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Neuer Unimog

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Neuer Unimog

Beitragvon lagavulin » Do Sep 07, 2006 18:33

Hallo zusammen, hier gibt es ein Foto der neuen Unimogs.
auf GelaendeWagen.at
Damit wird der Unimog immer noch uninteressanter für Landwirte.
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das

Beitragvon Fendt 312 Vario fahrer » Do Sep 07, 2006 18:44

Das ist doch kein richtiger Unimog mehr ,der sieht ja aus wie ein LKW : :(
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Beitragvon Weinbauer » Do Sep 07, 2006 19:14

der unimog hat ja auch schon länger mit dem lkw gemeinsamkeiten.
er ist ja auch im prinzip ein lkw. wird ja jetzt auch in wörth gebaut. :wink:
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Beitragvon unimogthorsten » Do Sep 07, 2006 20:35

richtige Unimog gibts seit 2001 nicht mehr. Davor hatten die noch ein Stahlfahrerhaus, ein mechanisches Getriebe,........ danach eine GfK-Hütte oder ein der alten schweren Baureihe nachempfundenes Blechhaus, ein pneumat. zu schaltendes Getriebe mit mehr Fehlern als sonst was, Alubordwände am Kipper damit man nicht zuviel lädt weil die sich dann nach außen biegen und so weiter.
Der neue Unimog schießt aber meiner Meinung nach den Vogel endgültig ab. Basis UGN, also U300-500, mit dem Fahrerhaus des brasilianischen LeichtLKW aus dem Konzern. Ein Frontlenker-Unimog. Ob den die Welt braucht? Ich glaube nicht. Ob die Kommunen nun wieder ihre MAN oder Schlepper hergeben und einen Unimog kaufen? Ich glaube nicht wenn sie mit den eingesetzten Fahrzeugen zufrieden waren. Ob man nur über den Preis Fahrzeuge verkaufen kann? Da könnte was dran sein, warum sonst werden bei den Kommunen, und die waren einst Hauptabnehmer des Unimog, immer mehr MAN, Schlepper, Scania und was weiß ich noch alles gekauft? Nur weil sie billiger sind als die Produkte mit dem Stern. Ob sie billiger oder preiswerter sind zeigt die Zeit.
Immerhin hat man beim Stern aber scheinbar kapiert daß man mit überzogenen Preisforderungen keine Kunden mehr gewinnen oder halten kann. Das ist doch zumindest ein Anfang.
Nur, als Schlepper für die Landwirtschaft dürfte er jetzt wohl endgültig ausgedient haben.Die Herren Friedrich und Rössler würden sich im Grab umdrehen wenn sie sehen könnten was heute den Namen Unimog trägt den sie seinerzeit zu einem unverwechselbaren Fahrzeug gemacht haben.
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Beitragvon MF-133 » Do Sep 07, 2006 21:09

Die Hauptabnehmer des Unimog waren schon seit langer Zeit die Militärs. In der Landwirtschaft spielt der Mog schon seit mindestestens 10 Jahren keine Rolle mehr, weil die Standarttraktoren zu gut und v.a zu schnell geworden sind. Es ist ein logischer Schritt, den Unimog weiter an die Leicht-Lkws anzugleichen, um ihn preislich interessant zu halten und eines schönen und gar nicht fernen Tages wird der Unimog nur noch der Name für ein Kommunal-Sondermodell eines ganz normalen Lkw -Typs sein.
Vieliecht ist das schade, aber einen Fendt GT , Xylon und einen Intrac hats schon länger erwischt.
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Beitragvon Fendtfreak » Do Sep 07, 2006 23:30

Es gibt doch noch echte Unimogs.

Das ganz schwere Modell wurde 2003 überarbeitet und hat seitdem einen dem neuen Actros nach empfundenen Kühlergrill. Er hat vom Prinzip immer noch die ursrüngliche Kabine von 1976. Seine Haupteinsatzgebiete sind aber Militär und Feuerwehr.
Es ist wohl wie bei der G-Klasse. Da wird an einem Nachfolgemodell gearbeitet und bei Serienreife stellt man dann doch fest, es ist weder als Nachfolgemodell geeignet noch von der Kundschaft akzeptiert.
Ich schätze mal, der schwere Unimog wird in geringer Stückzahl vorerst weiter gebaut.
Es gibt nur einen MB LKW der ihn ersetzen könnte. auf Basis des Actros wurde ein neuer Hauber entwickelt, sieht aus wie ein Magirus Hauber mit Stern. Er soll schwerpunktmäßig beim Militär und im Katastrophenschutz verwendet werden.
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Beitragvon automatix » Fr Sep 08, 2006 6:20

Daimer Chrysler ist ja selber schuld gewesen, daß die Landwirtschaft sich keine Unimogs mehr kauft - wir haben vor knapp 10 Jahren überlegt, unseren U 1000 (baujahr 77) durch einen 1200er zu ersetzen, da wollten die eine Aufzahlung von 160000 DM dafür und dann war der noch so gut wie nackt....

und viele Komunen sind auch drauf gekommen, daß sie grad bei der Wartung einiges sparen können, wenn sie Fahrzeuge kaufen, die sie vor Ort warten und reparieren lassen können
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Beitragvon Weinbauer » Fr Sep 08, 2006 7:29

vielleicht ist der frontlenker, abgesehen von der abkehr vom klassischen prinzip, gar kein nachteil beim mog.
die übersicht und der böschungswinkel könnten besser werden.
bei uns werden im weinbau eh nur alte typen eingesetzt (406 etc.).
einige davon auch von der bundeswehr. die sind mit den benzinern richtige säufer.
kommunen kaufen nach meiner meinung auch vielfach den mog, weil sie schon jede menge passende geräte haben. unsere verbandsgemeinde hat einen 1200 und erst vor zwei jahren einen neuen böschungs-/grabenmäher angeschafft. da wird ein wechsel dann schon deshalb schwer.
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Beitragvon unimogthorsten » Fr Sep 08, 2006 12:43

@Fendtfreak
echter Unimog? Du meinst den UHN, U3000-5000. Äußerlich ist er noch ein Unimog, aber unter dem Blech steckt auch jede Menge Atego und Actrostechnik. EPS-Getriebe, Motoren der 900er-Serie, Elektronik,....... Bist Du schon mal mit so einem Unimog gefahren? Ich hatte schon mehrfach das "Vergnügen" und für mich war das keines. Allein schon das Getriebe. Wenns schnell gehen muß, z.B. Feuerwehr, immer erst warten bis die Elektronik geprüft hat ob der gewählte Gand zur Drehzahl passt kann nicht sein. Im alten Unimog wurde der Gang eben durchgeratscht und weiter gings. Sicherlich nicht unbedingt Getriebefreundlich aber effektiv, geht heute aber nicht mehr weil die Elektronik die Schaltung schlichtweg verweigert. Außerdem hatten die Unimog zahlreiche Störungen an der Bordelektronik, Hydraulik gibts ja nur gegen hohen Aufpreis, Zapfwellen ebenso, an eine Kipperpritsche denken wir besser gar nicht. Ob das der richtige Weg ist?

Zum Unimog allgemein. Ich hab einen U1000, Baumuster 424.121, Baujahr 1979 mit 95PS. Mit diesem haben wir im letzten Jahr eine Art Vergleichsfahrt für den Hundeverein gemacht. Aufgabe war Sand von Kieswerk auf den Trainingsplatz zu bringen. Ortsdurchfahrten, Ampeln, Steigungen- alles lag auf der Strecke. Zwei Fahrzeuge: mein alter 1000er und ein nagelneuer U400 mit 230PS. Gewichte: U1000 mit ca. 7,5t zGG, U400 mit ca. 10t zGG. Zeitunterschied auf der Strecke von ca. 20km pro Fahrt ca 3. min!! Die hohe Motorleistung konnte der U400 nicht in Zeitgewinn umsetzen, am Berg war er unwesentlich schneller- und das mit dem doch erheblichen Leistungsunterschied. Also ist doch nicht alles so toll an den Tupperschüsseln. Mein 1000er bekommt jetzt einen generalüberholten Motor mit später 125PS, ob wir mal wieder eine Vergleichsfahrt machen sollten?
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Beitragvon wald » Fr Sep 08, 2006 17:20

Hallo

Fahre Beruflich mit einem U500 mit Komunalausstattung und bin damit überhaubt nicht zufrieden.
Unser Unimog hat ESP und EAS Getriebe
Das EAS wird von Unimog zum Mähen empfohlen, viel besser ist aber nach wie vor der Hydrostat ist aber auch teurer.

Zu den Problemen
Wir musten am anfang fast Monatlich in die Werkstat wegen der Schaltung (EPS)
Das Problem ist das die Schaltung mit Bremsflüssigkeit arbeitet und diese immer überhitzte, also sich Luftblasen bildeten.
Es wurde unter anderen eine Zwangsentlüftung eingebaut die der Fahrer bei bedarf durführen sollte. Brachte aber keine Wesentliche Verbesserung.
Das traurige an der Sache ist das es bei der Entwicklung des Actros das gleiche problem gab und sie die Schaltung auf Luft umgestellt haben, und das Problem war gelöst. Warum Unimog das nicht macht weis ich nicht.

Von der Beschleunigung kann ich unimogthorsten nur zustimmen, wenn mann in eine Kreuzung einbiegen will braucht man viel Zeit da das Getriebe lange für Schaltvorgänge braucht.

Zu den Abnehmern(Käufern)
Meiner ansicht sind die neuen U290-U500 für die Landwirtschaft ungeeignet.
Aber für den Komunalbereich gibt es meiner ansicht auch keine richtige Konkurenz, ich meine jetzt nicht die Gemeinden sondern Strassen-u. Autobahnmeistereien.
Wer hat 4 Anbauräume, Nutzlast; Geschwindigkeit, Stufenloses Getriebe/Hydrostat, Leistung, Kabine-Platz für Bedienpulte
Auch die vorhandenen Gerätschaften spielen bei der neuanschaffung eine grosse Rolle(Umbau auf neue Fahrzeuge).

Hoffe auf Berichte anderer Fahrer!!!

MfG
Schorsch
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Beitragvon Obelix » Mo Sep 11, 2006 8:48

Hallo,

der letzte für die Landwirtschaft vertretbare Unimog war der U900 Typ 417 mit den legendären 84-PS-6Zylinder aus dem Vorgäner Typ 406.
Allerdings mußte man damals auch schon einen besonderen Einsatzzweck haben, um den Preis, er ca. 30 % über einem vergleichbaren Fendt lag, zu rechtfertigen. (Schneeräumen, Komunale Dienstleistungen, Lohnarbeiten).

Der Führungsetage bei Daimler paßt der Unimog nicht mehr ins Konzept, ebenso wie seinerzeit der MB-Trac oder die Mercedes G Typ 461. Die interessieren nur große Stückzahlen in weltweiten Märkten. Mit Verlegung der Fertigung aus dem "Unimogwerk Gaggenau" ins "LKW-Werk Wörth" und mit präsentation des U300 - U500 durfte doch jedem klar gewesen sein, dass dies das Ende der "bisherigen Unimogs" bedeutete.

Der MB-Trac ist absichtlich mit Vollgas gegen die Wand gefahren worden. Das neue MB-Trac Modell war ja fertig mit allen Gimicks entwickelt, hätte aber das doppelte wie der alte MB-Trac gekostet und wäre am Markt nicht absetztbar gewesen.

Gleiches passiert im Moment mit dem Mercedes G, wo das günstigste Modell heute neu 65.000 € ohne alles kostet.

Die bei Daimler lernen aus Fehlern nicht. Weil Multicar so viele von den Kleinst-LKW's verkauften, haben die den Unimog UX100 entwickelt. War ein totaler Schuß in den Ofen.

Heute mit den neuen Unimog schielen die auf die paar geländegängigen IVECO und MAN 4x4 klein-LKW's, die an Komunen und Bund verkauft werden. Geht doch auch in die Hose, da diese Typen nur als Unimogersatz aus preislichen Gründen genommen wurden. An diese Preise kommt Daimler aber nicht ran. Warum also so ein Modell?

Der MB-Trac ist tot, der Unimog für die Landwirtschaft ebenfalls und der Mercedes G soll auch über den Preis sterben. Land- und Forstwirte sind halt keine Kunden für Mercedes. Die will man in den Ausstellungsräumen und in der Werkstatt nicht mehr haben.

Besser nimmt man einen JCB-Fasttrac und einen Landrover "Defender", denn da ist man willkommen.

Grüße
Obelix
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Beitragvon unimogthorsten » Di Sep 12, 2006 10:39

seit Jahren gibts anscheinend ein Motto bei Daimler:
Der Stern gehört nicht auf den Acker!
Und genau nach dem Moto handeln sie auch
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Beitragvon Unimogfreak » Di Sep 12, 2006 13:10

Ja und wenn man den preis sieht.. gehört der verboten .. ;)

Naja... deswegen halten wir uns unsren Mog gut.. ;)

Alex
Ein Feuerwehrmann Stirbt nicht er geht in die Hölle und Fährt dort den nächsten Einsatz.!!!!!
--------------------------------------------------------
UNSERE FREIZEIT FÜR IHRE SICHERHEIT!!!
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Neuer Unimog

Beitragvon Fendtfreak » So Sep 17, 2006 5:26

Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Unimog Produktion eingestellt wird. Da werden schon wichtige Großkunden wie Militär, Katasstrophenschutz, Feuerwehren, Polizei und Kommunen ihr Veto gegen einlegen.
Falls doch, wäre es durchaus denkbar, daß ein Kleinserienhersteller die Unimog-Produktion in Lizenzfertigung übernimmt. Beim MB Trac ist es doch das gleiche gewesen. Wenige Jahre nach Produktionsende, haben Kleinserienhersteller ihn als Spezialtraktor wieder auf den Markt gebracht.
Zur Zeit wird er glaube ich von einer Trierer Firma als reiner Forsttraktor gebaut.

Was die G-Klasse angeht, er sollte schon von der ersten M-Klasse abgelöst werden, jetzt wird er in der zivilen Version noch mindestens bis 2010 weitergebaut. Wegen verschärfter Fußgängerschutz- und Abgasnormen, droht ihm aber in Zivielversion irgendwann tatsächlich das Aus, allenfalls die Nato-Version könnte überleben.
Weil die G-Klasse bei Magna-Steyr in Graz gebaut wird, ist es auch durchaus denkbar, daß er ohne Stern weiter verkauft wird, in Österreich wurde er sogar schon als Steyr Puch verkauft.
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Beitragvon unimogthorsten » So Sep 17, 2006 12:38

@Fendtfreak
Großkunden Feuerwehr, Polizei, Kommunen, Katastrophenschutz?? Da ist Jahre bis Jahrzehnte her daß diese Organisationen den Status Großkunde hatten. Feuerwehren, Polizeibehörden und der Katstrophenschutz kaufen zwar immer mal wieder Unimog, meist aber Einzelstücke oder wie neulich für die Polizei mal 30 Stück in zwei Lieferserien zur bundesweiten Verteilung bei der Bereitschaftspolizei. Die Kommunen gehen auch weg vom Unimog, sicher mit aus finanziellen Gründen. Wenn der Schlepper oder LKW-Geräteträger die selbe Anbauplatte wie der zuvor eingesetzte Unimog hat werden die vorhandenen Gerätschaften weiterhin eingesetzt. Zum Beispiel bauen alle Schleperhersteller Frontanbauplatten der beim Unimog hauptsächlich verwendeten Normgröße 3 an ihre Traktoren für den kommunalen Einsatz an. MAN baut auf der Basis des L2000 als 10.163-10.224 LAEC einen Geräteträger der sehr an den Unimog angelehnt ist. 160-220PS, Zapfwellen hinten und vorne, Frontanbauplatte Gr.3, Kipper, Hydraulikanschlüsse, Einzelbereifung, Allradantrieb,...... Der kommt sehr nahe an sein "Vorbild" Unimog ran ist aber deutlich günstiger in der Anschaffung.
Großkunde Militär. Der letzte Großauftrag stammte vom belgischen Militär mit 1512 Stück U1550L aus den späten 90er Jahren. Danach kamen noch ca. 80 U1600 für das ägyptische Militär aus Wörther Produktion obwohl der alte schwere Unimog, Baumuster 427, offiziell nie in Wörth bebaut wurde. Dazwischen mal ein paar für das österreichische Bundesheer, aber nur Chassis. Weiter wenige Fahrgestelle für den Dingo 1 und 2 der Bundeswehr. Das war`s dann aber. Davon kann der Produktbereich Unimog/Sonderfahrzeuge sicher nicht auf Dauer überleben. Auf dem selben Band werden ja auch die Econic gebaut. In Gaggenau hieß es noch auf dem Unimogband können nur Unimog gebaut werden, keine LKW. Nun sieht das ganze eben anders aus. Zwischen den Econic kommt ab und zu ein Unimog raus. Mach mal eine Werksbesichitgung in Wörth mit Unimog und Du wirst sehen wo in diesem Montagewerk das Geld verdient wird. Beim Produktbereich Unimog/Sonderfahrzeuge jedenfalls nicht. Die montieren ja eh nur noch zusammen was aus anderen Werken angekarrt wird, eigene Teileproduktion gibt es in Wörth nicht mehr so wie in Gaggenau wo die Getriebe und Achsen gebaut werden und ein großes Presswerk für Blechteile steht. Motoren kommen aus Mannheim, die Fahrgestelle und Fahrerhäuser des U300-500 kommen aus dem elsäßer Werk Molsheim. Die zugesagten Synergieeffekte bei der Produktionsverlagerung nach Wörth sehe ich ganz anders. Was hat denn der PBU effektiv von der Verlagerung? Nichts. Lackierung erfolgt in Molsheim. Stahlkabinen der U3000-5000 kommen von Wackenhut aus Nagold fertig lackiert. Pritschen werden von den div. Herstellern ebenfalls montagefertig angeliefert. Bleibt nur die Montage. Was hat der Umzug denn dann noch für Vorteile? Außer Kosten in Millionenhöhe die als Aufwand direkt von der Steuer abgesetzt werden können?
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