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Neues Schutzgasschweißgerät

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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75 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon countryman » Mo Dez 08, 2025 7:51

Meine Schweißgeräte sind geerbt. Der alte Herr hatte in den 70er Jahren einen Umformer und in den späten 80ern ein Kemppi Schutzgasgerät aus Industrieauflösungen bekommen. Service haben beide irgendwie noch nicht gebraucht, außer das Kemppi vor Jahren ein Ventil. Das habe ich über eine Vertretung bekommen, sonst hätte man auf einen Universaltyp umbauen müssen. Das Schlauchpaket ist Standard.
Der Umformer für E-Hand geht bis 300A bei 100% ED. Braucht man eher selten.
Wenn man es irgendwie stellen kann und "Portabel" auch Frontladereinsatz nicht ausschließt, also ruhig mal nach älteren Sachen schauen.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Mo Dez 08, 2025 8:16

langer711 hat geschrieben:Wenn Du 4 Schweissgeräte hast, kannst Du spontan auf Nummer 3 wechseln, wenn Nummer 4 kaputt geht.
Das geht schneller, als erst im Fachhandel die Reparatur abzuwarten, oder in China ein neues Gerät zu ordern.

Wer von eBay, Amazon, Temu und AliExpress nur ab und zu bei Ama… bestellt, der schiebt dem Reichsten noch Geld in die Tasche.

Bei Ebay sind auch sehr viele Kleinunternehmer / Direktvermarkter, die ihre Reichweite erhöhen wollen.
Die schicken ihre Waren persönlich ab und können beraten.


Amazon ist auch nur Händlerplattform. Das meiste, gerade in der Werkstattecke, sind abenfalls private Händler. Selbst Temu udn Aliexpress funktionieren so, bei Aliexpress sind auch viele der Händler in Deutschland oder der EU angesiedelt, wenn das der einzige Kritikpunkt sein sollte.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Mo Dez 08, 2025 8:31

MikeW hat geschrieben:@tyr
Du bist aber schon sehr auf die China Geräte eingeschossen. Gibt es dafür, außer dem Preis, einen speziellen Grund ?
Der Kaufpreis ist mMn nicht das einzig wichtige. Wenn Dein China Gerät aussteigt, bestellst Du ein Neues und wartest bis das da ist ? Würde in unserem kleinen Betrieb nicht gehen, es ist halt meist etwas zu reparieren oder zu bauen, wenn es grad gebraucht wird ... also quasi sofort.

Im übrigen stimme ich mit den oben gemachten Hinweisen zu Rindfleisch aus Argentinien und Reismehl zu mehr als 100% :wink: überein.

Kauf lokal ist für uns nicht nur so ein Spruch ... wir leben auch zu über 80% von der Direktvermarktung.
Ich hab noch nie bei Amaz... oder Tem... etwas bestellt und so bleibt das wohl auch.

Übrigens, vor 6 Jahren hab ich mal nen Plasma von Stahlwerk getestet (aber auch von nen mir persönlich bekannten Händler in D) .... was soll ich sagen, das hat dann jemand anderes genommen und wir haben hier vor Ort beim Händler unserer Schweißgeräte in 30 km Entfernung (mit Servicewerkstatt, Beratung, Probe, bei Bedarf Ersatzgerät usw.) ein Hypertherm genommen.
Nach Deiner Einordnung völlig überdimensioniert ... nach meiner : es funktioniert zuverlässig wenn ich es brauche und arbeitet mit sauberm Ergebnis.
Ich hab lieber gutes Werkzeug und muß im Ernstfall nicht rumrennen, Tage auf Ersatz warten oder Andere um Hilfe bitten die selbst genug zu tun haben. Ist halt so ne persönliche Einstellung, die niemand teilen muß ... eben jeder wie er mag.
Um es für Dich mal etwas zu eskalieren :wink: , wir sind ein kl Familienbetrieb, ein paar ha Grünland, ein paar ha Gemüsebau, Forst, Sägewerk, manchmal wenn Zeit ist Designmöbel bauen, reparierenalles selbst, wo andere zum Schmied oder Schlosser müßten .... aber absolut kein Metallbaubetrieb, aber wir haben 4 neuere Schweißgeräte von Migatronic und Kemppi, ein ca 30 Jahre altes Güde MMA, einen DDR Trafo und einen Carbidentwickler .... und : alle einsatzfähig und werden genutzt, gut meist die 4 neueren


Ich bin auf ein vernünftigens Preis- Leistungsverhältnis eingeschossen, das gilt sowohl für Werkzeuge wie für Ersatzteile etc. Und dieses Preis-Leistungsverhätnis stimmt in Deutschland schon lange nicht mehr. Beispiel Stirnrad für mein Fahrmähwerk. Kosten in Deutschland für dieses Standardteil 150€ (Granit order Kramp), 20km weiter in Polen 25€ beim grenznahen Händler. Ich hab ein polnischen Katalog von einem Händler, der nur leider nicht nach Deutschland liefert, dort kostet das Ding nochmal die Hälfte. Du kannst davon ausgehen, das alle drei aus der selben Fabrik kommen, vermutlich irgendwo aus Norditalien. Das selbe bei einem Satz keilriemen für das Mähwerk, in Polen, wohlgemerkt beim grenznahen Händler, der sowieso schon teuer verkauft, kosten alle vier soviel wie hier in Deutschland einer. Selbe Marke, selbe Produzent.
Und was die Schweißgeräte betrifft, die Elektronik die darin verbaut ist, kommt auch bei den deutschen Marken nur noch aus China, bzw viele der kleineren Handelmarken, wie Güde usw, werden in China produziert. Und diese geräte gibts dann auch unter verscheidensten Handelsmarken... meist ist nur das Gehäuse immeretwas anders...
Es gab viele Pragmatiker, mich eingeschlossen, die vor 30 Jahren davor gewarnt haben, die produktion aus Profizgier nach China auszulagern, weil die Chinesen auch nicht blöd sind. Aber in der wetlichen Arroganz hat man das ignoriert. Die Chinesen haben sich unsere produkte angeschaut und nachgebaut, da war bekanntlich sehr viel Schrott dabei. Aber inzwischen sind sie über dem reinen nachbau hinaus, udn produzieren inzwischen eigene Produkte, die durchaus taugliche sind, und dabei unschlagbar im Preis.
Und hier verdienen in der LW etliche offensichtlich noch so viel, sich eine Industrieaustattung für zentausende Euros hinzustellen, die sie nie brauchen werden. Gut jeder hat seine Hobbys...
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon MikeW » Mo Dez 08, 2025 10:37

Unter dem Blickwinkel müßtest Du an die EE Scheichs verpachten. Die LW ist doch insgesamt sehr idealistisch geprägt. Geld verdienen würdest Du mit vielen anderen Dingen mehr.
Einer investiert halt in entsprechende Maschinen und Geräte und verzichtet auf "Wegwerf- bzw Einwegartikel/ Maschinen" ... ein Anderer braucht teuren Urlaub, teure Hobby's, Party usw .... jeder wie er mag.
Die Leute verdienen mit dervLW nicht mehr, sie investieren nur bewußter. Das ist ein Unterschied.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Mo Dez 08, 2025 13:09

MikeW hat geschrieben:Unter dem Blickwinkel müßtest Du an die EE Scheichs verpachten. Die LW ist doch insgesamt sehr idealistisch geprägt. Geld verdienen würdest Du mit vielen anderen Dingen mehr.
Einer investiert halt in entsprechende Maschinen und Geräte und verzichtet auf "Wegwerf- bzw Einwegartikel/ Maschinen" ... ein Anderer braucht teuren Urlaub, teure Hobby's, Party usw .... jeder wie er mag.
Die Leute verdienen mit dervLW nicht mehr, sie investieren nur bewußter. Das ist ein Unterschied.


Der TS fragte allerdings ganz geziehlt nach einem gerät des 300€ bereichs, und ihr schlagt hier Industriegeräte für mehrere tausend Euro vor.
Ich staune hier im Landtreff immer, was so die anderen Landwirte schweißen, den beiträgen nach hier, muss das fast täglich sein.
Die realität sieht in den meisten Hofwerkstätten dann doch deutlich anders aus. zumindest bei mir sind die allermeisten Reperaturen an unseren Geräten jeseits der Schweißerei. Schare, Lager, Keilriemen wechseln, Teile tauschen, verbogenes richten, Zeugs abschmieren usw. Schweißen kommt verhältnismäßig selten vor.... mal davon ab, das ich noch das Eine oder Andere für den Ofenbau repariere und fertige, aber auch dafür reicht bei mir dieser semiprofessionelle Schweißmaschinenpark vollkommen aus.
Das Schweißkraft e-Hand Gerät hat sich gerade mein Kumpel geborgt..

photo_2025-12-08_13-07-07.jpg
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon MikeW » Mo Dez 08, 2025 13:23

Ist doch alles gut so wie es ist. Jeder kann doch machen wie er möchte.

Was verstehst Du unter semiprofessionell ? Laß die Leute doch machen. Man muß doch nicht darüber urteilen, ob sich jemand ein Kemppi, Migatronic, Fronius, Merkle, EWM usw. ... oder Stahlwerk, Vevor, Weldinger usw. kauft.

Ich kauf mir fürs Gemüse auch kein Schmotzer oder Einböck Hackgerät sondern hab die Hackrahmen aus DDR Zeiten für uns "modifiziert", auch die Tunnelgestelle werden immer so umgebaut, daß es für uns paßt uvm.
Da hat nunmal jeder Betrieb andere Anforderungen und Vorstellungen ....
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Mo Dez 08, 2025 13:37

countryman hat geschrieben:Meine Schweißgeräte sind geerbt. Der alte Herr hatte in den 70er Jahren einen Umformer und in den späten 80ern ein Kemppi Schutzgasgerät aus Industrieauflösungen bekommen. Service haben beide irgendwie noch nicht gebraucht, außer das Kemppi vor Jahren ein Ventil. Das habe ich über eine Vertretung bekommen, sonst hätte man auf einen Universaltyp umbauen müssen. Das Schlauchpaket ist Standard.
Der Umformer für E-Hand geht bis 300A bei 100% ED. Braucht man eher selten.
Wenn man es irgendwie stellen kann und "Portabel" auch Frontladereinsatz nicht ausschließt, also ruhig mal nach älteren Sachen schauen.


Schweißumformer sind zwar faktisch unkaputtbar, und es gibt auch kein gerät, was einen besseren und gleichmäßigeren Schweißstrom produziert. Aber für den privaten Gebrauch unpraktikabel. Zu groß, zu schwer, benötigt unmengen Strom... nach der wende hat man die Dinger leider zu tausenden verschrottet, weil niemand, außer Industriebetrieben, die haben wollte, udn die hatten schon welche.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Bernhard B. » Di Dez 09, 2025 8:33

tyr hat geschrieben:Der TS fragte allerdings ganz gezielt nach einem gerät des 300€ bereichs, und ihr schlagt hier Industriegeräte für mehrere tausend Euro vor.
Ich staune hier im Landtreff immer, was so die anderen Landwirte schweißen, den beiträgen nach hier, muss das fast täglich sein.
Die realität sieht in den meisten Hofwerkstätten dann doch deutlich anders aus. zumindest bei mir sind die allermeisten Reparaturen an unseren Geräten jenseits der Schweißerei. Schare, Lager, Keilriemen wechseln, Teile tauschen, verbogenes richten, Zeugs abschmieren usw. Schweißen kommt verhältnismäßig selten vor.... mal davon ab, das ich noch das Eine oder Andere für den Ofenbau repariere und fertige, aber auch dafür reicht bei mir dieser semiprofessionelle Schweißmaschinenpark vollkommen aus.


Naja ich hab für meine Industriegeräte nicht mehr als 300 bezahlt. Das kleine 200A Gerät hab ich für nen 50er gekauft. Ich bin eher der Meinung, lieber was gebrauchtes für die Industrie, als so nen günstiges Gerät. Was will an nen Trafogerät schon groß kaputt gehen? Muss aber jeder selbst entscheiden.
Größere Handwerks- oder Industrieschweißgeräte bekommt man oft günstig, weil der Heim- und Garagenschweißer sowas nicht brauchen kann. Du brauchst halt oftmals nen CEE 32A.

Ähnliches gilt für Säulenbohrmaschine. Da haben sich viele auf Alzmetall eingeschossen, und das spiegelt sich auch im Preis für gebrauchte wieder. Es gibt aber auch Wettbewerber aus deutscher Produktion, welche namentlich eher unbekannt sind. Qualitativ aber auf Augenhöhe mit Alzmetall. Ixion zb. Meine Säulenbohrmaschine hat 120 EUR gekostet. Der kleine Bruder war etwas teurer. Beide laufen wie ein Uhrwerk.

Ich find die Diskussion nach der Rentabilität von Werkstattausrüstung immer sehr amüsant. Da weiß man plötzlich, das sich eine Investition nicht lohnt, wenn die Auslastung fehlt. In der Maschinenhalle sieht das dann schon anders aus. Jede Landmaschine wird genau betrachtet nur wenige Tage im Jahr benötigt, und steht mehr Tage nutzlos rum, als das sie ihr Geld verdient. Um den Wertverlust vorzubeugen, muss man dann noch für teures Geld eine Halle drumherum bauen. Aber das lohnt sich :klug: *ironiemodusoff*
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon RABE-Profi » Di Dez 09, 2025 10:08

Bernhard B. hat geschrieben:Ich find die Diskussion nach der Rentabilität von Werkstattausrüstung immer sehr amüsant. Da weiß man plötzlich, das sich eine Investition nicht lohnt, wenn die Auslastung fehlt. In der Maschinenhalle sieht das dann schon anders aus. Jede Landmaschine wird genau betrachtet nur wenige Tage im Jahr benötigt, und steht mehr Tage nutzlos rum, als das sie ihr Geld verdient. Um den Wertverlust vorzubeugen, muss man dann noch für teures Geld eine Halle drumherum bauen. Aber das lohnt sich :klug: *ironiemodusoff*



Oder: wo gibts den billigsten LED Scheinwerfer?
Und dann fahren 724er mit 6er Kreisler rum.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Di Dez 09, 2025 12:33

Bernhard B. hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Der TS fragte allerdings ganz gezielt nach einem gerät des 300€ bereichs, und ihr schlagt hier Industriegeräte für mehrere tausend Euro vor.
Ich staune hier im Landtreff immer, was so die anderen Landwirte schweißen, den beiträgen nach hier, muss das fast täglich sein.
Die realität sieht in den meisten Hofwerkstätten dann doch deutlich anders aus. zumindest bei mir sind die allermeisten Reparaturen an unseren Geräten jenseits der Schweißerei. Schare, Lager, Keilriemen wechseln, Teile tauschen, verbogenes richten, Zeugs abschmieren usw. Schweißen kommt verhältnismäßig selten vor.... mal davon ab, das ich noch das Eine oder Andere für den Ofenbau repariere und fertige, aber auch dafür reicht bei mir dieser semiprofessionelle Schweißmaschinenpark vollkommen aus.


Naja ich hab für meine Industriegeräte nicht mehr als 300 bezahlt. Das kleine 200A Gerät hab ich für nen 50er gekauft. Ich bin eher der Meinung, lieber was gebrauchtes für die Industrie, als so nen günstiges Gerät. Was will an nen Trafogerät schon groß kaputt gehen? Muss aber jeder selbst entscheiden.
Größere Handwerks- oder Industrieschweißgeräte bekommt man oft günstig, weil der Heim- und Garagenschweißer sowas nicht brauchen kann. Du brauchst halt oftmals nen CEE 32A.

Ähnliches gilt für Säulenbohrmaschine. Da haben sich viele auf Alzmetall eingeschossen, und das spiegelt sich auch im Preis für gebrauchte wieder. Es gibt aber auch Wettbewerber aus deutscher Produktion, welche namentlich eher unbekannt sind. Qualitativ aber auf Augenhöhe mit Alzmetall. Ixion zb. Meine Säulenbohrmaschine hat 120 EUR gekostet. Der kleine Bruder war etwas teurer. Beide laufen wie ein Uhrwerk.

Ich find die Diskussion nach der Rentabilität von Werkstattausrüstung immer sehr amüsant. Da weiß man plötzlich, das sich eine Investition nicht lohnt, wenn die Auslastung fehlt. In der Maschinenhalle sieht das dann schon anders aus. Jede Landmaschine wird genau betrachtet nur wenige Tage im Jahr benötigt, und steht mehr Tage nutzlos rum, als das sie ihr Geld verdient. Um den Wertverlust vorzubeugen, muss man dann noch für teures Geld eine Halle drumherum bauen. Aber das lohnt sich :klug: *ironiemodusoff*


Auch viele Werkzeuge nutzt man nur sehr selten, und hat sie trotzdem.... :roll:
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon langer711 » Di Dez 09, 2025 14:16

Ein Schweissgerät ist schon wichtig.
Aber mehr als 300A wird nie gebraucht bei mir.
Eher gehts neben 4-6mm Material in die andere Richtung: Dünne Bleche verschweißen.
Wenn in diesem Bereich die Kiste nicht präzise einzustellen ist, kannst das Ding gleich vergessen.
Ob bei 10mm Stahl die Kiste mit 150A oder 250A ist für das Ergebnis fast egal.
Im Zweifel werden halt mehr Lagen geschweißt.

Ein wassergekühlter Brenner/Schlauchpaket ist auch noch schwerer und klobiger, was bei filigraneren Sachen auch wieder nervt.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon MartinH. » Di Dez 09, 2025 14:59

Ich bevorzuge "STAHLWERK Schweißgerät 2 in 1 Kombi MIG MAG 200 ST IGBT – mit 200 A"

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- reicht für normale LW-Verhältnisse
Wenn das Schlepperfahren nicht wäre, keiner würde Landwirtschaft betreiben ...
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Bernhard B. » Di Dez 09, 2025 15:18

langer711 hat geschrieben:Ein wassergekühlter Brenner/Schlauchpaket ist auch noch schwerer und klobiger, was bei filigraneren Sachen auch wieder nervt.


Würde ich jetzt so nicht sagen. Mein 370A Gerät ist luftgekühlt. Und da hatte ich noch nie Probleme. Cousin von mir hat ein 450A wassergekühlt. Das Gerät ist nicht größer als meins, und beim Brenner ist der Unterschied minimal. Klar im Vergleich zum Brenner meines 200A ist der schon größer.

Durch das Kugelgelenk am Handgriff ist die Ergonomie des Brenner auch deutlich besser geworden. Wenn ich da an das erste Schlauchpaket denke :lol:
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon MikeW » Di Dez 09, 2025 17:34

langer711 hat geschrieben:Ein Schweissgerät ist schon wichtig.
Aber mehr als 300A wird nie gebraucht bei mir.
Eher gehts neben 4-6mm Material in die andere Richtung: Dünne Bleche verschweißen.
Wenn in diesem Bereich die Kiste nicht präzise einzustellen ist, kannst das Ding gleich vergessen.
Ob bei 10mm Stahl die Kiste mit 150A oder 250A ist für das Ergebnis fast egal.
Im Zweifel werden halt mehr Lagen geschweißt.

Ein wassergekühlter Brenner/Schlauchpaket ist auch noch schwerer und klobiger, was bei filigraneren Sachen auch wieder nervt.


So seh ich das auch. Das Gerät muß bei dünnem Material sauber einzustellen sein, sonst ist's nur ein Krampf.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon katastrophenachim » Do Dez 11, 2025 19:16

Danke für die Antworten
Denke 200 Amp Gerät reicht (Inverter),auf Impulstechnik verzichte ich.
Wenn Drahtvorschub schwächelt,kann man auch 2Rollen eventl auch 4Rollen Antrieb nachrüsten.
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