-in-der-bio-schweinemast/007762/


.....ok, der WDR hat mal wieder Blödsinnn geschrieben, aber ich sehe, dass du zugisbt, dass Öko doch bedeutend weniger MRSA hat, oder?
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 44222.html

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http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: MRSA

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 26, 2012 8:30

ICH geb garnichts zu..
ich habe lediglich kommentarlos nen link hier reingesetzt.
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Re: MRSA

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Mai 26, 2012 8:35

forenkobold hat geschrieben:ICH geb garnichts zu..
ich habe lediglich kommentarlos nen link hier reingesetzt.


...also gibst du es zu :wink: :wink: :prost: Mach dir nix draus, ich habe ja schon öfter erwähnt, es muss nicht das eine Extrem sein, viele Wege führen nach Rom. Sind ja ja schon genügend tipps ins Forum gestreut, wie man das Problem in den Griff bekommt, aber die Rendite wird darunter leiden......

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Re: MRSA

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 26, 2012 8:59

xyxy hat geschrieben:... mit dem beiläufigen Effekt, dass das Leiden weitergeht und das Thema am köcheln bleibt und weiterhin ideologisch ausgeschlachtet wird... n8

http://blog.zdf.de/zdfzoom/2012/01/25/a ... eit-gehen/

darunter ein Kommentar von Herrn Keckl!


Die 2 Beiträge von Herrn Keckl:
Super geschrieben, jede Aussage belegt, eigentlich für jeden verständlich und nicht widerlegbar.

Und so einfach totzuschlagen:
Reaktion von Mehltretter auf den ersten Beitrag (auf den zweiten braucht er garnimmer einzugehen, weil er schon auf den ersten die ÜBERZEUGENDEN Gegenargumente gebracht hat):

Ja, der Brunnen ist vergiftet und der Täter ist bekannt


Doch Ihre Kritik Herr Keckl, spiegelt offenbar die Haltung vieler Geflügelmäster wieder. Was interessieren uns wissenschaftliche Studien, wenn die Umsetzung der Ergebnisse schlecht für unseren Ertrag sind


Die Reaktion von Antonietta könnte von Heinzi dem Gockel stammen:

Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell im Schweinefleisch, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.



Obwohl zuvor Keckl ganz klar belegt hat, dass es eben NICHT so ist...
wen interessierts? Bei Hexenjagden und der Verfolgung von Bevölkerungsgruppen waren Fakten noch nie von Interesse.
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Re: MRSA

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Mai 26, 2012 10:54

forenkobold hat geschrieben:
Obwohl zuvor Keckl ganz klar belegt hat, dass es eben NICHT so ist...
wen interessierts? Bei Hexenjagden und der Verfolgung von Bevölkerungsgruppen waren Fakten noch nie von Interesse.



..tja...dann fehlt nicht nur Keckel der Intellekt, sondern auch dir...

http://de.wikipedia.org/wiki/Konjugation_%28Biologie%29

http://de.wikibooks.org/wiki/Medizinisc ... teriologie

die MRSA können ohne weiteres gensequenzen austauschen..und wie tief gesunken bsit du eigentlich, dass du deine letzte Hoffnung auf Wahrheit auf eine Agrarstatistiker setzt....... :lol: mir soll es nur recht sein.....
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Re: MRSA

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 26, 2012 11:51

heinzi the chicken hat geschrieben: dass du deine letzte Hoffnung auf Wahrheit auf eine Agrarstatistiker setzt....... :lol: mir soll es nur recht sein.....

Ja.. ich weiß, dass Du ein Profiteur dieser Hetzjagd bist...
ungefähr vom gleichen Charakter wie einer, der das Geschäft eines gechassten Juden zu Beginn des 3. Reiches übernehmen konnte...
Deine links sind lächerlich.. dass in Ställen ausgerechnet solche Erregertypen mutieren, wie sie aus Indien in den Humanbereich kamen, ist ungefähr so wahrscheinlich wie 3 mal hintereinander 6 richtige Im Lotto zu haben.

****KOTZ****

Btw...

Ich habe keinerlei Anlass, auf irgendetwas zu hoffen. Ich wirtschafte viehlos und reklamiere deshalb für mich eine völlig von Eigeninteresse befreite Neutralität. Und aus gleichen Gründen unterstelle ich diese Neutralität auch Keckl. Er verkauft weder Fleisch noch bekommt er für seine Ausführungen Spenden.
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Re: MRSA

Beitragvon Cairon » Sa Mai 26, 2012 12:35

Das Thema MRSA ist sehr vielschichtig und wurde hier ja auch schon an verschiedenen Stellen diskutiert. Die angesprochene Untersuchung besagt, dass 60% der konventionelle und 25% der Bio-Betriebe in der Schweinehaltung betroffen sind. Die Frage die sich hier stellt ist aber doch wodurch durch dieser Unterschied zu Stande kommt. In eines der Links stand, dass es keinen nachweisbaren unterschied zwischen konventionelle Beständen mit Antibiotika bzw. ohne gibt. Daher muss es meine Meinung nach eher mit der Haltungsform zusammen hängen. Die Tierdichten sind in biologischen Betrieben geringer, so dass die Betriebe möglicherweise nicht so schnell durchseucht werden. Wie hoch ist der Anteil der geschlossenen System in der Bio-Haltung. Kann es möglicherweise daran liegen, dass bei diesen Betrieben weniger Tier in ihrem Leben die Betriebe wechseln und es so weniger Infektionsketten gibt? Die Erkenntnis wäre nur sinnvoll wenn man durch eine weiter Untersuchung klar die Gründe für die unterschiedliche Belastung eingrenzen könnte und diese Erkenntnisse dann in die konventionelle Haltung einbringen könnte. Die Erkennung des Unterschieds lässt für sich alleine noch keine Schlüsse zu.

Hier ein Beitrag aus einem anderen Thread den ich hier schon mal veröffentlicht habe, der aber hier sehr gut hin passt.

in Interessanter Artikel: http://www.zeit.de/wissen/2012-01/antio ... -nutztiere

Alexander Friedrich hat geschrieben:Alexander Friedrich, der am Uniklinikum Groningen seit Jahren an resistenten Keimen in Krankenhäusern und in der Landwirtschaft forscht, macht der Umgang mit den Arzneimitteln wütend. "Wir verwenden Antibiotika ohne Respekt, so als wären sie wertlos. Und dabei sind sie unsere wichtigsten Waffen." Er forscht in Holland, wo etwa die Hälfte der resistenten Bakterien, an denen Menschen erkranken, aus Bauernhöfen stammt. In Deutschland ist das anders, hier entstehen mehr als 90 Prozent dieser Erreger, weil Menschen Antibiotika schlucken – oft übereilt. Dennoch sollte auch hierzulande die Antibiotika-Gabe auf den Höfen eingedämmt werden.


90% der resistenten Keime in Deutschland entstehen also beim Menschen, sollte man also nicht dort den Hauptansatzpunkt sehen? Sicher ist auch in der Tierhaltung noch etwas möglich, aber was bringt es, wenn man ein Streichholz aus pustet wenn das Haus brennt?

Man muss dieses Problem auf breiter Front angehen, wenn man etwas ändern will. In der Tierhaltung wird ja mit der QS-AB-Datenbank ein erster Ansatz gesucht, wenn man diese Daten dann mit der Vit-Datenbank in Verbindung bringt könnte man Erkenntnisse gewinnen ob Tiere die in ihrem Leben wenig AB bekommen haben eher mir MRSA belastet als Tiere die ohne AB groß geworden sind. Viel wichtiger als das wäre es aber für bessere Hygienestandards in den Kliniken und Arztpraxen zu sorgen. Ärzte, Kranken und Altenpfleger und jegliches Personal im medizinischen Bereich sollte regelmäßig gescreent werden, den sie können sehr schnell zum Multiplikator für Keime werden und ganze Stationen infizieren. Der AB-Einsatz in der Humanmedizin müsste auch deutlich straffer gehandhabt werden. Die einfache Parole: "Die bösen, konventionellen Bauern sind Schuld" wird zwar leicht verstanden, bringt aber in der Sache nur sehr wenig. Wenn man MRSA komplett aus den Tierbeständen tilgen würde, wären immer noch 90% der Problems ungelöst. Und wenn Menschen sich mit MRSA von Schweinen infizieren, dann klappt es doch wohl auch umgekehrt, dass Menschen Schweine anstecken, also wer ist die Quelle?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: MRSA

Beitragvon Biohias » Sa Mai 26, 2012 12:59

Die Erkenntnis wäre nur sinnvoll wenn man durch eine weiter Untersuchung klar die Gründe für die unterschiedliche Belastung eingrenzen könnte und diese Erkenntnisse dann in die konventionelle Haltung einbringen könnte. Die Erkennung des Unterschieds lässt für sich alleine noch keine Schlüsse zu.

Genau so siehts aus, Cairon. Ursachenforschung um etwas zu verbessern :D
Das ist definitiv der richtige Ansatz um das ganze in den Griff zu bekommen.
Wir hatten übrigens vor 5 jahren den letzten AB einsatz :wink:
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Re: MRSA

Beitragvon forenkobold » Sa Mai 26, 2012 14:31

tyr hat geschrieben: Dein Nazivergleich ist süß..... armer, armer Mensch.... kopfwuschel... :lol

Nazivergleiche sind in der Tat mittlerweile so abgedroschen, dass sich kleingeistige Menschen sogar DANN über sie lustig machen, wenn sie ausnahmsweise PASSEN. Aber du bist wahrscheinlich schon zu lange verschroben, um die Welt noch kapieren zu können.

Viehlos ist eh keine nachhaltige Option, zu wenig Kreislauf in der Wirtschaft. Viehlos ist zu faul was Ganzes zu machen, moderner Zeitgeist eben:prost:


Ich glaube kaum, dass du in der Position bist, meine Faulheit beurteilen zu können. Wenn man unter KREISLAUF Deine Freilandschweinnitratwüste versteht, dann bin ich froh, keinen zu haben.
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Re: MRSA

Beitragvon xyxy » Sa Mai 26, 2012 16:04

Biohias hat geschrieben:...
Wir hatten übrigens vor 5 jahren den letzten AB einsatz :wink:

Das ist sehr zu begrüßen, und du solltest dankbar sein, wenn es noch viele weitere Jahre so gut läuft, nur was hilfts?
...Wer beispielsweise bei Naturland eintritt, müsse einen Vertrag unterschreiben, der ein umfassendes Redeverbot regelt.....

Quelle:
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 47722.html

:roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
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Re: MRSA

Beitragvon Biohias » Sa Mai 26, 2012 16:32

Den Artikel kenn ich und der wurde auch schon mal gepostet.
das einige betriebe mit der biotierhaltung probleme haben ist mir bekannt und das von diesen auch viele wieder umsteigen ist
auch zu befürworten weil es nicht sinn und zweck ist tiere nicht optimal zu halten :klug:
das liegt aber sehr oft an umbaulösungen, vor allem in der ferkelerzeugung, die für die Tiergesundheit oft
nicht besser sondern sogar schlechter sind als konventionelle Haltungsformen :roll:
an einem optimal geplanten und anders organisierten Neubau hingegen ist absolut nichts auszusetzen, meine Ferkelerzeuger
haben übrigens zwischen 19 und der ''beste'' sogar 20,5 verkaufte Ferkel pro Sau und jahr, und das seit mehreren jahren,
bei einer Säugezeit von 40 Tagen kann man an den Leistungsdaten ablesen das es nicht schlecht bei ihm läuft
auch in der mast kann ich mit 780g TGZ und 58,3% MFA nicht klagen :prost:
allerdings wird bei mir jede bucht vorm umstallen gewaschen, zumindest in 90% der Fälle,
auch das nehmen einige wohl nicht so ernst, bio wie konventionell :roll:
das man bei Naturland ein ''Redeverbot'' unterschreibt wäre mir neu, wir sind auch dabei :wink:
das man den Verband an sich öffentlich nicht kritisieren soll ok, aber man darf offen und ehrlich zu Themen des Ökolandbaus,
wie zu jedem anderen Thema auch, seine Meinung kundtun. Das war auch schon mal Thema bei einer Tagung.
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