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Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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40 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon xyxy » Di Mär 19, 2013 19:38

SHierling hat geschrieben:Jo. Ich schaffe grade meine Schweine ab. Wer weiß, was da noch kommt.

Schaf?
http://www.n-tv.de/panorama/Illegales-L ... 29826.html
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon Cairon » Di Mär 19, 2013 19:50

Jochens Bruder hat geschrieben:Wieso mehr Platz wegen 1.000 Gramm Tageszunahme? Wird höchste Zeit dass endlich Schweine mit 1.500 Gramm Zunahme gezüchtet werden die sich zudem noch stapeln lassen und 80 Ferkel pro Jahr werfen. Leistung muß sich wieder lohnen. Und zwar für die Bauern und die internationale Fleisch- und Pharmamafia.

Deshalb weg mit den ganzen PETA-kommunistischen Tierschutz-Gedöhns. Das sind eh nur feuchte Träume von grünen Politikern, bauernfeindlichen Journalisten und dummen Verbrauchern. Letztere haben gefälligst das zu fressen was die Bauern und Mafiosis ihnen gnädigerweise auf den Teller knallen.


Schau Dir doch mal an was Du geschrieben hast und dann beschwerst Du Dich bei mir über meinen Kommentar?

Ein Schwein braucht den Platz weil es ein gewisses Körpergewicht erreicht nicht wegen der Tageszunahme, bei einer höheren Zunahme wird das Schwein eben nicht so alt und wird früher geschlachtet. Was Du da bei dir machst ist ja schön und gut hat aber mit der Realität unter der wir hier arbeiten nicht viel zu tun.
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon SHierling » Di Mär 19, 2013 19:51

Zurück zum Thema:
Fakt ist, daß man Schweine nicht einfach "weniger zunehmen lassen kann". Die täglichen Zunahmen sind genetisch bedingt, und wer Schweine mit weniger Leistung haben will, der muß die erst mal züchten, alles andere ist Tierquälerei.

Das selbe gilt für die Fruchtbarkeit. Es nutzt absolut gar nichts, einer Sau vorzulesen, wieviel Ferkel sie mit wieviel Geburtsgewicht zu bekommen hat oder nicht. Und Rückzüchtungen gehen nicht von heute auf morgen, und ERST RECHT stehen, selbst wenn man die Rückzüchtung einigermaßen genetisch rein vorliegen hat, nicht "einfach so" ausreichend Tiere zur Verfügung.

Ergo ist das, worauf diese absolut hirnlose, sachkundefreie und von schwerstem Bambi-Syndrom geprägte Idee hinauslaufen wird, einfaches Großhungern, Mangelernährung und totgeschlagene Ferkel. Super Erfolg.
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon forenkobold » Di Mär 19, 2013 19:54

Jochens Bruder hat geschrieben: Damit outest du dich als Ignorant. Das Zauberwort heißt Grenzwert. Ab einem gewissen Punkt wiegen die negativen Effekte der Rationalisierung die Positiven auf. .

Ach..
und diesen Punkt definieren Grünen-Politiker oder Buddelschiffbauer?
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Mär 19, 2013 20:00

Nordhesse hat geschrieben:Wenn dann noch ein Klimatisierter Stall da ist wächst es sich auch besser, als wenn das schwein sich gegen die Kälte selber einen Speckmaltel anzieht

Auch wenn es niemand glaubt da wir in den Tropen produzieren: Das ist derzeit unser Hauptaugenmerk bei der Recherche. Sobald hier die Temperaturen auch nur geringfügig sinken läßt das Wachstum nach. Wir reden dabei vom Unterschied zwischen 27 und 24 Grad Nachttemperatur. Dem Gerede von der globalen Temperaturerhöhung zum Trotz häufen sich hier seit ca. 20 Jahren die 24 Grad Niedrigtemperaturen. Die Ställe sind halboffen ummauert. Deshalb überlegen wir ob man evtl. in kalten Nächten die Boxen nach oben hin z.B. durch Plastikplanen oder Sperrholzplatten teilweise abdecken kann um so die Umgebungstemperatur bei den Tieren zu erhöhen.
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Mär 19, 2013 20:07

forenkobold hat geschrieben:Ach..
und diesen Punkt definieren Grünen-Politiker oder Buddelschiffbauer?

Nein, den definieren diejenigen Leute deren Hände den Bauern das Geld für ihren neuen Daimler geben. Also die Käufer landwirtschaftlicher Produkte. Und das sind nicht nur bildungsferne Aldi-Kunden sondern vor allem Einkäufer von Lebensmittelkonzernen, Restaurants, Kantinen usw.
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon forenkobold » Di Mär 19, 2013 20:12

Jochens Bruder hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Ach..
und diesen Punkt definieren Grünen-Politiker oder Buddelschiffbauer?

Nein, den definieren diejenigen Leute deren Hände den Bauern das Geld für ihren neuen Daimler geben. Also die Käufer landwirtschaftlicher Produkte. Und das sind nicht nur bildungsferne Aldi-Kunden sondern vor allem Einkäufer von Lebensmittelkonzernen, Restaurants, Kantinen usw.


Na wenn wir so reich sind, dann wollen wir mal anfangen, unserem Daimler-Verkäufer vorzuhalten, dass die ganzen Motorenentwicklungen der letzten Jahr Scheiße waren. Weil schließlich können WIR als Konsumenten besser über Fahrzeugtechnik urteilen als so depperte Ingenieure
Wir wollen wieder nen schön schwarz rauchenden gusseisernen Vorkammerdiesel mit 30 PS Literleistung.. das ist noch traditionell handwerkliche Motorenbaukunst!
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Mär 19, 2013 20:20

SHierling hat geschrieben:Und Rückzüchtungen gehen nicht von heute auf morgen, und ERST RECHT stehen, selbst wenn man die Rückzüchtung einigermaßen genetisch rein vorliegen hat, nicht "einfach so" ausreichend Tiere zur Verfügung.

Ergo ist das, worauf diese absolut hirnlose, sachkundefreie und von schwerstem Bambi-Syndrom geprägte Idee hinauslaufen wird, einfaches Großhungern, Mangelernährung und totgeschlagene Ferkel. Super Erfolg.

Hm. Außer dir hat hier niemand etwas von Rückzüchtung geschrieben. Aber du bist ja die große Expertin. Nach eigenen Angaben bist du derart erfolgreich in der Schweinehaltung dass du deinen Bestand von 3 auf Null Viecher reduziert hast. Dagen bin ich ja ein richtiger Massentierhalter. Werde demnächst mal mit Tönnies Golf spielen gehen.
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon Cairon » Di Mär 19, 2013 20:28

Jochens Bruder hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Und Rückzüchtungen gehen nicht von heute auf morgen, und ERST RECHT stehen, selbst wenn man die Rückzüchtung einigermaßen genetisch rein vorliegen hat, nicht "einfach so" ausreichend Tiere zur Verfügung.

Ergo ist das, worauf diese absolut hirnlose, sachkundefreie und von schwerstem Bambi-Syndrom geprägte Idee hinauslaufen wird, einfaches Großhungern, Mangelernährung und totgeschlagene Ferkel. Super Erfolg.

Hm. Außer dir hat hier niemand etwas von Rückzüchtung geschrieben. Aber du bist ja die große Expertin. Nach eigenen Angaben bist du derart erfolgreich in der Schweinehaltung dass du deinen Bestand von 3 auf Null Viecher reduziert hast. Dagen bin ich ja ein richtiger Massentierhalter. Werde demnächst mal mit Tönnies Golf spielen gehen.


Brigitta hat da doch absolut recht. Als Unternehmer schaut man sich an ob es besser ist mit weniger Leistung zu fahren oder den Mehraufwand in kauf zu nehmen und dann richtig aufzudrehen. Um weniger Leistung zu bekommen müsste man Tier haben die eben weniger Leistung bringen. Das geht nur über andere Genetik wenn man die Tiere nicht durch Unterversorgung quälen will. Die aktuellen Tiere sind auf Leistung gezüchtet, wenn man weniger Leistung will muss man eben in einen andere Richtung züchten.
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon SHierling » Di Mär 19, 2013 20:29

Jochen: Ziel sind niedrigere Leistungen.
Und die bekommt man ausschließlich über Rückzüchtung.

Sorry, ich hatte vergessen, daß Du ja absoluter Laie bist. Falls es Dich interessiert: unter "Grundlagen der Populationsgenetik" findest Du alles, was Du brauchst, um solche fachlichen Gedanken nachvollziehen zu können. Guckst Du die entsprechenden Heritabilitäten nach, suchst Dir eine passende Selektionsintensität, und dann kannst Du ausrechnen, wie viel Generationen Du benötigst, um ein Leistungsmerkmal, zB die Anzahl geborener Ferkel, oder die täglichen Zunahmen, entsprechend zu verändern. Die Anzahl Schweine, die man selber hält, ist übrigens völlig unabhängig davon.
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon xyxy » Di Mär 19, 2013 20:35

Naja, Rückzüchten ist ja nicht unbedingt nötig, schliesslich gehts wohl um auf dem Papier dokumentierte durchschnittliche Leistungen!
Dem ehrenwerten Hamburger Kaufmann stellt sich dann schnell die Frage, ob nicht ein globaler Handel mit Ausgleichskümmerern in Gang kommen kann :roll:
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon SHierling » Di Mär 19, 2013 20:36

xyxy hat geschrieben:Naja, Rückzüchten ist ja nicht unbedingt nötig, schliesslich gehts wohl um auf dem Papier dokumentierte durchschnittliche Leistungen!
Dem ehrenwerten Hamburger Kaufmann stellt sich dann schnell die Frage, ob nicht ein globaler Handel mit Ausgleichskümmerern in Gang kommen kann :roll:

:lol:
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon xyxy » Di Mär 19, 2013 20:39

..im Asiatischen scheint man schon gut vorbereitet
http://www.spiegel.de/panorama/mehr-als ... 89646.html 8)
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Mär 19, 2013 20:41

Was genau wollt ihr mir eigentlich erklären? Die hier verwendeten Rassen bringen von der Genetik her nur 600 - 700 Gramm wenn alles gut läuft. Deshalb brauchen die auch keine Medikamente und klimatisierte, keimfreie Ställe. Dafür schmeckt das Fleisch besser als bei den 1.000 Gramm Rassen und der Verbraucher muß keine Angst wegen Antibiotikas haben. Deshalb bekommt man als Erzeuger etwas höhere Preise. Soviel zum Thema Grenzwert und "in den Spiegel gucken können".
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Re: Neuer Ansatz in Sachen Tierschutz bei Schweinen

Beitragvon xyxy » Di Mär 19, 2013 20:44

jetzt wirds drollig, woran machst denn du die genetische Leistung fest, mit dem Zollstock? :lol:
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