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Neues Schutzgasschweißgerät

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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75 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Fr Dez 12, 2025 8:23

Mal Grundsätzlich. MAG- Geräte benötigen keine besondere Technik. Bei MAG ist ein besonders stabiler Lichtbogen, oder Einstellungsmöglichkeiten im einzelnen Amperbereich absolut nicht notwendig, deswegen sind diese Geräte vergleichsweise billig. Anders als z.B. bei professionellen E- Hand oder gar WIG- Geräten.
MAG wurde damals in der Sowjetunion als Fertigungsschweißtechnik erfunden, um die fließbandmäßige fertigung effektiver zu machen, und jeden bauern ohne große Schweißkenntnisse Dinge schweißen zu lassen. Hier tun viele, als wäre das hier eine große Wissenschaft. MAG hat sich in den Werkstätten durchsetzt WEIL es eine einfache und billige Art zu schweißen ist.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Fr Dez 12, 2025 8:27

200A reichen für die normale Hofwerkstatt mehr als aus, es sei denn Du schweißt ständig dickes Blech oberhalb 10mm. Und selbst dafür geht weniger. Es ist schweißtechnisch immer besser, mehrere dünne lagen zu schweißen, als eine Dicke Lage. Je dicker die Lage, desto häher die Gefahr von Poren, Einschlüssen udn Bindefehler.
Und ob zweirollen ider vierollenvorschub, hängt vor allem an der Länge der Schlauchpakete. Seit es kleine transportable MAG- Geräte gibt, sind große Schlauchlängen nicht mehr nötig, und es genügen wieder Zweirollenvorschübe.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Spänemacher58 » Fr Dez 12, 2025 20:13

Meine Meinung:
Tyr hat in allen Punkten Recht.
Der TE hat nach einem günstigen Gerät unter 300€ gefragt und nicht nach einem Profigerät
Ich habe mir beim Black Friday November 2024 ein Parkside pmps 200 a1 für schlanke 249€ geschossen https://www.youtube.com/watch?v=bPHCq3pwfow
Aktuell ist es viel teurer: https://www.lidl.de/p/parkside-performa ... gLylfD_BwE

Mein Fazit: Absolute Spitzenklasse für meinen Bedarf!
Ich war beim MIG/MAG schweißen absoluter Neuling, habe an Autos mal einen Auspuff "zusammengebraten" aber nie wirklich geschweißt. Also bin ich mit dem Schweißgerät zu einem Profi Schweißer meines letzten Arbeitgeber gefahren um etwas zu lernen und um das gerät zu testen. Er selbst hat privat ein teures Lorch Profigerät für mehrere 1000€.
Der Profi war von dem Parkside sofort begeistert, es war dem teureren, aber älteren Lorch Profigerät im Blechbereich haushoch überlegen!
Er schloss noch nicht mal seine Werkstatt ab und fuhr eilig zum Lidl um das letzte Exemplar zu ergattern.

Meine bisherigen Erfahrungen nachdem ich mich im Mig Mag schweißen weitergebildet habe
- für den Bedarf des TE absolut ausreichend
- die Synergie Funktionen bieten auch Anfängern recht gute Resultate wenngleich Feinkorrekturen der Parameter erfordelich sind um ein optimales Ergebnis zu zu erzielen
- Aluschweißen sehr gut
- WIG praktisch unbrauchbar auch wenn man sich das zusätzliche Schlauchpaket kauft
- dicke Bleche ab 8-10 mm schweiße ich mit Elektrode was mit dem Gerät auch geht weil ich Elektrodenschweißen mal von der Pike auf gerlernt habe und mir die Sicherheit des tieferen Einbrands gibt.
- hochwertiges Schlauchpaket mit DIN Anschluß zusätzlicher Teflonseele
- für Schweißdrahtrollen mit 5Kg reicht der 2 Rollen-Vorschub absolut aus, 15Kg Rollen brauche ich nicht und würden bei mir zu alt und vielleicht rostig
- kann ich leicht im Kofferaum eines Kleinwagens tansportieren was mit einem großen Werkstattschweißgerät nicht mehr möglich ist
- mit 230V überall einsetzbar wenn auch eine träge Sicherung nötig ist

Nachteil:
- für eine Inverter-Gerät etwas schwer
- wie sieht es mit dem Service nach der Garantie aus? wohl schlecht!
- für den aktuellen Preis von 529€ müßte ich stark überlegen ob ich mir nicht eine etwas teurere Alternative von Stahlwerk, Weldinger oder Ipotools kaufe. Nicht wegen der Qualität sondern wegen Support und Unterstützung die man von LIDL/Parkside wohl nicht erwarten kann.
- für 600€ kriegt man wenn es unbedingt sein muss bei Stahlwerk auch Vierrollen-Antrieb

Ich kenne auch Bauern die ein altes gebrauchtes DALEX Profi Schweißgerät gekauft haben. Früher war das was aber heute absoluter Kernschrott, die haben ihr Leben hinter sich und es gibt kaum noch Ersatzteile.

Mein Tipp wenn es nicht eilig ist: Abwarten bis LIDL den Preis wieder senkt! Im Juni während meines Urlaubs war es wieder für 249 € erhältlich
Allerdings halte ich die enormen Preisschwankungen für etwas unseriös

Edit: auch Lorch reagiert und bietet preiswert an: https://www.schweisshelden.de/catalog/p ... d/1194491/
Kommt bestimmt auch aus China aber bei Lorch dürfte der Support bessser als bei LIDl sein
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon countryman » Fr Dez 12, 2025 21:38

Reparieren kann man an den Invertern wahrscheinlich bei keiner Firma etwas, wenn Garantie dann Umtausch sonst Pech gehabt.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Spänemacher58 » Fr Dez 12, 2025 22:17

countryman hat geschrieben:Reparieren kann man an den Invertern wahrscheinlich bei keiner Firma etwas, wenn Garantie dann Umtausch sonst Pech gehabt.


So sehe ich das auch! Stahlwerk gibt wohl 7 Jahre Garantie

Aber für 249€ habe ich ein sehr gutes Schweißgerät wo gegen gebrauchte bei Ebay Kleinanzeigen oft nur den Kilopreis wert sind
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Spänemacher58 » Fr Dez 12, 2025 22:25

tyr hat geschrieben:200A reichen für die normale Hofwerkstatt mehr als aus, es sei denn Du schweißt ständig dickes Blech oberhalb 10mm. Und selbst dafür geht weniger. Es ist schweißtechnisch immer besser, mehrere dünne lagen zu schweißen, als eine Dicke Lage. Je dicker die Lage, desto häher die Gefahr von Poren, Einschlüssen udn Bindefehler.
Und ob zweirollen ider vierollenvorschub, hängt vor allem an der Länge der Schlauchpakete. Seit es kleine transportable MAG- Geräte gibt, sind große Schlauchlängen nicht mehr nötig, und es genügen wieder Zweirollenvorschübe.


Da gehe ich nicht ganz mit Tyr überein. Wenn die Wurzel mangelns Leistung kaum angebunden hat ist und nur "drübergelegt" ist kannst du noch ein paar Lagen drüberschweißen und es hält trotzdem nicht. Die Wurzellage ist das wichtigste, war schon vor 40 Jahren beim E-Schweißen so.
Die Wurzel habe ich 1980 im Panzerbau von Thyssen Henschel mit Elektrode geschweißt. Nach mir kamen dann die Kollegen mit MiG und haben die Naht vollgelegt und fertig geschweißt
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon S 450 » Fr Dez 12, 2025 22:34

Dazu hat der Gute Manni ein Video gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=qntMU1vUEGI
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Spänemacher58 » Fr Dez 12, 2025 22:42

S 450 hat geschrieben:Dazu hat der Gute Manni ein Video gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=qntMU1vUEGI


Genau diese Video war auch für mich sehr lehrreich
und alles Dicke schweiße ich mit Elektrode denn da habe ich Ausbildung und fühle mich sicher.
Alles Blech von 0,6-6mm schweiße ich mit Parkside mit guten Ergebnissen. Mehr braucht kein Landwirt und die Einschaltdauer ist 2 rangig da kein Landwirt Meter von Schweißnähten macht
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon langer711 » Fr Dez 12, 2025 22:57

Bei 300€ für ne Brutzelkiste braucht es keinen Service.
Entweder es geht in der Garantie kaputt, dann gibts das Ding neu.
Oder es geht später kaputt, dann lohnt sich kein Service, weil das Ding neu so günstig war.

Es scheint auch für Viele ein ideales Zweitgerät für „leicht und flott“ zu sein.

Grundsätzlich sind Lidl-Produkte meist preiswert, nie teuer und nur selten billig.
Wer den Unterschied zwischen preiswert und billig nicht kennt, sollte im Fachhandel kaufen.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon tyr » Sa Dez 13, 2025 8:22

Spänemacher58 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:200A reichen für die normale Hofwerkstatt mehr als aus, es sei denn Du schweißt ständig dickes Blech oberhalb 10mm. Und selbst dafür geht weniger. Es ist schweißtechnisch immer besser, mehrere dünne lagen zu schweißen, als eine Dicke Lage. Je dicker die Lage, desto häher die Gefahr von Poren, Einschlüssen udn Bindefehler.
Und ob zweirollen ider vierollenvorschub, hängt vor allem an der Länge der Schlauchpakete. Seit es kleine transportable MAG- Geräte gibt, sind große Schlauchlängen nicht mehr nötig, und es genügen wieder Zweirollenvorschübe.


Da gehe ich nicht ganz mit Tyr überein. Wenn die Wurzel mangelns Leistung kaum angebunden hat ist und nur "drübergelegt" ist kannst du noch ein paar Lagen drüberschweißen und es hält trotzdem nicht. Die Wurzellage ist das wichtigste, war schon vor 40 Jahren beim E-Schweißen so.
Die Wurzel habe ich 1980 im Panzerbau von Thyssen Henschel mit Elektrode geschweißt. Nach mir kamen dann die Kollegen mit MiG und haben die Naht vollgelegt und fertig geschweißt


Einen ordentlichen Einbrand sollte natürlich gewährleistet sein, ich dachte nicht, das dies betont werden muss. u.a. deswegen favorisiere ich nach wie vor reines CO2, statt Mischgas.
Diese Mischgasgeschichte ist sowieso, von speziellen Anwendungsbereichen abgesehen, wiedermal eine fast rein deutsche Geschichte, weil ja hierzulande nur das gut ist, was teuer ist...
Und für dickere Materialien, sagen wir ab 4mm ist die Elektrode so oder so die bessere Wahl. Die Elektrode die der im Video in der Hand hat, ist übrigens eine Kjellberg Prima Blue, eine rutilumhüllte Zelluloseelektrode mit einer vergeleichsweise hohen Zugfestigkeit, die auch mit Rost und Dreck recht gut klar kommt, und speziell für reparaturschweißungen von un- und niedriglegierten Stählen in allen Positionen entwickelt wurde, und sehr einfach zu handhaben ist... das istd er große Vorteil der Elektroden, es gibt für jedes Einsatzspektrum und für jedes material eine spezielle passende Elektrode.... nachteil, das Schweißen ist nicht so einfach wie beim MAG. Beim Elektodenschweißen kommt es sehr auf die richtige Handhabung, die richtigen Bewegungsabläufe an. Und man muss lernen die Flüssige Schlacke von dem eigendlichen Schmwelzbad zu unterscheiden, was vielen schwerfällt...das nur nebenbei.
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon County654 » Sa Dez 13, 2025 8:42

S 450 hat geschrieben:Dazu hat der Gute Manni ein Video gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=qntMU1vUEGI


Das Video habe ich auch gesehen und es hat mich dahingehend bestätigt,
daß ich guten Gewissens noch regelmäßig mit Elektroden schweiße, obwohl eine sehr leistungsfähiges Schutzgasgerät vorhanden ist.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon 240236 » Sa Dez 13, 2025 9:04

County654 hat geschrieben:
S 450 hat geschrieben:Dazu hat der Gute Manni ein Video gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=qntMU1vUEGI


Das Video habe ich auch gesehen und es hat mich dahingehend bestätigt,
daß ich guten Gewissens noch regelmäßig mit Elektroden schweiße, obwohl eine sehr leistungsfähiges Schutzgasgerät vorhanden ist.
Ich schweiße ab 2mm alles mit Elektroden
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Marian » Sa Dez 13, 2025 9:33

Ich hab n altes Cloos mit 350 Ampere bei 70-80% ED.
Gasgekühlt, zwei Rollen und einen Draht drauf mit dem schwarz und weiß, also Bau- und Edelstahl verschweißen kann. Deshalb auch Corgon. Bei Bau Projekten in Stahl schweiße ich Kohlensäure.

Das Gerät hat vor 15 Jahren 300€ gekostet und tut alles was es soll.
Ich bin schon gerade beim unregelmäßigen Einsatz in der Hof Werkstatt der Meinung das die alten Trafo Geräte ziemlich langlebig sind wenn sie trocken stehen.

Gefragt ist ja günstig neu.
Ich verfolge das gern mit weil ich sowas nicht ausschließen würde.
Aber das Bauern nicht über 10mm dickte und keine Meter langen Nähte ziehen ist arrogant.
Bei den meisten Bauern fängt schweißen bei 15-20mm an und alles unter 10 mm ist dünn. Da braucht es auch oft ordentlich Nähte. Deshalb sind 200 Ampere schon nicht viel.

E Hand hab ich seinerzeit auch mal den Schein gemacht als ich noch in der Industrie war.
Im Stall bei Reparaturen hab ich jetzt n China Kracher für n Fuffi in etwa so groß wie ne größere Butterbrotdose.
Damit macht Elektroden schweißen richtig Spaß. Ich hatte für den Preis nicht viel erwartet. Aber was da an Invertern mittlerweile günstig an Markt ist, ist schon wirklich nicht schlecht.
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon Redriver » Sa Dez 13, 2025 13:53

Hallo,
es geht wie so oft hier mittlerweile in eine Richtung da bekommen sogar Profis feuchte Augen.
Hier wurde nach billigem Mag Gerät gefragt, und die China Böller können alle schweißen. Das Problem ist doch oft das man in der Vrbereitung die größten und meisten Fehler macht und es ist ab einer gewissen Materialstrke einfach sinnvoll mehrlagig zu arbeiten. Und wenn es hier um 300A und mehr geht dann braucht es aber auch einen 1,6mm Draht weil der bringt dann erst die Energie mit die ein aufschmelzen des Grundwerkstoff ermöglicht, ich behersche so ein Schmelzbad nicht. Wir haben im Betrieb Mag Schweißer die schweißen Röntgen sicher auch für den Reaktorbau, da wird ab 20 mm schon 4 lagig gearbeitet und die Jungs ziehen auch mal 2m Naht und mehr von Hand , ich bewundere das. Solche extreme werden in der Landwirtschaft vermutlich nicht vorkommen , und wer so rangeht der baraucht hier keine Kaufberatung zum Schweißgerät der braucht eher jemanden der die 20000€ Maschine finanziert. Ich habe ja den Chinaböller mit 350A laut Typenschild in einfacher Ausführung, was der wirklich kann weis ich nicht ich fahre da 1mm Draht und war eigentlich nur 1o2 mal im oberen Drittel der Einstellungen unterwegs, bis 1 mm bekomme ich das Gerät noch eingestellt und das reicht auch. Aber bei 10mm merkt man den 1mm Draht durchaus. Aber wie gesagt die Dinger schweißen und für mich als Hobby ausreichend . Wer mehr braucht muß dies halt auch bezahlen und weis im Regelfall auch was er will , vieles ist halt hier auch nur Schw....längerung.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Neues Schutzgasschweißgerät

Beitragvon langer711 » Sa Dez 13, 2025 15:14

Ich frag mich die ganze Zeit, welcher Landwirt auch nur gelegentlich Materialstärken größer 10mm verschweißen MUSS.
Das setzt ja voraus, das „mal eben“ ein Anbaugerät (Grubber, Pflug) am Rahmen ne Schweißnaht braucht.
Das ist aber extrem selten und muss dann auch noch besser sein, als das Original, welches ja schon nicht hielt.
Also fährt man den Schrott in die Ecke und leiht sich erst was anderes, übergibt die Reparatur einem Fachbetrieb und kümmert sich statt dessen um Dinge, die wichtiger sind und wo man sich auskennt.

Auspuff schweißen, Bleche allgemein, Kipperaufbauten…
Ab und zu mal ne Eigenkonstruktion
Das sind doch eher die Schwerpunkte

Zumindest bei mir
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