Ich zitiere einfach einmal von der Website:
Vor 500 Jahren schrieb Sir Thomas More das Buch Utopia. Es handelt von einer idealen Gesellschaft auf einer fiktiven Insel. Alle Menschen sind dort glücklich und es herrschen Gleichheit, Überfluss und Zufriedenheit. Seit Erscheinen des Buches wurden viele Versuche unternommen, neue und bessere Gesellschaften zu errichten. Bisher ohne Erfolg.
Eine Gruppe von 15 verschiedenen Menschen, alle mit unterschiedlichen Vorstellungen von der idealen Gesellschaft, lassen ihr jetziges Leben hinter sich. Ein Jahr lang bauen diese mutigen Pioniere eine völlig neue Existenz auf, an einem Ort, an dem es noch keine Regeln, keine Gesetze und keine Machtverhältnisse gibt. Alles was sie haben, ist eine leere Scheune auf einem unkultivierten Stück Land, einen bescheidenen Viehbestand [Anmerkung meinerseits: zwei Kühe und 25 Hühner, die von einem Landwirt beaufsichtigt werden], Anschlüsse für Wasser und Strom, ein Telefon und 5.000 Euro Startgeld, um die ersten Monate überleben zu können.
Alles auf Anfang - wo fängt man da an?
Es gibt keine Betten. Wo also schlafen sie? Was sollen sie essen? Und wie sollen sie sich überhaupt Speisen zubereiten, wenn es keine Küche gibt? Wie und wo wird eine Toilette angelegt? Wie können sie sich waschen und warm halten? Essentielle Fragen, die dringend beantwortet werden müssen.
Wichtige Entscheidungen stehen an – aber wie wird man diese treffen? Wer übernimmt die Initiative? Wer gewinnt das Vertrauen der Gruppe? Welche Regeln werden gelten und was passiert, wenn jemand gegen diese aufbegehrt? Wird die Gemeinschaft ihn bestrafen? Zu jeder Zeit muss über die Zukunft nachgedacht werden. Die Einwohner müssen sich so schnell wie möglich selbst versorgen und Geld verdienen. Es steht ihnen frei, Handel mit der Außenwelt zu treiben. Dazu dürfen Besucher Newtopia betreten, aber die Einwohner dürfen es nicht verlassen.
Jeden Monat muss ein Pionier gehen. Drei Einwohner werden öffentlich nominiert. Nach der Nominierung kommen zwei neue potenzielle Einwohner hinzu. Einer dieser beiden muss Newtopia bald wieder verlassen, aber wer bleiben darf, hat besonders viel Macht, denn er entscheidet, welcher der drei Nominierten weggeschickt wird. Jeder Einzelne muss daher bis zum Ende sein Bestes geben, um sich seinen Platz zu sichern.
Neue Wege gehen - geht das gut?
Die Einwohner von Newtopia sind Menschen mit Visionen und Ideen – vom Unternehmer bis zum Bauer, vom Macher bis zum Idealisten. Fachleute mit Fähigkeiten und Talenten, die eine Minigesellschaft gut gebrauchen kann. Aber auch Menschen mit sozialer Kompetenz, die sich um die Gemeinschaft kümmern, die Führung übernehmen, zuhören oder für Unterhaltung sorgen. Was jedoch alle mitbringen müssen, ist eine große Portion Mut und der Wille, etwas zu bewegen.
Newtopia ist ein großes Abenteuer mit echten Menschen, mit echten Gefühlen und echten Träumen. Doch ist die ideale Gesellschaft wirklich möglich? Findet man das vollkommene Glück oder endet letztlich alles im totalen Chaos?
Quelle: http://www.newtopia.de/home
Wie ist Eure Meinung zu dieser Sendung?
Wie werden die 15 "Pioniere", wie die Akteure dort genannt werden, mit den gegebenen Rahmenbedingungen klar kommen?
Wie werden die Pioniere Ihre Nahrungsmittelversorgung aufrecht erhalten können, bzw. ist das mit den gegebenen Mitteln überhaupt möglich?
Welche Auswirkungen auf die sozialen Kompetenzen der Darsteller wird dieses Projekt haben?
Und wer wird sich die Sendung täglich/sehr häufig/häufig/manchmal/bei Gelegenheit/selten oder nie anschauen?
In die ersten Sendungen werden ich wahrscheinlich schon ein paar Blicke reinwerfen, wenn es zeitlich passt. Dafür aber etwas anderes auf später verschieben werde ich nicht machen. Die tägliche Sendezeit von 19.00 bis 19.55 ist auch nicht unbedingt der Zeitraum, in dem alle Landwirte schon Feierabend haben; da wird ein anderes Klientel als hier im Landtreff wahrscheinlich schon wesentlich haufiger vor der Sendung sitzen.
Trotzdem hoffe ich, dass hier regelmäßig über das Geschehen diskutiert wird und Ihr dürft hier gerne Eure Meinung darüber kund tun.
Gruß
Henning

Mal im erst, was verstehst du unter rein wissenschaftlichen Sendungen? Ich denke Fernsehn darf auch mal durchaus nur unterhalten, die frage ist nur auf welchem Niveau. 