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Namensgebung Hof

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Frankenbauer » Di Apr 10, 2012 13:10

Bio würde ich nur dazunehmen, wenn ich wirklich meine Zertifikate vorlegen kann, anders verdienen sich nur die Rechtsanwälte eine goldenen Nase.
Der Kunde muss eine ordentliche Wirtschaftsweise erkennen können (sauberer Hof, Zutritt, wo möglich und da wo man ihn nicht reinlässt muss man erklären, warum nicht) und man muss mit ihm im Dialog bleiben, der Name tritt in den Hintergrund, bzw. darf nur der i Punkt sein.


Gruß

werner
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon forenkobold » Di Apr 10, 2012 13:15

Ich würd den Ausdruck "Bio" großmütig denen überlassen, die sich einbilden, den Begriff für sich gepachtet zu haben. Alles andere bringt nur unnötigen Ärger. Zu einem gesunden Selbstbewußtsein gehört es, herauszustellen dass die Prodkte auch ohne diese Phrase qualitativ mithalten bzw. sogar noch übertreffen können.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Apr 10, 2012 13:52

fiedrichHidie hat geschrieben:Naja aber ist das nun schlimm, dass man den Leuten nicht immer die komplette Wahrheit erzählt?

Ich mein Werbung funktioniert doch nun mal so. Man muss sich doch nur mal im TV die ganzen Spots angucken, da wird doch auch gelogen, dass sich die Balken biegen.

Also was solls, ich würd "Bio" nach wie vor reinnehmen ;-)

Du kannst nicht die Namensgebung „Bio“ mit ins Logo nehmen, wenn kein Bio drin ist, da hat Frankenbauer vollkommen recht.

Und ja es ist schlimm der Kundschaft nicht die Wahrheit zusagen, aus dem Grunde, man möchte die Kundschaft auch noch öfters als ein oder zwei Mal wiedersehen. Mit dieser Einstellung brauchst Du Deinen laden gar nicht erst eröffnen, bist schon vorher Pleite.

Und was in den Medien ist, ist pipegal man ist mit ein –zwei-drei Läden kein Weltkonzern man hat nicht die Medien zur Verfügung um seine Produkte zu vermarkten, die Kunden kommen nicht aus Timbuktu um bei Dir ne Tomate zukaufen.
Das ist der Fehler von vielen, sie denken in viiiiel zu großen Stil......erst klein denken, wenig Aufwand, wenig Kosten. :wink:

Es geht um die Kundschaft ausm Dorf, Umgebung, vielleicht noch aus einer nahe liegende Kreisstadt und Wochenendausflügler, Busgesellschaften....... Genau um diese Kundschaft geht es, die Kundschaft soll Vertrauen zu Dir haben, die Kundschaft soll sich bei Dir aufgehoben fühlen wie ein Baby den man gerade den Hintern pudert, der Kunde muss sich persönlich angesprochen fühlen (evtl. mit Namen).....am besten noch mit Familienanschluss, Betriebsführung und Kaffee und Kuchen, zu Weihnachten eine persönliche Grußkarte.....ja so was geht. :wink:
Man muss aber auch Lust dazu haben den Kunden zu umgarnen.
Mein persönlicher leidspruch war immer...bring den Kunden zum lachen, hab immer ein Spruch auf den Lippen und er verläßt den Laden mit vollen Taschen. :prost:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon meyer wie mueller » Di Apr 10, 2012 16:49

Hallo

bitte die Zielgruppen-Analyse nicht vergessen.

Das alte Motto "Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler" gilt immer noch, und umso mehr bei der Direktvermarktung.

Gruß
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Tooom » Di Apr 10, 2012 21:12

fiedrichHidie hat geschrieben:Marketing bleibt trotzdem das A und O.

Von daher kann ich dir auch nur raten "Bio" mit in den Titel hinein zu nehmen :-)


Klar, das ist Pflicht.
Zudem würde ich keinen zu großen Biobetrieb aufbauen. Massenware schreckt die Verbaucher schon wieder ab und der Laden bleibt leer. Zudem würde ich mehr auf Vegetarisch bauen, da geht nämlich der Trend hin. Und kleinbäuerlich ist angesagt. Dafür wird gerne mehr bezahlt.
Allein schon aus Umweltschutzgründen ist für Bio ein höherer Preis mehr als gerechtfertigt.
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon forenkobold » Di Apr 10, 2012 21:23

Unser Baumarktherbert träumt schon wieder von einer bioveganen Sprossenklitsche.
:lol:
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Qtreiber » Di Apr 10, 2012 21:30

Tooom hat geschrieben:Allein 2011 stieg der Bio-Umsatz 9 % an. Tendenz also weiterhin klar steigend.


joooo. auf 3,7% (!) des Gesamtlebensmittelmarktes :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Fassi » Di Apr 10, 2012 21:50

Und kleinbäuerlich ist angesagt. Dafür wird gerne mehr bezahlt.


Am Arsch, weil das so gefragt ist und so gerne bezahlt wird, geh ich nu von 20 Weidegänsen auf 0 Weidegänse. Um die 40€ ist dem kleinbäuerlich forderdem Verbraucher für seinen Weihnachtsbraten nämlich nicht zu wenig, eher das Gegenteil. Tja, dann sollen sie halt die Polengänse nehmen. Die sind ja garantiert genauso tiergerecht gehalten wie meine.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon H.B. » Di Apr 10, 2012 22:00

Tooom hat geschrieben:Bei Direktverkarktung ist Bio das A und O. Deshalb sollte unbedingt das Wort "Bio" schon im Hofnamen eingebunden werden.


Die Bezeichnung könnte wie folgt lauten: "Bioxin-Fleisch+Eier", ich bin mir sicher, diese ist noch nicht geschützt. "Biovegan" ist glaub auch nicht geschützt und ist allen, die nicht deswegen auf dem Friedhof wohnen ein Begriff. Oder "Bio(nitro)phen"?
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon SHierling » Di Apr 10, 2012 22:47

Bio ist NOGO, wenn Du nicht auch Bio anbietest.

Hast Du nicht irgendwas namensmässig brauchbares auf dem Hof rumzustehen oder zu -laufen? Wenn das kein Aussiedler-Betrieb ist, irgendeinen ollen Ahnen, irgendeine schöne Geschichte, die Oppa schon immer erzählt hat, oder sowas? Ne Eule auf'm Dachboden? Fledermäuse? Wenn nicht, denk Dir was aus. Bagger ein Loch in den Garten und nenn's Rötenkuhle ("An der ..." natürlich, wegen dem A). Laß Dir von irgendeinem Holzer ne Statue auf den Vorplatz sägen und nenn die Anna. Oder Amalie.

Was willst Du denn überhaupt anbieten?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Apr 11, 2012 7:13

meyer wie mueller hat geschrieben:bitte die Zielgruppen-Analyse nicht vergessen.


Das ist der springende Punkt. Wollen die Kunden lupenreines Demeter-Bio zu Horrorpreisen oder reicht es aus wenn die Produkte von lokalen Familienbetrieben frisch und zu akzeptablen Preisen in den Hofladen kommen? Sollte man einen Zusatznutzen wie z.B. Hof-Führungen usw. anbieten? Wie sieht es mit Lieferservice aus?

Falls es auf dem Hof einen Teich geben sollte hätte ich eine Namens-Idee:

Aalbauer - Hof

Damit steht man in den Verzeichnissen ganz oben und man kann den Namen damit begründen dass der Uropa Aale in dem Teich hatte...
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Prisca » Mi Apr 11, 2012 8:37

Jochens Bruder hat geschrieben:
meyer wie mueller hat geschrieben:bitte die Zielgruppen-Analyse nicht vergessen.


Das ist der springende Punkt. Wollen die Kunden lupenreines Demeter-Bio zu Horrorpreisen oder reicht es aus wenn die Produkte von lokalen Familienbetrieben frisch und zu akzeptablen Preisen in den Hofladen kommen? Sollte man einen Zusatznutzen wie z.B. Hof-Führungen usw. anbieten? Wie sieht es mit Lieferservice aus?

Falls es auf dem Hof einen Teich geben sollte hätte ich eine Namens-Idee:

Aalbauer - Hof

Damit steht man in den Verzeichnissen ganz oben und man kann den Namen damit begründen dass der Uropa Aale in dem Teich hatte...


Ich bin neu hier und lese mich grad so quer durch. Ich bin Verbraucher, ohne Landwirtschaft, mit Gemüsegarten und zahle gerne mehr, wenn die Qualität stimmt.

Für mich hat Bio mittlerweile ein G'schmackerl, viele verwenden es, egal ob es stimmt oder nicht, hauptsache man kann den Preis anheben. Ich habe auch schon gesehen, wie Metro Erdbeeren beim Edelobstladen umverpackt wurden und als Bioware im Regal landeten und ich kenne Biohöfe, die den Namen nicht verdienen, aber über viel Werbung und wenig Konkurrenz ihren Zulauf haben.

Lupenreines Demeter-Bio, mit Getreide von Feldern gleich neben der Autobahn....... danke, dann backe ich mein Brot weiter selbst mit Mehl von der hiesigen Mühle. Der Trend geht wohl eher zu frisch und akzeptablen Preisen aus dem Hofladen. Wir haben in der Nähe einen Ziegenhof, bei dem bekomme ich meine frische Milch zu einem akzeptablen Preis und weit unter dem Preis für H-Ziegenmilch einer bekannten Molkerei. Ich fahre die Kilometer gerne, weil ich weiß die Qualität stimmt, die Milch ist frisch und schmeckt und ich weiß was drin ist.

Ich finde die Idee gut, Qualität setzt sich durch und Mundpropagande ist immer noch die beste Werbung.
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon H.B. » Mi Apr 11, 2012 8:57

Prisca hat geschrieben:
Ich habe auch schon gesehen, wie Metro Erdbeeren beim Edelobstladen umverpackt wurden und als Bioware im Regal landeten

Dann wars wenigstens kontrollierte Qualität.


Ich fahre die Kilometer gerne, weil ich weiß die Qualität stimmt, die Milch ist frisch und schmeckt und ich weiß was drin ist.

Das ist nett von dir, versuch aber auch ein wenig auf die Umwelt zu achten :klee:

Qualität setzt sich durch und Mundpropagande ist immer noch die beste Werbung.

Nicht in allen Fällen. Sagen wirs mal so, es stehen nicht alle auf die selbe Art von Qualität. Mir schmeckt der Schweinebraten von einem Schwein, wleches bei der Klassifikation niedriger eingestuft wurde (Zu Fett) auch besser.
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Re: Namensgebung Hof

Beitragvon Prisca » Mi Apr 11, 2012 9:27

H.B. hat geschrieben:
Ich fahre die Kilometer gerne, weil ich weiß die Qualität stimmt, die Milch ist frisch und schmeckt und ich weiß was drin ist.

Das ist nett von dir, versuch aber auch ein wenig auf die Umwelt zu achten :klee:


Kuhmilchallergiker, ich habe nur die Alternative Soja/Hafer etc Milch oder Ziegenmilch und selbst wenn ich den Sprit rechne, dann ist die Milch immer noch billiger als im Laden und mein Auto schmeisst weniger Emissionen raus als die LKW's in der Lieferkette der Molkerei :wink: Ich nehm ja auch immer brav größere Mengen, soll sich ja auch rentieren.

H.B. hat geschrieben:
Qualität setzt sich durch und Mundpropagande ist immer noch die beste Werbung.

Nicht in allen Fällen. Sagen wirs mal so, es stehen nicht alle auf die selbe Art von Qualität. Mir schmeckt der Schweinebraten von einem Schwein, wleches bei der Klassifikation niedriger eingestuft wurde (Zu Fett) auch besser.


Ist ja logisch, da Fett ein Geschmacksträger ist und daß die Geschmäcker unterschiedlich sind ist ja auch nicht verkehrt. Trotzdem ist die beste Werbung immer noch Mundpropaganda und jeder Kunde, der wieder kommt empfiehlt weiter und bringt Freunde oder Bekannte. Das dauert zwar länger, ist aber beständiger.
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